CH127829A - Einrichtung zum Blankglühen von Metallen in einem geschlossenen Behälter. - Google Patents

Einrichtung zum Blankglühen von Metallen in einem geschlossenen Behälter.

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CH127829A
CH127829A CH127829DA CH127829A CH 127829 A CH127829 A CH 127829A CH 127829D A CH127829D A CH 127829DA CH 127829 A CH127829 A CH 127829A
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CH
Switzerland
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container
annealing
during
cooling
gas
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Einrichtung zum     Blankglühen    von     Netallen    in einem     geschlossenen    Behälter.    Es ist bekannt, Metalle     in        einem    geschlos  senen Behälter     blankzuglühen.    Der Be  hälter wird vor dem Glühen luftleer gemacht  und dann luftdicht     _    abgeschlossen.

       Hierzu    ist  es erforderlich, den Behälter sehr stark  wandig auszuführen, damit er einerseits dem       Aussendruck    der Atmosphäre     standhalten.     kann und anderseits eine sichere Abdichtung  durch Verschrauben des Behälterdeckels an  zuwenden gestattet, wozu bestimmte Flansch  stärk-en erforderlich sind. Diese kräftige  Ausbildung des Gefässes und seines Deckels  hat zur Folge, dass sein Glühgewicht     im    Ver  hältnis zu dem des     Glühgutes    sehr gross ist,  Bei elektrisch betriebenen     Blankglühöfen     wird dadurch der Stromverbrauch hoch und  beeinträchtigt die Wirtschaftlichkeit der An  lage.  



  Es ist ferner bekannt, bei     Blankglühöfen     ein     neutrales    oder reduzierendes Gas während  des     Anheizens    und     Abkühlens    oder auch nur  während des     Abkühlens    durch den Glüh  behälter zu schicken.

   Auf diese Weise wird  einerseits der Zutritt oxydierender Luft aus-    geschlossen,     anderseits    werden Druckunter  schiede     zwischen.        Innenraum    des Behälters  und Aussenluft vermieden, welche die An  wendung     starkwandiger        Glühbehälter    erfor  derlich machen würden..     Hierbei    ist aber der  dauernde Gasverbrauch erheblich und macht  auch dieses Verfahren teuer.  



  Gemäss der     Erfindung    werden die bis  herigen Nachteile dadurch     vermieden,    dass  die     Einrichtung    zum     Blankglühen    Mittel  aufweist, um den     Glühraum    des vollkommen  abgedichteten Behälters, sowohl beim Glühen  wie beim     Abkühlen.,    mit     einem    Ausgleichs  raum     ;

  zu    verbinden, zum Zwecke,     den.        beim     Glühen oder beim Abkühlen im     Glühbehälter     entstehenden Über- oder Unterdruck auszu  gleichen und die     Wandstärke    des Behälters       klein    zu halten. Als Ausgleichsraum kann       entweder    die den Glühbehälter umgebende  Atmosphäre, oder, wenn das Gut vor dem  Einfluss der Aussenluft geschützt werden  soll, ein besonderer Ausgleichsgasbehälter  verwendet werden. Der Ausgleichsgasbehälter  kann mit Gas gefüllt und mit einem Rohr      oder Schlauch mit dem Glühbehälter ver  bunden sein.

   In dem Ausgleichsgasbehälter  kann auch das im     Glühbehälter    während des  Glühens erzeugte Gas aufgefangen werden,  aus dem es beim Abkühlen wieder. ent  nommen wird. Zwischen dem Innenraum des  Behälters und der Atmosphäre besteht in  folgedessen kein nennenswerter Druck  unterschied, wodurch einerseits der Behälter  nur schwach bemessen zu werden braucht  und anderseits der Gasverbrauch sehr gering  ist.  



  In den     Abb.    1 und 2 sind zwei Aus  führungsbeispiele der Erfindung dargestellt.       Abb.    1 zeigt eine Einrichtung zum Blank  glühen von     ,Metallen,    bei der der Glühraum  während des Glühens und während des     Ab-          kühlens    mit einem Ausgleichsgasbehälter ver  bunden ist. a. ist der Behälter mit dem Deckel  b. Durch ein Rohr c ist der Behälter mit  einem Ausgleichsgasbehälter d verbunden.  Die Abdichtung     zwischen    dem Behälter a  und seinem Deckel b wird durch eine um  den Rand des Behälters laufende Tasse     7c     erzielt, in die der Deckel mit seinem untern  Rand. eintaucht.

