CH121580A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von gewölbten Stereotypplatten. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von gewölbten Stereotypplatten.

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CH121580A
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CH
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Corporation Wood New Machinery
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Wood Newspaper Mach Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
    • B41D3/04Moulds, e.g. horizontal, for casting curved, e.g. semi-cylindrical, plates
    • B41D3/06Vertical moulds

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von gewölbten     Stereotypplatten.       Den Gegenstand der vorliegenden     Erfin-          dunb    bildet ein Verfahren zur Herstellung  von gewölbten     Stereotypplatten        mittelst          Giessform    mit zum Entnehmen der gegosse  nen Platte drehbarem Kern.

   Nach dem Ver  fahren gemäss der Erfindung werden die  zum Giessen der     Stereotypplatten    nötigen  Verrichtungen selbsttätig durchgeführt mit  Hilfe von automatisch wirkenden Steuer  mechanismen, durch welche nacheinander  das .Schliessen der Giessform, das Einführen  von Metall in die letztere, nach Verlauf  einer zum Kühlen des     Gussstückes    bestimm  ten Zeit das Öffnen der Giessform, dann das  Drehen des Kernes und zugleich das Zu  richten des     Guss'stückes    für den Gebrauch  veranlasst wird.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:       Fig.    1 eine Aufsicht auf ein Ausfüh  rungsbeispiel einer zur Durchführung des  Verfahrens geeigneten Maschine nach der  vorliegenden Erfindung;       Fig.    2     zeigt    im einzelnen den Mechanis  mus zum Drehen des Kernes;         Fig.    3 ist eine Vorderansicht der Ma  schine;       Fig.    4 zeigt im einzelnen eine gleitende  Hülse;       Fig.    5 veranschaulicht die Verbindung  von Sägewellen;       Fig.    6 ist ein Schnitt nach der Linie  6-6 der     Fig.    5;       Fig.    7 ist eine Seitenansicht 'der Ma  schine;

         Fig.    8- zeigt in Aufsicht Einzelheiten  des Mechanismus zum Drehen des Form  kastens;       Fig.    9 ist ein Schnitt nach der Linie  9-9 der     Fig.    8;_       Fig.    10 zeigt einen- Schnitt durch die  Form nach der Linie 10-10 der     Fig.    1;       Fig.    11 veranschaulicht in grösserem Mass  stäbe im Schnitt die Kühlwasserzuführung  zur Giessform;       Fig.    12 ist ein Schnitt nach der Linie  12-12 der     Fig.    11;       Fig.    18 ist ein Schnitt nach der Linie  13-13 der     Fig.    1;

        Die     Fig.    14 und 15 zeigen in Aufsicht  zwei Mechanismen zur Betätigung von Kupp  lungen;       Fig.    16 ist ein Schnitt nach der Linie  16-16 der     Fig.    7;       Fig.    17 ist ein Schnitt nach der Linie  17-17 der     Fig.    16;       Fig.    18 zeigt im Schnitt ein Füllstück,  das eingesetzt wird, wenn nur eine Matrize  von halber Höhe des Formkastens benutzt  wird;       Fig.    19 zeigt im Schnitt ein Füllstück,  wenn nur eine Matrize für beide Form  kastenhälften zur Herstellung einer grossen  Platte verwendet wird;       Fig.    20 zeigt in Aufsicht den Steuer  mechanismus mit mehreren Hubscheiben;

         Fig.    21 ist ein Schnitt nach der Linie  2l-21 der     Fig.    3, und veranschaulicht, in  welcher Weise die Kurbelwelle und die senk  recht stehende Welle zur Betätigung des  Kernes mit der Hauptantriebswelle verbun  den werden;       Fig.    22 zeigt in Seitenansicht den von  der     Sägenhubscheibe    gesteuerten Mechanis  mus;       Fig.    23 ist eine Aufsicht hierzu nach  der Richtung des Pfeils 23 der     Fig.    22;       Fig.    24 ist eine teilweise Aufsicht des  Pumpenmechanismus und des Wagens, der  ausser dem Formkasten gleichzeitig eine  Hilfsvorrichtung zum Ausrücken der Pumpe  trägt;

         Fig.    25 ist ein Schnitt nach der Linie  25-25 der     Fig.    24;       Fig.    26 ist eine Seitenansicht der zur Be  tätigung der Pumpe dienenden Hubscheibe;       Fig.    27 ist eine Seitenansicht des Kernes  mit seiner Antriebsvorrichtung und der  Kupplung;       Fig.    28 ist eine Seitenansicht der Hub  scheibe für den Wagen und der diese ver  bindenden Teile zur Bewegung des Wagens;       Fig.    29 ist eine Rückansicht der Welle  und der Vorrichtung zum Bewegen des  Wagens;

      Die     Fig.    30, 31 und 32 zeigen Einzel  heiten der Teile zur Bewegung der Kupp  lung in ihre neutrale oder normale Arbeits  stellung, und  Die     Fig.    33, 34, 35 und 36 schematisch  die     Arbeitsweise    der     -,Nfaschine.     



