CH128577A - Rückführeinrichtung bei elektrischen Schnellreglern. - Google Patents

Rückführeinrichtung bei elektrischen Schnellreglern.

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CH128577A
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CH
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      R,ückführeinrichtung    bei elektrischen     Schnellreglern.       Es ist bekannt, das bewegliche Organ  eines elektrischen     Schnellreglers,    mittelst  dessen der     Regelwiderstand    verstellt wird,  elastisch mit einer     Dämpfungsvorrichtung    zu  kuppeln, damit die Einstellung auf den  neuen Regelungswert stetig und ohne     Pen-          delungen    verläuft und     Überregulieren    ver  mieden wird.

   Nun sind aber in manchen  Fällen kurzzeitige     Überregulierungen    er  wünscht, insbesondere dann, wenn die zu  regelnde Grösse, zum Beispiel die Spannung  einer zu regelnden Maschine, sehr rasch  plötzlichen     Uderungen,    zum Beispiel infolge  Stromstössen, folgen soll. Wählt man aber  die Feder, welche das Kupplungsglied zwi  schen Regelorgan und Dämpfer bildet, zu  weich, so pendelt der Regler     umsomehr,    je  grösser der momentane Ausschlag ist. Um       Pendelungen    auch bei grossen Ausschlägen  des Reglers zu vermeiden, muss man daher  eine     verhältnismässige    kräftige Kupplungs  feder wählen.

   Dies hat aber den Nachteil,  dass der Regler den Schwankungen der zu  regelnden Grösse verhältnismässig nur lang  sam folgen kann und dann meist auf den    Namen eines Schnellreglers nicht mehr An  spruch erheben darf. Ist zudem die     Feder    zu  stark, so kann unter Umständen die     Dämp-          fungsvorrichtung    mitgerissen und wiederum  Pendeln verursacht werden.  



  Diese Nachteile werden nach der Erfin  dung dadurch vermieden, dass man die Kraft  der     Rückführfederung    mit der Grösse des  Ausschlages mehr als     proportional    zunehmen  lässt, was mit bekannten Mitteln erreicht wer  den kann.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele für die Erfindung schematisch dar  gestellt.     Fig.    1 zeigt die Spannungsregelung  einer Dynamomaschine a. Der an der Span  nung der Maschine liegende Elektromagnet e  verstellt den Widerstand i im Kreise der       Nebenschlussfeldwicklung    g gegen die Kraft  der Feder<I>f.</I> Mit dem     Reglerhebel   <I>h</I> ist durch  zwei ungleich lange Federn     b    und c der       Dämpferkolben    d gekuppelt. Die Feder c  ist der Feder b parallel geschaltet, kommt  aber erst zur Wirkung, wenn der Regler  hebel lt den Weg     s,        bezw.        sz    zurückgelegt  hat.

   Damit wird erreicht, dass bei Ausschlä-      gen des Regulierorganes bis zu einer be  stimmten Grenze kräftige momentane Über  regulierungen erzielt werden können und der  Reguliervorgang rasch verläuft. Bei Aus  schlägen über diese zulässige Grenze hinaus  würden     Pendelungen    eintreten, bei welchen  die Dämpfvorrichtung sozusagen stillstehen       würde.    Diese     Pendelungen    werden aber ver  hindert durch das Eingreifen der Feder e,  welche die     Dämpfvorrichtung    rascher bewegt,  als dies mit der Feder b allein möglich wäre.

    Durch das     Eingreifen    der Feder c wird auch  die weitere momentane Überregulierung durch  die Feder b etwas vermindert, und dadurch  der Dämpfvorrichtung Zeit gelassen, um  nachzufolgen.  



       Statt    die Proportionalität der Federkraft  mit dem Ausschlag durch Verwendung von  zwei oder mehr nacheinander zur Wirkung  kommenden Federn unstetig zu verändern,  kann man den Übergang von der weicheren  zur härteren     Rückführfederkraft    auch stetig  gestalten, indem man beispielsweise, wie in       Fig.    2 veranschaulicht, eine einzige Blatt  feder b benutzt, die sich bei zunehmendem  Ausschlag an eine Kurvenfläche     7e    des Rück  führhebels h anlegt. Das Gleiche könnte  auch mit einer kegelförmigen Schrauben  feder oder auf andere Weise     erreicht    werden.  



  Jedenfalls ist die Art der Anordnung der       Rückführfeder    nebensächlich; dagegen     ist          wesentlich,    dass bei zunehmendem Ausschlag  des Regelorganes eine mehr als proportionale    Verstärkung der     Rückführfederkraft    ein  tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückführeinrichtung bei elektrischen Schnellreglern, deren bewegliches Regelorgan federnd mit einer Dämpfungsvorrichtung gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft der Rückführfederung mit der Grösse des Reglerausschlages mehr als pro portional zunimmt.
    UNTERANSPRMHE 1. Rückführeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit zuneh mendem Reglera.usschlag mehrere R.ück- führfedern von wachsender Härte nach einander zur Wirkung gelangen. 2. Rückführeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnete dass die Federn ungleich lang und einander parallel ge schaltet sind. ss. Rückführeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die (einzige) Rückführfeder mit zunehmendem Aus schlag verkürzt wird.
    4. Rückführeinrichtung nach Unteranspruch ä, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zwischen Kurvenflächen spielt, an die sie sich mit zunehmendem Reglerausschlag mehr und mehr anlegt.
CH128577D 1926-11-25 1927-11-22 Rückführeinrichtung bei elektrischen Schnellreglern. CH128577A (de)

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