CH112852A - Absperrschieber für Rohrleitungen. - Google Patents

Absperrschieber für Rohrleitungen.

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CH112852A
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Maschinenfabrik Armaturen-Und
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Polte Armaturen Und Maschinenf
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  Absperrschieber für Rohrleitungen.    Die     Erfindung    erstreckt sich auf solche  Absperrschieber für     Rohrleitungen.,    die mit  einem glatt durchbohrten Drehkörper, zwei  in diesem vorgesehenen     Absperrplatten    und  einer lediglich drehbaren Spindel versehen  sind, mittelst welcher sowohl der Drehkör  per gedreht, als auch die Absperrplatten     an-          (yedrückt    oder abgezogen werden.

   Die Erfin  dung bezweckt eine einfache und     zweck-          mässige    Anordnung zur Ermöglichung der  genannten verschiedenen Bewegungen und ist       ,gekennzeichnet    durch eine Kupplung     zwi-          r_     sehen Spindel und Drehkörper, die nach  Drehung des Drehkörpers. in die     Verschluss-          lage    selbsttätig     ausgerückt    wird, worauf un  ter Stillstand des Drehkörpers das Abziehen       bezw.    das Andrücken der Absperrplatten  stattfindet.  



  Die beiden letzteren     Bewegungen    werden       z'v##eckmässig    mittelst     zweier    kurbelartig wir  kender Wellen herbeigeführt, die im Dreh  körper gelagert sind und unter Vermittlung  eines Zahnradgetriebes von der     ,Spindel    ge  dreht werden.

   Die Wellen durchsetzen     zweck-          pAig    die Schäfte von in jeder AbsperT-    platte gelagerten Entlastungsventilen und  sind an dieser Stelle derart ausgebildet, dass  die Ventile beim Abziehen .der Absperrplat  ten zwangsläufig geöffnet werden, während  sie in der     Verschlusslage    der     Platten    frei be  weglich sind und sich unter dem Leitungs  druck selbsttätig schliessen können.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    eine bei  spielsweise Ausführungsfarm des Absperr  schiebers nach der Erfindung in       Abb.    1 in einem senkrechten, und in       Abb.    2 in einem     wagrechten    Querschnitt;       Abb.    8 ist eine - innere Ansicht gegen  einen Deckel des     Schiebergehäuses;          Abb.    4, 5 und 6, sowie 7, 8, 9 veran  schaulichen in gleichen Darstellungen zwei  andere Einstellungen des Absperrschiebers.  



  Der     dargestellte    Absperrschieber besitzt ein  Gehäuse 1, in welches     derI)rehkörper2    drehbar  eingesetzt ist. Dieser hat zylindrische Form  und ist mit einer Bohrung 8 versehen, .die  sich bei geöffnetem     Schieber    mit dem Durch  gang des Gehäuses genau deckt. Der Durch  inesser des     Ihelikörpers    2 ist etwas geringer  als derjenige des Gehäusesitzes für     .den    Drehf-           körper,    so dass sich zwischen beiden Teilen  ein gewisses Spiel ergibt, welches oben und  unten durch über .den Umfang des Dreh  körpers verteilte Rollen 4, die durch Kugeln  ersetzt sein könnten, gleichmässig aufrecht  erhalten wird, die frei drehbar in dem Kör  per 2 gelagert sind.

   Um<B>90'</B> versetzt zu der  Durchgangsbohrung 3 sind in dem Drehkör  per zwei Absperrplatten 5, 6 sich gegenüber  liegend und in wageechter Richtung ver  schiebbar gelagert. Sie sind mit Augen 7, 8  versehen, in .die im dargestellten Fall Exzen  ter 9, 10 eingreifen,     welche    auf Wellen 11,  13 sitzen, die in dem Drehkörper für sieh  drehbar gelagert sind. Anstatt die Exzenter  vorzusehen, könnten die Wellen an den ent  sprechenden Stellen auch kurbelartig ge  kröpft sein. Auf die. obern Enden der Wel  len. 11, 12 sind die Zahnräder oder Zahn  segmente 13, 14     aufgekeilt,    die mit einem  auf der     Schieberspindel    27     festsitzenden     Zahnrad 15 in     Eingriff    stehen.

   Die Schieber  spindel ist oben in .der üblichen Weise mit  dem Handrad 16 versehen und drehbar aber  nicht verschiebbar in dem Deckel 17 des       Sehiebergehäuses    angeordnet, wobei sie mit  ihrem untern abgesetzten Ende in einem       Spurlager    des Drehkörpers 2 gelagert ist.

    Die     Übertragmng    .der Drehung der Spindel  auf den zylindrischen Drehkörper 2 erfolgt  durch zwei an diesem     gelagerte    Klinken 18,  19, die durch an der Innenseite des     Gehäuse-          dech.els    17 vorgesehene Steuerflächen 20, 21  selbsttätig ausser Eingriff gebracht werden,  sobald die Drehung des     Drehkörpers    2 um  <B>90'</B> beendet ist und die     Absperrplatten    dem  Gehäusedurchgang gegenüberliegen.

   In den       Absperrplatten    5, 6 ist je ein Entlastungs  ventil 22     bezw.    23 verschiebbar     gelagert,          cvelehes    nach beiden Seiten hin abdichten  kann. Die Schäfte :dieser Ventile sind. zu  Augen 24, 25 ausgebildet, die mit einem bei  derseits abgeflachten Teil 26 der Exzenter  wellen 11 und 12 zusammenwirken.

