CH128346A - Anhängerkupplung für Sattelschlepper. - Google Patents

Anhängerkupplung für Sattelschlepper.

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CH128346A
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Victor V Alten
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Victor V Alten
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  Anhängerkupplung für Sattelschlepper.    Gegenstand der Erfindung ist eine An  hängerkupplung für Sattelschlepper, das  heisst für     Lastkraftzüge,    bei denen der Vor  derteil des Anhängers auf dem Hinterteil       ;les    Zugwagens aufruht und mit ihm gekup  pelt ist. Bei den bisher bekannten Vorrich  tungen dieser Art wird beim Rückwärtsfah  ren des Schleppers der Vorderteil des An  hängers mittelst seitlich am Fahrgestell des  Zugwagens angebrachter Auflaufschienen  hochgehoben und dabei die pendelnd aufge  hängten Vorderräder des Anhängers durch  zwangsläufige Führungen nach hinten ge  schwenkt.  



  Es ist ferner bekannt, die durch ihr Ei  gengewicht aus ihrer angehobenen Lage her  abfallenden Vorderräder durch Sperrvorrich  tungen in ihrer nach vorn geschwenkten  Lage zu sichern, damit sie unter Belastung  nicht wieder     zurückschwenken    können. Das  Einklinken einer solchen     Sperrvorrichtung     ist nicht in allen Fällen gewährleistet, auch  dann nicht, wenn, wie es bei einer bekannten  Anordnung geschieht, die Stützräder durch  eine besondere Vorrichtung über die Lot-    rechte hinaus in die Stützlage gezogen wer  den.

   Falls beim Herabfallen die Räder  durch eine zufällig vorhandene Boden  unebenheit behindert werden, können sie  nicht in die Stützlage gelangen und werden  nicht verriegelt, da die Rückzugsvorrichtung  federnd aufgehängt ist und einem stärkeren       Widerstande    ausweicht. Das Einklinken fin  det nun nicht mehr statt, so dass unter der  Belastung die Vorderräder wieder zurück  schwingen und dadurch der Anhänger vorn  zusammensinkt.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine An  hängerkupplung, die auch bei vorhandenen  erheblichen Höhendifferenzen zwischen den  Standflächen der     Stützräder    und der Hinter  räder des Zugwagens ein Zurückschwingen  der Räder sicher verhindert.  



  Es wird dies dadurch erreicht, dass der  hintere Teil der     Führung,    die das Ein  schwenken der Räder     bewirkt,    zur Auflauf  schiene parallel oder annähernd parallel an  geordnet ist, so     dass    nach vollendeter Schwen  kung der     Vorderräder    bis in die     Endlage              eine    stossfreie Senkung des     Anhängers    bis  zum     Aufsetzen    auf dem Boden erfolgt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch den hintern Teil       eines        /,ugwagenfahrgestelles    und das Vorder  radgestell des     Anhängers    im Schnitt vor  dem rechten Hinterrad kurz vor Beginn des       Aufkuppelus.    Die Figur zeigt also nur die  rechte Auflaufschiene mit den Führungen,  man hat sich die gleichen Einrichtungen  auch an den weggeschnittenen Teilen     dei     Fahrzeuge zu denken;       Fig.    2 stellt einen Teilschnitt durch das  Gehäuse der     Hinterradachse    des Zugwagens  dar mit einer Blattfederführung für die  Felge des Schwenkrades.  



  Die von dem     Schwenkrade    eingenommene  Lage ist in verschiedenen Phasen punktiert  angedeutet.  



  An der hier beschriebenen Ausführungs  form der     Kupplung    ist auf jeder Seite des       Fahrgestellrahmens    des Zugwagens eine Auf  laufschiene A angeordnet, die einerseits durch  ein Kugelgelenk G mit dem Rahmen des  Zugwagens, anderseits mit dem     Hinterachs-          gehäuse    H fest verbunden ist. Die Auflauf  schiene<I>A</I> trägt oben     eine    Auflauffläche<I>A'</I>  und auf der Innenseite ein     Führuugsstück          K,    das hinten parallel zur Fläche A' ver  läuft und an seinem vordern Ende in eine  gekrümmte Blattfeder J übergeht. Eine  zweite Blattfederführung , dient dazu, die  Vorderräder des Anhängers hochzuheben.  



  An dem Drehschemel des Anhängers sind  die     Seitenteile    B des Radbockes befestigt und  durch eine Tragachse T miteinander verbun  den. An den Enden dieser Achse sind Rol  len     B    so angebracht, dass sie in der Ebene  der Auflaufflächen A' der Schiene A liegen.  Ferner sind an dem Radbock um eine Achse  D drehbar Schwenkarme     .S'    mit dem um  Achsstummel F drehbaren Vorderrädern V  aasgelenkt.     In        Fig.    1 ist, wie oben erwähnt,  nur das rechte Vorderrad des     Anhängers    er  kennbar. Auf der     äussern    Seite jedes  Schwenkarmes sitzt ein Zapfen mit Rolle Z.

    Der Arm     S'    hat zur Aufnahme der Trag  achse<I>T</I> ein Stützlager<I>t.</I>    Ferner ist in der Ebene der Vorderräder  V an dem     Hinterachsgehäuse    H     (Fig.    1) je  ein ringförmiger Anschlag N vorgesehen,  gegen den bei Schwenkung die Felge des  Vorderrades trifft und sich daran     hochrollt.     In     Fig.    2 ist ein durch eine Blattfeder     111    ge  bildeter Anschlag dargestellt, der dem ge  schwenkten     Rade    gleichzeitig als federnde  Stütze dient, die beim Befahren     unebener     Strassen das Aufschlagen des Rades ab  dämpft.  



