CH115943A - Verfahren und Maschine zur Erzeugung von Holzschliff für die Papier-, Pappen- und Kartonfabrikation. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Erzeugung von Holzschliff für die Papier-, Pappen- und Kartonfabrikation.Info
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Verfahren und Maschine zur Erzeugung von Holzschliff für die Papier-, Pappen- und Kartonfabrikation. Es ist - bekannt, Schleifholz vor dem Schleifen in besonderen, offenen oder ge- sehlossenen Gefässen mit kaltem oder war m en N Vasser zu behandeln, zu dämpfen oder zu kochen,
um es mit weniger Kraft schlei fen und dem Holzschliff besondere Eigen schaften verleihen zu können.
Dazu werden aber neben der Schleifma schine besondere Einrichtungen, Behälter und dergleichen und Arbeitskräfte gebraucht, was den Betrieb und den erzeugten Holz schliff verteuert.
Anderseitµ ist es bekannt, das Holz in der Holzschleifmaschine unter höherem Druck und weniger Spritzwasser an den Schleiferstein zu pressen, um den sogenann ten Heissschliff zu erhalten, der sich für die Verarbeitung zu Papier besonders gut eignet.
Um nun die besonderen Einrichtungen und Leute zu sparen und dabei doch einen für die Papier-, Pappen- und Kartonfabri kation besser geeigneten Holzschliff zu er zielen, wird gemäss dem Verfahren das Schleifholz im Presskasten einer Schleifma- schine während seines Vorschubes einge weicht, wobei die beim Schleifen entstehende Reibungswärme dem Wasser und der Schleif masse zugeführt wird.
Die Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens besitzt eiii Schleifgehäuse das samt dem über dem Schleifstein liegenden Presskasten wasser dicht ausgeführt und mit einem Stoffsteig rohr versehen ist, so da.ss das Schleifholz bei seinem Vorschub gegen den tief im Stoff liegenden' Schleifstein einer Wasserbehand lung im Presskasten ausgesetzt ist.
Die Zeichnung stellt die Holzschleifma schine zur Ausführung des Holzschleifver- fahrens in Beispielen dar, und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 ein erstes Beispiel der Holz schleifmaschine in zwei senkrechten Quer- schnitten, während Fig. 3 und 4 zwei andere Beispiele dar stellen.
Senkrecht über dem Schleifstein a (Fug. 1 und 2) ist ein nach unten weiter werdender Presskasten <I>b</I> angeordnet. Der Kasten b sitzt in einer Führung c des Schleifgehäuses d, stützt sich auf die Schrauben e und kann nachgestellt werden, wenn er sich unten ab genützt hat. Das Gehäuse d ist vollständig geschlossen und dort, wo die Achse / des Schleifsteines durchtritt, mit. Stopfbüchsen g versehen.
Das Gehäuse d ist mit einem Stoffsteigrohr lr, versehen, so dass -der Stoff in einer Hölle austritt, die dem Wasserspie gel i. im Presskasten b entspricht.
Der Schleif stein a liegt also vollständig unter Wasser; ebenso liegt das Schleifholz im Presskasten b im Wasser und geht. das Holz durch das \@Tasser hindurch bei seinem Vorriicken ge gen den Schleifstein a. Je nach der Hölle der Holzsäule im Presskasten b.
der Höhen lage des Wasserspiegels i und je nach der Grösse des Holzvorschubes kann das Holz etwa ein bis zwei Stunden oder länger im Wasser liegen und dadurch erweicht und ar- hitzy werden, ehe es zum Ver.sehleifen kommt.
Heisses Wasser wird durch das Rohr 1,: zugefiihrt; ausserdem ist der Presskasten b mit Heizkammern 1 (Fig. 2), in die man Dampf einführt, umgeben; es kann auch nur das eine oder andere Mittel zum Erhitzen des Schleifholzes Anwendung finden.
Der Vorschub des Holzes wird durch Arme in bewirkt, welche mit den am Press- kasten b gelagerten Wellen n verbunden sind, bei ihrer Drehung durch Schlitze o in den Kasten b eingreifen und das Holz nach unten drängen. Die Arme in, sind so geformt, dass sie ollen beim Eintritt in den Kasten b die Hölzer nach oben wegdrängen, unten aber ohne Klemmungen aus demselben aus treten.
Der Antrieb der Arme 7n und Wel len ia erfolgt durch Stirnräder, Schnecken getriebe und Riemen von einem Motor oder einer Transmission aus.
