CH117237A - Verfahren zur Reinigung und Sterilisierung verunreinigter Luft mittelst Ozon. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung und Sterilisierung verunreinigter Luft mittelst Ozon.

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CH117237A
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ozone
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L9/00Disinfection, sterilisation or deodorisation of air

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Description


  Verfahren zur ]Reinigung und Sterilisierung verunreinigter Luft     mittelst    Ozon.    Es sind bereits verschiedene     Verfahren     zur Reinigung und Sterilisierung verbrauch  ter Luft mittelst Ozon bekannt, die darauf  beruhen, dass man die zu reinigende Luft im  Gleich- oder Gegenstrom mit fein verteilten  wässerigen Lösungen wäscht, die durch Sät  tigen von Wasser mit Ozon hergestellt wor  den sind, wobei das Wasser zuweilen einen  die Haltbarkeit der Ozonlösung begünstigen  den Zusatz erhalten hatte.  



  Des weiteren hat man auch schon vor  geschlagen, die zu reinigende Luft zunächst  mit Ozon zu vermischen, indem man sie bei  spielsweise durch eine     Ozonisiervorrichtung          hindurchsaugt,    und diese ozonisierte Luft dann  mit fein verteiltem Wasser wäscht. Hierbei  erhält man aber, da nicht sämtliches Ozon  schnell genug vom Wasser aufgenommen  wird, stets eine mehr oder minder stark ozon  haltige Luft, die für viele Verwendungs  zwecke ungeeignet ist, da sie einen unan  genehmen stechenden Geruch hat und die  Atmungsorgane sowie die Schleimhäute an  greift.  



  Gemäss der Erfindung wird hingegen eine  vollkommen ozonfreie reine und sterile Luft    erhalten, indem man die mit Ozon vermischte  Luft mit einer fein verteilten wässerigen Lö  sung eines     Chlorides    solcher Metalle, die       Hypochlorite    zu bilden vermögen, in innige  Berührung bringt.  



  Es hat sich nämlich gezeigt, dass das  Ozon von verdünnten Lösungen solcher Salze  unter allmählicher Bildung von     Hypochloriten     aufgenommen wird, deren starke desinfizie  rende und desodorierende Wirkung ja     bekannt     ist, wobei sie den aufgenommenen Sauerstoff  wieder abgeben und sich in die ursprünglich  verwendeten Chloride zurückverwandeln. Am  geeignetsten erwiesen sich     2-10prozentige     Magnesium- und     Calcinmchloridlösungen,    wo  bei die Anwesenheit schon ganz kleiner Men  gen von wahrscheinlich katalytisch wirkenden  Metalloxyden, wie z. B.

   Eisenoxyd, Kupfer  oxyd, Nickeloxyd usw. sich als besonders  vorteilhaft erwiesen hat, da sie die Aufnahme  fähigkeit der     Chloridlösungen    für Ozon und  die Bildung von     Hypochloriten    begünstigt.  Das Waschen der zu reinigenden Luft mit  derartigen Lösungen kann zweckmässig in  einer den     Gradierwerken    ähnlichen Einrich  tung erfolgen, in der die Waschflüssigkeit in      feiner Verteilung     herabrieselt,    und durch  welche die zu reinigende und mit Ozon     ge-          rnischte    Luft in der Querrichtung hindurch  gesaugt oder     -gedrückt    wird und wobei die       Weglänge    so bemessen ist,

   dass die Luft  beim Verlassen des     (-radiei#werkes    kein freies  Ozon mehr enthält. Die am     Fusse    der Ein  richtung sich ansammelnde     Waschflüssigkeit          wird        zweckmässig    wieder nach oben gebracht,  um von neuem verwendet zu werden, zumal  ihre     Wirksamkeit    in der Regel noch nicht  ei-schöpft ist.

   In denn gleichen     Masse,    wie die       Waschflüssigkeit    sich an     Hypochlorit    anrei  chert, kann natürlich die Zufuhr von Ozon       zri    der zu     reinigenden    Luft vermindert wer  den und zeitweise eventuell ganz in     Wegfall          kommen.    Die angestellten Versuche haben  ergeben,     dass    bei richtiger Bemessung der  Ozonzufuhr und der     Grössenverhältnisse    der       gradierwerkartigen    Einrichtung eine voll  kommen sterile und doch ozonfreie Luft ge  wonnen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen und #'Sterilisierei) verunreinigter Luft mittelst Ozon, dadurch gekennzeichnet, dass man die mit Ozon ver- rnischte Luft mit einer fein verteilten wässe rigen Lösung von Chloriden solcher 3Tetalle, die Hypochlorite zu bilden vermögen, solange in Berührung bringt, bis die Luft kein freies Ozon mehr enthält,
    dieses vielmehr unter Bil dung von Hypochlorit von der MetalIchlorid- lösung aufgenommen worden ist. UN TERAN SPRUCIi Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Einwir kung des Ozons auf die Metallchloridlösungen bei Gegenwart kleiner Mengen katalytisch wirkender Metalloxyde stattfinden läfct.
CH117237D 1925-05-30 1925-05-30 Verfahren zur Reinigung und Sterilisierung verunreinigter Luft mittelst Ozon. CH117237A (de)

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