CH130588A - Befestigungsklammer für Andrück-Etiketten. - Google Patents

Befestigungsklammer für Andrück-Etiketten.

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CH130588A
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Wilhelm Siegfried
Original Assignee
Wilhelm Siegfried
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description


  Befestigungsklammer für     Andriiek-Etiketten.       Bei den bislang gebräuchlichen Ausfüh  rungen von     Andrücketiketten    ist eine am  freien Schenkel der Befestigungsklammer vor  gesehene nach innen ragende Spitze stets  am oder nahe dem äussersten Ende dieses  Schenkels, also möglichst weit von derjenigen  Linie entfernt angeordnet, an der die Klam  mer beim Anbringen der Etikette an der  Ware umgebogen wird. Diese Einrichtung  ist nachteilig, weil die am äussersten Ende  des freien Klammerschenkels vorgesehene  Spitze bewirkt, dass der Rand des freien  Schenkelendes um eine gewisse Strecke von  der Rückseite der Ware entfernt gehalten  wird. Dadurch ist eine Stufe gebildet.

   Jedes  unbeabsichtigte     Auftreffen    dieser Stufe gegen  einen andern Gegenstand, zum Beispiel ge  gen die Etikette an der benachbarten Ware,  gegen die Kante des Verpackungskartons  oder des Verkaufstisches usw. bewirkt nun  ein mehr oder weniger weitgehendes Abbie  gen des Schenkelendes von der Ware und  damit ein Zurückbiegen des ganzen freien  Schenkels.

   Da die Spitze sich am äussersten    Ende dieses Schenkels befindet, der für die  Spitze in Betracht kommende Hebelarm also  sehr lang ist, so genügt schon eine Zurück  biegung des Schenkels um einen verhältnis  mässig kleinen Winkel, also ein geringer  Stoss gegen die von der Spitze und dem  freien Schenkelende gebildete Stufe, um die       betreffende    Spitze vollkommen aus der Ware  herauszuziehen, was dann einen sofortigen  oder baldigen Verlust der Etikette zur Folge  hat.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt den  vorstehend genannten Mangel und bietet eine  unbedingte Sicherheit gegen die Gefahr einer  ungewollten Trennung der Etikette von der  Ware. Gemäss der Erfindung ist die am freien  Klammerschenkel vorgesehene Spitze nicht   wie bislang - an dem äussersten Ende des       betreffenden    Schenkels beziehungsweise an  dem das äusserste Schenkelende bildenden  Kopfe, sondern vielmehr in solcher Entfer  nung von dem äussersten Schenkelende, bei  spielsweise etwa in der Hälfte der Schenkel  länge, angeordnet, dass     das    Ende des freien      Klammerschenkels im stumpfen Winkel nach  derjenigen Seite     abbiegbar    ist, nach der die  an eben diesem Schenkel befindliche Spitze  aus dem Klammermaterial hervorsteht, das  Ganze derart,

   dass das äussere Ende des freien  Klammerschenkels nach dem Anbringen der  Etikette an der Ware nicht mehr eine von  der Ware abstehende Stufe, sondern eine mit  dem untersten Teile in der Ware versenkt  liegende oder doch wenigstens auf der Rück  seite der Ware aufliegende und von dort  sanft aufsteigende schiefe Ebene bildet. Da  durch wird der Vorteil erzielt, dass andere,  mit der ausgezeichneten Ware in Berührung  kommende Gegenstände keinen Angriff finden       für    ein Aufbiegen des fielen Klammerschen  kels, sondern dass sie wirkungslos von der  mit der Etikette versehenen Ware abgleiten  oder dass die mit der Etikette versehene Ware  über derartige andere Gegenstände, zum Bei  spiel über die Etikette des folgenden Ver  kaufsgegenstandes, über Kanten und sonstige  Hindernisse hinweggleitet.  



  Die erwähnte Anordnung der Spitze hat  ferner noch den Erfolg, dass selbst bei einer  etwa durch Zusammentreffen mehrerer un  günstiger Umstände herbeigeführten     Zurück-          Biegung    des freien Schenkels die Spitze doch  noch teilweise in dem     Stoff    der Ware ver  bleibt, da ein vollkommenes Herausziehen  der Spitze aus der Ware erst dann eintreten  kann, wenn der freie Schenkel eine Zurück  biegung um einen so grosser) Winkel erfährt,  dass der unordentliche Zustand- der Klammer  dem Käufer auch ohne Aufwand besonderer  Aufmerksamkeit auffallen muss.  



  Es ist noch hervorzuheben, dass die vor  stehend genannten Vorteile ohne jede Erhö  hung des Materialverbrauchs erzielt werden,  da die Spitze des freien Klammerschenkels  aus dem für diesen auch bei der bisherigen  Ausführung benötigten Material ausgestanzt  werden kann und das Abbiegen des -- ge  gebenenfalls als gewölbter Kopf auszufüh  renden - äusseren Schenkelendes nach der  jenigen Seite, nach der die Spitze aus dem  Klammermaterial hervorragt, natürlich kei  nerlei Materialverbrauch erfordert,    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in     Fig.    1 bis 6 der Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen in     Draufsieht    und  Längsschnitt dieses Ausführungsbeispiel der  Klammer vor der Verbindung mit der Eti  kette und vor der gegenseitigen Abbiegung  der Klammerschenkel.  



