CH114192A - Selbsttätig betriebene Fernsprechanlage. - Google Patents

Selbsttätig betriebene Fernsprechanlage.

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CH114192A
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telephone exchange
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Friedrich Merk
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Merk Friedr
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Description


  Selbsttätig betriebene Fernsprechanlage.    Die Erfindung hat eine Fernsprechzentrale  zum Gegenstande, bei welcher in Reihe auf  gestellte Kontaktsätze zu starren Blöcken ver  einigt und hierdurch zu selbständigen Trä  gern für die auswechselbaren Wähler ausge  bildet sind. Diese Anordnung ist für einen  wirtschaftlich und betrieblich verbesserten  Aufbau der Zentralen günstig, weil die bei  den älteren Anordnungen vorhandenen Trag  gerüste, Rahmen oder dergleichen entbehrlich  werden, wodurch Platz und Material gespart  wird; während fernerhin auch noch die Mög  lichkeit geboten ist, die auswechselbaren Wäh  ler leichter als bisher in     passrecbte    Stellung  zu den     Kontaktsätzen    zu bringen.  



  Gemäss der Erfindung ist eine Reihe von  Kontaktsätzen dadurch für eine Reihe von  Wählern zu einem selbständigen Träger aus  gebildet, dass die Kontaktsätze zwischen zwei  längs der Reihe verlaufender Gurte einge  spannt sind.  



  Der in vorgenannter Weise gebildete Trä  ger besitzt auch bei grosser Länge eine aus  reichende Tragfähigkeit, da die Gurte durch  die     dazwischengespannten    Kontaktsätze, ins-    besondere bei naher     Aneinanderreihung    der  selben, eine ausreichende Versteifung haben.  Als Gurte genügen irgendwelche flache Pro  filformen, wie zum Beispiel durchlaufende Ab  deckbleche. Die Gurte können sich den Kon  taktsätzen eng anschmiegen, erfordern daher  nur wenig     Platz    und besitzen ausserdem nur  geringes Gewicht. Ferner begünstigen die  Gurte das Anbringen der Wähler, sowie auch  der hierzu erforderlichen Führungsleisten, An  schläge,     Kontaktanschlussleisten    und derglei  chen.

   Endlich     können    die Gurte bei entspre  chender Ausbildung ihrer Enden auch für die  Befestigung des Trägers gut dienen.  



  Die Zeichnungen enthalten ein Ausfüh  rungsbeispiel für einen Träger, einen Wähler,  eine Wählerreihe und für verschiedene Wäh  lergestelle. In den     Fig.    1-3 ist ein nach  der Erfindung gebildeter Träger in     Vorder-,     Drauf- und Rückansicht dargestellt. Die       Fig.    4-6 zeigen einen auf den Träger auf  setzbaren Wähler, ebenfalls in verschiedenen  Ansichten. Der Wähler ist eigens für den  vorliegenden Fall konstruiert. Die nachfol  gende Beschreibung des Wählers ist auf das      hier     notwendige        Mass    beschränkt. Die     Fig.    7  enthält eine auf den Träger aufgesetzte ganze  Wählerreihe.

   Die     Fig.    8, 11 und 12 zeigen  Wählergestelle mit vielen Wählerreihen als       Ausschnitt    aus     grösseren    Anlagen, und zwar  zeigt     Fig.    8 ein Gestell mit     wagrechten    und       Fig.    11 und 12 ein Gestell mit     senkrechten     Wählerreihen. Die     Fig.    9 und 10 bringen An  wendungen der Erfindung bei kleinen Anlagen.  



  Der Träger I der     Fig.    1-3     umfasst    eine  Reihe von zehn     Kontaktsätzen    1, 2 . . . . 10  mit     lialbkreiszylindrischen    Kontaktfeldern.  Jeder Kontaktsatz besitzt ein Feld mit drei  Abteilungen zu je 100     Kontakten,

      die in drei  mal zehn Reihen zu je zehn Kontakten     über-          einanderliegen.    Die Anordnung der Kontakte  entspricht     derjenigen    der Kontaktsätze von       Strowger.    Die zehn     Kontaktsätze    kehren ihre       lialbkreiszy        lindi'isclien        Feldei-nachvorn        (Fig.1),     und zwar ist im vorliegenden Fall die Achse  der einzelnen Kontaktfelder quer zur Reihe  verlaufend angenommen.

