CH113418A - Kreiselmaschine mit drehbar in der Laufradnabe gelagerten Schaufeln. - Google Patents
Kreiselmaschine mit drehbar in der Laufradnabe gelagerten Schaufeln.Info
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Description
Ihr eiselmaschine mit drehbar in der Laufradnabe gelagerten Schaufeln. Die Erfindung betrifft eine Kreiselmaschine mit drehbar in der Laufradnabe gelagerten Schaufeln. Bekanntlich werden solche dreh bare Laufschaufeln vorgesehen, um bei allen Leistungen der Kreiselmaschinen, d. h. bei den verschiedenen Beaufschlagungsgraden von Turbinen bezw. Fördermengen von Pumpen, Verdichtern usw., einen guten Wirkungsgrad zu erhalten. Dabei ist dafür zu sorgen, dass diese drehbaren Laufschaufeln in Abhängig keit von der jeweiligen Belastung selbsttätig in die richtige Lage gebracht werden.
Um dies zu erreichen, sind bereits Einrichtungen vorgeschlagen worden, die ein dem vom Ar beitsmittel auf die- drehbaren Schaufeln aus geübten Drehmoment das Gleichgewicht hal tendes Drehmoment erzeugen. Diese Ein richtungen weisen jedoch ausserhalb des Lauf rades angeordnete Regler, Servomotoren und dergleichen auf, die unter Zuhilfenahme ver wickelter und teurer Mechanismen mit den Schaufelzapfen mechanisch verbunden werden müssen.
Die zu diesem Zwecke dienenden Bau arten sind zudem manchmal nur schwer zu behe benden Betriebsstörungen ausgesetzt und in vielen Fällen überhaupt nicht durchführbar Gemäss der Erfindung werden nun alle diese Nachteile in weitgehendem Masse dadurch ver mieden, dass die Einrichtung zur Erzeugung des Drehmomentes, welches dem vom Arbeits mittel (das Wasser, Luft, Dampf oder Gas sein kann) auf die Laufschaufeln ausgeübten Drehmoment das Gleichgewicht zu halten trachtet, ganz innerhalb der Laufradnabe an geordnet ist.
Dadurch erübrigt sich das Vorsehen irgendwelcher Vorrichtungen ausser halb des Laufrades, sowie von Mechanismen, welche von solchen Vorrichtungen aus Be- wegurigei) auf die in der Laufradnabe gela gerten Schaufelzapfen zu übertragen haben. Es hat dies eine wesentliche Vereinfachung der Bauart bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Betriebssicherheit zur Folge. Die in der Laufradnabe untergebrachte Einrichtung kann eine Feder aufweisen, welche auf eine gleich achsig zur Maschinenwelle angeordnete, längs verschiebbare Welle einwirkt, wobei letztere bei einer von der Feder hervorgerufenen Ver schiebung der längsverschiebbaren Welle un- ter Vermittlung von Lenkern eine Verdrehung der Laufschaufeln bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschau licht. Es zeigt Fig. 1 teilweise einen achsialen Längs schnitt und teilweise eine Ansicht eines Teils des Laufrades einer Wasserturbine, und Fig. 2 eine Abänderung einer Einzelheit. 1 bezeichnet die Nabe des Laufrades, in welcher mittelst Zapfen 2 Laufschaufeln 3 exzentrisch drehbar gelagert sind. 4 ist die Welle der Wasserturbine; diese Welle ist mit der Nabe 1 durch nicht gezeigte Mittel starr verbunden.
Gleichachsig zur Welle 4 ist eine längsverschiebbare Welle 5 ange ordnet, die sich zum Teil in die hohle Turbi nenwelle 4 hineinerstreckt. In der Nabe 1 ist eine Feder 6 untergebracht, die sieh am einen Ende an einem Teller 7 und am an dern Ende an einem Teller 8 abstützt. Der Teller 7 stützt sich seinerseits an der Nabe 1 ab, während der Teller 8 an der Welle befestigt ist. Auf der Welle 5 sitzt ein mit sternförmig angeordneten Armen 10 versebe ner Körper 9 fest. Die Arme 10 tragen An sätze 11, die gelenkig mit Lenkern 12 ver bunden sind. Diese sind ihrerseits gelenkig mit Hebelarmen 13 verbunden.
