CH126674A - Tragbahre. - Google Patents
Tragbahre.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G1/00—Stretchers
- A61G1/013—Stretchers foldable or collapsible
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Description
Tragbahre. Es sind Tragbahren mit zwei Holmen be kannt, bei denen jeder Holm aus zwei leicht. lösbar miteinander verbundenen Teilen be steht, und welche Holmteile je einen umleg baren Fuss besitzen, wobei die zu jedem Ende der Bahre gehörenden Füsse unter sich durch eine zusammenklappbare Verstrebung ver bunden sind.
Bei der den Gegenstand vorliegender Er findung bildenden Bahre weist die Verstre bung nur zwei gelenkig miteinander und mit den beiden Füssen verbundene Spreizhebel auf, von denen ein jeder ein Organ trägt, das in Verbindung mit dem Bahrentuch den zugehörigen Fuss in der Gebrauchslage der Bahre in bezug auf den zugehörigen Holm. selbsttätig sichert, sobald die Spreizhebel in die Spreizlage eingestellt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch die aufge klappte Bahre; Fig. 2 zeigt einen Teil der zusammenge klappten Bahre; Fig. 3 und 4 zeigen in kleinerem Mass- stabe in Seitenansicht und im Grundriss eine Tragbahre ohne das zugehörige Tragbahren tuch; Fig. 5 bis 11 zeigen Details in verschie- -den grossem Massstab.
Die beiden Holme 1, 1', an denen das Tragbahrentuch T befestigt ist, sind zwei teilig, wobei zur Verbindung der beiden Hälften eines Holmes ein leicht lösbares, unten näher beschriebenes Gelenk G vorge sehen ist. An jeder Holmhälfte ist ein Fuss 2 angelenkt. Dieser Fuss 2 ist um einen Zapfen 3 eines am Holm befestigten Beschlages 5 in -der Holmlängsrichtung umlegbar ange ordnet. Der Fuss 2 besteht aus zwei Metall rohren, die unten durch ein Bogenstück 6 und oben durch eine Metallkappe 7 gehalten sind.
Am Fuss 2 ist an einem Bolzen 8 das eine Ende eines zur Hauptsache aus einem Rohr gebildeten Spreizhebels 9 bezw. 9' angelenkt. Die beiden Spreizhebel 9, 9' sind unter sich durch einen Bolzen 10 gelenkig verbunden. Der Spreizhebel 9 ist über den Bolzen 10 hinaus verlängert; sein Ende .1 (Fig. 5) ist abgeschrägt. Das abgeschrägte Ende 4 kommt beim Einstellen der Spreizhebel 9, 9' in die Spreizlage gegen einen federnd am Hebel<B>9'</B> gelagerten Ring 11 zu liegen.
Letzterer wird entgegen der Wirkung einer Feder 12, die im Innern -des rohrförmigen Spreizhebels 9' liegt, über eine Sicherungsnase 13 des Spreiz- hebels 9 geschoben, sobald die Verstrebung in die Gebrauchslage eingestellt wird (Fig. 1). Der Ring 11 besitzt eine Zunge 25, die durch einen Schlitz 26 in das Innere des Hebels 9' ragt; die Feder 12 liegt ausser an dieser Zunge 25 an einem Bolzen 27 an. Der Ring 11 sichert die beiden Hebel 9, 9' in ihrer Spreizlage. Ausserdem ist an dem Spreiz- hebel 9' eine Kappe 14 vorgesehen, in welche das Ende des Spreizhebels 9 eingelegt wird.
Jeder Hebel 9, 9' besitzt einen Finger 16; dieser Finger greift durch eine Bohrung 17 des Fusses (Fig. 7 bis 9), ferner durch eine Bohrung 18; die in einem nach unten ra genden Lappen 19 des Beschlages 5 vorge sehen ist. Jeder Hebel 9, 9' weist ausserdem noch einen Ansatz 20 auf, -der sich bei ge spreizter Verstrebung gegen einen Lappen 21 des Beschlages 5 anlegt und die Verstrebung dadurch versteift.
