CH133954A - Wähler für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Wähler für Fernsprechanlagen.

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CH133954A
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CH
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shaft
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switching
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Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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Description


  Wähler für Fernsprechanlagen.    Die     Erfindung    ,bezieht sich auf derartige  Wähler, bei denen sowohl ,die ankommenden,  als auch die .abgehenden Leitungen an orts  feste Kontakte des Kontaktfeldes angeschlos  sen     sind,    also Wähler derjenigen Art, die  keinen beweglichen     Kontaktarm    .aufweisen.

    Bei den bisher bekannten Ausführungen     @der-          a.rtiger    Wähler werden die     Kontakte    durch       einfache        Relaisankerbewegungen    betätigt,  wobei die verschiedenen Relaisanker mecha  nisch     miteinader    derart zusammenwirken,

         dass    verschiedene Kontaktsätze durch Erre  gung zweier Relais in verschiedenen Kombi  nationen ausgewählt und betätigt werden       können.        Gemäss    vorliegender Erfindung wer  den die verschiedenen     Kontaktsätze    durch  eine     fortschreitende    selektive Einstellbewe  gung eines Schaltorganes ausgewählt und  betätigt.  



  Die Erfindung soll anhand der ein Aus  führungsbeispiel betreffenden Zeichnungen  näher beschrieben werden.  



       Fig.    1 bis 3 stellen eine Gruppe von  Wählern mit     zugehörigem    Kontaktfeld dar;         Fig.    1 zeigt einen     Schnitt    nach der     Linie     1 -1 in     Fig.    2;       Fig.    2 zeigt die     Wäliler    nebst dem Kon  taktfeld von vorn;       Fig.    3 zeigt einen horizontalen Schnitt  nach der Linie 3-3 in     Fig.    1.  



  Bei der Ausführungsfarm nach     Fig.    1  bis     .3    werden sowohl die Drähte des Kontakt  feldes, .als auch die Wählermechanismen von  einem Rahmen getragen, welcher aus einer  Anzahl senkrechter Balken 1 besteht, die  oben     und    unten miteinander durch     wagrechte     Tragschienen 2, 3 verbunden sind. Zwischen  jedem Paar einander benachbarter Balken 1  sind mehrere, zum Beispiel 10 bis 15, gleiche       Wählermechanismen    nebst zugehörigem  Kontaktfeld angeordnet.

   Letzteres besteht  im gezeigten Beispiel aus zehn übereinander  angeordneten,     parallelepipedischen    Bündeln  von     wagrecht    ,angeordneten, ,am besten blan  ken Drähten 4 nebst einer der Anzahl der  Wählermechanismen entsprechenden Zahl  'von     Drahtbündeln    5, deren Drähte sich senk  recht erstrecken. Die Drähte 4 können     zum.         Beispiel die abgehenden Leitungen darstel  len,     während    die ankommenden Leitungen  durch die     senkrechten    Drähte 5 gegeben  sind.

   Das Drahtfeld wird durch ein zwi  schen den     wagrechten        Schienen    2, 3 befestig  tes Gestell getragen, welches teils aus zwei  vertikalen Schienen 6 und 7,     -teils    aus einer  Anzahl horizontaler, an den Schienen 6, 7 an  geschraubten Schienen 8 winkelförmigen       Querschnittes    und teils aus einer Anzahl  vertikaler, an den     hintern    horizontalen Tei  len der Schienen 2, 3 festgeschraubten Stan  gen 9 besteht. Die Drähte 4 sind durch Lö  cher in isolierenden Platten 10, die an den  Stangen 9 festgeschraubt sind, gezogen.

    Durch jede der Platten 10 sind zehn Leitun  gen gezogen, von     welchen    jede drei Adern  besitzt, und zwar die 'beiden     .Sprechadern     und eine Prüfader. Die zu jeder Leitung  gehörenden drei Adern     bilden    eine horizon  tale     Drahtschicht.    Die vertikalen Adern 5  sind in ähnlicher Weise durch Löcher in  isolierenden Scheiben 11, welche an die hori  zontalen Schienen     angeschraubt    sind, gezo  gen. Jeder Wählermechanismus hat eine an  kommende Leitung, die aus drei Adern 5  besteht.  



  Zur Herstellung der     Verbindungen    zwi  schen :den     ankommenden        und    abgehenden  Leitungen dienen     an-den    Kreuzstellen zwi  schen -den Leitungen     angeordnete    Kontakt  arme 12, die aus federnden Metallzungen  bestehen,     welche    durch Lotung -oder in an  derer Weise mit den Adern 5 verbunden  sind.

