CH114174A - Verfahren zum Verlegen von unbewehrten Hochspannungskabeln unter Erde. - Google Patents

Verfahren zum Verlegen von unbewehrten Hochspannungskabeln unter Erde.

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CH114174A
CH114174A CH114174DA CH114174A CH 114174 A CH114174 A CH 114174A CH 114174D A CH114174D A CH 114174DA CH 114174 A CH114174 A CH 114174A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sand
cables
unreinforced
channels
laying
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Application number
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English (en)
Inventor
Actien-Gesellschaft Carlswerk
Original Assignee
Felten & Guilleaume Carlswerk
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Publication date
Priority claimed from DEF55856D external-priority patent/DE415593C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/02Installations of electric cables or lines in or on the ground or water laid directly in or on the ground, river-bed or sea-bottom; Coverings therefor, e.g. tile
    • H02G9/025Coverings therefor, e.g. tile

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description


  Verfahren zum Verlegen     ron'unbewehrten    Hochspannungskabeln unter Erde.    Bei im Erdboden verlegten unbewehrten  und daher empfindlichen Kabeln, insbeson  dere Wechselstromkabeln hoher     .Spannung,     ist eine gute Ableitung der im Bleimantel  durch     Strombelastung    entstehenden Wärme  wichtig. Die Kabel werden nach der bisheri  gen Weise im Erdboden     zum    Schutze gegen  Verletzungen mit Hauben oder geteilten  Formsteinen umgeben, oder in Röhren oder  einzelnen abgedeckten Formsteinen verlegt.  In allen diesen Fällen ist eine vollständige  und     innige    Berührung mit der Erde nicht zu  erzielen.

   Die Wärmeableitung ist dann  schlecht und die Kabel dürfen nicht so hoch  mit Strom belastet werden     wie    wünschens  wert. Unter Hauberg kann der Sand weg  sacken und in Röhren oder einzeln abgedeck  ten Rinnen können Hohlräume, die sich im  Sande gebildet haben, sich nicht selbsttätig       wieder    ausfüllen. Diese Hohlräume begün  stigen auch die Wasserableitung, und na  mentlich in bergigem Gelände können die       Verlegearbeiten    durch plötzlichen Wasser  einbruch schwer beeinträchtigt werden.    Durch das Verfahren der Erfindung wird  es ermöglicht, die Kabel vollständig und  dauernd innig mit der Erde in Berührung zu  bringen und jegliche Hohlräume zu vermei  den.

   Die Kabel werden je für sich in oben  offenen, mindestens in einer Lage angeord  neten Rinnen aus U-förmig oder ähnlich ge  formten     .Schutzsteinen    nebeneinander verlegt  und in diesen vollständig mit Sand oder ge  siebter Erde und dergleichen umgeben. Die  Kabel sind durch die Rinnen gegen mecha  nische Beschädigungen von unten und von  der Seite her geschützt und voneinander ge  trennt, so dass keine     Lichtbogenübergänge          zwischen    den einzelnen Kabeln zu befürchten  sind. Der     wichtige    Schutz von oben wird  durch gemeinsame     Abdeckplatten    aus Beton  oder dergleichen bewirkt, welche je nach der  gewünschten Sicherheit entsprechend     diclr.    ge  macht werden.

   Die oben offenen Rinnen las  sen sich leicht und gut mit     Sand    ausfüllen,  und es wird eine reichlich dicke Sandschicht  zwischen der Oberkante einer der     Abdeck-          platte    zunächst liegenden Lage von Rinnen      und der     Unterfläclic    der     Abdeckplatten    vor  gesehen, so     dass    der Sand in den Rinnen mit  der äussern Sandfüllung gut in Berührung       bleibt    und somit eine gute Wärmeableitung  gewährleistet ist. Sollten sich durch irgend  eine Ursache Hohlräume im Sande in den  Pinnen bilden, so werden diese durch von  ollen nachsackendem Sande immer wieder  selbsttätig ausgefüllt.

   Durch die schwere       Abdeekplatte    wird der Sand in den Rinnen  festgehalten     bezw.    hineingedrückt.  