  Der Ständer 10 hat einen hohlen Guss  teil 11 als Träger für eine Säule 12. Um  diese Säule ist der zylindrische Kern 13  drehbar angeordnet. Dieser     Kern    wird ge  kühlt durch Einführung von Wasser durch  den Kanal 14 unten in das untere Ende  eines die Säule 12 konzentrisch umgebenden,  feststehenden Rohres 15,     das    über die Hälfte  seines Umfanges und in seiner ganzen Höhe  Düsenöffnungen 16 aufweist. Diese Düsen  öffnungen dienen dazu, um von unten unter  Druck in das Rohr 15 eingeführtes Wasser  auf die Innenfläche des Kernes zu spritzen,  und zwar auf der Seite, auf welcher das  Giessen vor sich geht. Das in den Hohlraum  des Kernes ausgespritzte Wasser läuft durch  die hohle Grundplatte 17 ab, an die ein Ab  laufrohr 17a angeschlossen ist.

   Diese Teile  befinden sich, wie die Figuren zeigen, in       möglichster    Nähe des üblichen     Schmelz-          oder        Gusstiegels    19. Der Kern 13 bildet zu  sammen mit einer Hälfte eines doppelten  Formkastens 48 die Giessform.  



  Der Ständer 10 besitzt eine Grundplatte  61, die zwei ebene, ein Geleise bildende  Bahnen 62 aufweist. Auf diesen Bahnen  ruht mittelst Rollen 63 ein Wagen 64, der  seinerseits den doppelten Formkasten 48  trägt. Der Ständer 10 ist mit seitwärts  einstellbaren Führungsleisten 65 versehen       (Fig.    13), die gegen die Seitenflächen des  Wagens 64     diiieken    und eine seitliche Be  wegung desselben     verhindern,

      so     da.ss    der  Formkasten in der Arbeitsstellung genau  mit dem Kern 13     zusa.mmenpasst.    Der dop  pelte Formkasten 48 wird von einer wag  rechten Welle 51 aus gegen den und von  dem Kern in Zeitabständen     abwechselnd        hin-          und        herbewegt.    Auf der Welle 51 sitzen  zwei Kurbeln 52, die durch zwei Lenker 53  mit dem Wagen 64 verbunden sind, auf  welchem der Formkasten 48 angeordnet ist.

        Die Drehung der     Kurbeln    52 um einen kur  zen Kreisbogen ergibt eine Verschiebung des  Wagens 64 und des Formkastens 48 von  dem Kern 6 weg in die in vollen Linien  ausgezogene Stellung der     Fig.        34.    Das ist  alles, was bei der ordnungsmässigen Betäti  gung der Vorrichtung notwendig ist, um die  Formteile vor dem Abheben des     Gussstückes     voneinander zu trennen.    Der Formkasten 48 weist zwei halb  zylindrische     Gussflächen    auf zwei zuein  ander entgegengesetzten Seiten auf und ist  auf halber Höhe in zwei Hälften getrennt.  Jede Hälfte kann sich unabhängig von der  andern um eine gemeinsame, feststehende, auf       (lern    Wagen 64 angeordnete Säule 90 drehen.

    In der letzteren ist ein     Kühlwassersteigkanal     89 angeordnet, von welchem auf der Seite  des Kernes 13 zwei Austrittsöffnungen 89a  über den Einlass 91a je in das untere Ende  jeder     Formkastenhälfte    führen, die in den  beiden gegenüberliegenden Seiten zwei     Kühl-          ivasserräume    91 besitzt.     -Jn    jedem dieser  Kühlräume 91 ist ein     Auslass    92     (Fig.    11,  12 und 17) an dem obern Ende und ein  Einlass 91a an dem untern Ende vorgesehen.

    Die Säule 90 ist ferner mit einem absteigen  den Kanal 93 zum Ablaufen des warmen  Wassers ausgerüstet, das aus den Austritts  öffnungen 92 der dem Kern 13 zugekehrten       Formkastenseite    ausströmt. Aus Vorstehen  dem ist in bezug auf die Kühlung des Form  kastens ersichtlich, dass nur die dem Kern 13  jeweils zugekehrte Seite gekühlt ist.  



  Am untern Ende der untern Formkasten  hälfte ist ein Kegelrad 95 befestigt, das       dureh    ein Kegelrad 96 einer liegenden Welle  97 betätigt wird. Die Welle 97 erhält ihren  Antrieb von der Welle     100_    durch ein       Schneckengetriebe    99. Die Schnecke 99 ist  auf der Welle 100 verschiebbar, so dass sie  sieh mit dem Formkasten 48     resp.    Wagen 64  verschieben lässt. Das Schneckengetriebe 99  ist dauernd in Umdrehung; das Schnecken  rad 99 ist jedoch auf der     Welle.    97 lose  drehbar und kann mit dieser durch die  Kupplung 101 gekuppelt werden, die durch    einen Hebel 109 verschiebbar ist.

   Letzterer  ist durch einen Lenker 102 mit einem Arm  des dreiarmigen Hebels     103_    verbunden     (Fig.     15), der um     einen    von der     Deckplatte    des  Wagens 64 nach oben ragenden Zapfen 104  drehbar ist. Der Hebel 103 trägt eine Rolle  106, die gewöhnlich in die eine von zwei  entgegengesetzt zueinander angeordneten  Kerben<B>107</B> einer     Scheibe    10 an dem untern  Ende der untern     Formkastenhälfte    48 ein  greift und diese gegen Drehung sperrt.  Wenn die Kupplung eingerückt ist, findet  die Drehung des Formkastens statt.

   Sobald  der Formkasten um einen Halbkreis gedreht  ist, fällt die Rolle 106 wieder in eine der  Kerben 107 ein, indem eine Feder 108 un  ter Vermittlung einer Stange 105 in ent  sprechendem Sinne auf den Hebel 103 wirkt.  Dadurch wird die Kupplung ausgerückt  und die Drehbewegung unterbrochen.  