  Die Wirkungsweise der Kupplung ist  folgende: Die parallele Lage der Auflauf  flächen<I>A'</I> und der Führungsstücke     K    be  wirkt, dass beide Teile beim     Unterfahren    des  Anhängers durch den Zugwagen gleichzeitig  mit den Rollen     R    und Z in Berührung kom  men. Der     Vorderwagen    des     Anhängers    wird  angehoben, ohne dass sich das Stützlager t  von der Tragachse T abhebt.  



  In     Fig.    1 sind einzelne Phasen der Auf  laufbewegung punktiert     eingezeichnet.    Von  dem Punkt an, wo der federnde Teil J des  Führungsstückes     K    sich nach unten neigt,  beginnt der Schwenkarm     ,S    sich der Lotrech  ten durch die     Mitte    von     D    zu nähern, bis im       Wende-Punkt    die     Lotlinie    überschritten wird  und die Schwenkung des Vorderrades durch  das zweite     federnde    Führungsstück L mit  aufsteigender Kurve beginnt.  



  In der letzten Phase der .Schwenkung be  rührt die Rolle Z die federnde Führung L  nicht mehr. Die     Schwenkung    wird vollendet,  indem das Vorderrad V mit seiner Felge an  dem Anschlag     N    an dem     Hinterachsgehäuse     des Zugwagens Widerstand findet, daran ab  rollt und dabei weitergehoben wird. In der       Kupplungsendlage    greift ein selbsttätig an  gehobener Zughaken um die Tragachse T.  



  Beim Entkuppeln spielt sich der Vorgang  in umgekehrter Reihenfolge ab. Wie aus       Fig.    1 ersichtlich, hat das Vorderrad des An  hängerc bis über den Wendepunkt der  Schwenkkurve hinaus noch einen genügend  grossen Abstand vom Boden, um auch auf  sehr unebenem Boden frei schwenken zu kön  nen. Die Nähe des Hinterrades ist für die      freie Schwenkung bei unebenem Boden  günstig.  



  Durch den Abstand zwischen den Loten  durch die litten von Z' und D, der hier  gleich dem Radius von V gewählt ist, sowie  durch den weiten Ausschlag der Schwing  arme um D wird es möglich, die Endlage der  Tragachse<I>T</I> auf der Anlaufschiene<I>A</I> so  weit vor die Hinterachse des Zugwagens zu  verlegen, dass diese Achse von dem Gewicht  des     aufgeprotzten    Ladefahrzeuges teilweise       entlastEt    wird.  



  Die Kupplung erzielt für die Schwenk  räder eine grosse Bodenfreiheit dadurch, dass  die Schwenkung in zwei Phasen erfolgt.  Während der ersten vollzieht sie sich auf der  neben der Auflaufschiene     angeordneten    fe  dernden Führung, in der zweiten werden die  Räder weiter geschwenkt, indem sie an der  Hinterachse Widerstand finden, wobei sie  durch federnde     Führungen    aufgenommen  werden können.  



  Die vorstehend beschriebene Ausfüh  rungsform der Kupplung kann im Rahmen  des Erfindungsgedankens durch andere er  setzt werden. Die Führungsstücke K und J  können zum Beispiel aus einem Stück als  Blattfeder ausgebildet werden. Die Führun  gen<I>J</I> und<I>L</I> können auch als starre Kurven  stücke vorgesehen werden, die beweglich auf  Federn ruhen. In vorliegendem Beispiel  wurden     Blattfedern    vorgesehen, weil in der  Nähe der Wendepunkte schwache Federn  genügen, um die Schwenkung der Räder her  beizuführen. Bei zunehmendem Schwenk  winkel verstärkt sich die Belastung der  Feder.

      Gegenüber der. federnden     Führung    J  kann eine zusätzliche     Gegenführung    ange  ordnet werden, um bei     Bodenhindernissen,     die an das Rad anstossen, die Schwenkung in  die vordere     Endlage    sicher herbeizuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anhängerkupplung für Sattelschlepper, bei der beim Kuppeln des Zugwagens mit dem Anhänger an letzterem befindliche Rol len auf am Zugwagen befestigte Schienen auflaufen und die an Schwenkarmen ge lagerten Vorderräder des Anhängers durch am Zugwagen befestigte Führungen nach hinten geschwenkt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die zuletzt genannten Führun gen hinter dem das Schwenken der Vorder räder bewirkenden Führungsteil parallel oder annähernd parallel zu den Stützflächen der Auflaufschienen weitergeführt sind. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Anhängerkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schwenken der Vorderräder bewirkenden Führungsteile federnd ausgebildet sind. 2. Anhängerkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Fel gen der schwenkbaren Vorderräder des Anhängers während des letzten Teils der Schwenkung gegen federnde, an der Hin terachse des Zugwagens angeordnete An schläge legen.
CH128346D 1926-08-16 1927-08-15 Anhängerkupplung für Sattelschlepper. CH128346A (de)

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DE128346X 1926-08-16

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CH128346A true CH128346A (de) 1928-10-16

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