CH161681A - Quecksilberdampfgleichrichter mit Einsatz zur Begrenzung des Spielraumes des Kathodenfleckes. - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter mit Einsatz zur Begrenzung des Spielraumes des Kathodenfleckes.Info
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Description
Quech-silberdampfgleichrichter mit Einsatz zur Begrenzung des Spielraumes des Kathodentleckes. Zur Begrenzung des Spielraumes des Ka- thodenfleckes in Quecksilberdampfventilen hat man bereits vorgeschlagen, Einsätze, zum Beispiel in Form von Hohlzylinderrt aus Me tall oderIsolierstoff, zum Beispiel Quarz, inner halb des Kathodenbehälters anzubringen, und diese gegebenenfalls auf dem Quecksilber schwimmen zu lassen.
Um dabei zu verhüten, dass der Lichtbogen in den Ringraum zwi- scheu dem Einsatzzylinder und der Wandung des Kathoderibehälters überspringen kann, hat man bereits vorgeschlagen, diesen Ring raum nach oben abzudecken. Man hat weiter vorgeschlagen, in dem Ringraum zwischen der Kathodenbehälterwand und dem Einsatz aus Isolationsmaterial einen Metallzylinder anzuordnen, der das elektrische Feld von der Wand des Kathodenbehälters abschirmt, um so die Wandung des Kathodenbehälters gegen Zerstörung durch den Lichtbogen zu schützen.
Alle diese Einrichtungen besitzen den Nach teil, dass der lichtbogen an der Berührungs- stelle zwischen dem Quecksilber und dem darin eintauchenden Einsatz sich ansetzen kann, gleich ob dieser Einsatz aus Metall oder lsolierstoff besteht und an ihm eventuell hochwandert. Der Einsatz unterliegt daher der Gefahr der Zerstörung durch den Licht bogen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Quecksilberdampfgleichrichter mit ringförmi gem Einsatz zur Begrenzung des Spielraumes des Kathodenfleckes, welcher Einsatz einen Ringspalt mit der Quecksilberoberfläche bil det, bei der erfindungsgemäss der Einsatz sowohl die Wand des Kathodenbehälters als auch den daran anschliessenden Teil der Ka thodenoberfläche gegen den Lichtbogenansatz schützt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung schematisch im Längs schnitt durch den Kathodenbehälter darge stellt. Mit<B>1</B> ist der aus. Metall bestehende Behälter für das Kathodenquecksilber be- zeichnet, der mit Hilfe des Isolators 2 an dem Bodenteil<B>7</B> des Gleichrichtergefässes aufgehängt ist. In dem Quecksilberbehälter befindet sich der Einsatz<B>3,</B> der mit einem als Blende 4 dienenden Ansatz versehen ist. Diese Blende bildet mit der Quecksilberober fläche einen Ringspalt x, der das Ansetzen des Kathodenfleckes an der Berührungsstelle <B>y</B> des Einsatzes<B>3</B> mit dem Kathodenqueck silber verhindert.
Der Einsatz<B>3</B> wird zweck mässig an dem zylindrischen Mantel eines Führungskörpers<B>5</B> aus Blech geführt, der Bohrungen<B>6</B> besitzt, die mit Bohrungen<B>9</B> im Bodenteil des Gleichrichtergefässes sich überdecken, und dazu dienen, vom Boden abtropfendes Quecksilberkondensat ohne Be rührung mit dem Lichtbogen in den Ring raum zwischen dem Einsatz<B>3</B> und der Wand des Kathodenbehälters zu leiten. Der Füh rungskörper<B>5</B> deckt gleichzeitig den Ring raum zwischen dem Einsatz und der Wand des Kathodenbehälters ab. Am Boden des Gleichrichtergehäuses kann noch in bekann ter Weise eine Sammelrinne<B>8</B> für Queck silberkondensat vorgesehen sein.
Der Einsatz<B>3</B> mit der Blende kann ent weder aus feuerfestem Isoliermaterial oder aber besonders vorteilhaft aus Metall beste hen; im letzteren Fall wird die Ausbildung eines parallel zur Quecksilberoberfläche ver laufenden Feldes und damit die Abwande rung des Kathodenfleckes in den durch die Blende mit dem Quecksilber gebildeten Spalt bedeutend erschwert. Die Bewegungsmöglich keit für den Kathodenfleck ist somit auf die von der Blende nicht bedeckte Kathoden- quecksilberfläche beschränkt. Ein Ansetzen des Lichtbogens an der Berührungsstelle zwi schen Quecksilber und Einsatz ist also ver mieden.
Um den Ringspalt unabhängig von Änderungen des Niveaus des Kathodenqueck silbers zu machen, wird zweckmässig der Einsatz<B>3</B> mit der Blende 4 als Schwimmer ausgebildet.
Die Anordnung gemäss der Erfindung er möglicht es, den bisher üblichen Kathoden isolator zu verkleinern und an eine gegen thermische Beanspruchungen geschützte Stelle zu verlegen, beziehungsweise ihn gänzlich weg zulassen, so dass die Kathode unisoliert am Gehäuse befestigt ist.
Es ist ohne weiteres möglich, den Einsatz durch ein Kühlmittel zu kühlen, das ihn ganz oder teilweise durchfliesst.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Quecksilberdampfgleichrichter mit ring förmigem Einsatz zur Begrenzung des Spiel raumes des Kathodenfleckes, welcher Einsatz einen Ringspalt mit der Quecksilberoberfläche bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein satz sowohl die Wand des Kathodenbehälters als auch den daran anschliessenden Teil der Kathodenober.fläclie gegen den Lichtbogen- ansatz schützt. TJNTERANSPRüCHE1: <B>1.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz als Schwimmer ausgebildet ist.2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz an der Wandfläche eines nach dem (11eichrichterinnern zu liegenden zen tralen Führungshörpers geführt ist. <B>3.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper gleichzeitig zum Ab- schluss des Ringraumes zwischen Einsatz und Kathodenbehälter dient.4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in der den Ringraum abschliessenden Wand des Führungskörpers Offnungen vorhanden sind, die mit Bohrungen im Boden des Gleichrichtergehäuses sich überdecken, und die dazu dienen, Quecksilberkondensat in den Eingraum tropfen zu lassen. <B>5.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz mindestens teilweise von einem Kühlmittel durchflossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161681X | 1931-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161681A true CH161681A (de) | 1933-05-15 |
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ID=5682236
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161681D CH161681A (de) | 1931-02-24 | 1932-02-18 | Quecksilberdampfgleichrichter mit Einsatz zur Begrenzung des Spielraumes des Kathodenfleckes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH161681A (de) |
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1932
- 1932-02-18 CH CH161681D patent/CH161681A/de unknown
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