   Auf der Vorder  seite der     Kontaktsätze    findet die Berührung       finit    den Kontaktarmen 11 ihrer     Wähler        (Fig.    4)  Matt.     Auf    der Rückseite sind die Lamellen  der Kontaktsätze durch die in der     Fig.    2  rechts sichtbaren     Vielfachleiter    1<B>'-</B>     initein-          ander    verbunden. Die ganze Reihe der  zehn Kontaktsätze nebst ihren Vielfach  leitern ist zwischen zwei Langblechen 13  und 14 mittelst     Schraubenbolzen    15 befestigt.

         Durch    diese     Zusammensetzung    ist die Kon  taktsitzreihe zu     dein        gewünschten        Tiiiger    I  gebildet. Die     Langbleelie    13, 14 entsprechen  hierbei den     erwähnten        Gurten    und die Schrau  benbolzen 15 sind ihre Querverbindungen.

    Das Ganze stellt sich     statiseli        betraehtet    als  ein     Fachwerksträger        (Pai@allel_-trägei,)    dar,     1iei          welchem    die Kontaktsätze die     Versteifungs-          glieder    sind.  



       Auf    der Rückseite ist der Träger bis auf  einen kleinen Teil     1D    an einem Ende     (Fig.    3,       links)    durch ein Schutzblech 17 abgedeckt:  Der     von    dieser Abdeckung freigelassene Teil 16  dient zur     IIeranbringung    der     Zuführungskabel     zu den     Vielfachleitern    12 der Kontaktsitz  reihe.

   Die Breite der Langbleche ist     geniäP          Fig.    2 und 6 so bemessen, dass sie die Viel-         fachleiter        mitabdeeeken.    Ferner sind auf den  beiden Langblechen Querstreifen 18 aus Blech  vorgesehen, die von den Schraubenbolzen 15       mitfestgehalten        werden    und Führungen für die  aufzusetzenden     Wähler    darstellen.

   Einige der  Querstreifen     1.8    sind über     clen    hinteren     Iiaiid     des Trägers hinaus verlängert,     uni    daran die       ankommender    Kabel, sowie die Strom- und       Signalleitungen    der     Wühler    und dergleichen  festzumachen. Endlich     sind    die Langbleche  an ihrem Ende mit umgebogenen Befestigungs  lappen 19     versehen,    mit denen sie an Stüt  zen angeschraubt     werden    können.  



  Der für den     vorbeschriebenen        Träger    1       bestimmte    Wähler     II    besteht nach     Fig.    4---6  im     wesentlichen        airs    einem rechteckigen Rah  men 20, an     welchem    eine Schaltwelle 21 mit       aufgesteckten        Kontaktarmen    11, sowie die       zugehörigen        Sclialtmagnetc-'??,    sonstigen Trieb  teile usw. gelagert sind.

       Aufierdein    ist mit       dein        Wählerrahmen    20 ein     zu    dem     Wiihler          gehöriger    Relaissatz     III        (Fig.    4 und 6) ver  bunden. An dein ganzen Apparat sind hier  besonders je zwei nach     rückwärts    ragende  Stege 23, 24     wielitig,    da diese die     Gegen-          führungen        zu    den     vorgenannten        Führungs-          leisten    am Träger sind.

   Der     Abstand    der  beiden Stege 23, 24 ist so bemessen, dass  diese zwischen zwei benachbarte Führungs  leisten 18 am Träger passen. Zum Aufsetzen  des     Wühlers        1I    auf den Träger I wird     ei,tte-          rer    reit den Stegen<B>an</B> die Vorderseite des       Trägers    herangebracht und mit     den    Stegen  zwischen den     Führungsleisten        1h.    welche den  für den     Wähler    bestimmten Platz     beiderseits     begrenzen,

       eingeselioben.    Hierbei     umfassen     die Stege 23, 21 den     Träger    I wie     zwei          Trine        (Fig.    6) und gleiten quer auf     den-Lang-          blechen    13, 1-1 des     Trägers        entlang,    bis der       Wählerrahmen        2()    an der Vorderkante der  über den     Tritgerrand    etwas vorstehenden Füh  rungsleisten 18 anschlägt.

