CH121993A - Verfahren zum Entschalen von Kokosnüssen. - Google Patents

Verfahren zum Entschalen von Kokosnüssen.

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CH121993A
CH121993A CH121993DA CH121993A CH 121993 A CH121993 A CH 121993A CH 121993D A CH121993D A CH 121993DA CH 121993 A CH121993 A CH 121993A
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coconuts
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Company American Machi Foundry
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American Mach & Foundry
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Verfahren     zurr        Entsehalen    von Kokosnüssen.    Die Erfindung richtet sich auf ein Ver  fahren zum     Entschalen    von Kokosnüssen, das  heisst zur Entfernung der harten Schalen von  den Kernen, ohne die lerne zu beschädigen.  Das Verfahren besteht darin, dass man die  Schale zwecks Ablösung vom lern dämpft  und sie dann     entferi)t,    indem man sie an  vorher bestimmten Stellen aufbricht. Ge  wöhnlich wird die Schale zuerst an bestimm  ten Stellen geschwächt, dann gedämpft und  schliesslich an den geschwächten Stellen von  dem Kern abgebrochen. Ferner benutzt man  gewöhnlich Dampf unter Überdruck, um die  Schale rascher vom Kern zu lösen.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene Ar  ten des     Schwächens    der Schale dargestellt,  je nach der Weltgegend, wo die Kokosnüsse  gewachsen sind; Kokosnüsse aus verschiedenen  Weltteilen haben nämlich     verschiedeneEigen-          schaften,    es lassen sich nicht alle auf. dieselbe  Weise behandeln.  



  Es sind       Fig.    1 und 2     End-    und Seitenansichten  einer Kokosnuss in Stellung zur Schwächung  oder     Furchenbildung;    bei diesem Beispiel    werden eine durchlaufende und zwei Quer  furchen geschnitten.  



       Fig.    3 und 4     End-    und     Seitenansichten     einer     lokosnuss,    die mittelst der Sägen ge  mäss     Fig.    1 und 2 gefurcht ist,       Fig.    5 Querschnitt, in grösserem     lUIassstabe,     zur Darstellung der     Schneidarbeit    mit den  Werkzeugen gemäss     Fig.    1 und 2.  



       Fig.    6 und 7     End-    und Seitenansichten  einer Kokosnuss, an der die Sägen zwei durch  laufende. und sechs Querfurchen herstellen.  



       Fig.    8 und 9     End-    und Seitenansichten  einer Kokosnuss, die gemäss     Fig.    6 und 7  gefurcht ist,       Fig.    10 vergrösserter     Querschnitt    zur Dar  stellung der mittelst der Sägen gemäss     Fig.    7  hergestellten Furchen,       Fig.    11 vergrösserter Querschnitt entspre  chend     Fig.    6;

       Fig.    12 Schnitt durch eine  Dampfkammer, in der die Schalen von den  Kernen gelöst werden, man sieht die gefurch  ten Schalen dem frischen Dampf ausgesetzt,       Fig.    13 Darstellung des Auseinander  brechens der Schalenteile. längs der ge  schwächten Linien entsprechend     Fig.    3 und 4,           Fig.    14 Darstellung der Entfernung der       Schalenendabschnitte    einer gemäss     Fig.    8 und  9 gefurchten Kokosnuss,       Fig.    15 Darstellung des Auseinander  brechens der mittleren Schalenabschnitte der  Kokosnuss gemäss     Fig.    14.  



  Gemäss den     Fig.    1, 2 und 7 wird die  Kokosnuss 16 bei dem ersten, das Schwächen  umfassenden Teil des Verfahrens, zunächst  um ihre Längsachse gedreht und dabei gegen  eine oder mehrere Sägen 17 gedrückt, die  zur     Nusslängsachse    senkrecht stehen. Die  Sägen 17 weisen Schutzscheiben 18 auf, da  mit sie die Schale nicht völlig durchdringen  können. Auf diese Weise bleibt die Innen  seite der Schale 19 unverletzt, zu dem Zwecke,  den innen befindlichen     Nusstei120,        Fig.    5 und 10,  zu schützen.

