CH119612A - Druckluftbremse mit Haupt- und Hilfssteuerventil. - Google Patents

Druckluftbremse mit Haupt- und Hilfssteuerventil.

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CH119612A
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CH
Switzerland
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control valve
brake
pressure
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valve
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/20Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by two fluid pressures
    • B60T15/22Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by two fluid pressures with one or more auxiliary valves, for braking, releasing, filling reservoirs

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Description


  Druckluftbremse mit Haupt- und Hilfssteuerventil.    Gegenstand der Erfindung ist eine  Druckluftbremse mit einem Haupt- und  einem Hilfssteuerventil, bei der die Druck  luft für den Bremszylinder einem das Haupt  steuerventil nicht beeinflussenden Behälter  entnommen wird, der über ein nach ihm hin  sich öffnendes Rückschlabventil mit der  Hauptleitung in Verbindung steht und     des-          en    Verbindung mit dem Bremszylinder  durch das Hilfssteuerventil vermittelt wird,  dessen Steuerkolben einerseits unter dem  Bremszylinderdruck und anderseits unter  dem Druck einer Ausdehnungskammer steht,  die beim Lösen der Bremse durch das vorn  Leitungsdruck beeinflusste Hauptsteuerventil  entleert und beim Bremsen mit Druckluft  aus einem Steuerbehälter gefüllt wird.  



  Das Schema eines Ausführungsbeispiels  der Bremseinrichtung nach der Erfindung  ist auf der Zeichnung, und zwar in Lösestel  lung, veranschaulicht. Die Hauptleitung 1  teilt sich vor dem Hauptsteuerventil 2 in die  Zweigleitungen 3 und 4. Die Leitung 3 führt  über das Rückschlagventil 5 in den Brems  luftbehälter 6, der mit dem Hilfssteuerventil    7 in Verbindung steht. Das letztere ist über  das bekannte Mindestdruckventil 8 mit dem  Einkammer-Bremszylinder 9 verbunden. In  der dargestellten Lösestellung ist der Brems  zylinder 9 über das Mindestdruckventil 8  durch die Bohrung 10 im Schieber 11 des  Hilfssteuerventils, die mit der Bohrung 12 in  Deckung steht; entlüftet.

   Die Leitung 4 ist,  durch die Zweigleitung 13, die Bohrung 14  im Grundschieber 15 des Hauptsteuerventils  2, die Muschel 16 im Hilfsschieber 17, Boh  rung 18, Leitung 19 mit dem Steuerbehälter  20 verbunden, der mit dem Steuerschieber  raum durch den Kanal 21 in Verbindung  steht. Der Kanal 22 ist durch den Schieber  15 geschlossen. Die Übertragungskammer 23  ist durch die Bohrung 24, die Muschel 25  und die Bohrung 26 mit dem ins Freie füh  renden Kanal 27 verbunden, also entlüftet  und druckfrei. Der Zweigkanal 28 ist durch  den Grundschieber 15 geschlossen. Der in die       Expansionskammer    29 führende Kanal 30  ist durch die     Grundschieberbohrung    31 und  die Muschel 25 des Hilfsschiebers 17 mit  dem Freiluftkanal 27 verbunden.

   Infolge-      dessen ist auch der Raum vor dem Steuer  kolben 33 des Hilfssteuerventils 7 über die  Leitung 32 entlüftet.  



  Wird der Druck in der Hauptleitung 1  zum Zweck einer Bremsung vermindert, so  vermindert sich damit auch der Druck vor  dem Steuerkolben 34 des Hauptsteuerventils  2. Der in dem Steuerbehälter 20 und im  Steuerschieberraum herrschende Druck, der  auf der ursprünglichen Höhe des Leitungs  druckes verbleibt und nunmehr höher ist als  der herabgeminderte Hauptleitungsdruck,  drückt den Steuerkolben 34 des Hauptsteuer.  ventils nach links. Dadurch werden die  Kanäle 13 und 19 durch den Grundschieber  geschlossen. Die Bohrung 35 gelangt in  Deckung mit dem Kanal 22, die Schieber  muschel 36 verbindet die Bohrungen 35 und  37, und - da letztere über dem Einlass der  Kammer 23 steht - so füllt sich die letztere  mit Druckluft aus der Hauptleitung. Die  Summenwirkung der Kammern 23 im Zuge  veranlasst eine rasche Fortpflanzung des  Sinkens des Leitungsdruckes.

   Die Bohrung  24 ist dabei derart verschoben, dass der Aus  lass der Kammer 23 gesperrt ist; ebenso ist  der Kanal 30 durch den Grundschieber ge  sperrt. Die Bohrung 38 steht über der Mün  dung des Kanals 28 und die Bohrung 39  über der Mündung des Kanals 40, und die  Schiebermuschel 41 verbindet die Bohrungen  38 und 39. Infolgedessen gelangt Druckluft  aus dem Steuerbehälter 20 über 19, 28, 38,  41, 39 und 40 in die Expansionskammer 29  und über die Leitung 32 vor den Kolben 33  des Hilfssteuerventils 7. Dieser wird nach  rechts bewegt, sperrt die Freiluftbohrung 72  und legt die Bohrung 42 frei.

