CH119111A - Auslöseapparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen. - Google Patents

Auslöseapparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen.

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CH119111A
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CH
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/02Dead-man's devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Driving Devices And Active Controlling Of Vehicle (AREA)

Description


      Anslöseapparat    für     Totmannvorrichtungen    an elektrisch     betriebenen    Fahrzeugen.    Bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die  auch für Einmannbetrieb     verwendet    werden,  ist es üblich, sogenannte     Totmannvorrich-          tungen    einzubauen. Dieselben beruhen z. B.  darauf, dass der Führer beständig entweder  einen Knopf an der Fahrkurbel oder ein Pedal  niederdrücken muss, und dass beim Loslassen  dieser Vorrichtungen der Fahrstrom unter  brochen und die Bremsen betätigt werden.

    Ein Nachteil derartiger Vorrichtungen besteht  nun darin, dass dieselben auch bei stillstehen  dem Fahrzeug wirken, sofern sie nicht durch  den Führer vermittelst Betätigung eines  Schalters ausser Tätigkeit gesetzt werden.  Es sind zwar bereits auch Apparate bekannt,  die dieses     Aussertätigkeitsetzen    selbsttätig be  sorgen, und beruhen dieselben entweder auf  dein Prinzip des     Zentrifugalschalters    oder  einer mit dem     Fahrzeug-Getriebe    gekuppelten       SchraubenspindelmitWandermutter.    Die erst  genannte Art dieser Apparate hat den Nach  teil, dass die     Totrnannvorrichtung    bei kleineren  Fahrgeschwindigkeiten nicht wirkt;

   bei der  zweiten Art Vorrichtungen müssen sich deren  Antriebswellen immer im gleichen Sinne dre  hen, was entsprechende Einrichtungen benötigt.    Durch den Apparat gemäss vorliegender  Erfindung wird nun diese Aufgabe auf ein  fache und zuverlässige Art gelöst; dabei  bleibt die     Totmannvorrichtung    bis zu den  kleinsten Geschwindigkeiten wirksam.  



       Fig.    1 zeigt schematisch ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes. 1 be  deutet eine zwangsläufig mit dem Fahrzeug  Getriebe (nicht gezeichnet) verbundene Welle,  2 eine zweite Welle, die vermittelst der  Reibungskupplung 3 mit der ersteren gekup  pelt werden kann. Die Kupplung 3 wird  durch einen erregten Elektromagneten 4 in  der ausgekoppelten Lage gehalten, wobei eine  Feder 5 zusammengedrückt ist. Wird infolge       Loslassens    eines     Totmannkontaktes    9 die Er  regung des Elektromagnetes 4 unterbrochen,  so rückt die freiwerdende Feder 5 die Reibungs  kupplung ein, und die Welle 2 dreht sich,  sofern das Fahrzeug in     Bewegung    ist.

   Kon  takte 6, die auf der Welle 2 sitzen, schliessen  dabei einen zu dein nicht gezeichneten Haupt  schalter und Bremsventil führenden Strom  kreis     S,    wodurch einerseits der Hauptschalter       ausgelöst-und    anderseits ein Bremsventil be  tätigt und somit das Fahrzeug zum Stillstand      gebracht wird. Nachdem die Kontakte 6  diesen Stromkreis geschlossen haben, wird  ein weiteres Drehen der Welle 2 durch einen  nicht angegebenen Anschlag verhindert. Beim       %Viederbetätigen    der     Totmannvorriclrtung    wird  die     Reibungskupplung    wieder ausgekuppelt  und die Welle 2 durch     Rückstellfedern    7 in  die ursprüngliche Lage zurückgedreht.  



  In der Regel ist es erwünscht, dar die  Sicherheitsoperationen erst eine gewisse Zeit  nach dem Loslassen des     Totmannkontaktes     eintreten, damit z. B. beim     Rangierdienst    der  Führer sich auf die andere Seite des Führer  standes begeben kann, wofür daselbst ein  weiterer     Totmannkontakt    anzubringen ist.  



  Eine gewisse Verzögerung ist beim vor  liegender) Apparat deshalb vorhanden, weil  nach dem     Einrücken    der Kupplung die Welle 2  sich     urn    einen gewissen Winkel drehen muss,  bis die Sicherheitsoperationen erfolgen. Dieser  Drehung entspricht ein bestimmter Weg des  Fahrzeuges, der z. B. durch entsprechende Be  rnessung der Übersetzung zwischen der Welle 1  und dein     Fahrzeug-Getriebe    bestimmt werden       kann.     



       Urn    nun zu vermeiden, dass die diesem.       bestimmten    Weg entsprechende Zeit bei hoher  Fahrgeschwindigkeit nicht zur kurz wird, ist  zwischen     Totrnannkontakte    und     Auslöse-          apparat    ein Zeitrelais 8 eingeschaltet worden,  wodurch erreicht wird, dass die Verzögerung  der Wirkung der Sicherheitsoperationen aus  einer Kombination von Weg und Zeit besteht.  Dieses Relais 8 schliesst bei Unterbruch seiner       Erregung    nach einer bestimmten, einstell  baren Zeit.  



