CH132751A - Gruppenwähler. - Google Patents

Gruppenwähler.

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CH132751A
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Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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  Gruppenwähler.    Zur gleichmässigen Verteilung der Ge  sprächsverbindung auf .die verschiedenen Ver  bindungsleitungen in     selbsttätigenFernsprech-          ämtern    wurde vorgeschlagen,     Vorwähler        und     Sucher zu verwenden, die keine     bestimmte          N        ormallage    besitzen und jedesmal also von  derjenigen Stellung ans angelassen werden,  in der sie vorher eingestellt worden waren.  Es ist bisher jedoch nicht möglich gewesen,  Gruppenwähler in ähnlicher Weise arbeiten  zu lassen, weil diese im allgemeinen von einer       bestimmten    Ausgangslage aus eingestellt wer  den müssen.

   Trotzdem kann man auch bei sol  chen Wählern eine gleichmässige Verteilung  der Gesprächsverbindungen erzielen, und  zwar durch Anschluss der Verbindungsleitun  gen an die Kontaktfeder der Wähler in  zweckmässiger Weise, so     .dass    sie in den ver  schiedenen Wählern in verschiedener Reihen  folge ausgewählt werden. In gewissen     @Syste-          men    ist jedoch eine solche Anordnung der       Vetobindungen    in den Kontaktfeldern nicht  ohne weiteres verwendbar, beispielsweise bei    solchen, in denen die Kontaktfelder der Wäh  ler aus blanken Drähten bestehen, die in       parallelepipedischen,    durch eine Gruppe von  Wählern laufenden Drahtbündeln angeordnet  <B>sind.</B>  



  Die Erfindung verfolgt den Zweck, auch  bei Gruppenwählern dieser Art eine gleich  mässige Verteilung der Verbindungen zu er  möglichen. Zu .diesem Zweck sind -die ver  schiedenen     Wähler    zugehörigen aber in der  selben Leitungsgruppe wählenden Schalter  organe derart angeordnet, dass sie die ver  schiedenen     Kontaktsätze    der betreffenden  Leitungsgruppen in verschiedener Weise, zum  Beispiel in verschiedener Reihenfolge oder  von verschiedenen Ausgangsstellungen aus  auswählen können.  



  Die Erfindung soll anhand der Zeichnun  gen beschrieben werden.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung in Verbindung mit Wäh  lern derjenigen Art, bei     denen,die    ankommen  den und abgehenden Leitungen in zueinander      senkrechten Richtungen über das Kontakt  feld gezogen und an den Kreuzungsstellen an  Kontakte angeschlossen sind, die mittelst  eines vor dem Kontaktfeld angeordneten       Wählermechanismus    ausgewählt und betätigt  werden können.  



       Fig.    1 ist ein Sehnut nach der Linie 1-1  in     Fig.    ?;       Fig.    2 zeigt eine Gruppe von Wählern  nebst zugehörigem Kontaktfeld von vorne  <B>,</B>     ge        s        e        'hen;          Fig.    3 ist. ein horizontaler     Schnitt    nach  der Linie 3-3 in     Fig.    1;       Fig.    4 bis 9 stellen verschiedene Abände  rungen eines Schaltorganes in Seitenansicht       bezw.    im Grundriss dar;

         Fig.    10 und 11 zeigen in Seitenansicht       bezw.    im Grundriss eine Ausführungsform  eines Gruppenwählers mit Kontaktarmen und  Hilfswähler zum Auswählen der Kontakt  arme.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    1 bis  3 werden sowohl die Drähte des Kontakt  feldes als die Wählermechanismen von einem  Rahmen getragen, der ans einer Anzahl ver  tikaler Balken 1 besteht, die oben und unten  miteinander durch horizontale Tragschienen  2, 3 verbunden sind. Zwischen jedem Paar  einander benachbarter Balken 1 sind mehrere,  zum Beispiel 10 bis 15, identisch gleiche  Wählermechanismen nebst zugehörigem Kon  taktfeld angeordnet. Letzteres besteht im ge  zeigten Beispiel aus zehn übereinander ange  ordneten     parallelepipedischen    Bündeln von  horizontal angeordneten, am besten blanken  Drähten 4 nebst einer der Anzahl der Wäh  lermechanismen entsprechenden Anzahl von  Drahtbündeln, deren Drähte sich vertikal er  strecken.

