CH130310A - Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptluftleitung bei abgestuftem Anziehen und Lösen von Druckluftbremsen mit einen Ausgleichschieber aufweisendem Führerbremsventil. - Google Patents
Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptluftleitung bei abgestuftem Anziehen und Lösen von Druckluftbremsen mit einen Ausgleichschieber aufweisendem Führerbremsventil.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptluftleitung bei abgestuftem Anziehen und Lösen von Druckluftbremsen mit einen Ausgleichschieber aufweisendem Führerbremsventil. Es sind Einrichtungen bekannt, die dazu dienen, eine beim Bremsen durch Verlegen des Führerbremsventils in eins;
Bremsstellunr, herbeigeführte und durch Rückverlegen des Führerbremsventils in die Abschlussstellung in ihrer Höhe bestimmte Bremsstufe selbst tätig aufrecht zu erhalten, indem ein Ventil, das durch eine einerseits vom Ilauptl.eitun(rs.- druck, anderseits vom Ausgleichbehälter- druck belastete Membrane gesteuert wird, sich öffnet,
sobald der Druck in der Haupt Leitung infolge von Undichtigkeiten sinkt und den Verlust aus dem Hauptluftbehälter ersetzt.
Es ist ferner bekannt, an Drehschieber- Führerventilen, bei denen ausser der Brems abschlussstellung eine besondere Löseab- schlussstellung vorgesehen ist, eine Einrich tung anzubringen, die, sobald das Führer ventil in der Löseabschlussstellung steht, die durch Undichtigkeiten der Hauptleitung entweichenden Luftmengen selbsttätig er setzt und dadurch eine unbeabsichtigte Ver stärkung der Bremswirkung verhütet.
Diese Einrichtung besteht aus einem -Stossventil, das in einem vom Schieberspiegel -des Füh rerventils ausgehenden Kanal eingebaut ist, dessen ,Schieberspiegelmündung bei in. Löse abschlussstellung befindlichem Drehschiebe' geöffnet ist.
Dieser Kanal mündet in die Schieberkammer der Ausgleichvorrichtun- und steht dadurch bei geöffnetem Stossventil mit der Hauptleitung in Verbindung. Das Stossventil wird durch den Ausgleichschieber gesteuert.
Der der Erfindung zugrunde liegende Ge danke geht nun dahin, die letztgenannte Verbindung auch bei solchen mit Ausgleichschieber lan-
zuwenden, bei denen eine besondere Löse abschlussstellung nicht vorhanden ist, viel mehr durch die derartigen. Führerventilen eigentümliche Mittelstellung ersetzt wird. .Dabei soll die erwähnte Verbindung sowohl in der Abschluss-, wie in der Mittelstellung bestehen.
Der Zweck dieser Einrichtung liegt darin, sowohl beim Festhalten. einer Lösestufe, wie beim Festhalten einer Bremsstufe die auf unbeabsichtigte Verstärkung der Bremswir kung hinauslaufenden Leitungsundichtigkei- ten auszugleichen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt im untern Teil einen Schnitt durch die Ausgleichvorrichtung des Füh- rerbremsventils mit einem vom Ausgleich schieber gesteuerten Stossventil in der oben erwähnten Verbindung und im obern Teil eine Aufsicht auf das geöffnete Führer bremsventil mit in Absehlussstellung befind lichem Drehschieber;
Fig. 2 zeigt den Drehschieber in Mittel stellung. Im Drehschieber a, @dessenWirkungs- weise in den verschiedenen Stellungen und, dessen Bauart mit den: verschiedenen Kanälen, Bohrungen, Muscheln und dergleichen als be kannt, vorausgesetzt werden kann,. befindet sich die Öffnung b.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, steht. sie bei in Abschluss- und Mittelstellung befindlichem Drehschieber über der Mündung eines Kanals c, der in das Gehäuse der bekannten Ausgleichvorrichtung führt, die aus dem Ausgleichkolben d und dem Ausgleichschieber e besteht. f ist.
der Ausgleichbehälter, der an die Ausgleichvor- richtung unmittelbar angeschlossen ist und durch einen Kanal y mit der Bohrung 1a im Schieberspiegel verbunden ist. i ist die im Schieberspiegel befindliche Mündung der Hauptleitung, die durch den Kanal k mit dem Schieberraum der Ausgleiehvorrichtung in Verbindung steht.
l ist das vom Aus gleichschieber ,e gesteuerte Stossventil, das die Öffnungen m besitzti. Die Stellungen des Führerventils sind mit F und L (Füll und Lösestellung), F (Fahrstellung), H (Mit- teistellung);, A (Abschlussstellung), BB (Be, triebsbremsstellung) und SB (Schnellbrems- stellung) bezeichnet.