  . Eine Welle 20, von welcher aus der  Antrieb der Maschine erfolgt,     treibt    mit  Hilfe der Schnecke 21 eine senkrechte Welle  22 an, welche durch     Kegelradverbindung    23  mit einer     wagrecht    liegenden Welle 24 an  dem obern Ende des Maschinenständers 10  in Verbindung steht. Diese Welle besteht  aus zwei Teilen, die durch einen auf Bruch  beanspruchten Bolzen 25     (Fig.    3) mitein  ander gekuppelt sind. Die Welle 24 trägt  ferner eine Kupplung 26, durch welche sie  mit einer mit ihr     gleichacbsig    liegenden  Welle 29 gekuppelt werden kann. Ein     Ke-.          gelrad    27 der.

   Welle 29 ist im Eingriff mit  einem Kegelrad 28, das am     obern    Ende des  Kernes 13 befestigt ist, um diesen anzu  treiben.  



  Zur Betätigung der Kupplung 26 ist  ein Hebel 30 auf einem Zapfen 31 drehbar  befestigt. Der Hebel 30 ist durch einen Len  ker 38 mit einer Gabel 32 verbunden, die  in eine Tut 33 des verschiebbaren Kupp  lungsteils eingreift, um die Kupplung ein-,  und auszurücken. Eine Feder 34 hält für  gewöhnlich den Hebel 30 in der     .Stellung,     die der     Ausrückung    der Kupplung ent  spricht. Eine Hubscheibe 35, die am Kegel  rad 28 befestigt ist, wirkt auf eine Rolle 36      an dem Hebel 30, um     die    Kupplung     wäg..          rend    einer halben Umdrehung des Kernes  eingerückt zu halten.

   Diese Hubscheibe 35  hat an ihrem Umfang zwei Kerben 37, in  welche die Rolle 36 abwechselnd durch die  Wirkung der Feder 34 am Ende jeder halben  Umdrehung des Kernes 13 fällt. Dadurch  wird die Kupplung ausgerückt und der Kern  stillgesetzt, ohne im übrigen die Arbeits  weise der Maschine zu unterbrechen. Daraus  ergibt sich die Drehung des Kernes 13 für  je eine halbe Umdrehung.  



  Zur Regelung der verschiedenen Be  wegungen und Arbeitsleistungen sind nach  stehend beschriebene, selbsttätig wirkende       Steuervorrichtungen    vorhanden. Die Trieb  welle 20 ist durch ein Schneckengetriebe 21,       1?1    mit einer     wagrechten    Welle 122 in Be  wegungsverbindung     (Fig.    21). Die Welle  129 treibt durch eine Schnecke 123 und ein       Schneckenrad        7.24    eine Steuerwelle 125 an       (Fig.    1 und 20). Auf dieser Steuerwelle  sitzen vier Hubscheiben 126,. 149, 151 und       1'"t0.    Die Welle 125 dreht sich infolge der  gewählten Übersetzung einmal bei jeder  halben Umdrehung des Kernes.  



  Die Kupplungsscheibe<B>126</B> (vergleiche       Fig.    27) hat am innern Umfang einen Vor  sprung 127, der einmal für eine kurze Zeit  während jeder Umdrehung einen mit einer  Rolle 130 versehenen Hebel 129 betätigt,  der an einem Arm 128 des einen Lagers 128a  der Welle 125 gelagert ist     (Fig.    20). Der  Hebel 129 ist durch einen Lenker 131 mit  der Gabel 32 in Verbindung, Die Kupp  lung 26 wird also durch den Ansatz 127 der  Hubscheibe 126 an einer bestimmten Stelle  der Umdrehung der Welle 125 selbsttätig  eingerückt. Nach erfolgter Einrückung  bleibt die Kupplung eingerückt, bis sie durch  die Feder 34 ausgerückt wird, die für ge  wöhnlich das Bestreben hat, die Kupplung  stets ausgerückt zu halten, und die in Wir  kung treten kann, wenn in eine der Kerben  3 7 die Rolle 36 einfallen kann.

   Dann wird  die Kupplung ausgerückt und bleibt aus  gerückt, bis sie wiederum durch den Vor -    Sprung 127 betätigt wird. Dadurch wird der  selbsttätige Antrieb des Kernes um je eine  halbe Umdrehung, sowie das selbsttätige       Stillsetzen    nach Ablauf dieser Bewegung  und wiederum das selbsttätige     Inbetrieb-          setzen    erzielt, ohne dass der Maschinenführer  darauf zu achten hat.  



  Die Welle 20 ist ferner durch ein Kegel  radgetriebe 39, 40     (Fi(".    3) mit einer senk  rechten Welle 41 verbunden, die aus zwei  Teilen besteht, deren jeder eine Riemen  scheibe 42     trägt.    Jede der Riemenscheiben  42 treibt durch einen über Führungsrollen  44 laufenden Riemen 43 eine senkrechte  Welle 45 an, die in zwei Lagern 46 gelagert  ist. Alle vier Lager 46 sind auf einer ge  meinsamen feststehenden Welle 47 drehbar,  so dass' sie um diese schwingen können. An  den Enden der beiden Wellen 45 ist je eine  Säge 49     bezw.    49a,     49b,        49e    angeordnet.