  Um das Entstellen von Wasserläufen in  den Rinnen vollständig zu verhindern, kön  nen in ihnen Trennschichten oder Zwischen  wände aus Ton, Lehm oder dergleichen in  der Sandfüllung in Abständen von     eieiigen          :Metern    hergestellt werden. Durch diese wird  einem Fortschwemmen des Sandes und     Bil-          (builg    voll Hohlräumen ein geeigneter Wider  stand entgegengesetzt.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise Ausführungsformen des Verfahrens     ge-          iliäss    Erfindung. Die Kabel a sind je für sich  in oben offenen U-förmigen Rinnen b     ver-          legt.    Die Anordnung der Kabel je für sich  in Rinnen hat noch den Vorteil, dass man     all     jedes Kabel gesondert herankommen kann,  ohne     da,ss    die übrigen ausgepackt werden       inüssten.    Bei     nebeneinanderliegenden    Rin  nen werden die Formsteine gegeneinander  versetzt (Feg.

   2), damit keine Lichtbogen  bildung     zwischen    zwei     benachbarten    Kabeln  durch die     Rinnenfugen    entstehen kann. Die       Abdeckplatten    d lässt man zweckmässig an  den Fugen aneinander überlappen (Feg. 3).  Die drei zu einem     Drehstromsystem    gehöri  gen Kabel können entweder nebeneinander  verlegt werden (Feg. 1 bis 3), oder sie wer  den in Form eines gleichseitigen Dreiecks  zueinander angeordnet (Feg. 4 bis 6), wo  durch Spannungsunterschiede vermieden wer  den. e ist in beiden Fällen ein seitlich ver  legtes Aushilfskabel.  



  Liegen die Kabel nebeneinander, so ist  die Spannung an den Enden der Linie in  dem Kabel     a@-a'    und     a.\-a?        einander    gleich,  während die Spannung in dem Kabel     a'-a'     kleiner ist infolge der     Wirkung    der Selbst-         induktion    in den Kabelschleifen. Um diese  Spannung an den Enden gleich zu     bekom-          inen,    sind Kreuzungen der Kabel in be  stimmten     Abständen    erforderlich, derart., dass  die eingeschlossenen Flächen der Kabel  schleifen 1-?, ?-3 und 1-3     einander     gleich sind.

   Die Kreuzungen sind in     Fig.    7  und 8     dargestellt.    Wie aus     Fig.    7     ersiclit-          licll,    steigt die     Formsteinrinne    des kreuzen  den Kabels     allmählich    so hoch an, dass es an  den     Kreuzungsstellen    die beiden andern Ka  belrinnen     über        c-inent    Isoliersteine d über  queren kann. Dann fällt sie allmählich bis  zur Höhenlage der beiden äussern Kabelrin  nen wieder ab. Auch das kreuzende Kabel  muss durch Platten d überdeckt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Verlegen von unbewehr ten Hochspannungskabeln unter Erde, da durch gelzennzeielinet. da.ss die Kabel je für sich in oben offenen, mindestens in einer Lage angeordneten, Rinnen aus U-förmigen Schutzsteinen verle1-t und diese mit Sand.
    gesiebter Erde oder dPrgleiclien ausgefüllt werden. Während die Rinnen gemeinsam durch schwere Platten aus Beton oder der- o. derart überdeckt werden, dass zwi schen Rinnenoberka.nte einer der,
    Abdeck- platte zunächst liegenden Lage und Abdeck- platte eine für die Wärmeabfuhr genügend dicke Sandzwischenscbicht verbleibt und der Sand in den Rinnen fet--elialten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.. Verfahren zum Verlegen voll unbewehr ten Hoclispannnngsleabeln unter Erde nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Zwischenwände aus Ton.
    Lehm oder dürgleiclien als Widerstände in die Sandschicht eingeführt werden, um ein Fortschwemmen des Sandes zu verhindern. 2. Verfahren zum Verlegen von unbewehr- ten Nabeln nach Patentanspruch I für drei zu einem Drehstromsy stem gehörige.
    nebeneinanderliegendeKabel, dadurch ge kennzeichnet, dass die drei nebeneinander- liegenden Rinnen iu gewissen Abständen einander überqueren zur Herbeiführung von Kreuzungen der Kabel, zwecks Ab- gleichung der Spannung. PATENTANSPRUCH II: Kabelleitung erhalten nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, mit in aus U-förmigen, mit Sand oder dergleichen ge- füllten Schutzsteinen gebildeten Rinnen ver legten unbewehrten Kabeln, wobei die Rin nen im Querschnitt in Form eines gleichsei tigen Dreiecks zueinander angeordnet und mit einer gemeinsamen Platte abgedeckt sind.
CH114174D 1924-03-29 1925-03-18 Verfahren zum Verlegen von unbewehrten Hochspannungskabeln unter Erde. CH114174A (de)

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DEF55856D DE415593C (de) 1924-03-29 1924-03-29 Verfahren zum Verlegen von unbewehrten Hochspannungskabeln unter Erde
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DE419004C (de) 1925-09-18

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