   Die Drähte 4 können zum Beispiel  die abgehenden Leitungen darstellen,     während     die ankommenden Leitungen durch die ver  tikalen Drähte 5 gegeben sind. Das Draht  feld     wird    durch ein zwischen den horizontalen  Schienen 2, 3 befestigtes Gestell getragen,  das teils aus zwei vertikalen Schienen 6 und  7, teils aus einer Anzahl horizontaler, an den  Schienen 6, 7 angeschraubten Schienen 8       winkelförmigen        Querschnittes    und teils aus    einer Anzahl vertikaler,     an,den    hintern hori  zontalen Teilen der Schienen 2, 3 festge  schraubten Stangen 9 besteht. Die Drähte 4  sind durch Löcher in isolierenden Platten  10, die an den Stangen 9 festgeschraubt  sind, gezogen.

   Jede der Platten 10 trägt ein  Drahtbündel, bestehend aus zehn Leitungen,  von welchen jede drei Adern besitzt, und  zwar die beiden Sprechadern und eine Prüf  ader. Die zu jeder Leitung gehörenden drei  Adern bilden eine horizontale Drahtschicht.  Die vertikalen Adern 5 sind in ähnlicher  Weise durch Löcher in isolierenden     Seheiben     11, welche an die horizontalen .Schienen an  geschraubt sind, gezogen. Jeder Wählerme  chanismus hat eine ankommende Leitung, die  aus drei Adern 5 besteht.  



  Zur Herstellung der Verbindungen zwi  schen den ankommenden und abgehenden  Leitungen dienen an den Kreuzungsstellen  zwischen -den     Leitungen    angeordnete Kon  taktarme 12, die aus     federnden    Metallzungen  bestehen, die durch     Lötung    oder in anderer  Weise mit den Adern 5     verbunden    sind und  in horizontaler Richtung in die Zwischen  räume zwischen den horizontalen Schichten  der Adern 4 hineins     agen,    so     @dass    sich die En  den der Kontaktarme über den betreffenden  Adern 4     befinden.    Die drei Kontaktarme, die  zu jeder Kontaktstelle gehören,

   können vom  Wählermechanismus aus durch Vermittlung  einer auf den Kontaktarmen     ruhenden    dün  nen     Platte    13 aus Isolierstoff betätigt wer  den, die in ihrer Lage dadurch erhalten wird,  ,dass die Adern 5 durch Löcher in der Platte  hindurchgehen. Die genannte Platte wird nor  ma1 durch die     Kontaktarme    12 in gehobener  horizontaler Lage gehalten. An der vordern  Kante der Platte ist ein     'Zetallstück    14 be  festigt, das in unten zu beschreibender Weise  als Angriffspunkt für den Wählermechanis  mus zur Herstellung des Kontaktschlusses  dient.  



  Der     Wählermechanismus    umfasst eine  Anzahl von Schaltorganen 15, und zwar im  vorliegenden Falle zehn Stück, die aus     rohr-          förmigen,    auf einer vertikalen Achse 16 auf  gesteckten     Ffülsen    bestehen, welche mit je      zehn längs einer Spirale angeordneten     Kon-          taktbetätigungsorganen    in Form von radialen  Stiften 17 versehen sind, welche durch Dre  hung der Hülse zur     aufeinanderfolgenden     Einwirkung auf die Kontaktstücke 14 der       Platten    13     gebracht    werden können, und zwar  in der Weise,

   dass die verschiedenen Gruppen  der     Kontaktfedern    12 der Reihe nach in Kon  takt mit den zugehörigen Adern 4 gebracht  werden. Die Hülsen sind in Lagerstücken 18       gelagert,    welche an der linken Seite eines  Bleches 19, das den tragen-den Rahmen des       Wählermechanismus    bildet, befestigt sind.  Im dargestellten Beispiel ist     angenommen,     dass jeder Wählermechanismus Anschlüsse  zwischen einer ankommenden und hundert  abgehenden Leitungen herstellen kann, welch  letztere in zehn Gruppen von je zehn Leitun  gen, entsprechend den verschiedenen     parallele-          pipedischen    Drahtbündeln,     angeordnet    sind.

    Zu jeder Leitungsgruppe gehört also eine  Schalthülse 15. Um eine Verbindung in einer  beliebigen Leitungsgruppe herstellen zu kön  nen, sind die Schalthülsen 15 so angeordnet,  dass sie auf mechanischem Wege in und ausser  Verbindung mit der Welle 16 durch eine ver  tikale Bewegung der letzteren gebracht wer  den können. Die Kupplung wird durch auf  der Welle angebrachte Stifte 20 hergestellt,  die beim Heben der Welle in Aussparungen  21 an Ringen 22, die in den obern Enden der  Hülsen befestigt sind, eintreten. Das Aus  wählen der verschiedenen Schalthülsen ge  schieht durch eine schrittweise vertikale Be  wegung der Welle von ihrer vertikalen Aus  gangslage aus.