  Während der Fahrt ist wahlweise einer  der beiden angegebenen     Totmannkontakte    9  vom Führer niederzudrücken, beim Loslassen  desselben wird dem Zeitrelais 8 und dein  Elektromagneten 4 der Strom abgeschnitten.  Nach Ablauf der Einstellzeit des Relais wird  nun, sofern das Fahrzeug in dieser Zeit auch  den dem Schaltwinkel der Welle 2 entspre  chenden Weg zurückgelegt hat, durch den  Stromkreis     S'    der Hauptschalter ausgeschaltet  und die Bremsung eingeleitet.     Drückt    aber  der Führer vor Ablauf dieser Zeit wieder auf    einen der     Totnranrrkontakte,    so     unterbleiben     obige Operationen.  



  Es sind aber auch andere Kombinationen  möglich; z: B. kann der     Elektromagnet    4 in  Serie zu den Kontakten des Zeitrelais ge  schaltet werden, wobei letzteres dann     Offnungs-          statt        Schliesskontakte    erhalten     rnuss.    In diesem  Falle ist die Verzögerung gleich der Summe  der Einstellzeit des Relais und der von der  Fahrgeschwindigkeit     abhängiger),    dem Schalt  weg des     Auslöseapparates    entsprechenden Zeit.  



  Das Auslösen des Hauptschalters und die  Betätigung des Bremsventils kann statt elek  trisch, auch auf mechanischem Wege von der  Welle 2 ans erfolgen.     Eine    beispielsweise Aus  führung dieser Variante zeigt     Fig.2.    Die  Kontakte 6 und deren Walze in     Fig.    1 sind  durch eine Kurvenscheibe 10 ersetzt. Wird  die Welle 2 infolge     Einrückens    der Kupplung  gedreht, so wird nach einer gewissen Dre  hung der Welle 2 eine Rolle 11, die am einen  Ende eines zweiarmigen Hebels 12 gelagert  ist, durch die Scheibe 10 so verstellt, dass  durch den Hebel 12     mechanisch    der Haupt  schalter ausgelöst     arid    das Bremsventil be  tätigt wird.  



  Statt der Reibungskupplung 3 in     Fig.    1  könnte z. B. auch eine     Klauenkupplung        ver-          ,weudet    werden, die bei Unterbruch der Er  regung des Elektromagnetes 4 durch eine  dadurch freiwerdende Federkraft eingeschaltet  und gegen das Ende des Schaltwinkels durch  Auflauf auf einer schiefen Ebene wieder aus  gerückt wird. Da aber die Welle 2 erst  wieder in die ursprüngliche Lage zurück  gehen soll, wenn der Elektromagnet von  neuem erregt wird, so müsste hierbei noch eine  passende Haltevorrichtung vorgesehen sehr.  Zwecks Platzersparnis könnte die Welle 2  hohl und die Welle 1 in die Felle 2 hinein  geschoben sein.  



  Ferner könnte an Stelle der Feder     ')    der  Elektromagnet 4 gesetzt werden, so dass die  Kupplung 3 hei Erregung desselben eingerückt  würde. Das     Ausrücken    derselben     könnte    hierbei  entweder durch das Eigengewicht oder durch  eine Feder (am Platze des bisherigen     Elektro-          rnagnete,    4) geschehen. Dabei     müsste    der           Llektrornagnet    4 bei     niedergedrücktem    Tot  mannkontakt (normaler Fahrt)     unerregt    sein  Die     Totinannkontakte    9 müssten in diesem  Falle beim Loslassen schliessen statt öffnen,  und ferner in Reihe geschaltet werden.

   Diese  Variante hat den Vorteil, dass bei unbesetztem  Fahrzeug (z. B. Schleppfahrt) die Reibungs  kupplung ohne weiteres ausgerückt ist, da in  solchen Fällen die Stromquelle in der Regel  abgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auslöseapparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die bei Stillstand des Fahrzeuges nicht wirken sollen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Loslassen des Totmannkontaktes eine mit dein Fahrzeug Getriebe zwangsläufig verbundene Welle mit einer zweiten, normalerweise stillstehenden Welle gekuppelt wird, von welch letzterer aus die gewünschten Sicherheitsoperationen (Aus lösen des Hauptschalters, Betätigung der Bremsen) gesteuert werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Auslöseapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung der beiden Wellen eine Reibungskupplung ist, durch welche die zweite Welle um den gewünschten Betrag bis zur Ein leitung der Sicherheitsoperationen mit genommen; dann durch einen Anschlag angehalten und nach Wiederbetätigung eines Totmannkontaktes durch Rückstell- federn in die ursprüngliche Lage zurück geführt wird. 2. Auslöseapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Sicherheitsoperationen elektrisch durch Kontakte von 'der zweiten Welle aus er folgt.
    3. Auslöseapparat nach Patentanspruch-, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung derSicherheitsoperationen auf mechanischem Wege von der zweiten Welle aus erfolgt. 4. Auslöseapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Tot mannkontakt und Auslöseapparat ein Zeit relais eingeschaltet ist, um eine Verzögerung der Wirkung der Sicherheitsoperationen aus einer Kombination der Einstellzeit des Relais und der von der Fahrgeschwindig keit abhängigen, dem Schaltweg des Aus löseapparates entsprechenden Zeit zu er zielen.
CH119111D 1926-03-31 1926-03-31 Auslöseapparat für Totmannvorrichtungen an elektrisch betriebenen Fahrzeugen. CH119111A (de)

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