CH131982A - Geruchverschluss für Waschbecken und dergleichen. - Google Patents

Geruchverschluss für Waschbecken und dergleichen.

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CH131982A
CH131982A CH131982DA CH131982A CH 131982 A CH131982 A CH 131982A CH 131982D A CH131982D A CH 131982DA CH 131982 A CH131982 A CH 131982A
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CH
Switzerland
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outlet nozzle
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Schloesinger Leo
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Schloesinger Leo
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/28Odour seals
    • E03C1/29Odour seals having housing containing dividing wall, e.g. tubular

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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Ventilation (AREA)

Description


      Geruchverschluss        für    Waschbecken und dergleichen.    Die Erfindung bezieht sich auf solche       Geruchverschlüsse    für Waschbecken und der  gleichen, die aus einem ein Tauchrohr um  gebenden und mit einem seitlichen Austritts  stutzen     versehenen    Gehäuseteil bestehen, der  unten mittelst einer zum Beispiel durch Ver  schraubung befestigten Haube von kreisför  migem Querschnitt abgeschlossen ist.

   Diese       Geruchverschlüsse    haben, wenn die Tauch  rohrase mit der Gehäusease zusammenfällt,  den Nachteil, dass in dem schmalen ringför  migen Austrittsspalt für das Schmutzwasser,  insbesondere an der Ansatzstelle des Aus  trittsstutzens, die von dem Schmutzwasser  mitgeführten Verunreinigungen leicht hängen  bleiben und zu einer raschen Verstopfung des  Abflusses führen. Trotz dieses Nachteils  gibt man diesen Verschlüssen den Vorzug  vor den früher üblichen, als U-förmiges Rohr  ausgebildeten     Geruchverschlüssen        (Syphonen),     weil sie ein gefälliges Aussehen haben und  durch Abnahme der     Abschlusshaube    leicht  gereinigt werden können.

      Die Erfindung hat eine Verbesserung der  erwähnten     Geruchverschlüsse    zum Gegen  stande und besteht darin, dass     aas    Tauchrohr  ausserhalb der Achse des es umgebenden  Gehäuseteils, und zwar nahe an der dem  seitlichen Austrittsstutzen gegenüberliegenden  Gehäusewand angeordnet ist und dement  sprechend au dem den seitlichen Austritts  stutzen tragenden Gehäuseteil die kreisför  migen     Anschlussquerschnitte    für den Zulauf  stutzen und die     Abschlusshaube    gegeneinander  verschoben sind, um ohne Vergrösserung des  Gehäusedurchmessers eine Verbreiterung des       Duröhtrittsquerschnittes,    insbesondere vor dem       Ausstrittsstutzen    zu erzielen.

   Die Zeichnung  veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes.  



  Die     Fig.    1 und 2 der Zeichnung stellen  den bekannten,     bezw.    ein Ausführungsbeispiel  des verbesserten     Geruchverschlusses    in Seiten  ansicht dar; die     Fig.    3 zeigt im grösseren       1Viassstabe    als weiteres Ausführungsbeispiel  den verbesserten     Geruchverschluss    im lot-      rechten Mittelschnitt; die     Fig.    4 und 5 zeigen  Schnitte nach den Linien     r1--9.        bezw.        B-B     der     Fig.    3.  



  Sowohl der bekannte als auch der ver  besserte     Geruchverschluss    besteht aus einem       Gebäuseteil        a,    der das lotrechte Tauchrohr<I>b</I>  trägt und unten durch eine Haube i abge  schlossen ist, die mittelst einer Überwurf  mutter leicht lösbar mit dem Gehäuseteil a  verbunden ist. Der Eintritt des Schmutz  wassers erfolgt durch den     Zulaufstutzen    f,  der, wie in der     Fig.    3 mit gestrichelten Li  nien angedeutet ist, oben durch das Ventil g  abschliessbar ist, der Austritt durch einen  seitlichen Stutzen c.  



