CH136130A - Einrichtung zur Regelung des Gleichlaufes zweier oder mehrerer einzeln angetriebener Maschinen oder Antriebswellen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Gleichlaufes zweier oder mehrerer einzeln angetriebener Maschinen oder Antriebswellen.

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CH136130A
CH136130A CH136130DA CH136130A CH 136130 A CH136130 A CH 136130A CH 136130D A CH136130D A CH 136130DA CH 136130 A CH136130 A CH 136130A
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sep
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zur Regelung des Gleichlaufes     zweier    oder mehrerer einzeln  angetriebener Maschinen oder     Antriebswellen.       Zur Regelung der Geschwindigkeit zweier  oder mehrerer einzeln angetriebener Ma  schinen, die in absolutem oder relativem  Gleichlauf betrieben werden sollen, werden  vorteilhaft Differentialgetriebe mechanischer  oder elektrischer Art verwendet. Solche       Differentialgetriebe    sind in den verschiedensten  Ausführungsformen seit langem bekannt. Ihre  Wirkung besteht darin, dass zum Beispiel bei  der mechanischen Ausführung die Umlaufs  zahl jeder der anzutreibenden Wellen mit der  Geschwindigkeit einer Leitwelle verglichen  wird.

   Die Achse des zwischen den beiden  angetriebenen Rädern befindlichen Planeten  rades steht bei absolutem Gleichlauf räum  lich still. Weicht die Geschwindigkeit der zu  überwachenden Maschine von der     Leit-          geschwindigkeit    ab, so bewegt sich die Achse  des Planetenrades mit einer Geschwindigkeit,  die der     Umlaufszahldifferenz    der beiden an  getriebenen Räder entspricht. Diese Differenz  bewegung wird auf das Regelorgan der zu    überwachenden Maschine übertragen, um da  durch die     Gleichlaufstörung    auszugleichen.  



  Um pendelfreie Regelung zu erzielen, muss  die     Reglergrösse    und     die        Verstellgeschwindig-          keit    des Reglers auf das     Trägheitsmoment     der angetriebenen Massen und die     Belastungs-          charakteristik    der Antriebsmaschine sorgfältig  abgestimmt sein. Von ausschlaggebender Be  deutung ist hierbei, dass Grösse und Ge  schwindigkeit der     Reglerverstellung    dem       Drehwinkelfehler    der zu überwachenden An  triebswelle direkt proportional sind. Zwischen  Differentialgetriebe und Regelorgan ist daher  eine bestimmte Übersetzung erforderlich.

   Diese  ergibt pendelfreie Regelung jedoch nur für  eine bestimmte     Umlaufszahl.     



  Vielfach wird die Aufgabe gestellt, die  Geschwindigkeit der in Gleichlauf zu hal  tenden Maschinen in weiten Grenzen, zum  Beispiel im Verhältnis von etwa 1 : 3 oder  1 : 10 usw. veränderlich einzustellen. Hierbei  zeigt es sich störend, dass je nach der Arbeits-           geschwindigkeit    die Empfindlichkeit der Re  gelung sehr verschieden ist. Angenommen,  eine Antriebsmaschine, zum Beispiel ein  Elektromotor sei zwischen 1000 und 100       U/Min.    regelbar und solle in Abhängigkeit  von einem andern, von demselben Kraftnetz  mit regelbarer Spannung gespeisten Führer  motor in Gleichlauf gehalten werden. Die  Übersetzung im Differentialgetriebe sei 1 : 1  und die zwischen Differentialgetriebe und Reg  ler sei 1 : 5.

   Die     Umlaufszeit    der Regler  kurbel bei einer Drehzahlstörung des Motors  von 1 /o ist bei 100     U/Min.    zehnmal so gross  als bei 1000     U/Min.,    und zwar  
EMI0002.0006     
  
    <U>60</U>
<tb>  1000 <SEP> - <SEP> 990 <SEP> 5 <SEP>   <SEP> 30 <SEP> sek./pro <SEP> Umdr. <SEP> bei
<tb>  1000 <SEP> U/Min.
<tb>  <U>60</U> <SEP> , <SEP> 5 <SEP> - <SEP> <B>300</B> <SEP> sek./pro <SEP> Umdr. <SEP> bei
<tb>  100 <SEP> - <SEP> 99
<tb>  100 <SEP> U/Min.       Im unteren Geschwindigkeitsbereich wirkt  daher die Regelung sehr träge.

   Wird die  Übersetzung zwischen     Differentialgetriebe     und Regler zum Beispiel 1 : 1 gewählt, so  ist die     Verstellgeschwindigkeit    der Regler  kurbel fünfmal so gross, also bei 100     U/Min.     60 sek. für eine Umdrehung. Die Regelung  würde dabei vielleicht bei etwa 100     U/Min.     des Motors gerade richtig, bei 1000     U/Min.     dagegen zu schnell erfolgen und     Pendelungen     hervorrufen.  



  Um diese Mängel zu beheben werden er  findungsgemäss zwischen die Differentialge  triebe und die von ihnen     beeinflussten    Regel  organe     Übersetzungsgetriebe    mit verschieden  einstellbarer Übersetzung eingeschaltet. Diese  veränderlichen Übersetzungsgetriebe können  Reibungsgetriebe oder Stufengetriebe von ge  nügender Stufenzahl in verschiedener, an sich  bekannter Ausführung sein. Es können selbst  tätig veränderliche Getriebe und auch Zahn  rad- oder Kettenübertragungen in der bisher  üblichen Ausführung verwendet werden. Bei  diesen müssten jedoch, um je nach der Arbeits  geschwindigkeit das Übersetzungsverhältnis  zu ändern, die Zahn- beziehungsweise Ketten  räder ausgewechselt werden. Diese umständ  liche Massnahme bedingt Zeitverluste und ihre  Anwendung erfordert aufmerksame Bedienung.