   Zur  Steuerung dieser Sägen, die zum Absägen  des     Angusses    und zum Zersägen des     Guss-          stüekes        resp.        Zuriehten    der     Stereotypplatten     dienen, hat die     Hubseheibe    149 eine gut       (Fig.    22, 23), in welcher eine Rolle 140  eines Hebels 141 läuft, der bei 142 auf  einem Zapfen gelagert ist. Das obere Ende  des Hebels 141 ist durch einen Lenker 143  mit dem untersten Lager 46 verbunden, um  die Lager 46 der obern Welle 45 mit denen  der untern Welle 45 bewegen zu können,  sind die mittleren Lager 46 durch einen  Bolzen 746 miteinander gekuppelt.

   Die Hub  scheibe 149 bewirkt eine Hin- und     Her-          bewegung    der Lager 46, derart, dass die  Sägen die beiden in     Fig.    36 angedeuteten       Stellungen    einnehmen. In die mit einer  strichpunktierten Linie angedeutete Lage  werden die Sägen dann gebracht. wenn die  Form offen ist und das     Gussstüek    heraus  genommen werden soll.  



  Die beiden Teile der Welle 41 sind mit  einander     gleiehaehsig    mit Hilfe einer Hülse  147 verbunden, die auf den Wellenteilen  auf- und abwärts gleiten kann. Die Hülse  147 trägt Schrauben 148, welche gewöhnlich  auf Abflachungen 145 der beiden Teile der      Welle niedergeschraubt sind.     In    ihrer Nor  malstellung     (Fig.    4) verbindet die Hülse     14'7     die beiden Wellenteile 41 miteinander, so  dass sie sich miteinander drehen. Wenn der  untere     Riemen    43 eingeführt werden soll,  wird die Hülse 147 in die in     Fig.    4 punktiert  dargestellte Lage angehoben.

   Dann kann der  Riemen von der Seite zwischen den ein  ander gegenüberliegenden Enden der beiden  Teile der Welle 41 eingezogen werden.  



  Die Steuerscheibe 151     (Fig.    28) wirkt mit  ihrer     unrunden    Nut auf     eine    Rolle 152 eines  Hebels 153, der bei 54 drehbar ist und unter  Vermittlung eines Lenkers 55     einen    Arm 56  auf der Welle 51 hin- und     herschwingt.    In       Fig.    28 sind in punktierten und voll aus  gezogenen Linien die beiden Endstellungen '  dieses Armes 56 veranschaulicht. Eine auf  der Welle 51 sitzende doppelte Kupplungs  muffe 57     (Fig.    29) ermöglicht, die Welle 51  mit dem Arm 56 zu kuppeln, um sie mit  diesem hin- und     herschwingen    zu lassen.

    Hierdurch wird einerseits das Zurückziehen  des Wagens 64 bei jeder halben Umdrehung  des Kernes 13 in die in     Fig.    34 in vollen  Linien dargestellte Stellung bewirkt, um die  Form zu öffnen und so die gegossene Platte  aus der Form während einer halben Umdre  hung des Kernes herauszubringen. Anderseits  wird der Formkasten wieder selbsttätig ge  gen den Kern zurückbewegt und dadurch die  Form wieder geschlossen.  



  In die Nut der Kupplungsmuffe 57  greift ein Hebel 58,. der durch den Lenker  59 mit einem Handhebel 60 verbunden ist.  Der untere Wellenteil 41 treibt durch ein       Kegelradgetriebe    98 eine Welle 94, die ihrer  seits durch eine Zahnradübersetzung 89' die       wagrechte    Welle 100 antreibt. Auf der Welle  100 sitzt eine Schnecke 161, die in ein lose  auf der Welle 51 laufendes, mit Kupplungs  klauen versehenes Schneckenrad 162 ein  greift.

   Wenn der Kupplungsteil 57 in     Fig.     29 nach links bewegt wird, durch Umlegen  des Hebels 60 in die linksseitig punktiert  dargestellte Stellung, so wird die Welle 51  mit diesem Schneckenrad 162 gekuppelt, so    dass nunmehr die Welle 51 von der Welle  100 Kraftantrieb erhält und den Wagen 64  aus der     innern    Endstellung     (Fig.    35) in die  äussere     Endstellung        (Fig.    34, punktiert) und  umgekehrt aus dieser in die innere     Endstel-          lung        (C-iess'stellung)    verschiebt.

   Eine auf der  Welle 51 festsitzende Scheibe 163 besitzt  zwei diametral entgegengesetzt zueinander  angeordnete Zähne 164 und 165, von denen  jeder eine schräg verlaufende Rückenfläche  und eine gerade verlaufende Vorderfläche  aufweist, wobei der eine der Zähne noch  einmal so hoch ist wie der andere. Wenn  der Hebel 60 derart eingestellt wird, dass die  Welle 51 mit der dauernd in     gleichbleiben-          cler    Richtung angetriebenen     ,Schnecke    161  gekuppelt wird, kommt ein Ansatz 166 des  Hebels 60 in die Bahn eines der beiden Vor  sprünge 164 und 165     (Fig.    29).