  Bei der bekannten Ausführungsform       (Fig.    1) jener     Geruchverschlüsse,    auf die sich  die Erfindung bezieht, sind der     Zulaufstutzen     f .und das Tauchrohr     b    in der lotrechten  Achse des Gehäuseteils     a    und der     Abschluss-          haube    i angeordnet.

   Wenn nun zur Einhaltung  einer gleichmässigen Strömungsgeschwindigkeit  der Durchmesser der     Abschlusshaube    i unge  fähr einundeinhalb bis zweimal so gross ge  wählt wird wie der Durchmesser des Zulauf  stutzens f, und grösser darf. er mit Rück sieht  auf das gefällige Aussehen nicht gemacht  werden, so verteilt sich der an sich hinrei  chend grosse Austrittsquerschnitt in der Ab  schlusshaube i auf einen Ringspalt, dessen  Breite nur sehr klein ist.-Infolgedessen blei  ben grössere Verunreinigungen, wie Seifen  stückchen und Abfälle des Badeschwammes  oder des Waschlappens in dem engen Ring  spalt hängen, sie fangen dann den fettigen,  oft mit Haaren verfilzten Seitenschaum auf,  wodurch der     Abfluss    verstopft wird.

   Wenn  der Gehäuseteil a behufs Erzielung eines  gefälligen Aussehens nach Art eines Kegel  stumpfes verjüngt ist     (Fig.    1), so ist die  Gefahr des Verstopfens in dem Gehäuseteil     a,     in der Höhe des     Ansstrittsstutzens    C, wo der  Ringspalt enger ist, noch grösser.  



  Bei den Ausführungsbeispielen des ver  besserten     Geruchverschlusses        (Fig.    2-5) ist  das Tauchrohr b ausserhalb der Achse des  Gehäuseteils     ct    und der     Abschlusshaube    i, und    zwar möglichst nahe an der dem Austritts  stutzen c gegenüber liegenden Gehäusewand  angeordnet; dementsprechend ist an dem  Gehäuseteil     a    der untere kreisförmige Quer  schnitt, an den die Haube i durch Ver  schraubung angeschlossen ist, in bezug auf  die Eintrittsöffnung für den     Zulaufstutzen    f  (in der     Zeichnung    nach rechts) verschoben.

    Wenn nun behufs Erzielung eines gefälligen  Aussehens der Gehäuseteil     a    nach oben ver  jüngt wird, so hat er nicht mehr die Form  eines geraden Kegelstumpfes     (Fig.l)    oder  eines Rotationskörpers, sondern annähernd  die eines schiefen Kegelstumpfes, der gegen  über dem Austrittsstutzen c eine lotrechte  Erzeugende besitzt     (Fig.    2).

   Dadurch wird  ohne jede Vergrösserung des Gehäuseteils a  und der     Abschlusshaube    i in der letzteren ein  sichelförmiger     Abflussquerschnitt    geschaffen,  dessen grösste Breite     h        (Fig.3)    ungefähr  doppelt so gross ist wie die des ringförmigen  Querschnittes bei der bekannten Ausführungs  form     (Fig.    1).

   Ausserdem wird in dem Ge  häuseteil     a    der dem Austrittsstutzen c gegen  über liegende, bei der bekannten Ausfüh  rungsform     (Fig,    1) für die Strömung des  Wassers schlecht ausgenützte Raum (in der       Fig.    1 links von dein Tauchrohr     b)    auf die  entgegengesetzte Seite vor den Austritts  stutzen c gelegt, wo er den wirksamen       Durchtrittsquerschnitt    gleichfalls vergrössert.  Dies gestattet es, die Erzeugenden des schie  fen Kegelstumpfes a (mit Ausnahme der lot  rechten Erzeugenden) ein wenig konkav aus  zuführen     (Fig.    5) und dadurch das Aussehen  des     Geruchverschlusses    noch gefälliger zu  machen.  