Zur Verbindung der Hälften eines Holmes ist an jeder Hälfte ein Rohrstück 30, bezw. 31 starr befestigt. In das Rohrstück 30 ist ein Beschlagstück 32 (Fig. 10, 11) einge lassen, zum Beispiel angeschweisst, während in das Rohr 31 ebenfalls ein Beschlagstück 33 eingelassen und angeschweisst ist. Das Be- schlagstück 32 weist einen in zwei Lappen befestigten Bolzen 34 auf, über welchen Lap pen des Beschlagstückes 33 mittelst des Schlitzes 37 geschoben werden können.
Die Beschlagstücke 32, 33 besitzen Stirnflächen 38, 39 die in der Gebrauchslage der Holmen teile gegeneinander anliegen. Die Verbindung der beiden Holmenteile lässt sieh durch Aus heben des einen Beschlagteils aus,dem andern leicht lösen, anderseits löst sich die Verbin dung bei Gebrauch nicht in unbeabsichtigter Weise.
Um die Bahre gebrauchsfertig zu machen, werden erst die Füsse 2 senkrecht zu den Holmteilen 1, 1' eingestellt, dann werden die Hebel 9, 9' gespreizt. Beim Spreizen der selben legen sich die Ansätze 20 gegen die nach unten ragenden Lappen 21 des Be schlages 5. Ferner treten die Finger 16 der Hebel 9, 9' durch die Bohrungen 17, 18 und sichern einmal die Füsse in ihrer Gebrauchs lage gegen ein Verschwenken. Die Hebel 9, 9' stellen, indem deren Ansätze 20 an die Lap pen 21 und damit am Beschlag 5 drücken, auch die Holme 1, 1' in die richtige Lage ein.
Das Bahrentuch T wird dabei straff ge spannt und verhindert ein Umklappen der Füsse nach innen bezw. der Holme nach aussen. Die Last, welche auf der Bahre getragen wird, wird in günstiger Weise von den Spreiz- hebeln 9, 9' aufgenommen. Zur Versteifung des Lappens 21 ist ein Steg 22 am Beschlag 5 vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tragbahre mit zwei Holmen, von denen jeder aus zwei leicht lösbar miteinander ver bundenen Teilen besteht, und welche Holm teile je einen umlegbaren Fuss besitzen, wo bei die zu jedem Ende der Bahre gehörenden Füsse unter sich durch eine zusammenklapp bare Verstrebung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstrebung nur zwei gelenkig miteinander und mit den bei den Füssen verbundene Spreizhebel aufweist, von denen ein jeder ein Organ trägt, das in Verbindung mit dem Bahrentuch den zuge hörigen Fuss in der Gebrauchslage der Bahre in bezug auf den zugehörigen Holm selbst tätig sichert, sobald die Spreizhebel in die Spreizlage eingestellt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Tragbahre nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spreizhebel einen Ansatz aufweist, der beim Einstel len der Hebel in die Spreizlage gegen den zugehörigen Holmteil anzuliegen kommt, derart, dass die Holme bei Belastung der Bahre in der Gebrauchslage gesichert, und das Bahrentuch gespreizt gehalten wird. 2. Tragbahre nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spreizhebel mit einem Finger in Beschlagstücke des Holmes und des Fusses eingreift. 3.Tragbahre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Sicherung der Hebel in ihrer Spreizlage in bezug aufeinander an dem einen Hebel ein federnder Sperring vorgesehen ist, der selbsttätig über das Ende des andern Hebels springt, wenn die Verstrebung in die Gebrauchslage gestellt wird.Tragbahre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass an jeder Holmenhälfte ein Rohrstück befestigt und au diesem ein Beschlagstück angeschweisst ist, wobei die Beschlagstücke beider Holmenteile inein ander verhängt werden können. 5. Tragbahre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, wie in der Zeich nung dargestellt und in bezug darauf be schrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH126674T | 1927-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH126674A true CH126674A (de) | 1928-07-02 |
Family
ID=4385263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH126674D CH126674A (de) | 1927-02-17 | 1927-02-17 | Tragbahre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH126674A (de) |
-
1927
- 1927-02-17 CH CH126674D patent/CH126674A/de unknown
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