       Fig.    3, 4 und 5 stellen eine mit der  neuen Befestigungsklammer versehene Eti  kette in Rückansicht, mittlerem Längsschnitt  und Vorderansicht, und zwar vor     Anbringung     der Etikette an der Ware dar, während       Fig.    6 in Seitenansicht dieselbe Etikette  nach Befestigung an der Ware erkennen lässt.  Wie aus den     Fig.    1 und 2 zu erkennen  ist, besteht die dargestellte Befestigungsklam  mer aus dem mittelst der spitzen Lappen 2  mit der Etikette zu verbindenden Schenkel 1  und dem freien Schenkel 3. Während der.

    Schenkel 1 die von der Vorderseite der Ware  in diese hineinzudrückende Spitze 4 an der  selben Stelle aufweist, an der sie sich auch  bei den bekannten     Andrücketiketten    befindet,  ist die Spitze 5 des jenseits der Biegestelle 6  befindlichen, freien Schenkels 3 - im Ge  gensatz zu den bekannten     Andrücketiketten     - nicht an beziehungsweise nahe dem äusser  sten Ende, sondern ungefähr in der Mitte  des zwischen der Biegestelle 6 und der End  kante 7 bestehenden Abstandes angeordnet.  Die Spitze 5, die beim Anbringen der Eti  kette an der Ware von deren Rückseite her  in den Stoff hineingedrückt werden muss,  kann dabei aus dem Material des Schenkels  3 ausgestanzt sein.

   Das äussere Ende 8 des  freien Klammerschenkels 3     i,-t    im stumpfen  Winkel nach derjenigen Seite abgebogen,  nach der die Spitze 5 des Schenkels 3 aus  dessen Fläche vorspringt. Das äussere Ende 8  des Schenkels 3 ist als nach der Spitzen  seite hin gewölbter Kopf ausgebildet, kann  aber auch als ebener Teil ausgebildet sein.  Die Biegestelle 9, die den Teil 8 mit dem  übrigen Teil des Schenkels 3 verbindet, ist  zweckmässig schmaler gehalten als der Schen  kelteil, aus dem die Spitze 5 ausgestanzt  ist. Das Abbiegen -des Teiles 8 kann ent-      weder schon bei der Herstellung der Klam  mer oder aber erst beim Gebrauch derselben  erfolgen.  



  Nach der Befestigung der     Kiammer    an  der Etikette 10 nehmen die beiden Schenkel  1 und 3 die aus     Fig.    4 ersichtliche Lage zu  einander ein, und nach der Befestigung der  selben am Stoff die Lage nach     Fig.    6.  



  Wie     Fig.    6 zeigt, hat die dargestellte  Klammer gegenüber den bekannten     Andrück-          etikettenklammern    den wesentlichen Vorteil,  dass nach dem Anbringen der Etikette 10  an der Ware 11 der äussere Teil 8 des  freien Schenkels 3 keine Stufe, sondern viel  mehr eine schiefe Ebene bildet, deren durch  die Kante 7 dargestellte tiefste Stelle in  dem     Stoff    der Ware 11 versenkt liegt oder  doch wenigstens fest auf der rückwärtigen  Oberfläche des     Stoffes    aufliegt, somit auch  keine Angriffsstelle für Kräfte bietet, die  eine Zurückbiegung des freien Klammer  schenkels 3 von der Ware 11 herbeiführen  könnten.

   Die Gefahr einer ungewollten     Öff-          nung    des Klammerverschlusses ist somit so       gut    wie     ausgeschlossen.    Eine ungewollte voll  kommene Trennung der Etikette 10 von der  Ware 11 kann aber überhaupt nicht eintreten,  da die Zurückbiegung des freien     Schenkels    3,  die nach dem vorstehenden nur beim Zu  sammenwirken einer Mehrzahl von ungün  stigen Umständen möglich ist, schon sehr  weit (etwa um     5011)    fortschreiten müsste, um  die Spitze 5 vollkommen aus dem     Stoff    11  herauszuziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: BefestigungsklammerfürAndrücketiketten, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem freien Klammerschenkel vorgesehene Spitze in solcher Entfernung von dem äussersten Ende des freien Klammerschenkels angeord net ist, dass der Endteil des freien Schenkels nach derjenigen Seite abbiegbar ist, nach der die Spitze aus der Fläche dieses Schenkels hervortritt, das Ganze derart, dass nach dem Anbringen der Etikette an der Ware das äussere Ende des freien Klammerschenkels nicht mehr eine von der Ware abstehende Stufe, sondern eine mit dem untersten Teil in der Ware versenkt liegende oder wenig stens auf der Rückseite der Ware aufliegende und von dort ansteigende schiefe Ebene bildet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Befestigungsklammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Endteil des freien Klammerschenkels nach der jenigen Seite abgebogen ist, nach der die Spitze aus der Fläche. dieses Schenkels hervortritt. z. Befestigungsklammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem freien glammernende vorgesehene Spitze ungefähr in der Mitte zwischen dem äusser sten Ende desselben und der Biegestelle der Klammer angeordnet ist. 3. Befestigungsklammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Biege stelle zwischen dem Endteil des freien Klammerschenkels und dem übrigem Teil des letzteren schmäler ist als dieser üb rige Teil. 4.
    Befestigungsklammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Endteil als gewölbter Kopf ausgebildet ist.
CH130588D 1927-09-28 1927-09-28 Befestigungsklammer für Andrück-Etiketten. CH130588A (de)

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