   Die letz  teren sind nun so angeordnet, dass nach     einer     halben Umdrehung der Wellen 51 und 125,  während welcher sich der Formkasten aus  der Giessstellung in die äussere Endstellung  bewegt, der kleinere Vorsprung (164) gegen  den Ansatz 166 trifft und den Hebel.     60,     in seine in vollen Linien dargestellte unwirk  same Mittelstellung bewegt. Dann bleibt der  Wagen 64 in der in     Fig.    34 punktiert an  gedeuteten Stellung stillstehen und wird  weder durch die schwingenden, noch durch  die sich drehenden Maschinenteile     beeinffusst;     er wird erst dann wieder gegen den Kern 13  hin in Bewegung gesetzt, wenn der Maschi  nenführer den Hebel 60 nach links hinter  den kleinen Vorsprung     1691    umlegt.

   Dies  geschieht erst, wenn die neue Matrize oder  die neuen Matrizen     ordnungsgemäss    in  dem Formkasten 48 der Form angebracht  sind. Die Welle 51 wird dann durch das  Schneckengetriebe 161, 162 um eine weitere  halbe Umdrehung gedreht, worauf der grö  ssere Vorsprung 165 gegen den Ansatz 166  trifft und den Hebel 6,0 ganz nach rechts  über in die punktierte Stellung der     Fig.    29  legt,     wenn    der Formkasten am Kern 13 an  liegt.     Hierbei    wird die Kupplungsmuffe 57  mit dem Schneckenrad 162 ausser Eingriff      und mit dem Arm 56 in Eingriff gebracht.

    In der Folge wird dann der Formkasten von  der Scheibe 151 aus automatisch gesteuert,  indem er von ihr aus der Giessstellung     (Fig.     35) nur in die in     Fig.    34 in vollen Linien  ausgezogene Stellung und zurückbewegt  wird. Diese Hin- und     Herbewegung    des  Formkastens geht ohne besondere Aufmerk  samkeit seitens der Bedienung vor sich.  



  Sollen zwei Druckplatten auf ein und  derselben Seite des Kernes übereinander  gleichzeitig gegossen werden, so wird der  Formkasten mit zwei Matrizen     M    und     M     ausgestattet und zwischen denselben mit  einem halbkreisförmigen Ring 66 von     T-          förmigem    Querschnitt versehen, der in eine  entsprechende Nut 67 in dem Formkasten  eingelegt wird und mit seinen Flanschen in  den Hohlraum der Form vorragt und dabei  über die untere Kante der obern Matrize und  über die obere Kante der untern Matrize       fa-sst,    wodurch er verhindert, dass das ein  gegossene Metall hinter die Matrizen gelangt.

         Ein    Blatt oder eine sogenannte     Gussfahne    S       (Fig.    17) wird oben eingesetzt, wie dies  üblich ist. Der untere Rand der untern Ma  trize wird in irgend einer der bekannten  Arten in seiner Stellung festgehalten.  



  Der Formkasten trägt an jeder Seiten  kante eine senkrechte Schwingwelle 75. In       Fig.    16 ist nur eine. dieser Wellen ersichtlich.  Eine     blatrizenstange    80, die auf der Welle  75 angeordnet ist, trägt eine Halteklammer  88 für die Matrizen. Je eine solche Klam  mer ist an jeder Seite des Formkastens für  die Matrize vorgesehen. Diese Halteklam  mern greifen in der üblichen Weise über die  Kanten der     Matrizen    und klemmen beim  Anziehen die Matrize in dieser Stellung ge  gen die Stange 80.  



  Um sowohl zwei Platten, wie auch eine  doppelseitige Platte oder eine einzelne Platte  gewöhnlicher Grösse giessen zu können, sind  die beiden Hälften des Formkastens derart  zu betätigen, dass sie zusammenwirken kön  nen. Um dies zu erreichen, ist die Welle 100  durch ein     Kegelradgetriebe    111 mit einer  senkrechten Welle 112- im Zwangslauf.

      Diese senkrechte Welle geht aufwärts bis  über die Oberkante des Formkastens und  treibt mit Hilfe eines     Kegelradgetriebes    113  eine     wabreclite    Welle 114 an, ähnlich der  Welle     10l1,    die auch in der gleichen Weise       wirkt.    Diese Welle 114 ist durch ein  Schneckengetriebe 115 mit einer     wagrecht     liegenden Welle 116 durch Vermittlung  einer Kupplung 117 in Verbindung, welch  letztere in der gleichen Weise wirkt wie die  Kupplung 101.

   Zur Betätigung der Kupp  lung 117 ist     ein    Hebel 203     (Fig.   <B>13</B> und 14)  vorgesehen, der mit einem Winkelhebel 119  verbunden ist, von dem ein Stift 118 zur  Betätigung der Kupplung 117 in eine Ring  nut der letzteren greift. Der Hebel 203 wird  genau in der gleichen Weise     betätigt    wie  der Hebel 103 und arbeitet zusammen mit  einem an dem obern Ende des Formkastens  angeordneten Fing 120, der am Umfang  zwei Kerben aufweist wie der Ring<B>110</B> und  auch im übrigen die gleiche Wirkungsweise  hat wie dieser.

   Die Welle<B>116</B> treibt die  obere Hälfte des Formkastens durch Ver  mittlung eines     Getriebes    195 an, das in der  gleichen Weise wirkt wie das Getriebe 95  auf die untere     Formkastenhälfte.    Für     ge-          wöhnlicli    sind die beiden Getriebe 95 und 195  durch die Welle 112 und die Kupplungen  101 und 117 miteinander verbunden, so dass  sie gemeinsam arbeiten. Jedes einzelne Ge  triebe kann aber durch den Hebel 103 oder  den Hebel     \?.03    unabhängig von dem andern  in     Tätigkeit        ,gesetzt    werden.  



