CH129266A - Verfahren zur Darstellung nicht färbender Thioderivate der Phenole. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung nicht färbender Thioderivate der Phenole.

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CH129266A
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  Verfahren zur Darstellung nicht färbender     Thioderivate    der     Phenole.       Es ist bekannt, nicht färbende     Thioderi-          vate    von     Phenolen    durch längeres Erhitzen  der letzteren mit Schwefel in Gegenwart von  Alkali darzustellen.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass die gleichen  Produkte erhalten werden, wenn man das  Alkali durch gegen     Phenolphtalein    neutrale  Salze von solchen Säuren ersetzt, deren Dis  soziationskonstante zwischen 10-3 und 10-5  liegt, wie zum Beispiel salpetrige Säure       4.111--i,        Ameisensäure        2,1-1.10-4,    Essigsäure  1,86 . 10-5. Die Wirkungsweise dieser Salze  ist wahrscheinlich eine katalytische und be  steht darin, dass durch den im Überschuss       vorhandenen    hocherhitzten Schwefel zu  nächst     Alkalipolysulfid    gebildet wird, das  den Schwefel auf das Phenol überträgt.

    Durch die gleichzeitig freigewordene Säure  wird darnach das ursprüngliche Salz zurück  gebildet, so dass der gesamte Prozess sich  wiederholen kann, bis aller Schwefel an  Phenol gebunden ist. Die für die Schwefel  übertragung erforderlichen Mengen Salz sind       sehr    gering.

   Weniger als 1      ö    vom angewand-         ten    Phenol bewirkt sofort eine lebhaft ein  setzende     Schwefelwasserstoffentwicklung    und  rasch     fortschreitende,    schon nach mehreren       Stunden    beendete     Schwefelung    der     Phenole.     Man erhält nach diesem Verfahren     Thio-          phenolharze,    die sich durch Aufkochen mit  verdünntem Alkali und Eindampfen leicht  in die wasserlöslichen     Alkalisalze    überführen  lassen.  



  <I>Beispiel:</I>  38 Gewichtsteile Phenol, 22 Gewichts  teile Schwefel und 0,3 Gewichtsteile ameisen  saures Natron werden unter Rühren langsam  ansteigend auf 180 bis 210   erhitzt und bei  letzterer Temperatur mehrere Stunden ge  halten, bis die anfänglich lebhafte Schwefel  wässerstoffentwicklung aufgehört hat und  die Schmelze dickflüssig und schwach grün  lich geworden ist. Sie erstarrt dann beim       Ausgiessen    zu einer spröden, glasigen Masse,  die sich zu einem hellgrauen Pulver zerreiben  lässt. Man löst sie kochend mit der eben er  forderlichen Menge Natronlauge und ver  dampft die Lösung zur Trockne, vorteilhaft      im Vakuum.

   Das so gewonnene     Natriumsalz     des     Thiophenolharzes    stellt ein schwach oliv  grünliches Pulver dar, das sich mit gleicher  Farbe in warmem Wasser, besonders unter  Zusatz von wenig Soda, löst und hieraus auf  Baumwolle mit schwach gelblichem, durch  Essigsäure     entfärbbaren    Ton aufzieht. Säu  ren fällen das freie     Thiophenolderivat    als  weisse, voluminöse, flockige Masse, die in  Alkohol und Aceton leicht, in Benzol, Chlo  roform, Eisessig kaum löslich ist. Seine al  kalische Lösung zieht farblos auf Baumwolle  und fixiert hierauf basische Farben wasch  echt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIl Verfahren zur Darstellung nicht fär bender Thioderivate der Phenole durch Er hitzen der letzteren mit Schwefel, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in Gegen wart von gegen Phenolphtalein neutralen Salzen solcher Säuren erfolgt, deren Disso- ziationskonsta.nte zwischen 10-3 und 10-5 liegt.
CH129266D 1926-07-15 1927-07-05 Verfahren zur Darstellung nicht färbender Thioderivate der Phenole. CH129266A (de)

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