CH122189A - Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sterilisierten Lösung, die Phosphor in organischer Bindung, sowie gebundenes Gold enthält. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sterilisierten Lösung, die Phosphor in organischer Bindung, sowie gebundenes Gold enthält.

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CH122189A
CH122189A CH122189DA CH122189A CH 122189 A CH122189 A CH 122189A CH 122189D A CH122189D A CH 122189DA CH 122189 A CH122189 A CH 122189A
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sep
gold
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Leopold Cassella Co Ge Haftung
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Cassella Leopold & Co Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sterilisierten. Lösung, die Phosphor in  organischer Bindung, sowie     gebundenes    Gold enthält.    Die in den Patentschriften Nr. 104792  und Nr. 105135 bis 105140 beschriebenen  Salze der     dialkylaminoarylphosphinigen     Säure zersetzen sich beim Erhitzen ihrer  wässerigen Lösungen unter Abspaltung der  entsprechenden aromatischen Basen.  



  Es wurde nun die überraschende Beob  achtung gemacht, dass man haltbare und       steriiisierbare    Lösungen gewinnen kann,  wenn man     dialkylaminoarylphosphinige     Salze,     Gold-Natriumthiosulfat    und     Alkali-          thiosulfat    in Wasser löst.  



  Vermutlich bilden sich hierbei komplexe  Anlagerungen.  



  Man erhält auf diese Weise     Lösungen     von hohem therapeutischem Wert, die ohne  jede Reizwirkung eingespritzt werden kön  nen und die sowohl im Tierexperiment, als  auch bei ausgedehnten klinischen Versuchen  keine schädlichen Nebenwirkungen - selbst  bei Verwendung hoher Dosen - dagegen  eine vorzügliche Heilwirkung bei der Be-         handlung    tuberkulöser Prozesse gezeigt  haben.  



  Dieses     günstige    Ergebnis ist zum Teil  der Gold-, zum Teil zweifellos der Phosphor  komponente zuzuschreiben, denn klinische  Versuche haben gezeigt, dass Phosphor in  Form der     dialkylaminoarylphosphinigen     Säuren ein wertvolles     Unterstützungsmittel     bei der Heilung tuberkulöser Erkrankungen  darstellt, und pharmakologisch sowohl wie  klinisch wurden ausserdem die     analeptischen     Eigenschaften dieser Phosphorverbindungen  nachgewiesen, die namentlich bei der Gold  behandlung, die oft grosse Anforderungen  an den Herzmuskel stellt, von Bedeutung  sind.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung einer halt  baren,     sterilisierbaren    Lösung, die Phosphor  in organischer Bindung,     sowie    gebundenes  Gold enthält, dadurch gekennzeichnet, dass  man     p-dimethylaminotolylphosphinigsaures     Natrium,     Goldnatriumthiosulfat    und Alkali-    
EMI0002.0001     
  
    tlüosulfat <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> löst <SEP> und <SEP> die <SEP> Lösung
<tb>  sterilisiert.
<tb>  



  Man <SEP> kann <SEP> die <SEP> haltbare <SEP> sterilisierbare
<tb>  Ltsung <SEP> auch <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> herstellen, <SEP> dass
<tb>  plan <SEP> die <SEP> festen <SEP> Ausgangsstoffe <SEP> mischt <SEP> und
<tb>   < pinn <SEP> das <SEP> Gemeribe <SEP> löst.
<tb>  



  Die <SEP> so <SEP> erhaltene <SEP> Lösung <SEP> ist <SEP> eine <SEP> wasser  lif-lle <SEP> farblose <SEP> Flüssigkeit, <SEP> die <SEP> auf <SEP> Zusatz
<tb>  <B>VOM</B> <SEP> Salzsäure <SEP> und <SEP> \ <SEP> atriumnitrit <SEP> sich <SEP> gelb
<tb>  färbt <SEP> und <SEP> allmählich <SEP> einen <SEP> dunkel <SEP> gefärbten
<tb>  \iedersclilag <SEP> abscheidet.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> r:</I>
<tb>  1 <SEP> I)0 <SEP> -r <SEP> Goldnatriumthiosulfat <SEP> und <SEP> :'5 <SEP> (n <SEP>   reines <SEP> \atritimthiosulfat <SEP> werden <SEP> zusammen
<tb>  in <SEP> Liter <SEP> Nasser <SEP> gelöst; <SEP> man <SEP> fügt <SEP> eine
<tb>  Lösung <SEP> von <SEP> 50 <SEP> gr <SEP> p-dimethvlaminotolyl  phosphinigsauren <SEP> Natriums <SEP> in <SEP> 5 <SEP> Liter <SEP> Was  ser <SEP> hinzu <SEP> und <SEP> sterilisiert <SEP> in <SEP> strömendem
<tb>  @@:"assrrdampf. <SEP> Die <SEP> Lösung- <SEP> bleibt <SEP> vollkoni  men <SEP> klar.
<tb>  