  In dem Schmelz- und     Gusstiegel    19 be  findet sich eine Pumpe bekannter Bauart,  zur     Hauptsache    bestehend aus einem ver  tikalen Zylinder 171 und einem Kolben<B>172,</B>  der durch die     Kolbenstange    173 und den  Hebel 174 betätigt wird. Der Hebel 174 ist  durch eine Zugstange<B>175</B> mit einem Hebel  176     (Fig.    25 und     26)    verbunden, der mit  einer Rolle 1<B>7</B>7 in die Nut der Hubscheibe  <B>170</B> der     Welle    125 eingreift.

   Da die Kurbel  welle 125 dauernd umläuft, wird der Kol  ben     17\?    jedesmal aufwärts gehen, wenn der  Kern 13 stillgesetzt wird, um dann eine ent  sprechende Metallmenge durch das Trichter-           rohr    178 in die Form zu bringen. Um zu  verhindern, dass das Metall in die Form ge  gossen wird, wenn die Form noch nicht ge  schlossen ist, ungeachtet der Tatsache, dass  der Kolben 172 seine Bewegung vollendete,  ist ein     Auslass    179 oben an dem Zylinder 171  angebracht, der durch einen Ventilkörper 180  geschlossen werden kann.

   Dieses Ventil ist  für gewöhnlich geschlossen und die     Pumpe     arbeitet in der beschriebenen Weise, wenn  es geschlossen ist; ist dagegen das Ventil  180 offen, so kann die Hin- und     Herbewe-          gung    des Kolbens 172 stattfinden, ohne dass  Metall herausgedrückt wird, da in diesem  Falle das Metall durch die Öffnung 179  ausfliesst, anstatt durch die     Leitung    und das       Trichterrohr    178 in die Form entleert zu  werden. Zur Betätigung des Ventils 180 be  sitzt der Wagen 64 auf der einen Seite einen  Rahmen 181 mit einem     Daumen    182     (Fig.    24).

    Der Rahmen 181 ist mit einer auf der Welle  100 gleitenden Hubnabe versehen, und wenn  der Wagen 64 in die in     Fig.    34 mit vollen  Linien dargestellte Stellung zurückgeht,  wie das bei dein     Giessvorgange    die Regel ist,  so bewegt sich der Daumen 182 ebenfalls  zurück, ohne eine Wirkung auszulösen.  



  Wenn aber der Wagen sich über diese  Stellung hinausbewegt, um in die punktierte  Lage der     Fig.    34 überzugehen, trifft der  Daumen 182 auf eine Rolle 1.83 eines Ar  mes 184 einer senkrechten Welle 185, die  am obern Ende einen Arm 186 hat, der  durch einen Lenker 187 mit einem Winkel  hebel 188 verbunden ist. Eine an letzterem  angreifende Feder 189 hält für gewöhnlich  den Winkelhebel 188 in seiner unwirksamen  Stellung; wenn der Daumen 184 gegen die  Rolle 183 stösst, so wird der Winkelhebel 188  abwärts gedrückt, derart, dass' er gegen einen  Bund 190 der Ventilstange 191 drückt und da  durch das Ventil 180 abwärts öffnet, so dass  dann das Ausstossen von Metall in den Trich  ter 178 verhindert wird.

   Dieser Vorgang fin  det statt, wenn der Formkasten von der  Welle 100 aus in die äussere Endstellung       (Fig.    34, punktiert) bewegt ist.    Die Handhabung und     Wirkungsweise    der  beschriebenen Maschine zur Durchführung  des Verfahrens bei der Herstellung von  gewölbten     Stereotypplatten    ist, kurz     zusam-          mengefasst,    wie folgt:  Das Eingiessen von Metall in die Giess  form erfolgt, wenn der Formkasten 48 die  in     Fig.    35 dargestellte Stellung einnimmt.

    Von der Hubscheibe     17(l    aus wird unter  Vermittlung des Hebelgestänges<B>176,</B> 175,  174, 173 und des Kolbens     1'l2    flüssiges  Metall aus dem Tiegel 19 durch das Trichter  rohr 178 hindurch in die Giessform befördert.  Infolge der Kühlung von Formkasten und  Kern ist das eingegossene Metall rasch er  starrt. Nachher erfolgt der Rückzug des  Formkastens und die Sägen 49, 49a, 49b  und 49c werden selbsttätig einwärts gegen  den Kern geschwenkt und in die richtige  Stellung in bezug auf die betreffende Hoch  kante des     Gussstückes    eingestellt. Der Kern  wird dann in die Stellung der     Fig.    34, ent  gegengesetzt zu derjenigen der     Fig.    35, ge  dreht.

   Während dieser Drehung schneiden  die beiden untern Sägen die obere und un  tere Kante der untern Platte     P1    und richten  sie zu, während die beiden obern die gleiche  Arbeit bei der obern Platte P leisten. Zwi  schen den Sägen 49a und 49b bleibt ein Stück  übrig, das von dem     Gussstück    abgeschnitten  wird und herabfällt, wenn die gegossenen  Platten herausgenommen werden. Die Säge 49  schneidet den     Anguss        R    von der obern  Platte P ab. Dieser     Anguss    zeigt,. wie üblich,  ein nach oben sich verstärkendes Ende in  folge des konischen obern Endes des Kernes  13.