   Diese ragen in. horizontaler Richtung  in die Zwischenräume zwischen den horizon  talen Schichten der Adern 4, so dass sich die  Enden der     Kontaktarme    über den betreffen  den Adern 4 .befinden: Die drei Kontakt  arme, .die zu jeder Kontaktstelle gehören,  können vom Wählermechanismus aus     mit-          telst    einer auf den     Kontaktarmen        ruhenden     -     dünnen    Platte 13 aus Isoliermaterial betätigt       werden.    Diese     .Platte    wird in ihrer Lage     da-          durch.    erhalten,

       .dass    die Adern 5 durch     Lö.-          eher    in der     Platte    hindurchgehen, welche  normal durch     ,die    Kontaktarme -12 in ange  hobener horizontaler Läge gehalten wird. An    der vordern     gante    der Platte ist     ein    Metall  stück 14 befestigt,     das    in später zu .beschrei  bender Weise .als Angriffspunkt für den       -Wählermechanismus    zur     Herstellung    des  Kontaktschlusses dient.  



  Der Wählermechanismus umfasst eine  Anzahl,     und    zwar im vorliegenden Falle  zehn     ,Schaltorgane    15, die aus rohrförmigen,  auf     eine    vertikale Achse 16     aufgesteckten     Hülsen bestehen, welche mit je zehn längs  einer (Spirale angeordneten     Kontaktbetäti-          gungsorganen    in Form von radialen     iStiften     17 versehen sind, die durch Drehung der  Hülse     aufeinanderfolgend    zur     Einwirkung     auf die     Kontaktstücke    14 der Platten 13 ge  bracht werden     können,    und zwar in .der  Weise,

       dass    die verschiedenen Gruppen der  Kontaktfedern 12 der Reihe nach     in-    Kon  takt mit den dazugehörigen Adern 4 gebracht  werden. Die Hülsen sind in Lagerstücken 18  gelagert, welche an der linken .Seite eines  Bleches 19, das den tragenden Rahmen des  Wählermechanismus bildet,     befestigt    sind.

    Im dargestellten Beispiel ist angenommen,  dass jeder     Wählermechanismus    Anschlüsse  zwischen einer ankommenden und 100 ab  gehenden Leitungen herstellen kann,     welche     letztere     in    zehn Gruppen von je 10     Leitan-          gen,        entsprechend    den verschiedenen     paral-          lelepipedischen    Drahtbündeln, angeordnet  sind. Zu jeder Leitungsgruppe gehört also  eine Schalthülse 15.

   Um eine Verbindung in  einer beliebigen Leitungsgrüppe herstellen  zu können, sind die     Schalthülsen    15 so ange  ordnet, dass sie auf mechanischem Wege in  Lind     .ausser    Verbindung mit der Welle     16     durch eine vertikale     Bewegung,der    letzteren  gekuppelt werden können. Die Kupplung       wird    durch auf der Welle angebrachte     Stifte     20 hergestellt, die beim Heben der Welle in  Aussparungen 21 an     Ringen    92, die in den  obern Enden der Hülsen befestigt sind, ein  treten. Das Auswählen der verschiedenen  Schalthülsen geschieht durch eine schritt  weise vertikale Bewegung -der Welle von  ihrer vertikalen Ausgangslage aus.

   Durch  Hochheben der Welle um einen Schritt wird  die erste     bezw.    niedrigste Hülse' 15 mit der      Welle 16 dadurch gekuppelt,     dass    der nie  drigste Stift 20 in die Aussparung 21 der  Hülse     eintritt.    Soll eine     Verbindung    mit  einer Leitung der ersten Gruppe hergestellt  werden, so wird der Welle     _16    darauf eine  schrittweise Drehbewegung erteilt, wobei die  Hülse 15 von dem     Stift    20 mitgenommen  wird.

   Dabei gleitet der niedrigste     Stift    17  auf das     Kontaktstück    14 der untersten     Platte     13 hinauf, welch letztere somit die zuge  hörige Gruppe von     Kontaktarmen    12 in     Kon-          takt    mit den entsprechenden Adern 4 presst.

