CH135171A - Verfahren zur Herstellung von Strassen und dergl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Strassen und dergl.

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CH135171A
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CH
Switzerland
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emulsion
concrete
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Company The Flintkote
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Flintkote Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/353Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with exclusively bituminous binders; Aggregate, fillers or other additives for application on or in the surface of toppings with exclusively bituminous binders, e.g. for roughening or clearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Strassen und dergl.    Es gibt bereits Strassen mit Betonpflaster  und einem auf der Beton     unterlageangebrachten     Belag, bestehend aus Asphalt oder     erdpech-          haltigem    Material, der die Abnutzung der  ganzen Strasse aufhält. Bei diesen Strassen  bekannter Anordnung war die Verbindung  des Belags mit der Unterlage nicht immer  eine sehr innige.  



  Nach der vorliegendem Erfindung wird  nun eine Strasse hergestellt, in welcher die  die Abnutzung aufnehmende Schicht aus  Asphalt oder     erdpechhaltigem        Stoff    mit dem  Betonbett innig vereinigt und fest daran  gebunden ist, und zwar wird dies dadurch  erreicht, dass die Bindung stattfindet, ehe  sich die Betonmasse vollständig gesetzt hat,  das heisst ehe sie vollständig erhärtet ist.

    Ferner wird in neuartiger     Weise    gerade durch  diese Einverleibung der     erdpechhaltigen    oder  Asphaltschicht mit dem Beton vor der  Erhärtung des letzteren die     Wasserabbindung     des Zementes beträchtlich verzögert, und  gerade beim Bau von Betonstrassen hat sich  gezeigt, dass durch diese Verzögerung der    Härtung oder vollständigen Befreiung von  Wasser die vorteilhaften Eigenschaften solcher  Strassen bedeutend gesteigert werden. Die  Lebensdauer der Strasse ist selbst bei starker  Abnutzung dann eine beträchtlich höhere als  bei möglichst rascher Trocknung des Betons.

    Diese rasche Trocknung wird durch die Ein  verleibung der     Erdpechmasse    in den noch  feuchten Beton in weit höherem Masse ver  zögert, als durch die bekannte Aufbringung  eines solchen Belags auf den zum Teil schon  erhärteten Beton.  



       Vorteilhafterweise    kann man beim Ver  fahren nach der vorliegenden Erfindung Steine  und Kieselstücke an der Oberschicht der  Betonmasse so einbringen, dass sie zum Teil  in die Betonmasse und zum Teil in die  asphaltartige Schutzschicht eingebettet wer  den. Durch diese Einverleibung der Steine  und Kiesel in die Schutzschicht wird die  letztere besonders zäh und kann den im  Gebrauch     auftretenden    Stössen in höherem  Masse widerstehen.

   Durch diese Einbringung  der Steine in die Schutzmasse und auch in      die Betonmasse selbst wird gerade die Schutz  schicht an der Betonmasse äussert fest ver  ankert, im Gegensatz zu andern Strassenbauten,  in welchen eine asphaltartige     Schutzschicht     mit einem Betonunterbett vereinigt war und  in welchen die Schutzschicht häufig abge  schabt oder nahezu abgerollt werden konnte.  Die Bildung der Schutzschicht mit der noch  feuchten Betonmasse hält diese Schicht an  dem Strassenbett in höherem Masse fest und  die Strassenoberfläche wird dadurch ihrer  Härte und Stärke nicht beraubt, ohne die  Vorteile der Elastizität aufzugeben oder aber  durch den Gebrauch abgewetzt zu werden.  



  Das Verfahren wird beispielsweise wie  nachstehend beschrieben ausgeführt:  Ein Unterbett, bestehend aus     Portland-          Zement    -Beton, wird in bekannter Weise  gelegt. Während sich dieses Unterbett     noch     in plastischem Zustand befindet und ehe es  sich erhärtet hat, wird darauf eine Oberflächen  schicht, enthaltend Erdpech oder Asphalt  oder     dergl.    aufgebracht. Diese Schicht wird  in Gestalt einer     emulsierten    Mischung aus  Wasser, Erdpech und einem     Emulsionsmittel,     wie zum Beispiel Ton aufgebracht.

   Dieser  Emulsion mögen andere Zusätze beigegeben  werden, beispielsweise faserhaltige Zusätze,  wenn Geräuschlosigkeit gewünscht wird, oder  metallhaltige Zusätze, wenn eine weitere Ver  stärkung der     Schutzschicht    beabsichtigt ist.  