   Durch Hochheben der Welle  um einen Schritt .wird die erste     bezw.     niedrigste Hülse 15 mit der Welle 1.6  dadurch gekuppelt,     dass        der    niedrigste  Stift 20 in die Aussparung 21 ,der Hülse  eintritt. Soll eine Verbindung mit einer  Leitung in der ersten Gruppe hergestellt  werden, so wird der Welle<B>16</B> darauf eine  schrittweise Drehbewegung erteilt, wobei die  Hülse 15 von dem Stift 20 mitgenommen  wird.

   Dabei     gleitet    der niedrigste Stift 17 auf  das Kontaktstück 14 der untersten Platte 13  hinauf, welch letztere somit die zugehörige    Gruppe von Kontaktarmen 12 in     Kontakt     mit den entsprechenden Adern 4 presst.     Fig.     1 und 3 zeigen die Lage des Mechanismus,  nachdem die Hülse 15 in dieser     Weise    um  einen Schritt in der durch den Pfeil in     Fig.    3  angegebenen Richtung gedreht worden ist.

    Wird die Achse 16 um einen Schritt weiter  gedreht, so wird die erste Gruppe der Kon  taktarme freigegeben, welche infolge ihrer  Federung in ihre normale Lage zurückkeh  ren, und an ihrer Stelle wird nun die zweite  Gruppe durch Einwirkung des zweiten     iStif-          tes    17 der Hülse 15 betätigt. In dieser Weise  kann offenbar jede beliebige Gruppe von  Kontaktarmen ausgewählt und betätigt wer  den. Während der     Schaltung    in einer Lei  tungsgruppe sind die übrigen Schaltungshül  sen 15 unwirksam, da die zugehörigen  Schaltstifte 20 sich nicht im Eingriff mit  den zugehörigen Schalthülsen befinden.

   Falls  die Welle von Anfang an um zwei Schritte  gehoben wird, so wird .die zweite Schalthülse  15 mit der Welle 16 dadurch zusammenge  schaltet, dass der zugehörige Stift 20 in die  ser Lage der Welle mit einer Aussparung 21       am    Ende der zweiten Hülse in     Eingriff          kommt.    Dabei befindet sich der zur ersten  Hülse gehörende Stift 20 über dem Ende die  ser Hülse, so     dass    bei einer     darauffol.genden     Drehung der Welle 16 nur die     zweite        :Schalt-          hülse    mitgenommen wird. In ähnlicher Weise  kann die 3., 4. usw.

   Schalthülse durch Heben  der Achse um 3, 4 usw. .Schritte in Eingriff  mit der Welle 16 gebracht weiden. 'Nach  Schluss des Gespräches wird die Welle 16 und  die Hülse 15 .durch fortgesetztes Drehen der  Welle 16 in die normale Lage zurückgestellt,  in welcher sämtliche Stifte 17 sich mitten  unter     bezw.    über .der Aussparung 21 der zu  gehörigen Hülse befinden.  



  Der Bewegungsmechanismus besteht aus  einem     Hebe-Elektromagneten    23 und einem       Dreh-Elektromagneten    24 mit zugehörigen  Antriebsklinken 25     bezw.    26, welche auf  Zähne 27     bezw.    28 am untern Ende der Welle  16 wirken. Während der Elektromagnet 23       arbeitet,    wird die Welle in gehobener Lage  durch eine Klinke 29 gehalten, welche zu-           sammen    mit der Klinke 25 mittelst eines       Rückstellelektromagneten    30 ausser Eingriff  mit den Zähnen 2 7 gebracht werden kann.

    Die Elektromagneten 23, 24 und 30 sind zu  sammen mit ,der Welle 16 und den zugehöri  gen     Schalthülsen    15 an der linken Seite des  zugehörigen Rahmens 19 befestigt, welcher  somit den ganzen Wählermechanismus trägt.  Der Rahmen 19 ist an den Querschienen 2,  mittelst Schrauben 31, 32 derart befestigt,  <B>3 9</B>  dass er durch Lockerung dieser 'Schrauben  leicht losgemacht werden kann. Das Ein  setzen des Rahmens auf seinen richtigen  Platz wird dadurch erleichtert, dass dessen  untere Kante in Aussparungen 33 in einer in  der untern Tragschiene 3 festgeschraubten  Fussplatte -34 Führung erhält, wobei eine an  letzterer befestigte Querschiene 35 beim Ein  setzen als Stütze des Rahmens .dient.  



