CH124452A - Elektrisch betriebene und automatisch wirkende Reklamesprechmaschine. - Google Patents
Elektrisch betriebene und automatisch wirkende Reklamesprechmaschine.Info
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Description
Elektrisch betriebene und automatisch -wirkende Reklamesprechmaschine. Der Zweck der Erfindung ist, eine ganz automatisch wirkende Spreelimaschine <B>-</B> zu schaffen, die durch kurze Ausrufe das Pu blikum auf das eine oder das andere auf- merksa-m macht, zum Beispiel beim Eintritt in einen Laden bestimmte Waren empfiehlt und beim Verlassen des Ladens eine War nung hören lässt, zum Beispiel: "Haben Sie nichts vergessen?". Auch eignet sieh die Einrichtung noch zu andern Zwecken, wie zum Beispiel für das Abrufen von Halte stellen in Strassenbalinwagen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine von einem Elektromotor aus be triebene und automatisch wirkende Sprech maschine mit einem Wachszylinder, auf wel chem eine Anzahl Ausrufe hintereinamder angebracht sind, bei welcher eine Schall dose in Abhängigkeit von der Rotation des Wachszylinders nach dessen Längsrichtung verschiebbar angeordnet und am Halter der Schalldose eine Kontaktfeder befestigt ist, und wobei dieser entsprechende, mit auf einer Kontaktwalze angeordneten Kon takten in Verbindung stehende Stromkon takte vorgesehen sind, von denen einzelne mit einer Stromzufuhrleitung, bezw. mit der Rotor- und der Statorwicklung eines Elek tromotors deraxt verbunden sind,
dass bei zeit weisem und periodischem Schliessen eines Relaisstromkreises die KontaktwaIze durch das Relais jedesmal so weit herumgedreht wird, dass'der Relaisstromkreis unterbrochen und der Motor jedesmal eingeschaltet und nach einiger Zeit durch die Kontaktieder wiederum aus- und zum Schlusse umgeschal tet wird, und bei welcher ferner ein Strom-- schalter vorgesehen ist, das Ganze so,
dass beim jeweiligen Einsphalten dieses# Scha#- ters das Relais unter Strom gesetzt und durch Einschalten des Motors mittelst des Relais die Sprechmaschine in Tätigkeit ge setzt wird, derart, dass erst alle auf dem Waehszylinder vorgesehenen Ausrufe wie dergegeben werden und schliesslich durch Umschalten der Drehrichtung des Motors die Schalldose in ihre Ausgangslage zurüek- geführt wird,
wozu deren Zurückführung vorgängig die Schalldose mit ihrer Nadel vom Wachszylinder abgehoben und nach gängig in der Anfangsstellung wieder auf den Wachszylinder abgesetzt wird. Eine Ausführungsform des Erfindungs- -e-enstandes ist auf der Zeichnung darge stellt.
Fig. <B>1</B> ist eine Vorderansicht der Ein richtung, Fig. <B>29</B> ein Grundriss der Einrich tung, Fig. <B>3</B> eine Seitenansicht der Ein- richtun- von rechts der Fig. <B>1</B> gesehen, zn tn Fig. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung von links der Fig. <B>1</B> gesehen, Fig. <B>5</B> eine Seitenansicht des Relais, Iig. <B>6</B> eine Drauf- sieht des Relais,
Fig. <B>7</B> eihe Draufsicht eines Teils der Schaltwalze, Fig. <B>8</B> eine Abwicklung der Schaltwalze, und Fig. <B>9</B> ein Schaltungsschema des elektrischen Teils der Einrichtung.
Die gezeichnete elektrisch betriebene und selbsttätig wirkende Reklamesprechmaschine besitzt einen Elektromotor<B>1</B> mit Geschwin digkeitsregler 2 und Riemenscheibe<B>3,</B> wel che mittelst Riemen 4 und Spannrolle<B>5</B> auf die Riemenscheibe<B>6</B> wirkt, die auf der Welle<B>7</B> der Trommel<B>9</B> des Wachszylinders <B>10</B> befestigt ist.
Auf der Welle<B>7</B> ist ferner ein Zahn rad<B>11.</B> befestigt, das mit einem Zahnrad 12 auf der Sehraubenwelle <B>13</B> zusammenwirkt. Entlang dieser Schraubenwelle läuft ein Halter 14, welcher die Schalldose<B>15</B> trägt und sieh an der Vorderseite mittelst Räd chen<B>16</B> auf einen Laufsteg<B>17</B> mit hoher und niedriger Laufbahn stützt.