      Die Anordnung des Erfindungsgegenstandes  sei an dem in beigefügter Zeichnung darge  stellten Beispiel erläutert. Hier sind drei Ma  schinen dargestellt, deren     Geschwindigkeit     zum Beispiel durch Änderung des Druckes  in der gemeinsamen Speiseleitung 1 in weiten  Grenzen einstellbar ist. Um diese Maschinen  in bekannter     Weise    in Gleichlauf zu halten,  wird die     Umlaufszahl    der Maschinen     1V1,,        111s     in Abhängigkeit von     Hi    mittelst mechanischer  Differentialgetriebe 4 überwacht, die bei Gleich  laufsstörungen durch Einwirkung auf die  Regelorgane 3 den Gleichlauf wieder her  stellen.

   Die     Differentialgetriebe    4 sind einer  seits über die Räder     ri    durch die Leitwelle  5 mit der Geschwindigkeit der Maschine     Hi,     anderseits über die Räder     r2    mit der Ge  schwindigkeit der zugehörigen Maschinen     1'1T-          beziehungsweise        111s    angetrieben.

   Soll nicht  ein absoluter, sondern ein relativer Gleichlauf  der Maschinen erzielt werden, so können ver  änderliche Übersetzungsgetriebe     ii,        X2    zwi  schen die zu regelnde Maschine und die  Räder     r-,    eingefügt werden.     r3    ist das  das Gehäuse tragende Planetenrad des Diffe  rentialgetriebes 4. Zwischen dem Differential  getriebe 4 und den Regelorganen 3 sind die  einstellbar veränderlichen Übersetzungsge  triebe     K3,        K4    geschaltet. Das Einstellorgan  dieser Übersetzungsgetriebe steht zum Beispiel  unter dem Einfluss der     Fliehkraftvorrichtung    6.

    Durch diese wird erreicht, dass bei niedriger  Arbeitsgeschwindigkeit der Maschinen     112i,        j112,          11s    das kleinste, und bei höchster Arbeits  geschwindigkeit das grösste Übersetzungsver  hältnis in den Getrieben     Ida,        g4        selbsttätig     eingestellt wird.  



  Die Einstellung der Getriebe     g3,        K4    kann  statt von der     Umlaufszahl    der Maschinen  oder der Leitwelle auch von andern, die Ar  beitsgeschwindigkeit der Maschinen bestim  menden Betriebsgrössen abhängig gemacht  werden. So zum Beispiel können die Einstell  organe der Getriebe     K3,   <I><U>K,</U></I> statt von den       Fliehkraftvorrichtungen    6 durch Druckmesser  oder elektromagnetische Einwirkung in Ab  hängigkeit von dem Druck in der Speiseleitung  1 beziehungsweise der Spannung oder Frequenz      eines der Speiseleitung entsprechenden elek  trischen Kraftnetzes oder eines der Welle  entsprechenden Leitnetzes verstellt werden.  



  Die Erfindung erstreckt sich ferner auf  die Anwendung der vorerwähnten selbsttätig  einstellbaren Übersetzungsgetriebe bei solchen  Regeleinrichtungen, wo durch Gleichlauf  störungen die Verstellung motorisch betrie  bener Regelorgane bewirkt wird. Dabei sind  die Übersetzungsgetriebe zwischen die     Ver-          stellmotoren    und die von ihnen angetriebenen  Regelorgane zu schalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Einrichtung zur Regelurig des Gleichlaufes zweier oder mehrerer einzeln angetriebener 141aschinen oder Antriebswellen mittelst me chanischer oder elektrischer Differentialge triebe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Differentialgetriebe und die von ihnen be- einflussten Regelorgane Übersetzungsgetriebe mit verschieden einstellbarer Übersetzung eingeschaltet sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungs verhältnis der Übersetzungsgetriebe in Ab hängigkeit von den die Geschwindigkeit der zu überwachenden Maschinen be stimmenden Betriebsgrössen oder von der Geschwindigkeit der Maschinen selbst selbsttätig veränderlich ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Einstellung der Maschinengeschwindigkeit dienende Organ bei seiner Verstellung das Übersetzungs verhältnis zwangsläufig und selbsttätig ändert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als veränderliche Über setzungsgetriebe, Reibungsgetriebe oder Stufenrädergetriebe angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die selbsttätig veränderlichen einstellbaren Übersetzungsgetriebe zwischen die Verstellmotoren und die von ihnen an getriebenen Regelorgane solcher Regel einrichtungen geschaltet sind, bei denen in Abhängigkeit von Gleichlaufstörungen motorisch betriebene Regelorgane verstellt werden.
CH136130D 1927-10-18 1928-10-08 Einrichtung zur Regelung des Gleichlaufes zweier oder mehrerer einzeln angetriebener Maschinen oder Antriebswellen. CH136130A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116012B (de) * 1954-02-26 1961-10-26 Lufttechnische Ges M B H Einrichtung zum Anfahren der zweiten von zwei zeitweise gekuppelten Arbeitsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116012B (de) * 1954-02-26 1961-10-26 Lufttechnische Ges M B H Einrichtung zum Anfahren der zweiten von zwei zeitweise gekuppelten Arbeitsmaschinen

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