CH113996A - Anodenschutz bei Quecksilberdampf-Grossgleichrichtern. - Google Patents

Anodenschutz bei Quecksilberdampf-Grossgleichrichtern.

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CH113996A
CH113996A CH113996DA CH113996A CH 113996 A CH113996 A CH 113996A CH 113996D A CH113996D A CH 113996DA CH 113996 A CH113996 A CH 113996A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Anodenschutz bei     Quecksilberdampf-Grossgleichrichtern.       Bekanntlich umgibt man die Anoden von  Grossgleichrichtern mit Hülsen, die nach der  Kathode zu eine nicht zu grosse Öffnung  haben, weil andernfalls leicht die gefürchte  ten Rückzündungen einzutreten pflegen, als  Folge des von der Kathode ausgehenden po  sitiven     Jonenstromes,    der auch die jeweils  sperrenden Anoden erreicht. Die bekannten  Anodenhülsen kann man aus Isoliermaterial  herstellen; da dies aber thermisch und mecha  nisch     Nachteile    hat, verwendet man Anoden  hülsen aus Eisen, die meist am Anodeniso  lator befestigt und daher vom Gehäuse iso  liert sind. Aber .auch diese Bauart ist ver  besserungsbedürftig.

   Denn einmal     behindern     die Hülsen die Wärmeabgabe durch Strah  lung von den Anoden zur gekühlten Gefäss  <B>e,</B> ferner bilden sie bei grossen Strom  stärken, insbesondere bei Kurzschlüssen, eine  Gefahr, indem dann unter dem Einfluss des  positiven     Jonenstromes    des Hauptlichtbogens  auf der Hülse als Zwischenelektrode leicht  Zündungen entstehen, die     Gasausbrüche    aus  dem Hülsenmaterial und Rückzündungen zur  Folge haben können.

      Bei     Gleiehriehtern    mit eingestülptem       Kondensatiomsdüm    hat man daher besondere  Anodenhülsen     fortgelassen    und     a-n    ihrer Stelle  zwischen dem     Gleichrichtergefäss    und dem  Kondensationsdom     radiale    Wände ausge  führt, die     den,        Anodenringraum    in Kammern  für je eine Anode einteilen.

   Im     Gegensatz     zu bekannten Anordnungen, wo der-artige Zel  len nach unten offen sind, sind die Anoden  räume nach der Erfindung bis auf eine ver  hältnismässig kleine     Durehtrittsöffnung    für  den     Lichtbogen    vollständig abgeschlossen, die  gleichsam zur Führung des     Lichtbogens     dient. Dies hat den Vorteil,     dass.    die Rich  tung des Lichtbogens     einigermassen    bestimmt       ist:    und der     Lichtbogen.ansatz    an .der Anode  nicht     durch,    äussere Einwirkungen ungünstig  beeinflusst     wird.     



  In der Zeichnung ist schematisch ein  Ausführungsbeispiel für die Erfindung dar  gestellt. Darnach sind die Anoden a in sechs  Kammern eingeschlossen, welche aussen von  dem     Gleichrichtergehäuse        b,        innen,    von der       Verlängerung    c des Kondensationsdomes d  und seitlich durch die radial gerichteten      Wände e begrenzt werden. Nach oben sind       sie    durch den ringförmigen Deckel f des Ge  fässes     und    nach unten durch den Zwischen  boden     y    abgeschlossen, welcher sechs Öffnun  gen<I>Ir.</I> für den     Durchtritt    der Lichtbögen. ent  hält.

   Diese Öffnungen liegen zur Vermei  dung eines     unsymmetrischen        _        Lichtbogena.n-          satzes        ko,a.xial    zu den Anoden und sind mit  einem vom     Gleichrichtergefäss        bezw.    von dem  Boden<I>g</I> durch     den:    Isolator<I>i</I> getrennten  Eisenschirm     gzi    ausgekleidet.  



  Dadurch,     dass    die äussere Kammerwand  unmittelbar , von dem mit Wasserkühlung     le          versehenen    Gehäuse gebildet ist, wird nicht  nur ein Teil der von den Anoden ausstrahlen  den Wärme unmittelbar abgeleitet, sondern  mittelbar wird auch die auf die     Zellenwände     e und die Innenwand c gestrahlte Wärme  rasch abgeführt, da. diese Wände mit der ge  kühlten Aussenwand in metallischer Verbin  dung stehen.  



  Infolgedessen     wird.    eine höhere Belastung  der Anoden ermöglicht. Selbstverständlich  kann man auch den Teil c des ohnehin ge  kühlten Domes d doppelwandig ausführen  und das Kühlwasser     hindurehleiten,    was na  türlich auch bei den übrigen Wänden der  Anodenkammern möglich ist.  



  Da. der Eisenschirm     7n.    vom Lichtbogen  unmittelbar berührt wird, sollte der Isolator  aus hitzebeständigem Stoff und der Schirm       in    von sehr reiner, glatter Oberfläche und  aus gasfreiem, gegebenenfalls im Vakuum  geschmolzenem Eisen hergestellt sein, was  zur Erhöhung der Betriebssicherheit wesent  lich beitragen kann.  



  Ein besonderes Mittel zur     Verhinderunfr     des     Lichtbogen.ansatzes    an den Hülsen     in    und  den - Wänden der Kammern ist das     Überzie-          hen        dieser     mit reinem Kohlen  stoff, also mit Russ oder Graphit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anodenschutz bei. Queali:silberda.mpf- Grossgleichrichtern mit ringförmig um den Kondensationsdom angeordneten Anoden und radialen Zwischenwänden zwischen dem Gleichrichtcrgefäss und dem in dasselbe hinein verlängerten Kondensationsdom, durch die der Anodenringraum in oben geschlossene, sektorförmige Kammern für je eine Anode eingeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenkammern nach unten durch einen Boden abgeschlossen sind,
    welcher unterhalb jeder Anode mit einer verhältnismässig klei nen Öffnung für den Durchtritt und die Füh- rung des Lichtbogens versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anodenschutz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Boden öffnungen der Anodenkammern koaxial mit den. Anoden angeordnet sind. 2. Anodenschutz nach Patentanspruch, da- durch @-ehennzeichnet, dass die Boden öffnungen mit hitzebeständigem Isolierstoff bekleidet sind. 3.
    Anodenschutz nach Unteranspruch ?. da durch gekennzeichnet, dass die Boden öffnungen mit einer metallenen Hülse be kleidet sind, die isoliert in den Boden ein gesetzt ist. 4. Anodenschutz nach Unteranspruch 3. da durch gekennzeichnet, da.ss die Hülsen blank bearbeitet: sind. 5. Anodenschutz nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hülsen aus möglichst gasfreiem Eisen bestehen. G. Anodenschutz nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hülsen, ebenso wie das Innere der Anodenkam mern, mit Kohlenstoff überzogen sind.
CH113996D 1924-04-10 1925-04-01 Anodenschutz bei Quecksilberdampf-Grossgleichrichtern. CH113996A (de)

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