Die Hebel arme 13 sind auf die Zapfen 2 der Schau feln 3 aufgekeilt. Trotzdem die Welle 5 noch etwas in die Turbinenwelle 4 hinein ragt, so ist doch der ganze Mechanismus, der eine Verdrehung der Schaufeln 3 bewirkt, praktisch innerhalb der Nabe 1 angeordnet.
Während des Betriebes übt das Wasser auf die exzentrisch gelagerten Schaufeln 3 ein stets in gleichem Sinne wirkendes Dreh moment aus, das bei der gezeigten Anord nung die Laufschaufeln stets in die Schliess stellung zu drehen trachtet. Dieses Dreh moment, d. h. der vom Wasser auf die Lauf schaufeln ausgeübte Druck, ändert sich mit der Belastung der Maschine, d. h. mit der Stellung der Laufschaufeln 3 vorgeschalteten, nicht gezeigten drehbaren Leitschaufeln und somit mit dem Beaufschlagungsgrad der Tur bine. Diesem auf die Laufschaufeln 3 aus- geübten Druck des Arbeitsmittels trachtet die Feder 6 das Gleichgewicht zu halten.
In der ausgezogenen Lage der Schaufeln 3 ist die Wasserturbine voll beaufschlagt, d. 1i. sie gibt ihre grölite Leistung ab. Wird der Beaufschlagungsgrad verkleinert, so nimmt der Druck auf die Schaufeln 3 ab und diese werden nun durch die Feder 6, welche die Welle 5 nach abwärts verschiebt, unter Ver mittlung der Teile 10, 11, 12 und 13 ver dreht, und zwar so, dass sie mit abnehmen der Belastung immer näher der in strich punktierten Linien gezeigten Lage gebracht werden.
Die beschriebene Bauart ist einfach; fast alle Teile sind in der Nabe völlig voiden Einflüssen des Wassers und des in die sem enthaltenen Sandes geschützt, so dass sie sozusagen keiner Abnutzung ausgesetzt sind, und das Ganze lässt sich leicht zusani- inenbauen und auseinandernehmen.
Zur Erzielung eines besseren Wirkungs grades ist es in vielen Fällen erwünscht, bei gleicher Kraftzunahme bei den grossen Belastungen eine kleinere Verdrehung der Laufschaufeln zii haben als bei den kleineren Belastungen. Dies kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, dass neben der Fe der 6 in der in Fiy. 2 gezeigten Weise min destens eine weitere Feder 14 vorgesehen wird, die erst zur Wirkung kommt, nachdem die Feder 6 bereits um einen gewissen Be trag zusammengedrückt worden ist.
Sobald der Teller 8 der Welle 5 auch gegen die Feder 14 stüsst, wird in diesem Falle bei gleicher Druckzunahme auf die Schaufeln 3 eine kleinere Verdrehung der letzteren be wirkt, als bei derselben Druckzunahme vor dem Eingreifen der Feder 14 stattfand.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kreiselmaschine mit drehbar in der Lauf radnabe gelagerten Schaufeln, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Einrichtung, welche zur Erzeugung eines dein vom Arbeitsmittel auf die Laufschaufeln ausgeübten Drehmoment das Gleichgewicht haltenden und eine selbst tätige Einstellung dieser Schaufeln in Ab hängigkeit von der jeweiligen Maschinen- belastung bewirkenden Drehmomentes dient, ganz in der Laufradnabe angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: 1.Kreiselmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine in der Laufradnabe untergebrachte Feder auf eine gleichachsig zur Maschinenwelle an geordnete, längsverschiebbare Welle ein wirkt, die bei einer von der Feder her vorgerufenen Längsverschiebung unter Ver mittlung von Lenkern eine Verdrehung der Laufschaufeln bewirkt. 2. Kreiselmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der längsverschieb baren Welle noch eine zweite Feder vor gesehen ist, die erst zur Wirkung kommt, nachdem die erste Feder um einen be stimmten Betrag gespannt worden ist, um bei gleicher Druckzunahme auf die Schau feln bei den grösseren Belastungen der Kreiselmaschine kleinere Schaufelverdre hungen als bei den kleineren Belastungen zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH113418T | 1925-03-12 |
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| CH113418A true CH113418A (de) | 1926-01-02 |
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|---|---|---|---|
| CH113418D CH113418A (de) | 1925-03-12 | 1925-03-12 | Kreiselmaschine mit drehbar in der Laufradnabe gelagerten Schaufeln. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH113418A (de) |
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1925
- 1925-03-12 CH CH113418D patent/CH113418A/de unknown
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