  Die Herstellung der Emulsion geschieht  vorzugsweise wie in Nachstehendem be  schrieben  Ton von kolloidaler Feinheit wird mit  Wasser gemischt, wobei die Temperatur vor  zugsweise höher als die gewöhnliche gehalten  wird, bis ein zäher flüssiger Brei entsteht. Um  eine innige     Durchmischung    des Tones mit  Wasser und eine Emulsion herbeizuführen,  müssen alle jene Teilchen, die der Einwirkung  durch Wasser zugänglich sind, gehörig auf  gebrochen und durch Rührwerke oder     dergl.     in Mischung mit dem Wasser gebracht wer  den. Dieser breiartigen Mischung wird     erd-          pechhaltiges    Material, wie Asphalt in flüssigem  Zustand, das heisst erhitzt, zugesetzt.

   Asphalt,  der sich besonders zu     diesem    Zweck eignet,    ist etwas weicher Asphalt, obwohl gerade  für verschiedene     Klimata    verschieden Asphalt  sorten gewählt werden können und auch  wohl die Verkehrszustände bei der Wahl der  Asphaltsorte bestimmend mitwirken müssen.  Jedenfalls muss dieser     erdpechhaltige        Stoff     den     Emulsionsteilohen    gestatten, zusammen  zufliessen und sich gleichmässig zu verbinden,  um aneinander hängen zu bleiben, wenn die  Mischung in Gestalt eines Belages oder einer  dünnen Schicht gewöhnlichen atmosphärischen  und gewöhnlichen Temperaturzuständen aus  gesetzt wird.

   Die     Verklebung    der     Emulsions-          teilchen    des     erdpechhaltigen    Materials stellt  sich     besonders    dann ein, wenn das Wasser  aus der Emulsion entfernt wird, vorausgesetzt  natürlich, dass die Emulsion eine mit Wasser  und Ton hergestellte Emulsion ist. Sollte als       Emulsionsmittel    statt des Tons ein anderer  Werkstoff gewählt werden, so kann das  Zusammenlaufen und Zusammenkleben der       Emulsionsteilchen    selbst schon dann erreicht  werden, wenn das Wasser aus der Emulsion  noch nicht vollständig abgeschieden worden  ist.

   Bei der Erzeugung dieser Emulsion wird       der        Asphalt        allmählich        der        wässerigen        Mi-          schung    so zugesetzt, dass zuerst ein verhält  nismässig steifer Brei entsteht, der eine  Emulsion bildet. In dieser Emulsion ist das  Wasser die äussere Phase und das Erdpech  die innere Phase. Die Emulsion wird nicht  zustande kommen oder aber eine Phasen  umkehr wird eintreten, wenn die wässerige  Tonmischung in den Asphalt' eingegossen  wird. Die Phasenumkehr würde jedoch die  Schutzwirkung einer solchen Emulsion für  Strassenbauzwecke zunichte machen.  



  Vorzugsweise wird der Asphalt auf eine  Temperatur von 65-200   erhitzt, wenn er   der wässerigen Mischung zugesetzt wird, denn  gerade durch diese Erhitzung und Verflüssi  gung des     Asphaltes    breitet er sich gleich  förmig in der wässerigen Mischung aus. Die  Emulsion wird vervollständigt, wenn der  Zusatz in einem passenden     Quetschwerk    oder       dergl.    vollzogen wird.     In    einem derartigen  Mahl- oder     Quetschwerk    muss dann eine  Temperatur aufrecht erhalten werden, die min-           destens    die     Schmelztemperatur    des     Asphaltes     erreicht.  



  Auf Gewicht bezogen hat die Emulsion  in vielen Fällen folgende Zusammensetzung:  50 Teile Ton, 35 Teile Wasser, 15 Teile  Asphalt.  



  Diese Emulsion kann auf das Strassenbett  ohne beträchtliche Erhitzung angebracht  werden und über dasselbe in bekannter Weise  durch Brecher, Schaber oder dergleichen aus  gebreitet werden. Durch diese Aufbringung  auf das noch feuchte Unterbett aus Beton  wird die Abscheidung des Wassers aus dem  Beton ganz bedeutend verzögert, und auf  diese Weise trägt die Schutzschicht zur  künstlichen Alterung der Betonmasse bei.  



  Wenn die Schutzschicht in Gestalt eines  verhältnismässig dicken Belages zur Anwen  dung gelangt,     kann    sich der Belag selbst  mehr oder     weniger    mit der Oberschicht der  noch feuchten Betonmasse mischen, nament  lich     wenn    die Werkzeuge zur Ausbreitung  der Schutzschicht entsprechend gewählt wer  ben und bei ihrer Anwendung in die feuchte  Betonmasse selbst noch eindringen. Jene Zu  stände, die häufig das Anhaften einer Asphalt  schicht mit Beton ganz verhindern oder die  Bindekraft     sehn    schwächen, werden dadurch  gänzlich beseitigt.