   Nach einer vollständigen Um  drehung um die Längsachse, wobei die end  lose Furche 21 entsteht, wird die Kokosnuss  gemäss Zeichnung gegen eine oder mehrere  Sägen 22 gehalten, die entweder der Längs  achse entlang, das heisst in einer     Achsialebene     der Nuss verlaufen, oder parallel dazu liegen,  und dann wird die Nuss entsprechend ihrer  Längswölbung um eine zur Längsachse senk  rechte Achse gedreht.  



       Fig.    1 zeigt ein Paar einander gegenüber  liegender paralleler Sägen 22, die in jede  Seite der Schale eine einzelne Längsfurche  schneiden, und     Fig.    6 zeigt drei Paare ge  neigter Sägen 22, die in jede Seite der Schale  drei parallele Längsfurchen 24 einarbeiten.  Die Längsfurchen 24 laufen nicht um den  ganzen Umfang der Kokosnuss herum, sondern  hören in einiger Entfernung vor den Spitzen  auf, damit ein Spreizen des mittleren Schalen  abschnittes hervorgerufen und so die Ab  lösung der Schale von den Enden erleichtert  wird.  



  Die Sägen für die Längsfurchen besitzen  gleich denen für die     Querfurchen    Schutzplat  ter. 25, welche die     Sägen    daran hindern; zu  tief einzuschneiden. In     Fig.    11 ist im Quer  schnitt eine Furche dargestellt, die von einer  der geneigten Sägen 22 eingearbeitet ist.  Die mit Furchen versehene Kokosnuss bietet    nach dem ersten Arbeitsgang ein Aussehen  gemäss     Fig.    3, 4, 8 und 9, je nach der An  zahl der Furchen.  



  Es sei bemerkt, dass die Vorrichtung zum  Festhalten und Furchen der Kokosnuss ent  weder ortsfest gelagerte Sägen, bei Drehung  der     Kokosnuss,    aufweisen kann, oder aber die  Kokosnuss wird festgehalten, und die Sägen  laufen um diese herum. Für die Längsfur  chen kann man eine einzige Säge anwenden  und entweder die Säge oder aber die     Kokos-          nuss    nacheinander unter denen für die ver  schiedenen     Furche:i    erforderlichen Winkeln  ansetzen; oder es lassen sich zwei oder mehr  Sägen behufs Verkürzung der Bearbeitungszeit  gleichzeitig verwenden.  



  Nach dem Furchen oder anderweitigen  Schwächen werden die Kokosnüsse für den  zweiten Arbeitsgang in eine Dampfkammer  26 gebracht; die Kammer,     Fig.    12, besitzt  einen     Dampfeinlass    27, einen     Auslass    28 und  einen Deckel 29, der um     $anschartige    Vor  sprünge 31 der Kammer greifende Haken 30  besitzt, so dass die Kammer durch Drehen  des Deckels um einen kleinen Winkel rasch  geöffnet und geschlossen werden kann.

   Inner  halb der Kammer befindet sieh     (ine    durch  bohrte Platte 32, auf der die Kokosnüsse oder  ein Teil davon während des Dämpfens ruhen;  die Platte 32 verhindert, dass Kondensations  wasser während des Dämpfvorganges mit  den Kokosnüssen in Berührung bleibt und  so der ausdehnenden Wirkung des     überhitzten     Frischdampfes entgegenarbeitet.

   Der Dampf  von ungefähr 5     Atm.    Druck treibt, während  die Kokosnüsse     trocken    gehalten werden, die  Furchen in der Schale auseinander und lockert  dadurch die Schale, wenigstens teilweise; da  bei hängt die Stärke dieser Wirkung von  der     Art    der behandelten Kokosnuss ab, da  sich die Nüsse, entsprechend ihrer Herkunft  aus verschiedenen Weltteilen, hinsichtlich des  Gewebes und der Haftkraft der Schale be  trächtlich voneinander unterscheiden. Der  Dampf löst zugleich unmittelbar die Schale  von den darin befindlichen     Kernen.     



