CH120013A - Vorrichtung hauptsächlich zum Behandeln der Ski mit dickflüssigem Skiwachs. - Google Patents

Vorrichtung hauptsächlich zum Behandeln der Ski mit dickflüssigem Skiwachs.

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Publication number
CH120013A
CH120013A CH120013DA CH120013A CH 120013 A CH120013 A CH 120013A CH 120013D A CH120013D A CH 120013DA CH 120013 A CH120013 A CH 120013A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
blade
spatula
scraper
skis
handle
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Buchmann-Ribary Hans
Original Assignee
Buchmann Ribary Hans
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Publication date
Application filed by Buchmann Ribary Hans filed Critical Buchmann Ribary Hans
Publication of CH120013A publication Critical patent/CH120013A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/04Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards
    • A63C11/08Apparatus for waxing or dewaxing

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  Vorrichtung     hauptsäehlieh    zum Behandeln der Ski mit     dicküüssigem        Skiwachs.       Bis vor kurzem sind die Ski mit harten  oder halbharten Wachsen, welche entweder  mit heissen Bügeleisen oder mit Korken auf  getragen wurden, Bewächst worden. In  neuester Zeit wird nun für gewisse Schnee  arten auch ein dickflüssiges, klebriges Wachs  (norwegisch     "Klister"    genannt) verwendet.  Dieses dickflüssige Wachs, welches in     Tuben     und Büchsen im Handel ist, wird am besten  mit einer Spachtel auf die Ski aufgetragen.  



  Nun sind aber die gewöhnlichen, auf dem  Markte befindlichen Spachteln nichts weniger  als für das Skiwachsen restlos zweckmässig,  sondern sie sind im Gegenteil für diese Ver  wendung recht unpraktisch. Der     hauptsäch-          lichste    Übelstand besteht darin, dass die ge  wöhnlichen Spachteln wegen ihrer Länge  und wegen der ungeschützten, scharfen       Spachtelklinge    nicht bequem und gefahrlos  in einer Kleidertasche auf die Skitouren mit  genommen werden können.

   Ein weiterer,  allerdings weniger schwerwiegender Übelstand  ist der, dass sich das klebrige Wachs bei  Kälte meist nicht leicht restlos von der       Spachtelklinge    entfernen lässt, was zur Folge  hat, dass die gebrauchte     Spachtelklinge    die    Dinge, welche im Rucksack oder in der  Kleidertasche mit ihr in Berührung kommen,  mit klebrigem Wachs beschmutzt.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt diese  Übelstände. Der Erfindungsgegenstand besteht  in einer Vorrichtung, die eine     Spachtelklinge     und ein     Spachtelheft    besitzt, welche beiden  Bestandteile so ausgebildet sind, dass die  Klinge bei Nichtgebrauch in das Heft unter  gebracht werden kann. Durch das Unter  bringen der Klinge in das Heft wird die  Länge des Instrumentes wesentlich verkürzt,  und die Klinge erhält eine Scheide, wodurch  ein bequemes und gefahrloses Mitnehmen des  Instrumentes auf Skitouren ermöglicht und  die Beschmutzung anderer Gegenstände durch  die     Spachtelklinge    verunmöglicht wird.  



  Da das stark klebrige dickflüssige Ski  wachs auf den Laufflächen der Ski im Ge  brauch unrein und mit der Zeit hart wird,  ergibt sich manchmal die Notwendigkeit, das  alte Wachs vor neuem Wachsen von der  Lauffläche der Ski abzuschaben. Dies ge  schieht am besten mit einer richtigen Abzieh  klinge. Es ist deshalb     zweckmässig,    dass der  Spachtel eine Abziehklinge beigegeben wird,      die ebenfalls im Heft     unterbringbar    ist. Die       Spa--htel-    und die Abziehklinge     können    dabei  aus ein und derselben     Stahlklinge    bestehen,  wovon das eine Ende als Spachtel- und das  andere Ende als Abziehklinge ausgebildet  ist.

   Die Kombination von Spachtel- und Ab  ziehklinge ist nicht nur zum Skiwachsen,  sondern auch für eine Reihe     anderer    Ver  richtungen     zweckmäl;ig.     



