CH120331A - Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen, zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwertet wird. - Google Patents

Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen, zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwertet wird.

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CH120331A
CH120331A CH120331DA CH120331A CH 120331 A CH120331 A CH 120331A CH 120331D A CH120331D A CH 120331DA CH 120331 A CH120331 A CH 120331A
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CH
Switzerland
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steam
low pressure
pressure cylinder
exhaust
exhaust steam
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Inventor
Patsch Eugen
Maschinen-Fabriks-Ges Bruenner
Original Assignee
Patsch Eugen
Erste Bruenner Maschinen Fab
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/16Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
    • F01K7/26Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbines having inter-stage steam accumulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Dampfanlage mit einer mnit Hoch- und Nieder dr uckzylinder versehenen, zweistufigen  Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf  des Hoch- und Nieder druckzylinder s verwertet wird.    Die einzylindrige Auspuffmaschine, deren  Abdampf zu Heiz- oder Kochzwecken verwen  det wird, arbeitet bekanntlich nur dann wirt  schaftlich, wenn in dem Betriebe stets die  gesamte Abdampfmenge Verwendung finden  kann. Da aber der Bedarf an Abdampf und  die Leistung in der Regel starken Schwan  kungen unterliegen, arbeitet eine derartige  Dampfanlage nur in jenen seltenen Betriebs  fällen mit der vollen Wirtschaftlichkeit, in  welchen die Abdampfmenge dem Bedarf an  Abdampf entspricht.

   Diese Verhältnisse sind  in dem Diagramm nach der Fig.1 der Zeich  nung beispielsweise dargestellt, in welchem  die Linie b1 den Abdampfbedarf und die Linie  b die als konstant angenommene mittlere Ab  dampflieferung andeuten. Die Linie a be  zeichnet jenen Abdampfverbrauch, der immer  von der Maschine gedeckt werden kann. Bei  gleichbleibender Leistung der Maschine be  zeichnen die oberhalb der Linie b liegenden  Flächenteile des     Diagrammes    jene Dampf-    geliefert werden müssen, während die unter  halb der Linie b liegenden schraffierten Flächen  teile den     Abdampfüberschuss    der Maschine  darstellen, der     unausgenützt    ins Freie ent  weicht, wenn man ihn nicht -zur     Wasservor-          wärrnung    verbraucht.

    



  Am vorteilhaftesten wäre es, wenn die  Plus- und Minusflächen in dem Diagramm  nach der     Fig.    1 sich ausgleichen würden und  dabei der zeitweise überschüssige Abdampf  für die Perioden des überdurchschnittlichen       Abdampfbedarfes    aufgespeichert würde. Das  ist aber bei einer     Einzylinder-Gegendruck-          maschine    nicht möglich, da kein Spannungs  abfall zwischen gespeichertem und zu Nutz  zwecken verwendetem Abdampf besteht.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet nun eine Dampfanlage mit einer  mit Hoch- und     Niederdr        uckzylinder        versehe-          nen,    zweistufigen Kolbendampfmaschine und  mit     Niederdruckdampfverbrauchsstellen,    in  denen Abdampf des Hoch- und Niederdruck-      werden die erwähnten Nachteile gemäss der  Erfindung dadurch vermieden, dass die     Nieder-          druckdampfverbrauchsstellen    aus einem den  Abdampf des Niederdruckzylinders aufnehmen  den Behälter gespeist werden, in welchem die  Spannung dadurch auf gleicher Höhe ge  halten wird,

   dass beim Sinken des Abdampf  bedarfes die Füllung des Niederdruckzylinders  mittels eines von der Spannung im Abdampf  behälter beeinflussten Druckreglers verringert  und, bei unveränderter Leistung der Maschine,  die Füllung des Hochdruckzylinders vergrössert  wird, wobei der für den Betrieb des Nieder  druckzylinders überschüssige Abdampf des  Hochdruckzylinders über ein Überstrümventil  in einen Dampfspeicher geleitet und aus     die-          semn    bei gesteigertem Abdampfbedarf in den  Abdampfbehälter geleitet wird.  



  Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt in     sche-          rnatischer    Darstellung ein Ausführungsbeispiel  einer der Erfindung gemäss ausgebildeten  Dampfanlage.  



  Die     Kesselanlage        K    versorgt den durch  einen Fliehkraftregler F gesteuerten Hoch  druckzylinder H mit Frischdampf, während  der Hochdruckzylinder den Niederdruckzylin  der N über einen Receiver R speist. Der  Niederdruckzylinder pufft in ein Abdampf  gefäss A aus, das mit Kochern AM und einer  Heizanlage HA verbunden ist. Der Receiver  R ist mittels einer durch ein Ventil V ab  sperrbaren Leitung mit einem Dampfspeicher  S verbunden, welcher den Dampf durch ein  Reduzierventil RV in das Abdampfgefäss A  abgibt. Dieses ist ausserdem mittelst einer  durch ein Zusatzventil ZV absperrbaren Lei  tung mit der Frischdampfleitung verbunden.  



  Die Füllung des Niederdruckzylinders N  wird mittelst eines Druckreglers, beispielsweise  eines Quecksilber- oder Membranreglers M,  durch die im Abdampfgefäss A herrschende  Abdampfspannung geregelt. Der Niederdruck  zylinder entnimmt aus dem Receiver soviel  Dampf, dass die Abdampfspannung im Be  hälter A auf stets gleicher Höhe gehalten  wird.  



