CH134360A - Verfahren zur Herstellung von Ketonen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ketonen.

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CH134360A
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water vapor
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Akti Holzverkohlungs-Industrie
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Holzverkohlungs Ind Aktien Ges
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  Verfahren zur Herstellung von     Ketonen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von Betonen durch  Einwirkung von Wasserdampf auf     ketonisier-          bare    Stoffe bei höheren Temperaturen, welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass in Gegen  wart von Katalysatoren, welche befähigt  sind, das angewendete     Wasser    mit den     ke-          tonisierbaren    Körpern in Reaktion zu bringen,  gearbeitet wird.

   Unter     "ketonisierbaren    Stof  fen" sind dabei verstanden primäre     alipha-          tische    Alkohole mit 2- oder mehr     C-Atomen,     sowie deren Abkömmlinge, z. B. Ester oder  Aldehyde. Als derartige Ausgangsstoffe  kommen z. B. Alkohole, wie Äthylalkohol,  Aldehyde, wie z. B.     Acetaldehyd,    Ester, wie  z. B.     Methylacetat,        Äthylacetat    usw. in Be  tracht.  



  Als Katalysatoren kommen in erster Linie  Sauerstoffverbindungen von Schwermetallen,  z. B. des Eisens, des Mangans, des Kupfers  usw., ferner die Metalle selbst, z. B. Eisen,  in Betracht. Mit Vorteil kann man Gemische    von Katalysatoren, wie z. B. Mischungen von  mehreren Metalloxyden oder von Metallen  und Metalloxyden verwenden.  



  Wie gefunden wurde, kann man die Wir  kung der eigentlichen Katalysatoren durch       AnwesenheitvonHilfskatalysatorenverbessern.     Unter Hilfskatalysatoren sind dabei     Stoffe     verstanden, welche für sich allein eine kata  lytische Wirkung im Sinne der     Ketonbildung     nicht oder nicht in genügendem Masse aus  zuüben vermögen, welche aber die Eigen  schaft besitzen, eine Verbesserung und Ver  längerung der Wirksamkeit der eigentlichen  Katalysatoren hervorzurufen. Als Hilfskata  lysatoren kommen vorzugsweise Sauerstoff  verbindungen von Leichtmetallen, wie z. B.

         Calciumcarbonat,        Calciumoxyd,        Magnesium-          carbonat,        Magnesiumoxyd    und dergleichen in  Betracht.  



  Mit besonderem Vorteil wendet man  Mischkontakte an, z. B. solche, welche Eisen  oxyd und     Calciumcarbonat    oder     Eisenoxyd,.         Eisen und     Calciumoxyd    enthalten. Ausge  zeichnete Ergebnisse wurden mit oxydiertem  Eisen, z. B. oxydierten Eisenspänen erzielt,  insbesondere dann, wenn zugleich noch Hilfs  katalysatoren, wie     Calciumoxyd,    Magnesium  oxyd usw. zugegen waren.  



  Auch Stoffe oder Mischungen, welche, wie  z. B. eisenhaltige Mineralien, Katalysatoren,  gegebenenfalls in Mischung mit Hilfskataly  satoren enthalten, können zur     Ketonisierung     verwendet werden.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen,  Mischkontakte derart zur Anwendung zu  bringen, dass die Komponenten derselben  möglichst in guter Berührung miteinander  sind, z. B. so, dass die einzelnen Körner der       Kontaktmasseausden    Komponentenzusammen  gesetzt sind oder derart, dass eine Kompo  nente als Träger für die andere dient. So  kann man z. B. Eisenspäne oberflächlich oxy  dieren und zugleich noch Hilfskatalysatoren,  wie z. B.     Calciumcarbonat,    darauf nieder  schlagen.  



  Schliesslich hat es sich noch als vorteil  haft erwiesen, die Kontakte in poröser Form  zur Anwendung zu bringen, z. B. als poröses,       oberflächlich    oxydiertes Eisen, auf welchem  Hilfskatalysatoren, z. B.     Calciumcarbonat,     niedergeschlagen sind.  



  Die Anwendung der Katalysatoren erfolgt  z. B. in der Art, dass der     ketonisierbare    Aus  gangsstoff, gegebenenfalls Gemische mehrerer       ketonisierbarer    Ausgangsstoffe in Gegenwart  oder Abwesenheit von an der Reaktion nicht  teilnehmender Stoffe zusammen mit Wasser  dampf bei Reaktionstemperaturen, welche im  allgemeinen zwischen 250 und 650   liegen,  über die Katalysatoren, welche z. B. in  Röhren untergebracht sind, geleitet werden.  



  Mehr oder weniger erschöpfte Katalysa  toren können durch Behandeln mit Sauerstoff  oder     sauerstoffhaltigen    Gasgemischen, wie  z. B. Luft, gegebenenfalls unter Zusatz von  Wasserdampf bei höheren Temperaturen, z. B.  bei etwa 500   aktiviert werden. Die Be  endigung des     Aktivierungsvorganges    ist daran  zu erkennen, dass Sauerstoff nicht mehr ab  sorbiert wird. Vorteilhaft wird die Aktivierung    der Katalysatoren in kürzeren Zwischenräumen,  das heisst in Zeitpunkten vorgenommen, bei  welchen ein merkliches Nachlassen der Kata  lysatoren noch nicht in Erscheinung getreten  ist.

   Hierdurch erzielt man ständig hohe Aus  beuten an     Ketonen.    Die Lebensdauer der  Katalysatoren kann auch dadurch verlängert  werden, dass ohne Unterbrechung des     Keto-          nisierungsvorganges    geringe Mengen von Luft  zusammen mit den Reaktionskomponenten in  den Kontaktraum eingeführt werden. In  manchen Fällen kann man auch mit Wasser  dampf allein aktivieren. Man braucht dann  lediglich bei Durchführung des     Ketonisierungs-          vorganges    die Zufuhr der zu     ketonisierenden     Stoffe von Zeit zu Zeit abzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ketonen durch Einwirkung von Wasserdampf auf ketonisierbare Stoffe bei höheren Tempera turen, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegen wart von Katalysatoren, welche befähigt sind, das angewendete Wasser mit dem ketonisierbaren Körper unter Ketonbildung in Reaktion zu bringen, gearbeitet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffen und Was serdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche Sauerstoffverbindungen von Schwer metallen enthalten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Katalysatoren, welche Eisenoxyd enthalten. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffon und Was serdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche Metalle enthalten. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffen und Wasserdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche Metall- sauerstoffverbindungen und Metalle ent halten.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffen und Was serdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche neben Katalysatoren noch die Wirkung derselben verbessernde und ver längernde Hilfskatalysatoren enthalten. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Aus gangsstoffen und Wasserdampf über Kata lysatoren geleitet wird, welche neben Sauerstoffverbindungen von Schwermetallen noch Sauerstoffverbindungen von Leicht metallen enthalten.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeich net, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffen und Wasserdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche neben Sauerstoffverbindungen von Schwermetallen und Metallen selbst noch Sauerstoffverbin dungen von Leichtmetallen enthalten. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von ketonisierbaren Ausgangsstoffen und Wasserdampf über Katalysatoren geleitet wird, welche aus oberflächlich oxydierten Eisenteilen be stehen. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischung von keto- nisierbaren Ausgangsstoffen und Wasser dampf über Katalysatoren geleitet wird, welche aus oberflächlich oxydierten Eisen teilen, welche mit Hilfskatalysatoren beladen sind, bestehen.
CH134360D 1925-06-30 1926-04-10 Verfahren zur Herstellung von Ketonen. CH134360A (de)

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