   Soll eine besonders starke,  der Abnutzung hohen Widerstand entgegen  setzende Oberfläche geschaffen werden, so  mag auf die noch flüssige Schutzschicht, be  stehend aus dieser Emulsion, eine Schicht  von Steinen oder Kieseln aufgebracht werden.  Steine mit ungefähr 4-8 qcm Abnutzfläche  werden gleichförmig über die Schutzschicht  hin ausgebreitet, solange diese Schicht noch  feucht ist, und werden dann durch Stampf  werkzeuge oder leichtere Strassenwalzen in  die Schutzschicht hineingedrückt, bis sie  nicht nur die Schutzschicht durchsetzt haben,  sondern sich auch in die Betonmasse teil  weise eingegraben) habe)).

   Erst dann lässt man  den Beton erhärten und gestattet die Ver  dunstung des darin befindlichen Wassers, so  dass die ganze Erdpechschicht während dieser  Zeit sich zu einer fest zusammenhängenden    Schicht verändert, und daraufhin ist die  Strasse gebrauchsfertig.  



  Zu den faserigen Stoffen, die einer derar  tigen Schutzschicht mit einverleibt werden  können, gehören Fasern, wie sie zur Her  stellung von Papierzeug benutzt werden,  pflanzliche und mineralische Fasern, Säge  späne oder     dergl.     



  Statt einer verhältnismässig dicken Schutz  schicht, womöglich noch verstärkt durch eine  obere Schicht von harten Steinen oder Kieseln,       kann    auch eine dünne filmartige Schicht der  Emulsion benutzt werden. Eine solche Schicht  dient in erster Linie dem Zweck, die Ober  fläche des Betonbettes wasserdicht abzu  schliessen, worauf sich natürlich diese Ab  schlussschicht ebenfalls fest mit der Beton  masse     vereinigt    und nach der Verdunstung  des Wassers aus der Emulsion in bleibender  Bindung mit der Betonmasse steht.

   Eine der  artige nur dem Abschluss des Betonbettes  dienende Emulsion mag etwas anders     zri-          sammengesetzt    sein und     mag    namentlich  Asphalt in höherem Masse enthalten, als die  oben beschriebene     Ernulsion.    Man benutzt in       diesem        Fall        55-70        %        Asphalt,        2-5        0%        Ton     oder ein anderes     Emulsionsmittel    und der  Rest ist Wasser.

   Diese sehr dünnflüssige  Emulsion hat den Vorteil, dass sie sich auf  die noch feuchte     Betonmasse    durch Sprüh  vorrichtungen in fein verteiltem dünnem  Zustand aufbringen lässt.  



  Die Emulsion selbst kann auch mit Seife,       sulfuriertem   <B>01</B> und     dergl.    aufbereitet werden  und auch hier wird die nötige     Tonmasse     oder eine andere die Emulsion herbeiführende       Masse    zugesetzt, damit die Mischung ihre  gleichartige Zusammensetzung ständig beibe  hält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Strassen und dergl. mit einem Betonunterbau, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesen Unterbau eine erdpechhaltige Schicht aufgebracht wird, wenn) sich die Betonmasse des Unterbaues noch in feuchtem Zustand befindet, das heisst ehe sie vollständig erhärtet ist, wodurch die Verbindung der Schutzschicht mit der Beton masse zu einer innigen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Form einer Emulsion, enthaltend: Erdpech, Asphalt oder dergl., aufgebrachte Schutzschicht mit der Oberschicht des Betonbettes, die sich noch in feuchtem Zustand befindet, durch mischt wird, um die Bindung der Schutz schicht an der Betonmasse zu einer stär keren zu gestalten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht in Form einer Emulsion eines erdpechhaltigen Stoffes in Wasser aufgebracht wird, wo bei als Mittel zur Herbeiführung der Emul- eion zwischen Erdpech und Wasser ein solches verwendet wird, dass den alka lischen Bestandteilen des Strassenbettes gegenüber neutral ist. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erdpechhaltige Emulsion in Gestalt eines dünnen film artigen Überzuges auf die noch feuchte zementartige lasse aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Aufbringung der Schatzschicht, bestehend aus der erd- pechhaltigen Emulsion und während sich letztere noch in weichem Zustand befindet, Steine, Kiesel oder dergl. auf die Emul sion aufgebracht und in die Oberfläche des betonartigen Unterbettes eingedrückt werden, so dass diese obere harte Stein schicht aus Steinen und Kieseln sich so wohl mit dem Unterbett aus Beton, als auch mit der Schutzschicht der Emulsion verbindet.
CH135171D 1928-10-04 1928-10-04 Verfahren zur Herstellung von Strassen und dergl. CH135171A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101473B (de) * 1952-11-17 1961-03-09 Teerbau Gmbh Strassenbau Aus Unterbeton mit fugenlos aufgelegter bituminoeser Decke bestehender Verkehrsweg

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1101473B (de) * 1952-11-17 1961-03-09 Teerbau Gmbh Strassenbau Aus Unterbeton mit fugenlos aufgelegter bituminoeser Decke bestehender Verkehrsweg

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