Hat der Lokomotiivführer nach Herbei führung einer Bremsung das Führerventil in Abschlussstellung verlegt, so steht die Öffnung b im Schieber a über der Mün dung des Kanals c; sinkt nun der Druck in der Hauptleitung durch Undichtigkeiten, so .sinkt der im i8chieberraum der Ausgleich vorrichtung herrschende Druck in gleichem Masse. Der auf der andern Seite des Aus gleichkolbens herrschende Druck des Aus gleichbehälters verschiebt dann den Kolben und den Schieber e nach links.
Dabei wird das Ventil l aufgestossen, und da bekannt lich über dem Drehschieber des Führerventils stets der Druck des Hauptbehälters ruht, so strömt Hauptbehälterluft durch b, e und über das 'geöffnete Ventil l durch- dessen Bohrungen m, in die Steuerkammer der Aus gleichvorrichtung und über k in die Haupt leitung.
Sobald in dieser der vorher ein gestellte,- einer bestimmten Bremswirkung entsprechende Druck wieder hergestellt ist, beziehungsweise den im Ausgleichbehälter herrschenden Druck übersteigt, wobei vor- ausgesetzt ist, dass der Ausgleichbehälter dicht ist, nimmt der Ausgleichkolben mit dem. Ausgleichschieber die vorher inne gehabte Stellung wieder ein. Weitere Druck verluste in der Hauptleitung lassen dieses Spiel sich wiederholen.
Wird die Bremswirkung um eine Stufe verringert und zu diesem Zweck das Führer ventil in die Füll- oder Fährstallung verlegt und wird nach Eintreten der gewünschten Verminderung der Bremswirkung das Füh rerventil in die Mittelstellung gebracht, so nimmt der Drehschieber die in Abb. 2 ge zeichnete Lage ein und die Verhältnisse sind wie vorher.
Anstatt zur Überwachung des Kanals e das ,Stossventil d zu benutzen, kann die Ein richtung dahin vereinfacht werden, dass der Ausgleichschieber dazu benutzt wird. Der Kanal c wird dann derart in den Spiegel für den Ausgleic_hschieber geführt, dass die- ser-die-Mündung-des ersteren freilegt, wenn er sich infolge Sinkens des Leitungsdruckes verschiebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ausgleich von Druck verlusten in der Hauptluftleitung bei ab gestuftem Anziehen und Lösen von Druck luftbremsen mit einem Führerbremsventil mit Ausgleichschieber, der in eine sogenannte Mittelstellung eingestellt werden kann, da durch gekennzeichnet, dass eine im Dreh schieber vorgesehene, beim Füllen und Lösen der Bremse den Hauptluftbehälter mit der Hauptleitung unmittelbar verbindende Off- iiung sowohl in der Abschlussstellung, wie,in der Mittelstellung mit der Mündung eines Kanals in Deckung gelangt, der vom Schie- berspiegel zur Ausgleichvorrichtung führt, welche bei infolge von Undichtigkeiten sin. kendem DTUCk in der Hauptleitung diese mit dem genannten Kanal verbindet.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Kanal vom Drehschieber nach einem vom Schieber der Ausgleichvorrichtung ge steuerten Stossventil führt. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.' der vom Schie- berspiegel ausgehende Kanal einerseits vom Drehsehieber des Führerventils, an derseits vom Schieber der Ausgleichvor- richtung beherrscht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130310T | 1928-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130310A true CH130310A (de) | 1928-11-30 |
Family
ID=4388677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130310D CH130310A (de) | 1928-01-12 | 1928-01-12 | Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptluftleitung bei abgestuftem Anziehen und Lösen von Druckluftbremsen mit einen Ausgleichschieber aufweisendem Führerbremsventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130310A (de) |
-
1928
- 1928-01-12 CH CH130310D patent/CH130310A/de unknown
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