   Wie das in     Fig.    33 dargestellte Zeit  diagramm erkennen lässt, dauert der ganze       Arbeitsprozess    zum Giessen und Zurichten  einer     Stereotypplatte    oder eines Satzes von  zwei     Stereotypplatten    15 Sekunden. Geht  man von dem mit Null bezeichneten Punkt  dieser Darstellung aus, so erfolgt zunächst  in einer Sekunde das Schliessen der Form,  darauf wird in anderthalb Sekunden das  Metall in die Form gepumpt. Nach zehn  Sekunden ist der Guss abgekühlt.

   Dann er  folgt in einer Sekunde das Öffnen der Form      und darauf schwingt in anderthalb Sekunden  der Kern herum und bringt die Platte in  die Stellung zum Abnehmen, wobei der       Anguss    abgesägt und die Kanten der Platte  zugerichtet     bezw.    abgeglichen werden.  



        renn    eine einzige Platte von doppelter  Grösse, also eine doppelseitige Platte gegos  sen werden soll, so wird nur eine einzige  Matrize<B>31'</B> mit derselben     Gussfahne        1l7    be  nutzt. Der Ringraum 67 zwischen den       hormkastenhälften    wird, wie     Fig.    19 zeigt,  aussen durch einen halbkreisförmigen Einsatz  ring 68 ausgefüllt, der, hinter der Matrize  liegend, den Druck des eingegossenen Me  tallen auf die Matrize an dieser Stelle auf  nimmt, so dass sich die Matrize nicht durch  biegen kann. Die Sägen 49a und     49b    wer  den dann ausser Betrieb gesetzt.

     Die so hergestellte doppelseitige Platte       P2    wird mit Hilfe der Sägen 49 und 49c  abgeglichen und zugerichtet, so dass der     An-          guss    abgetrennt ist und die obern und untern  Kanten der Platte abgeschrägt sind. Die       untere    Kante dieser Platte ist schon infolge  der Gestalt der Form abgeschrägt und die  Säge 49c hat nur die Aufgabe, die Kante  abzugleichen     bezw.    zuzurichten.  



  Die beschriebene Maschine     lä,sst    noch eine  dritte Möglichkeit zu, das heisst, es kann       äueh    eine einzige gewöhnliche Platte von  der Höhe der obern     Formkastenhälfte    ge  gossen werden. Diesen Vorgang veranschau  licht die     Fig.    18; dazu ist es erforderlich,  zwischen den     Formkastenhälften    einen Ab  schlussring 69 einzusetzen. Dieser hat<B>T-</B>  förmigen Querschnitt, füllt den Hohlraum  der Form an dieser Stelle aus und hält zu  gleich die Matrize in der üblichen Weise fest.  Hier ist allerdings insofern ein Unterschied  vorhanden, als der untere Rand der gegos  senen Platte     P3    nicht durch diesen Fussring  abgeschrägt ist, sondern glatt gegossen wird.

    Infolgedessen     muss    die Säge 49a, welche diese  Unterkante - zurichtet, benutzt werden, um  :sie auch abzuschrägen.  



  Die Trennung der fertigen Stereotyp  platte von dem Kern 13 kann in irgend    einer beliebigen Weise vollzogen -werden.  Die Platten werden dabei auf eine obere  Plattform<B>70</B> und eine untere Plattform 71  ausgestossen, die derart ausgebildet sind,     dass     sie sich dem Kern 13 genau anpassen und  die Platten mit ihren untern Kanten aufzu  setzen gestatten. Die obere Plattform ist  abnehmbar angeordnet, so dass' sie entfernt  werden kann, wenn sie nicht benutzt wer  den soll.  



  Wie sich aus der vorstehenden Beschrei  bung ergibt, erfolgt das Öffnen und Schlie  ssen der Giessform vollkommen selbsttätig.  Der Maschinenführer hat also gar nicht nötig,  die Tätigkeit der Maschine zu unterstützen,  es sei denn, dass er den Formkasten vom  Kern wegbewegt, um die Matrize auszuwech  seln, die fertigen Platten abnimmt und die       Abfallstücke    fortschafft. Wird die Matrize  nicht durch eine neue ersetzt, so erfolgt  immer wieder die gleiche Folge von Arbeits  vorgängen nach der     Fig.    33 in vollkommen  selbsttätiger Weise. Auch die Pumpe ar  beitet vollkommen selbsttätig und die Re  gelung ihrer Bewegung ist ebenfalls selbst  tätig, und zwar in der Weise, dass das Her  ausdrücken von Metall verhindert wird,  wenn die Form noch offen ist.

