CH132920A - Verfahren zur Darstellung eines chlorhâltigen Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines chlorhâltigen Küpenfarbstoffes.

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CH132920A
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Switzerland
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chlorine
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anthradianthrone
vat dye
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines chlorhaltigen     Nüpenfarbstoffes.       In dem schweizerischen Patent Nr. 128231  ist ein Verfahren zur Darstellung eines gelben       Küpenfarbstoffes,        ms-Anthanthron,    dem die  folgende Konstitutionsformel     zususchreiben          iRt     
EMI0001.0006     
    angegeben, bei dem     allo-ms-Naphtodianthron     (hergestellt gemäss den Angaben des schwei  zerischen Patentes Nr. 127786) mit sauren       Kondensatiousmitteln    behandelt wird.

   Gemäss  dem Verfahren des schweizerischen Patentes  Nr. 132216 wird der gleiche Farbstoff erhalten,       wenn    man     allo-ms-Naphtodianthron    mit Oxy-         dationsmitteln    in saurer Lösung behandelt.  Schliesslich kann man den Farbstoff auch  gemäss der Angabe des schweizerischen  Patentes Nr. 132217 aus     2.2'-Dimethyl-ms-          naphtodianthron    durch Einwirkung alkali  scher Mittel erhalten.  



  Es wurde nun gefunden, dass man einen  wertvollen, orange färbenden     Küpenfarbstoff,     erhält, wenn man     ms-Anthradianthron    mit  einem     Chlorierungsmittel    behandelt. Der neue       Küpenfarbstoff,    ein     Dichlor-ms-anthradianthron     zeichnet sich von dem chlorfreien     ms-Anthra-          dianthron    durch seine tiefere Farbe und seine  vorzügliche Affinität aus. Die Einführung  des Chlors kann sowohl durch Behandlung  mit Chlor, als auch mit chlorentwickelnden  Mitteln erfolgen. Vorteilhaft arbeitet man in  Gegenwart von Katalysatoren.

   Als solche  kommen zum Beispiel Jod, Eisen und Schwefel  in Frage; man kann auch in Gegenwart  von Verdünnungsmitteln arbeiten.           Beispiel:     Man suspendiert 10 Teile     ma-Anthradian-          thron        (Farbstoff    des Schweizer Patentes       Nr.128231,    Beispiel 1) in 200 Teilen     Trichlor-          benzol,    gibt 0,5 Teile Jod zu und leitet bei       15011    solange Chlor ein, bis die Farbe des  Reaktionsproduktes orangerot geworden ist,  was etwa in einer Stunde der Fall ist, und  saugt nach dem Erkalten den orangeroten  Niederschlag ab.

   Der Farbstoff kann zwecks  Reinigung aus hochsiedenden Lösungsmitteln       umkristallisiert    oder in Form seiner Paste  mit     Hypochlorit    behandelt werden. Das ge  bildete     Dichlor-ms-anthradianthron    löst sich  in konzentrierter Schwefelsäure mit violetter  Farbe und liefert mit alkalischer     Hydrosulfit-          lösung    eine blauviolette     Küpe,    aus der Baum  wolle in gleichen Tönen angefärbt wird; beim  Waschen und Verhängen an der Luft erhält  man dann eine orange Färbung von hervor  ragender Echtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines chlor haltigen Küpenfarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man ms-Anthradianthron mit einem Chlorierungsmittel behandelt.
    --Der neue Farbstoff, ein Dichlor-ms-anthra- dianthron, stellt ein orangefarbenes Pulver dar, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit violetter Farbe löst und mit alkalischer Hydrosulfitlösung eine blauviolette Küpe liefert, aus der Baumwolle in gleichem Ton angefärbt wird, der beim Waschen und Ver hängen an der Luft in ein Orange von her vorragender Echtheit übergeht. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Chlo- rierung in Gegenwart von Katalysatoren arbeitet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter- ansprucb 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Chlorierung Chlor entwickelnde Stoffe benutzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart eines Verdünnungsmittels arbeitet.
CH132920D 1927-01-14 1927-11-21 Verfahren zur Darstellung eines chlorhâltigen Küpenfarbstoffes. CH132920A (de)

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