  Wenn der Dampfverbrauch der an das  Abdampfgefäss A angeschlossenen Nieder-    druckapparate kleiner wird, so steigt die Span  nung im Abdampfgefäss, und der     Membran-          oder    Quecksilberregler M verringert die Fül  lung des Niederdruckzylinders soweit, dass  seine Abdampfmenge demn kleineren Abdampf  verbrauch entsprechend angepasst wird und  somit die Spannung im Abdampfgefäss prak  tisch konstant bleibt. Soll die Leistung der  Verbundmaselhine unvermindert bleiben, so  wird die Verringerung der Leitung des Nieder  druckzylinders IV durch eine Erhöhung der  Leistung des Hochdruckzylinders H kompen  siert. Dies geschieht durch den Fliehkraft  regler F, welcher bei demn geschilderten Be  triebsfall die Füllung des Hochdruckzylinders  H vergrössert.

   Dieser gibt nun mehr Abdampf  ab, als der Niederdruckzylinder N aufnehmen  kann. Der Überschuss des vom Hochdruck  zylinder H gelieferten     .Elbdampfes    strömt über  das     Überströmventil        T'    in den Speicher     S.     



  Steigt jedoch der Dampfbedarf der     Nieder-          druckdampfverbrauehsstellen,    so     würde    die  Spannung im     Abdampfgefäss    A sinken, und  durch den     Druckregler        ITT    eine grosse Füllung  des     Niederdruckda.mpfzylinders    N eingestellt  werden. Dementsprechend müsste, wenn die  Leistung der Verbundmaschine uriverändert  bleiben soll, eine Verringerung der Füllung  des     Hochdruckzylinders    stattfinden, so dass  nunmehr der     Niederdruckzylinder    mehr Dampf  verbrauchen würde, als der Hochdruckzylin  der zu liefern vermag.

   Da somit in dieseln  Betriebsfall der Abdampf der Verbundmaschine  zur Deckung des     Niederdruckdampfbedarfes     nicht ausreicht und die Spannung im     Ab-          dampfgefälä    nicht durch den Druckregler     11T     konstant gehalten werden kann, so wird von  anderer Stelle aus Dampf in den Behälter A  geleitet, und zwar aus dem Speicher     S.    Der  an dem     Reduzierventil        R        V    eingestellte Unter  druck ist etwas niedriger als der im Abdampf  gefäss A herrschende Druck, bei welchem der       Membranregler        ItI    zur Wirkung gelangt.

   Der  Zusatz von Dampf aus dem Speicher     S    findet  solange -statt, bis der     Abdampfverbrauch    ent  weder durch eine Erhöhung der Gesamt  leistung der Verbundmaschine gedeckt wird,  oder bei unveränderter Leistung der Abdampf-      verbrauch sinkt. Kann bei einem längere  Zeit dauernden überdurchschnittlichen Ab  dampfverbrauch dieser auch durch den Spei  cher S nicht gedeckt werden, so wird Frisch  dampf aus dem Kessel K über das Reduzier  ventil ZV in das Abdampfgefäss A geleitet.  Die Spannung, bei welcher dieses Reduzier  ventil ZV zur Wirkung gelangt, ist etwas  niedriger als die an dem Ventil R T7 einge  stellte Spannung, um ein vorzeitiges Ein  strömen von Frischdampf in den Behälter A  zu verhindern.  



  Es ergibt sich somit ein von der     Leistung     und dem     Abdampfverbrauch    abhängiger       Speicherdruck,    daher eine genügend hohe Dif  ferenz zwischen dem Speicherdruck und der  Abdampfspannung im Gefäss A, und infolge  dessen eine hinreichende Leistungsfähigkeit  des Speichers, um zu Zeiten des erhöhten  Bedarfes an Abdampf die fehlende Dampf  menge zu ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruck- dampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwer tet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckdampfverbrauchsstellen aus einem den Abdampf des Niederdruckzylinders auf- nehmenden Behälter gespeist werden, in wel chem die Spannung dadurch auf gleicher Höhe gehalten wird, dass beim Sinken des Abdampf bedarfes die Füllung des Niederdruckzylinders mittelst eines von der Spannung im Abdampf behälter beeinflussten Druckreglers verringert und, bei unveränderter Leistung der Maschine, die Füllung des Hochdruckzylinders vergrössert wird,
    wobei der für den Betrieb des Nieder druckzylinders überschüssige Abdampf des Hochdruckzylinders über ein Überströmventil in einen Dampfspeicher geleitet und aus die sem bei steigendem Abdampfbedarf in den Abdampfbehälter geleitet wird.
    UNTERANSPRUCH: Dampfanlage nach dem Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Abdampf behälter (A) einerseits mit dem Dampfspeicher ($) über ein Reduzierventil (RV), welches bei etwas niedrigerer Spannung zur Wirkung gelangt als der Druckregler (H) und ander seits über ein bei niedriger Spannung als das genannte Reduzierventil (EV) zur Wirkung gelangendes zweites Reduzierventil (ZV) mit der Frischdampfleitung verbunden ist.
CH120331D 1926-05-14 1926-05-14 Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen, zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwertet wird. CH120331A (de)

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CH120331D CH120331A (de) 1926-05-14 1926-05-14 Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen, zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwertet wird.

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CH120331A (de) Dampfanlage mit einer mit Hoch- und Niederdruckzylinder versehenen, zweistufigen Kolbendampfmaschine und mit Niederdruckdampfverbrauchsstellen, in denen Abdampf des Hoch- und Niederdruckzylinders verwertet wird.
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