         Fig.    1 bis 3 zeigen die Lage des Mechanis  mus; nachdem die Hülse 15 in dieser Weise  um einen     Schritt    entgegen dem Uhrzeiger  sinn gedreht worden ist.     Wird    .die Welle  16 um einen Schritt weiter gedreht, so wird  die erste Gruppe der Kontaktarme freigege  ben, welche infolge ihrer     Federung    in ihre  normalen Lagen zurückkehren, und an ihrer  Stelle wird     nun    die zweite Gruppe durch  Einwirkung des zweiten Stiftes 17 der Hülse  75 betätigt. In dieser Weise kann offenbar       jede    beliebige Gruppe der Kontaktarme aus  gewählt und     betätigt    werden.

   Während der  Schaltung in einer Leitungsgruppe sind die  übrigen Schalthülsen 15 unwirksam, da die  zugehörigen Schaltstifte 20 sich nicht im  Eingriff mit den zugehörigen     'Schalthülsen     befinden. Falls die Welle von Anfang an  um zwei Schritte gehoben wird, so wird die  zweite Schalthülse 15 mit der Welle 16 da  durch zusammengeschaltet, dass .der zuge  hörige Stift 20 in dieser Lage der Welle mit  einer Aussparung 21 am Ende der zweiten  Hülse in Eingriff kommt. Dabei befindet  sich der zur ersten Hülse gehörende Stift 20  über dem Ende dieser Hülse, so     .dass    bei einer       darauffolgen.den    Drehung der Welle 16 .nur  die zweite Schalthülse mitgenommen wird.  In ähnlicher Weise kann die dritte, vierte  usw.

   Schalthülse durch Heben der Welle um  drei, vier usw.     Schritte    in     Eingriff    mit der  Welle 16 gebracht werden. Nach     Sehluss    des  Gespräches wird die Welle 16     und,dic    Hülse  15 durch fortgesetztes Drehen der Welle 7.6  in die normale Lage zurückgestellt, in der       ieder    Stift 17 sich in der Mitte unter     bezw.       über der Aussparung 21 .der zugehörigen  Hülse befindet.  



  Der Bewegungsmechanismus besteht aus  einem     Hebelelektromagneten    23 und einem  Drehelektromagneten 24     mit    zugehörigen  Antriebsklinken 25     bezw.    26, welche auf  Zähne 27     bezw.    28 am untern Ende der  Welle 16 wirken. Während der Elektromag  net 23 arbeitet, wird .die Welle durch eine       Klinke    29 in gehobener Lage gehalten, wel  che     zusammen    mit der     Klinke    25     mittelst     eines     Rückstellelektromagnetes    30     ausser    Ein  griff mit den Zähnen 27 .gebracht werden  kann.

   Die Elektromagnete 23, 24 und 30  sind zusammen mit der Welle 16 und den  zugehörigen Schalthülsen 15 an der linken  Seite des zugehörigen Rahmens 19 befestigt,  der somit den ganzen Wählermechanismus  trägt. Der Rahmen 19 ist an den Querschie  nen 2, 3     mittelst    Schrauben 31, 32 derart be  festigt, dass er durch Lockerung dieser  Schrauben leicht losgemacht     werden    kann.  Das Einsetzen des Rahmens .auf seinen rich  tigen Platz wird dadurch erleichtert,     .dass     dessen untere     gante    in Aussparungen 33  einer in der untern Tragschiene 3 fest  geschraubten     Fussplatte    34 Führung erhält,  wobei eine an letzterer befestigte Quer  schiene 35 beim Einsetzen als Stütze des  Rahmens dient.  



  Die Einstellung der Wähler kann auch  mit stetiger Bewegung nach bekannten  Schaltmethoden der selbsttätigen Fernsprech  technik erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Wähler für Fernspreohanlagen, .bei dem sowohl die ankommenden, als auch die ab gehenden Leitungen an ortsfeste Kontakte im Kontaktfeld des Wählers angeschlossen sind und diese Kontakte mittelst eines vor dem Kontaktfeld angeordneten Wählermechanis- mus ausgewählt und betätigt werden können, dadurch- gekennzeichnet,
    .dass die genannten Kontakte durch eine fortschreitende selek tive Einstellbewegung eines Schaltorganes ausgewählt werden. UNTERANSPRUCH: Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekenn.zeiehnet, dass die Schalto .gare wäh rend ,der Einstellung aufeinanderfolgend die, ortsfesten Kontakte im Kontaktfeld schlie, Ben.
CH133954D 1927-01-05 1927-12-29 Wähler für Fernsprechanlagen. CH133954A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE133954X 1927-01-05

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Publication Number Publication Date
CH133954A true CH133954A (de) 1929-06-30

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ID=20297335

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CH133954D CH133954A (de) 1927-01-05 1927-12-29 Wähler für Fernsprechanlagen.

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