CH118832A - Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden Metalldampf-Gleichrichtergruppen. - Google Patents
Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden Metalldampf-Gleichrichtergruppen.Info
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Description
Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden llletalldampf- Gleiehr i ehter gr uppen. Es ist eine Schaltung für zwei oder mehrere parallel arbeitende Quecksilberdampf- gleichrichter oder äquivalente Einrichtungen, welche von besonderen Sekundärwicklungen eines gemeinschaftlichen Transformators ge speist werden, bekannt geworden, bei welcher die Anoden der Gleichrichter derart an die einzelnen Teile der besonderen Sekundär wicklungen angeschlossen sind,
dass die gleichzeitig stromführenden Sekundärwick- lungsteile in ihrer Gesamtheit über die ganze Primärwicklung gleichmässig, und zwar so verteilt sind, dass eine vollkommene Kompen sation der primären Amperewindungen statt findet. Diese Schaltung dient dazu, die Strom aufnahme der Gleichrichter gleichmässig zu gestalten, indem bei geringerer Stromaufnahme eines der gespeisten Gleichrichter die Kom pensation der primären Amperewindungen durch die zugehörigen Sekundärwicklungen aufhört, und das sich infolge dessen im Trans formator ausbildende Streufeld die Spannung an den voll arbeitenden Gleichrichtern ver- mindert, während die Spannung an dem Gleichrichter mit verringerter Stromaufnahme erhöht wird.
Dem Vorteil der gleichmässigen Stromaufnahme steht nun aber der Nachteil gegenüber, dass man, ohne den Betrieb der andern Gleicbrichter zu stören, keinen der Gleichrichter abschalten kann; denn es ist nach dem Gesagten klar, dass dies für die verbleibenden Gleichrichter einen grossen Spannungsabfall zur Folge hätte. Um nun doch bei einer grösseren Zahl parallel ar beitender Gleichrichter ihre teilweise Zu- und Abschaltung möglich zu machen, hat man bisher die Gleichrichter in Gruppen an geordnet und jede Gruppe in der oben ange gebenen Art von einem besonderen Transfor mator aus gespeist. Die Gleichrichter wurden dann gruppenweise zu- oder abgeschaltet und.
die Zahl der Transformatoren war dann gleich der Zahl der Gleichrichtergruppen.
Die Erhöhung der Transformatorzahl lässt sich nun durch eine besondere Anordnung der Wicklungen auf einem allen Gruppen gemeinschaftlichen Transformator vermeiden. Gegenstand der Erfindung ist demgemäss eine Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden Quecksilber- dampfgleichrichtergruppen, unter Verwendung eines allen Gruppen gemeinschaftlichen Trans formators, bei welcher jeder Gruppe eine Primärwicklung zugeordnet ist und alle Pri märwicklungen auf den Schenkeln des Trans formators nebeneinander angeordnet und pa rallel an das Primärnetz angeschlossen sind, wobei die Sekundärwicklungen, welche die Gleichrichter einer Gruppe speisen, der zuge hörigen Primärwicklung derart gegenüber gestellt sind,
dass die gleichzeitig stromfüh renden Sekundärteile jeder Gruppe in ihrer Gesamtheit über die zugehörige Primärwiek- lung gleichmässig, und zwar so verteilt sind, dass eine möglichst vollkommene Kompensa tion der primären Amperewindungen statt findet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt. Die Gleichrichter Gi und G2 bilden die eine, die Gleichrichter G3 und G4 die andere Gruppe und es ist der ersten Gruppe die Primärwicklung P, der zweiten die Primärwicklung Pz des Trans formators T zugeordnet. Die Primärwicklungen P und P2 sind parallel geschaltet und werden über den Hauptschalter H vom Pri märnetz IV, aus gespeist. Die beiden Primär wicklungen liegen nebeneinander auf dein Eisenkern I'" des Transformators T.
Jeder Primärwicklung sind nun Sekundärwicklun gen gegenübergestellt, welche die Gleichrichter der betreffenden Gruppe speisen. So stehen der Wicklung P die Sekundärwicklungen Qi und Q2, dagegen der Wicklung P2 die Sekundärwicklungen Q3 und Q4 gegenüber. Die Mittelpunkte der sekundären Wicklungen sind durch die Verbindungen<B>0"</B> 0- sämtliche miteinander und mit dem (-)Leiter des Gleichstromnetzes 1Vg verbunden.
Die freien Enden der Sekundärwicklungen Qi und Q_ sind über den Doppelschalter Si, L, an die Anoden Ai, t12 der Gleichrichtergruppe G, und G2 gelegt, desgleichen sind die freien Enden der Sekundärwicklungen Q3 und C24 über den Doppelschalter & ,-i mit den Anoden Aa, <I>A4</I> der Gleichrichtergruppe G?,
G4 ver bunden. Aucn die Kathoden Ki, K: und K3, K.i sind paarweise zusammengeschlossen und über die Schalter Z, bezw. Z, an den (+)Leiter des Gleichstromnetzes gelegt.
Wie aus der Figur ersichtlich, sind die Sekundärwicklungen jeder Gruppe derart an geordnet, dass die gleichzeitig stromführenden Teile sich über die ganze Länge der zuge hörigen Primärwicklung gleichmässig verteilen, so dass die primären Amperewindungen bis auf den relativ geringen, die Magnetisierung und die Verluste deckenden Rest kompensiert sind. Diese Schaltung gestattet nun ohne weiteres die Abschaltung (bew. Zuschaltung) einer Gruppe, ohne dass die andere Gruppe irgendwie dadurch störend beeinflusst wird.
Werden zum Beispiel die Schalter ,Si, - und Zi geöffnet, dann fliesst in Pi kein Arbeits strom mehr, während die Wicklung P2 weiter den vollen Arbeitsstrom führt. Desgleichen speisen auch die Wirklungen Q3 und Q4 die Gleichrichter G, und G4 ungestört weiter. Es ist hier also eine Unabhängigkeit der Gleichrichtergruppen voneinander erreicht, unter Wahrung der gleichmässigen Verteilung des Stromes auf die Gleichrichter innerhalb jeder Gruppe und unter Verwendung nur eines für alle Gruppen gemeinschaftlichen Transformators.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden Quecksilber dampf-Gleichrichtergruppen, unter Verwen dung eines allen Gruppen gemeinschaftlichen Transformators, wobei jeder Gruppe eine Primärwicklung zugeordnet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Primärwicklung auf den Schenkeln des Transformators nebenein ander angeordnet und parallel an das Primär netz angeschlossen sind, wobei die Sekundär wicklungen., welche die Gleichrichter einer Gruppe speisen, der zugehörigen Primärwick lung derart gegenübergestellt sind, dass die gleichzeitig stromführenden Sekundärteile jeder Gruppe in ihrer Gesamtheit über die zuge hörige Primärwicklung gleichmässig, und zwar so verteilt sind,dass eine' möglichst vollkom- mene Kompensation der primären Ampere windungen stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE118832X | 1925-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118832A true CH118832A (de) | 1927-02-01 |
Family
ID=5655755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118832D CH118832A (de) | 1925-04-06 | 1926-03-19 | Schaltung zum Speisen von zwei oder mehreren parallel arbeitenden Metalldampf-Gleichrichtergruppen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH118832A (de) |
-
1926
- 1926-03-19 CH CH118832D patent/CH118832A/de unknown
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