CH132906A - Verfahren zur Darstellung von 1.5-Dibenzoylnaphtalin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1.5-Dibenzoylnaphtalin.

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CH132906A
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dibenzoylnaphthalene
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aluminum chloride
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Darstellung    von     1.6-Dibenzoylnaphtalin.       Die Gewinnung von     Diacidylkohlenwässer-          stoffen    des Naphtalins, beispielsweise des 1.5  Dibenzoylnaphtalins, ist bisher nur auf dem  Umwege über viele Zwischenprodukte und  auf technisch unbrauchbare Weise möglich  gewesen.  



       Diaeidylderivate    von     Kohlenwasserstoffen     sind an sich schon bekannt, beispielsweise  sind     Diacidylderivate        desHesitylens,Anthracens     und     Phenanthrens    durch Einwirkung eines  Säurechlorids auf die     mono-Acetylverbindung     dieser     Kohlenwasserstoffe    in Gegenwart von  Aluminiumchlorid dargestellt worden.

   Die  Eigenart der Wirkung des Aluminiumchlorids  erlaubt es aber nicht, anzunehmen, dass die  Einwirkung eines Säurechlorids auf Naphtalin  oder ein     Monoacidylderivat    des Naphtalins  analog verlaufen würde. Überhaupt reagieren  die bereits     acidylierten        Kohlenwasserstoffe     sehr schwer mit Säurechloriden. Aus diesem  Grunde lassen sich die     Monoacidylverbindun-          gen    der oben erwähnten     gohlenwasserstoffe       bekanntlich mit guter Ausbeute herstellen.

   E     g     war übrigens auch anzunehmen, dass bei der       Diacidylierung    das Aluminiumchlorid auf an  dere Weise, zum Beispiel kondensierend auf  die     Monoacidylverbindung    einwirken würde  und so die Ausbeute an     Diacidylkohlenwas-          serstoffen    zum mindesten herabdrücken, wenn  nicht ganz unbeträchtlich machen würde.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in guter  Ausbeute     1.5-Dibenzoylnaphtalin    erhalten  kann, wenn man auf     a-Benzoylciaphtalin    oder  dessen     Aluminiumchloridverbindung    erneut       Benzoylchlorid    und Aluminiumchlorid mit oder  ohne Anwendung eines Verdünnungsmittels  einwirken lässt.  



  Ferner wurde gefunden, dass man zu den  selben Körpern gelangt in einem Arbeitsgang,  wenn man vom Naphtalin selbst ausgeht. Die  so erhaltenen     Diacidylderivate    des Naphtalins  bilden wertvolle     Zwischenprodukte    für die  Darstellung von Farbstoffen.      Gegenstand dieser     tr$ndung    ist ein Ver  fahren zur Darstellung von     1-5-Dibenzoyl-          naphtalin,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man auf     a-Benzoylnäphtalin        Benzoyl-          chlorid    und Aluminiumchlorid einwirken lässt.

    <I>Beispiel:</I>  23     gr        a-Benzoylnaphtalin    werden mit 16     gr          Benzoylchlorid    gemischt und vorsichtig 15     gr     Aluminiumchlorid bei etwa 30-35 0 zugegeben.  Hierauf wird unter gutem Rühren im Laufe  einer Stunde noch 21     gr    Aluminiumchlorid zu  gefügt, wobei die Temperatur allmählich von  45-900 gesteigert und zum     Sehluss    noch  eine halbe Stunde auf 100 0 gehalten wird.  Während der Reaktion entweicht Salzsäure       -unter    Schäumen. Die dunkelbraune Schmelze  wird mit Wasser zersetzt, vom Wässerigen ab  getrennt, mit verdünnter Natronlauge und  dann mit Wasser gewaschen.

   Nach dem Trock  nen wird aus siedendem Benzol umkristal  lisiert. In der     gälte    scheidet sich reines     1.5-          Dibenzoylnaphtalin    vom     Fp.    186,5 0 kristal  linisch ab. Aus der Mutterlauge lässt sich noch  mehr     1.5-Dibenzoylnaphtalin    gewinnen, so-    wie     berizolleichtlösliche        Isomere,    welche sich  durch Alkohol oder Vakuumdestillation von       Nebenkondensationsprodukten    trennen lassen  (Schmelzpunkt ungefähr<B>3000</B> bei 12 mm  Druck).  



  Die Ausbeute an     1.5-Dibenzoylnaphtalin     beträgt ungefähr 60 %, an     isomerem        (ver-          mutlich        1.8-)Dibenzoylnaphtalin        ungefähr        20%     der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1.5-Diben- zoylnaphtalin; dadurch gekennzeichnet, dass man auf a-Benzoylnaphtalin Benzoylchlorid und Aluminiumchlorid einwirken lässt. Das 1.5-Dibenzoylnaphtalin hat den Fp. 186,5 0 und ist aus Benzol umkristallisierbar. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Verdünnungsmittels arbeitet.
CH132906D 1926-10-23 1927-10-24 Verfahren zur Darstellung von 1.5-Dibenzoylnaphtalin. CH132906A (de)

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