  Das <SEP> Msehungsverhältnis <SEP> der <SEP> Komponen  len <SEP> kann <SEP> in <SEP> weiten <SEP> Grenzen <SEP> variiert <SEP> werden.
<tb>  iucli <SEP> kann <SEP> man <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> des <SEP> be  iz-iInsehten <SEP> Effektes <SEP> entweder <SEP> die <SEP> Lösungen
<tb>  zusammenbringen <SEP> Lind <SEP> sterilisieren, <SEP> oder <SEP> aber
<tb>  die <SEP> festen <SEP> Substanzeis <SEP> mischen, <SEP> dann <SEP> lösen
<tb>  Lind <SEP> hierauf <SEP> sterilisieren.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  <B>100</B> <SEP> gr <SEP> C,roldnatriumthiostilfat <SEP> werden
<tb>  inni- <SEP> gemischt <SEP> mit <SEP> 50 <SEP> bi- <SEP> p-dimeth- <SEP> ylamino  1@-)l-,-lpliospliinigsauren <SEP> 'Natriums <SEP> und <SEP> 30 <SEP> gr
<tb>  \@itriumtliiosulfat. <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> die <SEP> 111_iscliung
<tb>  in <SEP> ?0 <SEP> Liter <SEP> Wasser <SEP> .gelöst, <SEP> nach <SEP> vollständi  gc-r <SEP> Lösung <SEP> wird <SEP> durch <SEP> ein <SEP> gutes <SEP> Filter
<tb>  filtriert, <SEP> die <SEP> klare <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> Ampullen <SEP> ge-       füllt und nach     i        usehrnelzen    der Ampullen  bei<B>100</B> " C' 30 Minuten mit strömendem       Wasserdampf    sterilisiert. Die Lösung bleibt  wasserhell.

Claims (1)

  1. EMI0002.0005 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Hci-stellung <SEP> einer <SEP> halt baren, <SEP> sterilisierbaren <SEP> Lösung. <SEP> die <SEP> Phosphor <tb> in <SEP> organischer <SEP> Eindune, <SEP> sowie <SEP> gebundenes <tb> Gold <SEP> enthält, <SEP> dadurch <SEP> @gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> man <SEP> p-dimethi-laminotol"-lpliosphini;
    saures <tb> Natrium, <SEP> Goldnatriunitliiosixlfat <SEP> und <SEP> AlkaIi tbiosulfat <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> löst <SEP> und <SEP> die <SEP> Lösun,_r <tb> sterilisiert. <tb> Die <SEP> so <SEP> erhaltene <SEP> Lösung <SEP> ist <SEP> eine <SEP> wasser helle <SEP> farblose <SEP> Flüssibheit, <SEP> die <SEP> auf <SEP> Zusatz <tb> von <SEP> Salzsäure <SEP> und <SEP> Natriumnitrit <SEP> sich <SEP> gelb <tb> färbt <SEP> und <SEP> allmä <SEP> hlieli <SEP> einen <SEP> dunkel <SEP> gefärbten <tb> Niederschlag <SEP> abscheidet. <tb> Sie <SEP> ist <SEP> von <SEP> hohem <SEP> tlicrapeutischen <SEP> Wert. <tb> da <SEP> sie <SEP> ohne <SEP> ,jede <SEP> heizwirkung <SEP> eingespritzt <tb> tverden <SEP> Izann <SEP> und <SEP> sowohl <SEP> im <SEP> Tierf@lperiinent, <tb> <B>t</B> <SEP> als <SEP> auch <SEP> bei <SEP> au@;
    @cdcbnf-en <SEP> klinischen <SEP> Ver suchen <SEP> keine <SEP> schädlieben <SEP> 'Nebenwirkungen selbst <SEP> bei <SEP> Verwendung <SEP> hoher <SEP> Dosen <SEP> - <SEP> da gegen <SEP> eine <SEP> vorzüg-liehe <SEP> 1-Teilwirkung <SEP> bei <SEP> der <tb> Behandlung <SEP> tuberkulöser <SEP> Prozesse <SEP> zeigt. <tb> <B>UNTERANSPRUCH:</B> <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> l',itentanspriicli, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Salze <SEP> in <SEP> fester <tb> Form <SEP> miteinander <SEP> iniselit <SEP> und <SEP> dann <SEP> die <SEP> Mi scliung <SEP> löst.
CH122189D 1925-06-22 1926-06-09 Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sterilisierten Lösung, die Phosphor in organischer Bindung, sowie gebundenes Gold enthält. CH122189A (de)

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