CH127425A - Elektrische Lokomotive mit Einzelachsantrieb. - Google Patents

Elektrische Lokomotive mit Einzelachsantrieb.

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CH127425A
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  Elektrische     Lokomotive    mit     Einzelachsantrieb.       Bei den bekannten Anordnungen elek  trischer Lokomotiven mit     Einzelachsantrieb     sind die Motoren entweder in     Tramaufhängung     angeordnet, oder sie sind zwischen oder über  dem Rahmen eingebaut. Diese Anordnungen  bedingen, dass der Ausbau der Motoren ent  weder nach unten erfolgen muss, oder dass  nach Entfernung des Daches, beziehungsweise  eines Teils desselben, der Motor nach oben  ausgezogen werden kann.  



  Im ersteren Falle müssen Senkgruben mit  Seitengängen und Hebezeuge vorhanden sein,  damit die Motoren gesenkt, seitwärts ver  schoben und auf die Höhe des Arbeitsraumes  gehoben werden können. Im zweiten Fall  muss das Dach abgehoben werden, wozu ein  Kran benötigt wird, und dann erst kann der  Motor hochgezogen und mit dem Kran an  passender Stelle abgesetzt werden. Dabei ist  eine beträchtliche Hubhöhe nötig, welche in  älteren Lokomotivwerkstätten oder Remisen  nicht immer vorhanden sein dürfte.  



  Beide Ausbauweisen der Motoren sind  mühsam, kostspielig und zeitraubend, abge  sehen davon, dass zum Beispiel das Dach bei    wiederholtem Demontieren leidet und leicht  undicht wird.  



       VorliegenderErfindungsgedanken    gestattet  nun, infolge der gewählten Anordnung der  Motoren und der übrigen Lokomotivteile den  Einbau und Ausbau dieser Motoren in ein  facher Weise zu ermöglichen. Durch Klappen  in den Längswänden des Lokomotivkastens  können die Motoren ausgezogen und wieder  eingebracht werden.  



  Der grosse technische Vorteil dieser An  ordnung liegt vor allem darin, dass die Mo  toren in einfachster Weise aus der Lokomo  tive über die Triebräder weg ausgezogen oder  in dieselbe eingebracht werden können, ohne  dass irgendwelche Teile vorher abmontiert  werden müssen. Im weitern kann während  des Stillstandes der Maschine die Kontrolle  der Motoren und das Nachfüllen der Schmier  gefässe derselben in einfachster Weise durch  geführt werden.  



  In der Abbildung ist schematisch eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.      Die symmetrisch zur Mittelebene 1-1  angeordneten Motoren 1, 1' treiben     mittelst     der     Übersetzungen    2 die Achse 3 an. Im       Lokomotivkasten    4 sind auf den Gestellen 5,  5' die elektrischen Apparate (und dergleichen)  6, 6' aufgestellt. Zwischen den Gestellen 5, 5'  und dem Gangblech 7, welches auf dem       Lokomotivrahmen    8 ruht, befindet sich der  von aussen durch die     Klappen    9, 9' zugäng  liche Motorenraum.  



  Soll beispielsweise der Motor 1' ausge  baut werden, so wird die Klappe 9' um ihre  wageechte Achse 10 in die Stellung 9" ge  dreht, der Motor 1' in Richtung des Pfeils a  wageecht herausgezogen, an das Zugorgan 11  eines Kranes oder Flaschenzuges gehängt und  dann aus der Stellung 1" nach der Arbeits-    stelle gebracht. Der Einbau vollzieht sich in  umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Lokomotive mit Einzelachs antrieb, deren Motoren über den Triebachsen eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben so im Lokomotivkasten gelagert sind und die Lokomotive im übrigen derart ausgebildet ist, dass die Motoren, ohne vor heriges Wegnehmen elektrischer Apparate oder mechanischer Konstruktionsteile der Lo komotive, durch mit Klappen verschlossene Öffnungen der Seitenwände des Fahrzeuges als Ganzes ausgebaut und während des Still standes des Fahrzeuges auch jederzeit leicht nachgesehen werden können.
CH127425D 1926-06-21 1927-05-13 Elektrische Lokomotive mit Einzelachsantrieb. CH127425A (de)

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