CH119515A - Spannungstriebsystem für Induktionszähler. - Google Patents

Spannungstriebsystem für Induktionszähler.

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CH119515A
CH119515A CH119515DA CH119515A CH 119515 A CH119515 A CH 119515A CH 119515D A CH119515D A CH 119515DA CH 119515 A CH119515 A CH 119515A
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CH
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


      Spannnngstriebsystem    für Induktionszähler.    Uni günstige Eigenschaften eines     Induk-          tionsmessgerätes,    insbesondere Zählers, hin  sichtlich Drehmoment,. Eigenverbrauch,     Be-          lastungshurve    zu erzielen, ist man bestrebt,  den magnetischen Fluss des Spannungskrei  se, welcher die Ankerscheibe durchsetzt,  möglichst kräftig zu gestalten.  



  Für diesen Zweck ist es vorteilhaft, die  Pole für den die Scheibe durchsetzenden  magnetischen Fluss mit breiten Polflächen  auszustatten, um den magnetischen Wider  stand des Luftweges für die Kraftlinien zu  verringern. Ausserdem ist es aber vorteilhaft,  diese Polfläche nur in Richtung des Schei  benradius     la.nggestreckt,    in     tangentialer    Rich  tung. aber verhältnismässig schmal zu ma  chen,     -,wobei    die Strompole zweckmässig zu  beiden Seiten der Mittellinie der untern Pol  flä.clie     angeordnet    werden, so dass also die  Ebene des U-förmigen Stromkernes senkrecht  steht zu der genannten Mittellinie.

   Das be  wirkt, dass die vom     Stromfluss    induzierten  Scheibenströme in radialer Richtung     auf     grosse Strecken im Spannungsfeld verlaufen  können, wobei sie in     tangentialer    Richtung    abgelenkt werden und so ein grosses Dreh  moment auf die Scheibe ausüben.  



  Die Erfindung betrifft ein neues Span  nungstriebsy stein mit einem Triebkern, der  einen eine Spannungsspule tragenden Mittel  schenkel und wenigstens zwei Aussenschen  kel aufweist. Gemäss' der Erfindung ist das       Spannungstriebsystein    derart ausgebildet,       da.ss    wenigstens ein Aussenschenkel mit den  zum     1VIittelschenkel    führenden     Jochstücken     in einer Ebene angeordnet ist, die     init    dem  durch die senkrechte Mittelachse der Span  nungsspule gehenden Scheibenradius einen  Winkel bildet, und dass die Summe der  Querschnitte sämtlicher Aussenschenkel nur  wenig (ein bis fünf Prozent) grösser ist als  der     Querschnitt    des Mittelschenkels,

   wobei  der die Ankerscheibe durchsetzende wirk  same     Triebfluss    zwischen Polflächen ver  läuft, die in Richtung des     obgenannten     Scheibenradius     langgestreckt    sind.  



  Die praktische Ausgestaltung des Erfin  dungsgedankens kann auf mannigfaltige  Weise erfolgen. In der Zeichnung sind  einige Ausführungsbeispiele dargestellt.           .Fig.    ja zeigt zunächst die Beziehungen zwi  schen der Lage der Aussenschenkel und dem       Kraftlinienfluss,    und zwar ist der Kraft  linienfluss gezeichnet, der von einer     strom-          durchflossenen    Spule ohne Eisen in der  Zeichenebene erzeugt wird. Dasselbe Kraft  linienbild ist in allen Ebenen vorhanden,  welche durch die Achse     A-A        hindurchge-.     legt werden. Ausserdem ist gestrichelt ein  Eisenweg eingezeichnet, dessen Verlauf sich  den stark ausgezogenen Kraftlinien anpasst.

    Derartige     Eisenerege    können nun in ver  schieden zueinander geneigten Ebenen vorge  sehen sein.  



  .     Fig.    1 stellt den Aufriss,     Fig.    2 den Sei  tenriss eines derartigen     dreischenkligen    Ker  nes dar. 1 und 2 sind die Polschuhe für den  motorisch wirksamen, 3 der     Eisenweg    für  den motorisch unwirksamen Fluss. Die La  mellen umschliessen die Spule 22 so, dass sie  oben und unten in den     Joehstücken    in hori  zontalen Ebenen verlaufen.  



       Fig.    3 stellt den Aufriss,     Fig.    7 eine per  spektivische Ansicht eines     dreischenkligen     Kernes mit nur aufrechten Lamellen dar;       Fig.    4 zeigt den untern Polschuh 2 von un  ten gesehen. Mit 21 ist die Ankerscheibe an  gedeutet. 4 ist der Eisenweg des motorisch  unwirksamen Flusses, der in den     Fig.    5 und  6 besonders dargestellt ist. Wie man aus der       Fig.    6 erkennt, sind die Lamellen desselben  geeignet gebogen. Zur bequemeren Montage  ist der Eisenweg 4 aus zwei gleichen Teilen  hergestellt, die bei 11 verschraubt sind. Die  Luftspalte bei 11 und der im Schenkel 10  entstehende Luftspalt dienen zur Regulie  rung der Phasenverschiebung und des Eigen  verbrauches.  