An der Austrittsstelle des fertigen Holz schliffeaus dem Presskasten b münden Rohre p aus, durch welche kräftige Wasser strahlen in den Presshasten eingeführt wer den, um gerade an dieser Stelle ein Ansam meln von Holzschliff und Holzteilchen zu verhindern. Der Steinschärfer q ist im Stoff liebend angeordnet; seine Spindel r für die Querverschiebung und Welle s für die Längsverschiebung der Schärfscheibe sind mit Stopfbüchsen in der Gehäusewand d ab gedielitet.
Auch hier' sind Wasserzuführ- rohre t vorgesehen, uni eine Stoffansamm lung zu vermeiden. Unten im Gehäuse ist eine schrä.gliegendc, gelochte Platte rs, unter der sich der Sand absetzen kann, und vorn Pille Putzöffnung r angeordnet. Vor der ()
ff- nung i@ läuft innen ini Gehäuse (1 ein Rüll- rer u- urn, und an den Stirnseiten des Schleif steines a sind gebogena@ Leisten<I>x</I> angeord net,
um Stoffansammlungen zu vermeiden und den Stoff im Flnss zu halten. Der Stoff- #i.teigkallal 7c liegt mit seinem Austritts stutzen y so hoch, dass die sonst notwendige Stoffpumpe gespart %vird. Der Stoff fliesst vom Stutzen g nae h aussen ab zum Späne fänger, von da.
zum Sichter und schliess lich zurntwässerunsmasehine, welche Maschinen in der Zeichnung wcggelasen sind.
Das Schleifholz wird durch sein Eigen gewicht und die Arine w. gegen den Schleif stein a gepresst und die beim Schleifen ent stehende R.eibullgswdirnie wird vom Wasser aufgenommen, das das Schleifholz umgibt und zum Einweichen desselben dient.
Gemäss der Ausführung nach Fis. 3 ist der Presskasten 1) mit dem Schleifgehäuse (l starr verbunden, jedoch sind im Innern des Kastens 1) verstellbare Bleche z vorgesehen.
Zum Verfeinern der Späne und Faserbündel ist hier nahe am Schleifstein a ein nachstell- barer Stein 1 angeordnet. Über dieser Ver- f'einernngsvorriclitiiiig ist. die Sehärfrolle 2? im Gehäuse r1 angebracht. Den Schleifstein ca um-ehliesst unten ein Sieb 3, das durch Schrauben 4 zu ihm eingestellt werden kann.
Damit der erzeu-te Stoff sich nicht im Ge häuse d absetzen kann, ist hier ein durch das Schleifgehäuse d und das Stoffsteig rohr lt umlaufende: Rührband 5 vorgesehen, das durch Rollen geführl wird.
An Stellen, wo etwas naeligestellt oder voll Zeit zti Zeit nachgesehen werden muss, werden Schxn- liieher angebracht. Aueli bei diesen Ausfüh- rungsformen wird das Holz eingeweicht und die Reibungswärme wird vom Wasser oder der Holzsehliffmasse aufgenommen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sixid oberhalb des Schleifsteines a zwei Presskasten b', b" vorgesehen, die im Ge häuse d verschiebbar angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erzeugung von Holzschliff für die Papier-, Pappen- und Karton fabrikation, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifholz im Presskasten einer Holzschleifmaschine während seines Vor schubes nach dem Schleifstein hin einge weicht wird, wobei die beim Schleif prozess entstehende Reibungswärme dem Wasser- und der Schleifmasse zugeführt wird.II. Holzschleifmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch: I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleif gehäuse samt dem über dem Schleifstein stehenden Presskasten wasserdicht aus geführt und das Gehäuse mit einem Stoffsteigrohr versehen ist, so dass das Schleifholz bei seinem Vorschub - gegen den tief im Stoff liegenden Schleifstein einer Wasserbehandlung, im Presskasten ausgesetzt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser, das zum Einweichen des Holzes dient, er hitzt wird. 2.Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskastenl mit Heizkammern umgeben ist. 3. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass im Schleifge häuse Rührer, am Schleifstein gebogene Leisten und am Gehäuse Wasserzuführ- rohre angeordnet sind, um Stoffabsetzun gen zu vermeiden. 4. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub des Schleifholzes durch sich drehende gebo gene Arme, die durch Schlitze in den Ka sten eingreifen, bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE115943X | 1924-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH115943A true CH115943A (de) | 1926-07-16 |
Family
ID=5654485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH115943D CH115943A (de) | 1924-05-15 | 1925-05-08 | Verfahren und Maschine zur Erzeugung von Holzschliff für die Papier-, Pappen- und Kartonfabrikation. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH115943A (de) |
-
1925
- 1925-05-08 CH CH115943D patent/CH115943A/de unknown
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