  Da das klebrige     dickflüssige        Skiwachs     am Skiholz mit grosser Zähigkeit haftet und  im roch     uneingetrockneten    Zustande nur  unter Verwendung von Terpentin, Benzin  und dergleichen rasch und gründlich und,  ohne das Holz anzugreifen, entfernt werden  kann, so ist es     wünschenswert,    dass die Ski  kanten, die beim Tragen der Ski mit den  Kleidern des Skifahrers in Berührung     kom-          inen,    sofort nach dem Abschnallen der Ski  mit einem, mit Terpentin oder dergleichen       gesättigten    Lappen abgerieben werden kön  nen.

   Die     Zweckmässigkeit    und der praktische  Wert des oben beschriebenen     Instruments          kann    deshalb noch bedeutend erhöht werden  dadurch, dass das Heft mit einer Einrichtung  versehen wird, die zum An- und     Unterbringen     eines Gefässes mit Terpentin oder dergleichen  dient. Statt des Gefässes mit dem Reinigungs  mittel kann auch ein Gefäss oder eine Tube  mit     fltissigein    Skiwachs an- oder unter  gebracht werden. Das Heft kann auch eine       Einrichtung    zum An- oder Unterbringen von  zwei oder mehr Gefässen besitzen.

   In diesem  Falle     kann    ein Gefäss das     dünnfleissige    Rei  nigungsmittel und ein anderes Gefäss oder  eine Tube das dickflüssige Wachs enthalten.  



       Fig.    1 der Zeichnung zeigt ein Ausfüh  rungsbeispiel mit geschlossener Spachtel  klinge     a,    in     axonoinetrischer    Ansicht;       Fig.    2 zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel  mit geöffneter     Spachtelklinge        a    in vertikalem  Längsschnitt;       Fig.    3 zeigt den vordern Teil eines     Aus-          führungsbeispiels    mit geöffneter Spachtel-     a     und Abziehklinge b in Draufsicht;

         Fig.    4 zeigt den     hintern    Teil eines Aus  führungsbeispiels mit eingeschraubtem Gefäss     1e     in Draufsicht;         Fig.    5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem die Spachtel- und die     Abziehklinge     in ein und derselben Stahlklinge vereinigt  sind, im     Aussergebrauchszustand,    d. h. mit  im Heft untergebrachten Klingen, in Drauf  sicht;       Fig.    6 zeigt das gleiche Ausführungsbei  spiel mit Gebrauchsbereiter, d. h. ausgezo  gener     Abziehklinge,    in Draufsicht;

         Fig.    7 zeigt wiederum das gleiche Bei  spiel mit     gebrauchsbereiter,    d. h. ausgezogener       Spachtelklinge;    in Draufsicht;       Fig.    8 zeigt     dasselbe    Beispiel in dem  selben Zustande wie in     Fig.    7, in vertikalem  Längsschnitt.  



  Die in den     Fig.    1, 2 und 3 gezeichneten  Klingen     a    und     b    sind in der Richtung des       klaffenden        Zwingenausschnittes        c    um die  durch sie hindurchgehende Sehraube d schwenk  bar und     können    also durch Schwenken in  den Hefteinschnitt e hineingebracht     (Fig.    1)  und durch     Zurückschwenken    aus ihm her  ausgebracht     (Fig.        L'    und 3) werden.

   Durch  Zuschrauben der mit einem Ansatz     (IV    aus  gestatteten Schraube     d        kann    die eine, ein  gewindeloses Loch f     (Fig.    2) zum Hindurch  stecken der Schraube d besitzende Zwingen  hälfte     g    gegen die andere, ein Gewindeloch     li.          (h'ig.    2) besitzende     Zwingenhälfte        gg        gepresst     werden, wodurch die beiden von der Zwinge       umschlossenen    Endteile des Heftes<I>i</I> und     ü          (Fig.    1)

   gegen die zwischen ihnen lagernde  Klinge a     (Fig.    1 und 2)     bezw.    Klingen     a     und b     (Fig.        3)        gepi-elät    werden, so dass die  Klinge oder die Klingen durch Zuschrauben       festgeklemmt    und durch Losschrauben ge  lockert werden kann     bezw.    können.  