Der von der Schalldose<B>15</B> erzeugte Laut wird durch den Schalltrichter<B>18,</B> der zweckmässig im Ge- liäuse eingebaut ist, weitergeleitet. AmHal- ter 14 ist eine Kontaktfeder '20 befestigt, welche entlano, den Kontahlen '21 (einer Kontaktreihe<B>11)</B> auf einer isolierten Unter- lagge, zum Beispiel aus Ebonit, geführt wird. t' Diese Kontakte 21 wirken zusammen mit den Kontakten einer Kontaktreihe I der Sehaltwalze 22 und werden damit in Ver bindung gebracht.
Auf der Welle<B>23</B> dieser Schaltwalze 22 ist ein Sperrad 24 aufgekeilt, wobei auf die Zähne ein Querstäbehen <B>25</B> arbeitet. Das Stäbchen <B>25</B> ist an einer Stange<B>26</B> be festigt, welche einerseits an einem verschieb baren Magnetkern<B>27</B> der Magnetspule<B>28,</B> anderseits mittelst Feder<B>29</B> an einem festen Punkt<B>30</B> angehängt ist. Für gewöhnlich zieht die Feder<B>29</B> den Kern<B>27</B> aus der Spule<B>28</B> heraus. Die Nagnetspule <B>28</B> Wird durch einen Eisenbügel<B>31</B> umfasst, welcher einen in die Magnetspule reichenden Kern<B>32</B> mit Kupferhopf <B>33</B> trägt.
Weiterhin ist noch eine Türkontaktvor- richtung 34 (Filg. <B>9)</B> vorhanden, von welcher der eine Kontakt mit der Stromquelle<B>35,</B> zum Beispiel einem Transformator, der an die Stromzuleitungen<B>36</B> angeschlossen ist, und der andere mit einem Kontakt<B>b</B> ver bunden ist. Die Magnetspule<B>28</B> ist mit einem Kontakt a und mit der Stromquelle <B>35,</B> und zwar mit dem andern Pol, an wel chem der Türkontakt nicht angeschlossen ist, verbunden.
Weiter sind als Bürsten ausgebildete Kontakte<B><I>A.</I></B> BI <B><I>C D, E</I></B> und F vorgesehen, wovon<B>_A</B> und F mit der Zuleitung<B>36,</B> B und<B>C</B> mit der Statorwiehlung <B>37</B> des Mo tors<B>1</B> und<B>D</B> und <B>E</B> mit der Rotorwicklung <B>38</B> des Motors<B>1</B> verbunden sind. Die an dern Kontakte der Sehaltwalze 22 sind mit denjenigen der Kontaktbahn II verbunden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende-.
Steht die Kontaktwalze '22 mit der Kurve a oberhalb der Reihe der Kontakte A-F, <I>a<B>. b</B></I><B> ......</B> so verbindet die Walze a und<B>b.</B> Wird dann durch Öffnen der Tür auch noch der Türkontakt 34 geschlossen, so wird (siehe Fig. <B>9)</B> der --Magnet<B>28</B> erregt <B>Z,</B> ZD und die Kontaktwalze 22 wird um einen Zahn weiter -edreht, wodurch die Kurve<B>ss</B> t-, oberhalb der Kontaktreihe A-17, <I>a.<B>b</B></I><B> .....</B> gelangt und die Verbindungen A-B, C-D,
E-F und a-c durch die Walze her-estellt werden. Der Motor<B>1</B> fängt nun an zu laufen und die Sehalldose <B>15</B> wird in Tätigkeit ge setzt. Kontakt<B>20</B> bewegt sieh gleichzeitig mit der Schalldo-se <B>15.</B> Kommt nun der Kon takt 20 auf e' der Reihe II, welcher mit c der Reihe T verbunden ist, so wird der Mag net<B>28</B> errect, wodurch die Kontaktwalze 22 LI <B>.</B>
um einen Zahn weiter,-edreht wird. Dadurch 0,elangt die Kurve<B>7</B> der Walze oberhalb der zil Kontaktreihe A-F, a. b <B>- ...,</B> wodurch die Walze die Verbindung zwischen a-b wie derum herstellt und gleichzeitig der Motor durch Abheben der Walze von A-F4 still gesetzt wird.
Wird nun der Türkontakt D durch Öffnen der Tür wieder geschlossen, so wird die Kontaktwalze 22 wiederum um einen Zahn weitergedreht, die Verbindungen A-B, C-D, E-F, a-d werden durch die Kurve<B>b</B> der Walze geschlossen, der Motor wird in Tätigkeit gesetzt,,die Sprechmaschine gibt den folgenden Teil der Lautworte wieder, so dass der Kontakt 20 auf den Kontakt<B>d</B> der Reihe II kommt; dann wird der Magnet<B>28</B> wieder erregt, die SchaItwalze 22 um einen Zahn weitergedreht und der Motor angehal ten.