  Die Einstellung der Wähler kann auch  mit stetiger Bewegung gemäss den in der  selbsttätigen Fernsprechtechnik bekannten  Schaltungsmethoden erfolgen.  



  Bei Wählern der beschriebenen Art kann  nun die Erfindung in verschiedenartiger  Weise zur Ausführung gebracht werden. Ver  schiedenen Wählern zugeordnete, aber inner  halb derselben Leitungsgruppe arbeitende  Schalthülsen 15 können beispielsweise gegen  seitig verstellt wein, derart, dass sie während  der Ausführung ihrer Drehbewegung ,die ver  schiedenen Kontaktgruppen in verschiedener  Reihenfolge betätigen. Die Anordnung kann  beispielsweise derart getroffen sein, dass ein  Wähler beim Anlassen zuerst die unterste  Kontaktgruppe und dann die übrigen der  Reihe nach in der beschriebenen Weise     be-          lätigt,    während andere Wähler zuerst die  zweite     bezw.    dritte usw.

   Kontaktgruppe und  dann die übrigen der Reihe nach betätigen, so  dass die erste     bezw.    zweite usw. Kontakt  gruppe in der letzten Einstellage betätigt  wird. Ein ähnliches Ergebnis kann dadurch  erzielt werden, dass die verschiedenen Wäh  ler mit verschiedenen     Sehalthülsen,    zum Bei  spiel nach Art der in     Fig.    4 bis 9 dargestell  ten Ausführungsformen versehen werden, die    sich von den in     Fig.    1 bis 3 dargestellten  Schalthülsen durch die Anordnung der kon  taktbetätigenden Stifte 17 unterscheiden.

    In einer Gruppe von drei Wählern kann bei  spielsweise der erste Wähler mit einer Schalt  hülse der in     Fig.    4 und 5 angegebenen Art,  der zweite Wähler mit einer Schalthülse nach       Fig.    6 und 7 und der dritte Wähler mit einer  Schalthülse nach     Fig.    8 und 9 versehen sein.  In     F1g.    4 und 5 ist die     Anordnung    der Stifte  17 derart, dass die verschiedenen Kontakt  gruppen beim Drehender Hülse von der Aus  gangslage aus in der durch .den Pfeil in     Fig.     5 angegebenen Richtung der Reihe nach von  oben nach unten betätigt werden.

   Bei der An  ordnung der Stifte 17 nach     Fig.    6 und 7  werden die verschiedenen Kontaktgruppen  dagegen .der Reihe nach von unten nach oben  betätigt. Bei der in     Fig.    8 und 9 darge  stellten Anordnung wird die 6. Kontakt  gruppe zuerst betätigt und dann der Reibe  nach die 7., 8., 9., 10., 5., 4., 3., 2. und 1.  Kontaktgruppe. Durch solche Variierung der  Anordnungen der Stifte 17 an den Schalt  hülsen der verschiedenen Wähler kann der  Verkehr verteilt werden, so     da.ss    die Wähler  und     Verbindungsleitungen    im wesentlichen  gleich belastet werden.  



  Bei ,den beschriebenen Anordnungen ist an  genommen,     dass    die Schalthülsen bestimmte  Normallagen besitzen, in welche sie nach be  endetem Gespräch     zurückgestellt.    werden. Die  Anordnung kann jedoch leicht in der Weise       abgeändert    werden, dass die     Schalthülsen     nicht zurückgestellt zu werden brauchen. Zu  diesem Zweck     können    die an den Enden der       Seba.lthülsen    eingesetzten Ringe 22 mit zehn,  den verschiedenen Einstellagen der Hülse 10  entsprechenden Aussparungen 21 versehen  werden.

   Es leuchtet ein, dass die Schalthüben  bei solcher Ausbildung in jeder     beliebigc-,n     einstellbaren Lage auch nach beendetem Ge  spräch stehen bleiben kann, falls die Unter  brechung der Gesprächsverbindung in Be  kannter     Weise    an anderer Stelle der Verbin  dung stattfindet. Es ist also nur noch nötig'  die     uTel.le    1:6 in senkrechter Richtung zurück  zustellen, wobei die Stifte 20 an der Welle      durch die Aussparungen 21 in den Ringen 22  frei hindurchgehen.

   Wenn der Wähler das  nächste Mal in Anspruch genommen wird,  wird zuerst die Welle 16 in derselben \'eise  wie vorher gehoben, so dass sie mit der ge  wünschten Hülse gekuppelt wird, welche da  bei eine beliebige     Winkelstellung    einnehmen  kann, und darauf erfolgt die Drehung der  Schalthülse in vorher     beschriebener    Weise.