   Druckluft  aus dem Bremsluftbehälter 6 strömt über das  zunächst völlig geöffnete Mindestdruckventil  8 in den Bremszylinder 9; nachdem in diesem  ein bestimmter Mindestdruck erreicht ist,  schliesst dieser in bekannter Weise das Min  destdruckventil, so dass sich der weitere Zu  strom von Druckluft zum Bremszylinder 9  über eine Drosselbohrung im Mindestdruck  ventil allmählich vollzieht. Sinkt der Druck  im Behälter 6 unter den herabgeminderten    Hauptleitungsdruck, so strömt über das  Rückschlagventil 5 Druckluft aus der Haupt  leitung in den Behälter 6 und in den Brems  zylinder 9 nach.

   Auf diesem Wege werden  auch Undichtigkeitsverluste in letzterem  ausgeglichen, und die Bremse ist praktisch  unerschöpfbar. Übersteigt der Druck im Be  hälter 6 und im Bremszylinder bei. angezo  gener Bremse den herabgeminderten Druck  im Steuerbehälter 20 und in den beim Brem  sen damit verbundenen Räumen, so wird der  Kolben 33 nach links in eine Abschlussstel  lung gedrückt; das Hauptsteuerventil 2 ge  langt in die Bremsabschlussstellung, wenn  der Druck im Steuerbehälter 20 unter den  Hauptleitungsdruck sinkt. Der Steuerkolben  34 wird dann so weit nach rechts verschoben,  dass der Hilfsschieber 17 die Verbindung 20,  19, 28, 38, 41, 49, 40 absperrt. Wird der  Leitungsdruck zwecks Lösens der Bremse  auf das normale Mass erhöht, so nehmen die  Steuerorgane im Hauptsteuerventil die auf  der Abbildung dargestellte Lage ein.

   Haupt  leitungsluft strömt von 1 über 3 vor den  Steuerkolben 34, drückt ihn nach rechts und  gelangt über 13, 14, 16, 18, 19 in den Steuer  behälter 20 und über den Kanal 21 in die  Steuerschieberkammer des Hauptsteuerven  tils. Die Übertragungskammer 23 wird über  24, 25, 27 entlüftet. Die Expansionskammer  29 wird über 30, 31, 25, 27 entlüftet. Da  durch wird auch der vor dem Steuerkolben  33 des Hilfssteuerventils 7 befindliche Druck  ins Freie gelassen. Der im Bremszylinder 9  und der Steuerschieberkammer des Hilfs  steuerventils, sowie im Bremsbehälter 6 be  findliche Druck schiebt den Steuerkolben 33  nach links, der Behälter 6 wird durch den  Schieber 11 gesperrt, die Bohrung 10 tritt  über die Bohrung 12, und der Bremszylinder  druck entweicht allmählich über die Drossel  bohrung im Mindestdruckventil.  



  Versieht man das Mindestdruckventil mit  einer Umschaltvorrichtung mit verschieden  grossen Durchlassöffnungen, so kann man die  Bremse je nach der Stellung der     Umschall.          vorrichtung    sowohl in     Personen-,    wie in       C'Tüterzügen    verwenden.      Die beschriebene Bremseinrichtung, die  sich infolge des Vorhandenseins des Mindest  druckventils besonders für Güterzüge eignet,  ist geringen Druckschwankungen in der  Hauptleitung gegenüber äusserst empfindlich  und ermöglicht ausserordentlich fein abge  stufte Regulierbremsungen.

   Wird das Min  destdruckventil mit einer Nachstellvorrich  tung bekannter Art verbunden, die je nach  Bedarf einen grossen oder den gedrosselten  Übertritt der Druckluft zum Bremszylinder  gestattet, so ist die Einrichtung für Güter  und Personenzüge verwendbar. Infolge der  Verbindung zwischen dem Bremsluftbehälter  und der Hauptleitung ist die Bremse     uner-          schöpfbar,    was sie besonders für die Fahrt  auf Gebirgsbahnen geeignet macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckluftbremse mit einem Haupt- und einem Hilfssteuerventil, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckluft für den Brems zylinder aus einem das Hauptsteuerventil nicht beeinflussenden Behälter entnommen wird, der über ein nach ihm hin sich öffnen des Rückschlagventil mit der Hauptleitung verbunden ist und dessen Verbindung mit dem Bremszylinder durch das Hilfssteuer ventil vermittelt wird, dessen Steuerkolben einerseits unter dem Bremszylinderdruck und anderseits unter dem Druck einer Ausdeh nungskammer steht, die beim Lösen der Bremse durch das vom Leitungsdruck beein flusste Hauptsteuerventil entleert, beim Brem sen mit Druckluft aus einem Steuerbebälter gefüllt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Druckluftbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ver bindung zwischen Hilfssteuerventil und Bremszylinder ein Mindestdruckventil ge schaltet ist. 2. Druckluftbremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mindestdruckventil mit einer Umschaltvorrichtung versehen ist, die es ermöglicht, verschieden bemessene Durchlassöffnungen einzuschalten.
CH119612D 1926-06-26 1926-06-26 Druckluftbremse mit Haupt- und Hilfssteuerventil. CH119612A (de)

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