  Das Tauchrohr b ist entweder in einem  Steg j des Gehäuseteils a oder (in der     Fig.    3  mit gestrichelten Linien angedeutet) in den       Zulaufstutzen        f'    eingeschraubt.  



  Durch die Verbreiterung des     Abflussquer-          schnittes,    und zwar sowohl in der     Abschluss-          haube    i, als auch vor dem Austrittsstutzen c,  wird die Gefahr, dass sich der     Geruchver-          schluss    verstopft, praktisch vollkommen be  seitigt.

   Dieser Vorteil wird ohne jede Beein  trächtigung des gefälligen Aussehens. erzielt;      in der     Stirnansicht    besteht zwischen dem  bekannten und dem neuen     Geruchverschluss     überhaupt kein Unterschied, und auch in der  Seitenansicht     (Fig.    1 und 2) bedingt die  Änderung keinerlei     Verunzierung    und sie ist  so geringfügig, dass sie nur bei besonderer  Aufmerksamkeit wahrgenommen wird. Ein  weiterer Vorteil besteht darin, dass nach der  Abnahme der     Abschlusshaube        i    der Austritts  stutzen     c    viel leichter zugänglich ist, und,  auch ohne Abnahme des Tauchrohres b, von  darin festsitzenden Schmutzpfropfen gesäubert  werden kann.  



  Es sind bereits, insbesondere für indu  strielle Betriebe,     Geruchverschlüsse    bekannt,  bei denen der halbringförmige Teil eines     0-          förmigen        Syphonrohres    durch einen Behälter  ersetzt ist, in dessen Deckel das nach unten  ragende Tauchrohr und neben diesem das  von der obern Deckelfläche aufwärtsragende       Abflussrohr    eingesetzt sind. Auf Ger     uchver-          schlüsse    dieser Art, die schon wegen ihres  unschönen Aussehens für     Hauswirtschafts-          zwecke    praktisch nicht in Betracht kommen,  bezieht sich die vorliegende Erfindung nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ueruchverschluss für Waschbecken und dergleichen, bei welchem ein ein Tauchrohr umgebender Gehäuseteil mit einem seitlichen Austrittsstutzen versehen und unten durch eine leicht abnehmbare Haube von kreisför migem Querschnitt geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tauchrohr ausserhalb der Gehäuseachse, und zwar nahe an der dem seitlichen Austrittsstutzen gegenüber- liegenden Gehäusewand angeordnet ist und dementsprechend an dem den seitlichen Aus trittsstutzen tragenden Gehäuseteil die kreis förmigen Anschlussquerschnitte für den Zu laufstutzen und die Absrchlusshaube gegen einander verschoben sind,
    um ohne Vergrösse rung des Gehäusedurchmessers eine Ver breiterung des Durchtrittsquerschnittes, ins besondere vor dem Austrittsstutzen, zu er zielen. UhTTERANSPRÜCHE: 1. Geruchverschluss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Tauchrohr tragende Gehäuseteil, der ex zentrischen Anordnung des Tauchrohres entsprechend, unsymmetrisch ausgebildet ist, indem er von oben nach unten aus dem der Eintrittsöffnung entsprechenden Querschnitt in einen um den gegenseitigen Abstand der Achse des Tauchrohres und der Abschlusshaube verschobenen kreis förmigen Querschnitt übergeht,
    an den die Abschlusshaube durch Verschraubung an geschlossen ist. 2. Geruchverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der das Tauchrohr tragende Gehäuse teil die Form eines eine lotrechte Erzeu gende aufweisenden kegelstumpfartigen Körpers hat, an dem, der lotrechten Er zeugenden gegenüber, ein wagrechter Austrittsstutzen angesetzt ist.
CH131982D 1928-03-14 1928-03-14 Geruchverschluss für Waschbecken und dergleichen. CH131982A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996010117A1 (en) * 1994-09-28 1996-04-04 Albert Edward Worthington A water trap

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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