CH122129A - Verfahren zur Herstellung von Nachbildungen, insbesondere von menschlichen oder tierischen Körperteilen für medizinische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nachbildungen, insbesondere von menschlichen oder tierischen Körperteilen für medizinische Zwecke.

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CH122129A
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Worobiew Wladimir Dr Prof
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    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • B44C3/042Modelling plastic materials, e.g. clay producing a copy from an original structure

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Nachbildungen,    insbesondere von menschlichen oder  tierischen     Körperteilen    für medizinische Zwecke.    Es ist bereits vorgeschlagen worden, an  Stelle von Nachbildungen, zum Beispiel Ab  güssen     (Moulagen)    und Modellen aus Wachs  und Paraffin, welche leicht zerbrechlich und  verletzlich sind, solche aus Papiermache her  zustellen, wobei     dev,    Papierbrei mit verschie  denen Stoffen, wie Kreide, Gips, Kaolin,  angefüllt und mit Klebstoffen, wie Gela  tine, Kasein, getränkt     wird.     



  Die Modelle aus Papiermache weisen in  folge der Füllstoffe ein zu grosses Gewicht  auf; sie haben einen dicken Querschnitt,  sind nicht biegsam und geben die Feinheit  der Oberfläche nicht in dem gewünschten  Masse wieder. Des weiteren sind die Mo  delle, die aus Papierschichten oder Kartons  durch Pressen hergestellt werden, nicht ge  eignet, tiefe Reliefs aufzunehmen und für  vielseitige körperliche Darstellungen ver  wendet zu werden. Sie eignen sich schliess  lich nicht ohne Grundierung für .die Be  malung.  



  Schliesslich hat man     vorgeschlagen"     eine Papiermasse für     Reliefplatten,    Orna  mente derart herzustellen, dass man zer-         fasertes,    aufgeweichtes Papier in eine halb  flüssige breiige Masse auflöst, der vor dem  Einpressen in die Form Ocker, Umbra oder  ähnliche Erdfarben entsprechend den für die  Ornamente oder dergleichen gewünschten  Farbentönen beigemischt werden. Die Zu  gabe von Erdfarben zum Brei bestimmt im  voraus die Farbe, und zwar die eintönige  Färbung des späteren     Modelles,    auf welchem  keine feinen Farbenabtönungen wiedergegeben  werden können.  



  Diese Nachteile sind durch das Ver  fahren der vorliegenden Erfindung beseitigt.  Das Verfahren ermöglicht, Modelle, Abgüsse       (Moulagen),    das heisst Nachbildungen, ins  besondere solche -des menschlichen und tie  rischen Körpers und seiner einzelnen Or  gane, sowie von der Oberfläche beliebiger  Gegenstände derart herzustellen, dass eine  restlos genaue Wiedergabe der normalen  Form     bezw.    des krankhaften Zustandes er  reicht wird.  



  Die gemäss dem neuen Verfahren her  gestellten Modelle und Abgüsse zeichnen  sich durch sehr geringes Gewicht aus, sie      sind biegsam und unzerbrechlich, besitzen       eine    hohe     17        riderstandsfähigkeit        gegen        -VtTit-          terungseinflüsse    und starke plötzliche     A-n-          derungen        dr.r    Luftwärme.  



  Das     i'erfahren        gemäss'    der     Erfindung     wird dadurch gekennzeichnet, dass zuerst eine  a     tis        ungeleimtem    Papier, zum Beispiel     ge-          stückeltem    Papier, gebildete, plastische Pa  piermasse,     gegebenenfalls    nach     Auspressen     des     Wassers,    ohne dass der Masse     irgend-          Z,        Füllmittel,    Farbstoffe oder Kleb  stoffe     beigesetzt    worden sind,

   in die     betref-          _Senfle    Modellform     bepresst    wird. Dann wird       das    ans der     Papiermasse    bestehende --Modell       ;etrocknet    und mit Lösungen von Harzen       bezw.    aus Harzen hergestellten Verbindun  gen     durclitränl@t,,    und schliesslich wird das  Lösungsmittel zum Verdunsten gebracht.

    Ein besonders,     geeignetes        Impräbnierunbs-          mittel    stellen beispielsweise Lösungen harz       haltiber    Seifen in Spiritus, Terpentin, Ben  zin oder andern     Kohlenwasserstoffen    dar.

    Da. hei dem neuen Verfahren eine     Zugabe          von    Füllmitteln, Farbstoffen oder     Klehstof--          f#-ii    zur     Papiermasse    vor ihrem     Einpressen     in die Form fortfällt,     unterscheidet    sich die       Erfindung    auch grundsätzlich von den be  reits     vorgeschlagenen    Verfahren, Modelle,  zum     Beispiel    Tierformen,

   aus     Papiermache          herzustellen.        Derartige        Papiermacheabfälle          müssen        geleimt    werden und die     nach    der       erfolgten        Leimung        aufgetragene    Farbe     lunn          iur    als     Uberzub    auf der Oberfläche haften.  