   Hierdurch  wird eine sehr erhebliche Erhöhung der Lei  stung derartiger Giessmaschinen erzielt, die  bisher nicht bekannt war, ohne     dass    zum  mindesten der Raumbedarf .wesentlich erhöht  wurde und ebenso die Arbeitsleistung zur  Überwachung und Betätigung der Maschine  erheblich grösser wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von gewölb ten Stereotypplatten mittelst Giessform, mit zum Entnehmen der gegossenen Platte drehbarem Kern, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum Giessen der Ste- reotypplatten nötigen Verrichtungen selbsttätig durchgeführt werden mit Hilfe von automatisch wirkenden Steuer mechanismen, durch welche nacheinander das Schliessen der Giessform, das Ein führen von flüssigem Metall in die letz- tere, nach Verlauf einer zum Kühlen des Gussstückes bestimmten Zeit das Öffnen der Giessform,
    dann das Drehen des Kernes und zugleich das Zurichten des (xussstückes für den Gebrauch veranlasst wird. 1I. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einer Giessform, die einen drehbaren, zylindrischen Kern um einen zum Öff nen und Schliessen der Form gegen den Kern hin- und von demselben wegschieb baren Formkasten aufweist, sowie mit einer in die Arbeitsstellung und aus der selben herausbeweglichen Zurichtvorrich- tung für das Gussstück, gekennzeichnet durch automatisch wirkende Steuer mechanismen, durch die der Kern, der Formkasten der Giessform,
    eine Zufüh rungsvorrichtung für das flüssige Giess metall und die Zurichtvorrichtung für das Gussstück in bestimmter Folge unter den Einfluss einer Antriebsvorrichtung gebracht und dadurch in Tätigkeit ge setzt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Herstel lung einer Mehrzahl von Stereotypplat- ten von der gleichen Matrize automatisch dadurch erfolgt, dass den Steuermecha nismen ihre vorbestimmten Bewegungen mehrmals mitgeteilt werden, so dass das .
    ,Schliessen der Form, das Eingiessen von flüssigem Metall in dieselbe, das Öffnen der Form und das Drehen des Kernes zum Herausnehmen und Zurichten der gegossenen Platte sich mehrmals in rich tiger Reihenfolge wiederholen. 2. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass' die Steuer mechanismen mehrere auf einer gemein samen Welle angeordnete Kurvenschei ben besitzen, die so zueinander ein gestellt sind, dass die Mechanismen in richtiger Reihenfolge das Schliessen der Giessform,. das Eingiessen von flüssigem Metall in dieselbe, das Öffnen der Form, sowie das Drehen des Kernes und Zu richten der gegossenen Platte bewirken. 3.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Formkasten der Giessform zum Prüfen und Auswechseln der Matrize bezw. Matrizen in eine Stel lung bewegbar ist, die vom Kern weiter entfernt ist als diejenige, welche der Formkasten beim Herausnehmen der ge gossenen Platte aus der Giessform ein nimmt. 4. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 3, gekennzeich net durch Mittel, welche die Vorrichtung zum Einführen von flüssigem Metall in die Giessform ausser Wirksamkeit setzen, wenn der Formkasten sich ausserhalb der Stellung befindet, in welcher die gegos sene Platte herausgenommen wird. 5.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 4, bei welcher der Kern und der Formkasten aufrecht stehend sind,: dadurch gekennzeichnet, dass der Formkasten auf halber Hölle .unterteilt und jeder Teil zur Aufnahme je einer Matrize ausgebildet ist, wobei zwischen den beiden Formkastenhälften ein Zwischenraum vorhanden ist, in den ein Einsatzring auswechselbar eingefügt ist, zum Zwecke, nach Belieben entweder eine die ganze Höhe des Formkastens einnehmende Matrize in der Mitte zu stützen, oder zwei übereinander in den Formkasten eingesetzte Matrizen an den einander näheren Kanten zu halten,
    oder eine in der obern Formkastenhälfte be findliche Matrize an der untern Kante zu halten und zugleich den Hohlraum der Giessform nach unten abzuschliessen. 6. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass' der Formkasten mit einem an die Giessfläche angrenzenden Kühlwasserraum versehen ist. 7.
    Maschine nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Formkasten um eine vertikale Achse drehbar und eine Antriebsvorrichtung zum Drehen des Formkastens vorhanden ist, um ein Auswechseln der Matrize bezw. Matrizen auf einer dem Kern abgewandten Seite zu ermöglichen. B.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Formkasten hälften unabhängig voneinander um die vertikale Achse drehbar und in bezug auf den Kern einstellbar sind, und dass jede Formkastenhälfte zwei auf verschiedenen Seiten angeordnete Flächen aufweist, die dazu bestimmt sind, mit je einer aus wechselbaren Matrize belegt zu werden. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Formkastenhälfte mit einer Antriebsvorrichtung versehen ist, welche Antriebsvorrichtungen die zugehörige Formkastenhälfte, unabhängig von der andern antreiben können, wobei Mittel vorhanden sind, um die beiden Antriebsvorrichtungen auch gleichzeitig auf beide Formhälften wirken zu lassen, so dass sich diese mit gleicher Geschwin digkeit drehen. 10.
    Maschine nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 2 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, da.ss eine in zwei Arbeits einstellbare Kupplungsmuffe in der einen derselben eine Antriebsvor richtung zum Hin- und Herbewegen des Formkastens, zwecks Offnens und Schlie ssens der Giessform mit einer der Kurven- schei.ben und in der andern Arbeitsstel lung mit einer Antriebswelle in Ver bindung hält,
    durch die der Formkasten zum Ausweclieln der Matrize bezw. Matrizen weiter vom Kern wegbewe"@t wird als zum z_)ffnen der Giessform.
    il. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen \? bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Einführen von flüssigem Metall in die Giessform eine Kolbenpumpe mit. von einer Kurven- scheibe aus betä.tigtern Kolben vorhan den ist, welche Pumpe mit einem Ventil versehen ist, das mit einem den Form kasten tra.genclen Wagen derart in '\Vir- hun gsverbindun@, i:
    4. dass es in der äusser sten Endstellung des Formkastens ge- öffnet wird und die Förderung von Giess metall unterbricht.
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