   Die An  ordnung ist     so"    dass die Ventile sich bei an  gepressten     Absperrplatten    durch den in der  Leitung herrschenden Dampf-     bezw.    Flüssig  keitsdruck selbsttätig schliessen     liännen,    wäh-         rend    sie beim Abziehen der Absperrplatten  von ihren Dichtflächen zwangsläufig geöff  net werden, so dass der Dampf     bezw.    die  Flüssigkeit auf die     aridere    Seite der     Leitung     treten kann und der Druck im     Schieberge-          häuse    aufgehoben wird.

   Es sei noch bemerkt,  dass die beiden     Endstellungen    des Drehkör  pers     \?    durch feste Anschläge im Gehäuse  begrenzt sind und der Körper selbst     zjveck-          mässig    auf einem     Spurlager,    wie     dargestellt,     oder auf Kugeln gelagert wird.  



  Die Wirkungsweise des     beschriebenen     Absperrschiebers ist kurz die folgende:  In der     Offnungslage,    bei der die Boh  rung 3 des Drehkörpers     \?    genau auf den  Durchgang des     Gehäuses    eingestellt ist.     (Abb.     1 bis 3), befinden sieh die Klinken 18 und  19 in Eingriff mit der     Schieberspindel    27.  Beim Schliessen wird das Handrad und damit  die Spindel     naeh    rechts gedreht, wobei der       Drehkörper    2 mitgenommen wird und bei ca.  90   Drehung in die Lage nach     Abb.    4 und  5 gelangt, in der die Absperrplatten dem  Durchgang des Gehäuses gegenüberliegen.

    Während dieser     Drehungsphase    gleiten die  Klinken 18, 19 auf ihren Steuerflächen 20,  21 am     Gehäusedeclzel,    die derart geformt  sind, dass sie die Klinken in der Lage der  Absperrplatten nach     Abb.    4 und 5 aus ihrem  Eingriff mit der Spindel 27 herausheben, sie  also entkuppeln     (Abb.    6). Wird das Hand  rad jetzt weiter nach rechts     gedreht,    so wer  den die     Exzenterwellen    11, 12 durch das Ge  triebe 15, 14, 13 gedreht und hierdurch die  Absperrplatten 5, 6 fest gegen die innere Ge  häusewand gepresst.

   Die Exzenter     bezw.    die  an deren Stelle vorgesehenen     Kröpfungen          sind    derart, dass     bei    einer Drehung der Spin  del von etwa ebenfalls wieder<B>90'</B> ein voll  ständig dichter Abschluss erzielt wird     (Ablb.     7 und 8). Die abgeflachten Teile 26 der       '%rellen    1.1, 12 liegen in dieser     Stellung    der       Abschlussplatten    so,     da.ss    beide Entlastungs  ventile 23, 22 sieh unter dem Druck des  Dampfes oder der Flüssigkeit selbsttätig  schliessen können     (Abh.    7 und 8).

   Beim       Wiederöffnen    des Schiebers durch Links  drehen des     Handrades    werden unter     Offnen         der Ventile 22, 23 zuerst .die Absperrplatten  zurückgezogen. Die Lagerung dieser im  Drehkörper ist derart, dass sie nach ihrer Zu  rückziehung gegen den letzteren zur Anlage  kommen, so dass der Drehkörper bei Weiter  drehung des Handrades ohne Vermittlung  der Klinken 18, 19 selbst gedreht und wieder  in die Lage nach     Abb.    1 und 2 gebracht  wird. In     dieser    Lage werden die Klinken  durch ihre Steuerflächen wieder selbsttätig  in Dingriff mit der Spindel 27 gebracht.

   Die  "zwangsläufige Mitnahme des     Drehkörpers    in  die     Öffnungslage    könnte auch durch entspre  chende Anordnung des Klinkenmechanismus  erreicht werden.  



  Bei allen Drehungen des Drehkörpers ist       infolge    des vorgesehenen Spiels ein Reiben  auf den     Dichtflächen    wirksam verhindert,  so dass eine Abnutzung derselben nach     Mög-          lichkoit    ausgeschlossen, ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absperrschieber für Rohrleitungen mit glatt durchbohrtem Drehkörper, zwei in ihm vorgesehenen Absperrplatten und einer ledig lich drehbaren Spindel, mittelst welcher so wohl der Drehkörper gedreht, als auch die Absperrplatten angedrückt oder abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Bewegungen durch eine Kupp- lung zwischen Spindel und Drehkörper er möglicht sind, die nach Drehung des Dreh körpers in .die Verschlusslage selbsttätig aus gerückt wird, worauf unter Stillstand des Drehkörpers das Abziehen bez#vv. das An drücken der Absperrplatten stattfindet.
    UNTERANSPRÜUCHE 1. Absperrschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Andrücken und Abziehen der Absperrplatten mittelst zweier Wellen herbeigeführt wird, die im Drehkörper (2) gelagert sind und unter Vermittlung eines Zahnradgetriebes. (15, 14, 13) von der Spindel (27) gedreht werden. 2.
    Absperrschieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (11, 12) die Schäfte von in jeder Absperrplatte gelagerten Ent lastungsventilen (22, 23) durchsetzen und an dieser Stelle derart ausgebildet sind, dass die Ventile beim Abziehen der Ab sperrplatten zwangsläufig geöffnet wer den, während sie in der Verschlusslage der Platten frei beweglich sind und 'sich unter dem Leitungsdruck selbsttätig schliessen können.
CH112852D 1924-06-14 1925-03-19 Absperrschieber für Rohrleitungen. CH112852A (de)

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