So wird immer bei neuem Türöffnen mittelst des Türkontaktes die Sprechmaschine einen Teil ihres Fonogrammes wiedergeben, bis zum Schlusse die Kurve ir der Kontakt walze die Kontakte A-B, C-D, E-F und a-t verbindet, wobei die Sprechmaschine den letzten Teil des Fonogrammes wieder gibt und der Lautgeber<B>15</B> gehoben wird. Kommt Kontakt 20 auf den Kontakt # der Reihe II, so wird der Magnet<B>28</B> erregt und die Walze wird um einen Zahn weiter gedreht.
Dadurch werden dann auf der Kurve<B>p</B> die Verbindungen A-C, B-D, E-F, hergestellt-, so dass sich der Motor in umgekehrter Richtung dreht und die Schalldose<B>15</B> so weit zurückläuft, bis der Kontakt 20 auf den Kontakt u' der Reihe II angelangt ist, wonach der Magnet <B>28</B> wiederum erregt und die Walze 22 um einen Zahn gedreht wird; das Spiel kann dann wiederum anfangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisch betriebene und automatisch wirkende Reklamesprechmaschine mit einem Wachszylinder, auf welchem eine Anzahl von willkürlichen Ausrufen hintereinander angebracht sind, gekennzeichnet durch eine in Abhäüoigkeit von der Rotation des Wachszylinders nach dessen Längsrichtung verschiebbare Schalldose und eine an einem Halter der Schalldose befestigte Kontakt feder und dieser entsprechende, mit auf einer Kontaktwalze angeordneten Kontakten in Verbindung stehende Stromkontakte,von welchen einzelne mit einer Stromzuftihr- leitung bezw. mit der Rotor- und der Stator- wicklung eines ElektromotO-rs derart verbun den sind, dass bei zeitweisein und periodi- sehem Schliessen eines Relaissir.omkreises die Kontaktwalze durch das Relais jedesmal so weit herumgedreht wird,dass der Relais stromkreis unterbrochen und der Motor jedes- mal eingeschaltet und nach einiger Zeit durch die Kontaktieder wiederum aus- und zum Schlusse umgeschaltet wird, und f erner gekennzeichnet durch einen Stromschalter, das Ganze so, dass beim jeweiligen Einschal ten dieses Schalters das Relais unter Strom (resetzt und durch Einschalten des Motors mittelst des Relais die Sprechmaschine in Tätigkeit gesetzt wird, derart,dass erst alle auf dem Wachszylinder vorgesehenen Aus rufe wiedergegeben werden und schliesslich durch selbsttätiges Umschalten der Dreh richtung des Motors die Schalldose in ihre Ausgangslage zurüekgeführt wird, wozu deren Zurückführung vorgängig die Schall dose mit ihrer Nadel vom Wachszylinder ab gehoben und nachgängig in der Anfangs- siellung wieder auf dem Wachszylinder ab gesetzt wird.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kontakt walze ein Sperrad besitzt, zu dessen Schaltung ein durch eine Magnetspule steuerbares Organ dient, derart, dass durch entsprechendes Einstellen der Kontakte der Kontaätwalze durch das genannte Organ der Motor in links- und in rechts- läufigein Sinne in Drehbewegung versetzt werden kann. 2.Sprechmaschine nach Patentanspruteli und Unteranspruch<B>1.,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass der Halter der Schalldose mittelst einer durch Zahnräderantrieb von der Welle des Wacliszylinders aus angetrie benen Schraubenwelle in deren Längs- riehtung vor- und rückwärts bewegt wer den kann, und dass der Halter mittelst eines Rädchens auf einem Laufsteg mit in verschiedenen Höhen gelegenen Lauf- fläehen, die beim Anfang und Ende in- einander übergehen, aufstützt,wobei das Rädchen bei der Vorwärts- bezw. der Rückwä,rtsbewegung auf der einen oder der andern Laiiffläehe läuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH124452T | 1927-01-04 |
Publications (1)
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| CH124452A true CH124452A (de) | 1928-02-01 |
Family
ID=4383084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124452D CH124452A (de) | 1927-01-04 | 1927-01-04 | Elektrisch betriebene und automatisch wirkende Reklamesprechmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124452A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092679B (de) * | 1957-09-28 | 1960-11-10 | Romulus Turliuc | Steuervorrichtung fuer ein Tonbandgeraet |
-
1927
- 1927-01-04 CH CH124452D patent/CH124452A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1092679B (de) * | 1957-09-28 | 1960-11-10 | Romulus Turliuc | Steuervorrichtung fuer ein Tonbandgeraet |
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