    Bei dieser Anordnung können     idie    verschie  denen 'Schalthülsen 15 an den verschiedenen  Wählern in bezug auf ,die Anordnung der  Stifte 17 identisch gleich sein, weil die er  strebte Verteilung des     Verkehrs    dadurch be  wirkt wird, dass die verschiedenen Schalt  hülsen von immer     geänderten        AusgangsAel-          lungen    aus in     Bewegung    gesetzt werden.  



       Fig.    10     und    11 zeigen die     Ausführung     der Erfindung in Verbindung mit einem  Gruppenwähler mit Kontaktarmen und mit  einem Kontaktfeld aus blanken Drähten 36,  welche sieh senkrecht zu den Wellen 37 der  Wähler erstrecken und eine einzige Draht  schicht bilden.

   Mit der Wählerwelle 37 ist  eine Anzahl zylindrischer Hülsen 38 aus iso  lierendem Stoff fest verbunden, welche Kon  taktstifte 89 tragen, die     spiralförmig    um den  Umfang der Hülsen angeordnet sind, so     @dass     sie durch     Drehung    der Welle     aufeinanderfol-          gend    in Kontakt     ,mit    den Leitungsdrähten 36  gebracht werden können, wodurch eine be  liebige     Leitung    in ähnlicher Weise,     wie    be  schrieben, ausgewählt werden kann.

   Die auf  den Hülsen angebrachten     Kontaktstifte    39  sind elektrisch miteinander verbunden und an  Kontaktringe 40, 41, 42 angeschlossen, die  an einem Ende der Hülse angebracht sind  und     mittelst    Schleifkontakten 43, 44, 45  dauernd an eine Zwischenleitung 46 ange  schlossen sind. Wenn die Welle 37 mit zehn  solchen Hülsen versehen ist, so erhält man  zehn solche     Zwischenleitungen,    die an einen  Hilfswähler 47     angeschlossen    sind, mittelst  dessen eine beliebige     Zwischenleitung    zwecks  Herstellung einer Verbindung in einer belie  bigen gewünschten Gruppe abgehender Lei  tungen 36     ,ausgewählt    werden kann.

   Dieser  Wähler braucht keine bestimmte Normallage    zu besitzen, sondern kann nach Schluss des  Gespräches in derjenigen Stellung stehen  bleiben, in welcher er zuletzt eingestellt wor  den ist. Sobald er in Gebrauch     genommen     werden soll, wird erst :die :gewünschte Gruppe       mittelst    des Hilfswählers 47 ausgewählt,  worauf eine gerade freie Leitung in     dieser     Gruppe durch Drehung der Welle aufgesucht  wird, welche Drehung     beispielsweise        mittelst     eines Elektromagnetes 48, einer Treibklinke  49 und eines auf der Welle aufsitzenden  Zahnrades 50 bewirkt werden kann. Während  der Drehbewegung nehmen sämtliche Hülsen  38 an der Drehung der Welle teil, aber nur  eine von ihnen ist elektrisch wirksam.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gruppenwähler für Selbstanschlussfern- sprechämter, bei welchem die ankommenden und abgehenden Leitungen an Reihen von Kontaktsätzen des Kontaktfeldes angeschlos sen sind, die durch eine .Anzahl von dreh baren, den verschiedenen Leitungsgruppen bezw. Kontaktreihen entsprechenden ,Schalt organe betätigt werden, welche durch einen gemeinsamen Einstellmechanismus eingestellt und durch einen besonderen gruppenauswäh lenden Mechanismus mechanisch in- und au sser Verbindung mit dem. Einstellmechanis mus gebracht werden,
    wobei jedes Schalt organ mit einer Anzahl .den verschiedenen Leitungen der zugehörigen Gruppe entspre chender Schaltglieder versehen ist, die durch Drehung des Schaltorganes nacheinander in wirksame Lage gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Wäh lern zugehörigen, aber in derselben Leitungs gruppe wählenden Schaltorgane -derart ange ordnet sind, dass sie die verschiedenen Kon- taktlätze der betreffenden Leitungsgruppe in verschiedener Weise auswählen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gruppenwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt organe derart angeordnet sind, dass sie die verschiedenen Kontaktsätze in verschie- dener Reihenfolge auswählen gegenseitig verschobenen Ausgangslagen aus auswählen. 2. Gruppenwähler nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Schalt organe derart angeordnet sind, dass sie die verschiedenen Kontaktsätze der betreffen den Leitungsgruppe von bestimmten, aber
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