  In den     Fig.    8 und 9 ist ein ähnlicher  Triebkern dargestellt. Mit 5 ist der Strom  kern angedeutet, 6 stellt den Eisenweg des  motorisch unwirksamen Flusses dar, wel  cher Eisenweg selbst keinen Mittelschenkel  besitzt, sondern auf einen Vorsprung des       Schenkels    9 aufgeschoben wird.  



       Fig.    10 ist der Aufriss,     Fig.    11 der Sei  tenriss eines Triebkernes, bei welchem die  Spannungspole nach vorn und hinten ragen.    Entsprechend sind die Lamellen nach vorn  und hinten     gebogen,    wie     Fig.    11 von der  Seite gesehen und F     ig.    12 von unten ge  sehen,     darstellt.    Bei dieser Anordnung wer  den     zweckmässigerweise        zwei    Stromkerne 7  und 8 angeordnet,

   damit der Schwerpunkt  des     Stromtriebflusses    zusammenfällt mit  dem     Schwerpunkt    des     Spannungstriebflusses.     In den     Fig.    13, 14, 15 ist ein Triebkern dar  gestellt, dessen Lamellen so gebogen sind,  dass die Pole der nicht dargestellten Strom  spule gegenüber der Mitte der Spannungspole  angeordnet werden können, während der       Spannungsfluss    aussen um dieselbe     herum    ge  leitet wird.  



  In den F     ig.    16 bis 18 und 19 sind zwei  weitere     Ausführungsformen    dargestellt, bei  denen der Triebkern zwei Aussenschenkel be  sitzt, welche nicht in einer Ebene mit dem  Mittelschenkel verlaufen. Die beiden Aus  führungen besitzen zu diesem Zwecke in  gleicher Weise gebogene Lamellen, die aus  der perspektivischen Ansicht     Fig.    19 ersicht  lich sind. Beide     Ausführungen    unterscheiden  sich nur dadurch, dass der Eisenweg 13 des  motorisch nicht wirksamen Flusses auf den  Mittelschenkel     1-1    in voneinander abweichen  der Weise     aufgeschoben    ist. Er kann gebo  gen sein oder in einer Ebene verlaufen.

   Der  Mittelschenkel 14 besitzt am obern Ende  eine Nut 15     bezw.    15'.  



  Ein Zähler mit einem dieser     gezeichneten          Spannungstriebssysteme    besitzt gegenüber  den bisher bekannten Konstruktionen einen  überraschend kleinen Eigenverbrauch bei  grossem Drehmoment und ein überraschend  geringes Gewicht. Dies rührt daher,     da.ss     zum ersten Male sämtliche Gesichtspunkte,  die zur Erzielung dieser Eigenschaften not  wendig sind, in einem und demselben Trieb  system vereinigt sind.  



  Eine weitere     Verbesserung    erhält man  noch, wenn Stossfugen, die den motorisch  wirksamen Fluss sehr     stark    schwächen, voll  kommen vermieden     bezw.    so gelegt werden,  dass sie unschädlich sind. Im letzteres zu  erreichen, können die Lamellen, aus     welchen     der Kern aufgebaut ist. so gestanzt und ge-      bogen und dann so miteinander     verbunden     sein, dass Stossfugen im Eisenweg des moto  risch wirksamen Teils nur im Innern der  Spule auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannungstriebsystem für Induktions zähler mit einem Triebkern, der einen eine Spannungsspule tragenden Mittelschenkel und wenigstens zwei Aussenschenkel auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens ein Aussenschenkel mit den zum Mit telschenkel führenden Jochstücken in einer Ebene angeordnet ist, die mit dem durch die senkrechte Mittelachse der Spannungsspule gehenden Scheibenradius einen Winkel bil det, und dass die Summe der Querschnitte sämtlicher Aussenschenkel nur wenig (ein bis fünf Prozent) grösser ist als der Querschnitt des Mittelschenkels,
    wobei der die Anker- scheibe durchsetzende wirksame Triebfluss zwischen Polflächen verläuft, die in Rich tung des oben genannten Scheibenradius langgestreckt sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Spannungstriebsystem für Induktions zähler nach Patentanspruch mit einem motorisch unwirksamen Fluss zur Errei chung der<B>90'</B> Phasenverschiebung zwi schen Spannungs- und Stromtriebfluss, da durch gekennzeichnet, dass der motorisch unwirksame Fluss ausserhalb der Spule in wenigstens einem vom motorisch wirk samen Fluss gänzlich getrennten Eisen weg geführt ist, welcher den Windungs- querschnitt der Spule nahezu umschliesst und Luftspalte enthält.
    2. Spannungstriebsystem für Induktionszäh ler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenschenkel mit je den zugehörigen, zum Mittelschenkel füh renden Jochstücken in zueinander geneig ten Ebenen angeordnet sind. 3. Spannungstriebsystem für Induktionszäh ler nach Patentanspruch, bei welchem der gern aus Lamellen aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen nur im Innern der Spule Stossfugen für den Eisenweg des motorisch wirksamen Flus ses aufweisen.
CH119515D 1924-05-27 1925-05-27 Spannungstriebsystem für Induktionszähler. CH119515A (de)

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