  Die gedämpften     Kokosnüsse    werden nun  dem dritten Arbeitsgang des Verfahrens un-           terworfen,    das heisst dem eigentlichen     Ent-          schalen.    Hat die Kokosnuss eine Grösse und  Beschaffenheit, die nur eine einzige Quer  furche und ein einziges Paar Längsfurchen  erforderlich macht,     Fig.    3 und 4, so besteht  der Brechvorgang vorteilhaft einfach darin,  dass man ein flaches Werkzeug, zum Bei  spiel einen breiten Schraubenzieher, in die  Furche steckt und dreht; dies so oft wie  nötig wiederholt.

   Sonst können die gelocker  ten Teile der Schale durch Haken 3.3 ent  fernt werden, die man in die     aufgeweiteten     Furchen steckt und     auseinanderzieht,        Fig.    13.  



  Handelt es sich um zwei endlose Quer  furchen,     Fig.    8 und 9, so besteht der     Ent-          schalungsvorgang    zweckmässig darin, dass man  zunächst den mittleren Teil der Kokosnuss  durch Klammern 34,     Fig.    14, festhält und  die Endteile der Schale in entgegengesetzten  Richtungen verdreht, und zwar -durch Greifer  35, die man gegen die Enden der Kokosnuss  drückt. Um dann die mittleren Teile der  Schale zu- entfernen, legt man die abgelösten  Endteile wieder auf die Kokosnuss auf und  klammert die Nuss zwischen<B>-</B>den Greifern 35  fest,     Fig.    15.

   Darauf führt man feststehende  Platten 36, deren Winkelstellung derjenigen  der Sägen 22,     Fig.    6 entspricht, in die schrä  gen,     achsialen    Furchen ein und dreht dann  die beiden Greifer 35 übereinstimmend, so  dass man die mittleren Teile der Schale gegen  die Halteplatten 36 zwängt. Oder man hält  die Greifer 35, indem man sie     gegen    die  Enden der wiederhergestellten Kokosnuss  presst, fest und dreht die Platten 36, die in  diesem Falle in einem drehbaren Rahmen  oder Käfig sitzen müssen, in der Richtung  ' entgegen den Pfeilen an den     Greiferstielen,          Fig.    15.  



  Auf diese Weise lassen sich die Schalen  entfernen, ohne dass die Kerne im geringsten  verletzt werden, ausserdem weit schneller als  es mittelst der bisher üblichen Handarbeit  möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Entschalen von Kokos nüssen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schale zwecks Ablösung vom Kern dämpft und dann durch Aufbrechen an vorher be stimmten Stellen entfernt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale vor dem Dämpfen an wenigstens einer Stelle ge schwächt wird, damit das nachfolgende Brechen in geregelter Weise erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung streckenweise, das heisst nicht ringsherum und in Form min destens einer Linie, unter Ausführung einer Bewegung nach mindestens einer Umfangs richtung erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung ringsherum in Form mindestens einer Linie, unter Ausführung einer Bewegung nach mindestens einer Umfangsrichtung erfolgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung streckenweise, dass heisst nicht ringsherum, und in Form min destens einer Linie, unter Ausführung einer Bewegung nach mindestens einer Umfangs richtung,. sowie ringsherum in Form min destens einer Linie, unter Ausführung einer Bewegung nach mindestens einer Umfangs richtung erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Schale schwächt, indem man sie fast ganz durchschneidet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale der Wir kung von unter Druck stehendem Dampf ausgesetzt wird.
CH121993D 1926-09-27 1926-09-27 Verfahren zum Entschalen von Kokosnüssen. CH121993A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106723117A (zh) * 2016-12-30 2017-05-31 绵阳八叶长风工业设计有限公司 开心果快速压裂装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106723117A (zh) * 2016-12-30 2017-05-31 绵阳八叶长风工业设计有限公司 开心果快速压裂装置

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