  Das in     Fig.    4 gezeichnete Gefäss     h    be  sitzt ein     Schraubengewinde    1, mittelst wel  chem es in ein entsprechendes, ebenfalls mit  Schraubengewinde versehenes Rundloch des  Heftes eingeschraubt werden kann.  



  Bei dein in den F     ig.    5, 6, 7 und 8 ge  zeichneten     Austtlhrurrgsbeispiel    sind die     Spach-          telklinge    A und die Abziehklinge     B    aus  einem     Stück,    d.     1i.    in ein und derselben Stahl  klinge     vereinigt.    Im Ausser\     ebrauchszustand          (Fig.    5) ist das als Abziehklinge ausgebildete      Ende B der Stahlklinge in einer zur Ermög  lichung des     Herausziehens    der Klinge ange  brachten Aussparung C der Heftzwinge D  sichtbar.

   Durch Ziehen an der Abziehklinge  B bei der Aussparung C     kann    die Abzieh  klinge<I>B</I> in die durch den Schlitz     b'    und  die ihn durchdringende Schraube     E    bestimmte       Clebrauchslage        (Fig.    G) gebracht werden.  Durch Verschieben und Schwenken der Klinge  B um die Schraube     E    kann die Spachtel  klinge A in die Gebrauchslage     (Fig.    7) ge  bracht werden. Durch Zuschrauben der  Schraube     E        können    die Klingen A und B  je in der gewünschten Stellung festgeklemmt  werden.  



  Das Unterbringen der Klinge     bezw.    der  Klingen in das Heft und das Festmachen  der geöffneten oder geschlossenen Klinge       bezw.    Klingen kann natürlich auch durch  andere als die gezeichneten Vorrichtungen  geschehen. Auch das An- oder Unterbringen  des Gefässes oder der Tube kann auf andere  als die gezeichnete Art geschehen, ohne dass  damit der Geltungsbereich der vorliegenden  Erfindungsidee verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung hauptsächlich zum Behandeln der Ski mit dickflüssigem Skiwachs, gekenn zeichnet dadurch, dass sie eine Spachtelklinge und ein Spachtelheft besitzt, welche beiden Bestandteile so ausgebildet sind, dass die Klinge bei Nichtgebrauch in das Heft unter gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentansprucb, gekenn zeichnet dadurch, dass ihr eine Abzieh klinge beigegeben ist, und dass die Ab ziehklinge und das Heft so ausgebildet sind, dass auch die Abziehklinge in das Heft untergebracht werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Heft eine Einrichtung zum An- oder.
    Unterbringen von mindestens einem Gefäss für Flüssigkeit oder einer Tube für Dick flüssigkeit besitzt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spachtel- und die Abziehklinge aus einem Stück bestehen, d. 1i. in ein und derselben Stahlklinge vereinigt sind.
CH120013D 1926-06-01 1926-06-01 Vorrichtung hauptsächlich zum Behandeln der Ski mit dickflüssigem Skiwachs. CH120013A (de)

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CH120013T 1926-06-01

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CH120013D CH120013A (de) 1926-06-01 1926-06-01 Vorrichtung hauptsächlich zum Behandeln der Ski mit dickflüssigem Skiwachs.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3229144A1 (de) * 1981-08-04 1983-02-24 Kabushiki Kaisha Seikosha, Tokyo Uhr
FR2586582A1 (fr) * 1985-09-05 1987-03-06 Kasubke & Trefz Gmbh Outil pour la remise a neuf locale de la semelle de glissement de skis.
FR2958860A1 (fr) * 2010-04-20 2011-10-21 Benoit Vinazza Outil pour engin de glisse et notamment outil pour la preparation d'une planche de surf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3229144A1 (de) * 1981-08-04 1983-02-24 Kabushiki Kaisha Seikosha, Tokyo Uhr
FR2586582A1 (fr) * 1985-09-05 1987-03-06 Kasubke & Trefz Gmbh Outil pour la remise a neuf locale de la semelle de glissement de skis.
FR2958860A1 (fr) * 2010-04-20 2011-10-21 Benoit Vinazza Outil pour engin de glisse et notamment outil pour la preparation d'une planche de surf

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