   Vor dem Glühen ist der  Glühbehälter a mit einem Schutzgas gefüllt       worden.    Während des     Anheizens    dehnt sich  das Gas im Innern des Glühbehälters aus  und tritt durch das Rohr c in den Gas  behälter d ein. Sobald das Glühen vollendet  ist und die Abkühlung beginnt, fängt das  Gas im Glühbehälter an, sich zusammenzu  ziehen. Der dabei entstehende     Unterdruck     gleicht sich durch Entnahme von Schutzgas  aus dem Gasbehälter d aus. Da der Druck  unterschied zwischen der Atmosphäre .     und     dem Behälterinnern sehr gering ist, so kann  ein     schwachwandiger    Glühbehälter ver  wendet werden. An Schutzgas wird nur eine  Füllung des. Behälters verbraucht.  



  Anstatt den Glühbehälter vor dem An  heizen mit Schutzgas zu füllen, kann man  auch das Gas beim Glühen erst erzeugen.  Dies kann dadurch geschehen, dass man bei  spielsweise Kohlenstaub in den Glühbehälter  bringt, aus dem sich beim Glühen Kohlen  oxyd entwickelt.    Wird Material geglüht, das vorher ge  heizt worden war, so entwickelt sich Wasser  stoff.     In    diesen Fällen ist also ein besonderes  Schutzgas nicht erforderlich. Das Gut kann  dann unter der     Einwirkung    der     Aussenluft     geglüht, das heisst, der Glühraum des Be  hälters kann während des Glühens mit der       Aussenluft    in     Verbindung    gebracht werden.

    Während des     Abkühlens    dagegen muss dann  der     Glühraum    des Behälters mit dem mit  Schutzgas gefüllten Ausgleichsbehälter in  Verbindung gebracht werden..  



       Abb.    2 zeigt ein zweites Ausführungs  beispiel der Erfindung, bei dem -der     Glüh-          behälter    nur während des     Abkühlens    mit  dem Ausgleichsgasbehälter verbunden ist.  



  Durch den Deckel<I>b</I> des Glühbehälters     u     führt ein Rohr e, das sich nach zwei Absperr  vorrichtungen f und g verzweigt. Der Hahn f  führt ins Freie, der Hahn     g    ist über die Rohr  leitung e mit dem mit Schutzgas     gefüllten     Gasbehälter d entsprechender Bemessung ver  bunden. Beim Anheizen ist f offen und     g    ge  schlossen, und die     erwärmte    Luft im Innern  des     Glühbehälters    kann ins Freie austreten.  Nach Beendigung des Glühens wird der Hahn  f geschlossen und g geöffnet.

   Da sich beim  Abkühlen des Glühbehälters die im Innern  eingeschlossene Luft zusammenzieht, so wird  aus dem Gasbehälter d Schutzgas in den  Glühbehälter     gesaugt.    Die im Behälter ver  bliebene Luftmenge ist verhältnismässig so  gering und enthält so wenig Sauerstoff, dass  sie eine Oxydation des Glühgutes nicht her  beiführt. Gegebenenfalls kann der Sauerstoff  noch durch Zuschläge zum     Glühgut        abMT-          biert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Blankglühen von Me tallen in einem geschlossenen Behälter, da durch gekennzeichnet, da.ss Mittel vorhanden sind, um den Glühraum des vollkommen ab gedichteten Behälters, sowohl beim Glühen wie beim Abkühlen, mit einem Ausgleichs raum zu verbinden, zum Zwecke, den beim Glühen oder beim Abkühlen im Glühbehälter entstehenden Über- oder Unterdruck auszu gleichen und die Wandstärke des Behälters klein zu halten. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Glühraum während des Glühens und Abkühlens mit einem Ausgleichsgasbehälter in Verbin dung steht. \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Glühraum während des Glühens mit der Aussenluft und während -des Abkühlens mit einem Ausgleichsgasbehälter in Verbindung ge bracht werden kann.
CH127829D 1926-08-27 1927-08-22 Einrichtung zum Blankglühen von Metallen in einem geschlossenen Behälter. CH127829A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941616C (de) * 1951-12-18 1956-04-12 Nassheuer Fa Jean Schutzgaserzeugungsanlage fuer Blankgluehoefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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