       Zur    Herstellung des     Imprägnierungs.          mittels    können die schon erwähnten harz  li     altigen    Seifen unter     Erwärmung        bezw.          @.ufschüttelunb    der Seife in der lösenden       Flüssigkeit    aufgelöst werden,     bis    die     be-          ,#riInsehte    Konsistenz erreicht ist.  



  Die mit     Harzseifenlösunben    behandelten       @@bbü,se,    Modelle usw. erhalten nach der       ;'erdunstilng    der     Lösungsflüssigkeit    die er  forderliehe Festigkeit und     Dichtigkeit,        so-          wie    eine     genübende        Widerstandsfähigkeit     
EMI0002.0080     
  
    gegen <SEP> @@itterunbs@_inflü,se. <SEP> Die <SEP> Biegsamkeit
<tb>  bleibt <SEP> dem <SEP> Material <SEP> erhalten. <SEP> Nach <SEP> der <SEP> Ver  dunstlng <SEP> der <SEP> Lö <SEP> snngsfIti,sigheit <SEP> des <SEP> Inipi:i(1,  nierunbsmittel, <SEP> kann <SEP> die <SEP> Behandlu:

  i- <SEP> niit
<tb>  Farben <SEP> beliebiger <SEP> Abtönung- <SEP> erfolgen, <SEP> wobei
<tb>  dir, <SEP> Farben <SEP> hei <SEP> den <SEP> -,einä.ss <SEP> dem <SEP> ne <SEP> uen:'er  fahren <SEP> herbestellten <SEP> lIodcllen <SEP> in <SEP> die <SEP> llode'1  nUasse <SEP> eindrinbeii <SEP> und <SEP> so <SEP> eine <SEP> liervorraaende
<tb>  Ticcfenv,Tirl@i!nb <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> eine <SEP> naturwahre
<tb>  Nachbildung <SEP> herbeiführen. <SEP> Die <SEP> gleichmässige
<tb>  Durchtränl@ung <SEP> wird <SEP> besonders <SEP> gefördert
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Vorbeli,indlun- <SEP> mit <SEP> Ilarzieifen  lösiinben.

Claims (1)

  1. EMI0002.0081 <B>PATENTANSPRUCH:</B> EMI0002.0082 Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> \Tacli bildunJt@n, <SEP> insbesondere <SEP> von <SEP> menschlichen <tb> und <SEP> tierischen <SEP> Ivirperteilen, <SEP> für <SEP> medizinische <tb> Z@:-eche, <SEP> dadurch <SEP> bekennzeiclinet, <SEP> dass <SEP> zuerst <tb> cine <SEP> aus <SEP> tiu-,eleimteni <SEP> Papier <SEP> bestehende <tb> plastische <SEP> Masse, <SEP> welcher <SEP> keinerlei <SEP> Kleb stoffe, <SEP> Farbstoffe <SEP> oder <SEP> Füllmittel <SEP> zugesetzt <tb> sind, <SEP> in <SEP> die <SEP> Form <SEP> gepresst <SEP> wird, <SEP> dann <SEP> das <SEP> so <tb> entstandene <SEP> Modell <SEP> getroci>net <SEP> und <SEP> mit <SEP> Lö sIinoen <SEP> von <SEP> Harzen <SEP> bczw.
    <SEP> aus <SEP> Harzen <SEP> lier bes"celltenVerbindungen <SEP> betränlzt <SEP> uiid <SEP> schliess lich <SEP> das <SEP> Lö:sunb,niitiel <SEP> zum <SEP> Verdunsten <SEP> ge bracht <SEP> wird. EMI0002.0083 UNTERt1N <SEP> SPRüGlIE 1. Verfahren nach Patentansprueli, dadurch @@F kennzeichnet. dass das Modell mit Lö sungen von liarzlialtig-en Seifen in Koh lenwasserstoff betrünkt wird.
    ?. Verfa.hren wich Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Modell nach der Imprägnierung mit der harzhaltigen Sei fenlösung und dem Verdunsten des Lö- sunbsmittels mit Farbenbehandelt wird, welche in<B>da,</B> Innere der 'Mas.:e ein- drin; en.
CH122129D 1926-06-04 1926-06-04 Verfahren zur Herstellung von Nachbildungen, insbesondere von menschlichen oder tierischen Körperteilen für medizinische Zwecke. CH122129A (de)

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