   Ein in der Zeich  nung nicht dargestellter     VersehluG    (Schnapp  feder) hält den     Wähler    an seinem Platze fest.  Nach dem Aufschieben     tles    Wählers auf den       Träger        (Fig.    7) ist. das     zugehi)rige    Kontakt  feld durch ein entsprechend     grosses    Schau  loch 25 des Wählerrahmens sichtbar.      In     Fig.    7 ist ein Träger I nach     Fig.    1-3  mit Wählern     1I    der     Fig.    4-6 besetzt. Für  einen der Wähler- ist der Platz freigelassen,  um den Träger sichtbar zu lassen.

   Die Wäh  ler sitzen nahe aneinander und bilden infolge  ihrer rechteckigen Grundform, die sich auf  die mit ihnen verbundenen Relaissätze er  streckt, zusammen mit den     Trägern    eine re  gelmässige, flächengeschlossene Anordnung.  Wie ersichtlich, ist der für die Wählerreihe  vorgesehene Platz durch die Apparate lücken  los besetzt und ausgenutzt.  



  In     Fig.    8 sind sieben     wagrechte,    entspre  chend der     Fig.    7 ausgeführte Wählerreihen       übereinander    in einem Gestell vereinigt. Die  rechteckige     Grundform    der Apparate und der  hierdurch oben und unten erzielte gerade       Randabschluss    der einzelneu Wählerreihen ge  stattet es, die Wählerreihen eng aneinander  zu bringen.  



  Die     Fig.    11 zeigt ein ähnliches Wähler  gestell wie das vorige, jedoch mit senkrech  ten Reihen. Ein Vorteil dieser Anordnung  liegt unter anderem in der kurzen Kabelfüh  rung.     C1eiriä,ss    der     Fig.    12, welche das Ge  stell von der Seite zeigt, verlaufen die Ka  bel von einem     Kabelrost    28 an der obern       Gestellkaute    über     Zwischenverteiler    29, die  ebenfalls oben auf dem Gestell angeordnet  sind, auf ganz     kurzem    Wege zu den einzel  neu Wählerreihen (siehe     Kabelauschlussstelle     16 in     Fig.    3).  



  Die     Fig.    9 stellt eine Kleinzentrale für  <B>100</B>     Anschlüsse    dar. Auf der     Vorderseite    des  Gestelles sind zehn Anrufsucher IV und zehn  Leitungswähler V nebst ihren Relaissätzen     III     zu ersehen,     während    die Teilnehmerrelais und  sonstigen Hilfseinrichtungen auf der Rück  seite des     f4estelles    angebracht sind.

   Die ganze  Zentrale ist drehbar auf einen Fuss gelagert,  so dass sie in einer Ecke aufgestellt und die       Rückseite    durch Drehen des Gestelles von  vorn zugänglich gemacht werden     kann.    Die  äusseren     Zuführungskabel    sind     auf    der Rück  seite des Gestelles     schleifenartig    angeschlos-         sen,    so dass sie bei der Drehung des Ge  stelles diesem folgen. Um das Gestell am Um  kippen zu verhindern, ist es oben durch zwei  leichte Wandstützen in Verbindung mit einem  zweiten Lager festgehalten.  



  Die     Fig.    10 bringt eine ähnliche Anlage  für 50 Anschlüsse, wobei das Gestell um  eine     wagrechte    Achse in zwei Wandlagern  drehbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig betriebene Fernsprechzentrale, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl Kontaktsätze zwecks Ausbildung zu einem selbständigen Träger für eine Reihe von Wäh lern zwischen längs der Reihe verlaufenden Gurten eingespannt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Fernsprechzentrale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte als Abdeckbleche .der Kontaktsätze aus gebildet sind. 2.
    Fernsprechzentrale nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Abdeck- bleche in der Tiefenrichtung der Kontakt sätze so verbreitert sind, dass sie die im Rücken der Kontaktsätze angeschlossenen Vielfachleiter mitabdecken. 3. Fernsprechzentrale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Clurte des Trägers mit Befestigungsmitteln für das Aufbringen der Wähler in die pass- rechte Stellung zu den Kontaktsätzen ver sehen sind. 4.
    Fernsprechzentrale nach Paten=tanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte die äussere Lagerung des Trägers vermitteln. ä. Fernsprechzentrale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger an ihren Enden zwischen ortsfesten Stütz punkten drehbar gelagert sind.
CH114192D 1923-12-24 1924-12-17 Selbsttätig betriebene Fernsprechanlage. CH114192A (de)

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