CH136964A - Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb des Phonogrammträgers, insbesondere für die Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen. - Google Patents

Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb des Phonogrammträgers, insbesondere für die Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen.

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CH136964A
CH136964A CH136964DA CH136964A CH 136964 A CH136964 A CH 136964A CH 136964D A CH136964D A CH 136964DA CH 136964 A CH136964 A CH 136964A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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  Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb des     Phonogrammträgersg    insbesondere für  die Aufnahme und     Wiedergabe    von     Tonfilmen.       Bei     phonographischen    Darbietungen ist  es in bezug auf Qualität und Originaltreue  .der reproduzierenden Laute von grosser Wich  tigkeit, dass die     Vorbeibewegung    des     Phono-          grammträgers    an der Steuerstelle vollkom  men kontinuierlich     erfolgt.     



  Um die     Fortbewegungsgeschwindigkeit     des     Phonogrammträgersunmittelbar    an der  Steuerstelle absolut konstant zu halten und       stossweise        Geschwindigkeitsschwankungen     der treibenden Achse von :der getriebenen       Achse        fernzuhaften,        ist        bereits     die Antriebswelle     fdes        Phono-          bTammträgers    mit einem Schwungrad zu ver  sehen und den Antrieb dieser Welle mittelst  einer elastischen Kupplung erfolgen zu  lassen.  



  Diese bekannte Anordnung     h,at    jedoch  grosse     Naehtelle.    Bei der geringen     Um-          dreliungszahl    ,der Antriebswelle des     Phono-          grammträ#ers    ist es notwendig,     .die        :Schwung-          ma±...e        ausserordentlich    gross zu machen. da    die Wirkung des rotierenden     :Schwungrades     als Energiespeicher abhängig ist von dem       Produkt        aus        Trägheitsmoment    und Umfangs  geschwindigkeit.

   Bei der geringen Umlauf  ,zahl der Transportrolle muss also das     Träg-          'heitsmoment    und damit     idie    Masse des  Schwungrades sehr gross gewählt werden,       was    im     Hinblick    auf die Apparatur ganz  erhebliche Nachteile hat.  



  Da     ferner    jede Musse     in        Verbindung    mit  einer Feder ein     schwingungsfähiges        Gebilde     darstellt, das eine     gewisse        Eigenschwingung     besitzt, so liegt die     Vermutung    nahe, dass  auch bei der     obenerwähnten        Kombination     von Schwungrad und     elastischer    Kupplung  solche     'Schwingungen    oder     Pendelungen    vor  kommen     können.    Es hat sich nun tatsächlich       gezeigt,

          @dass,    besonders bei     stossweisen    Dreh  momentschwankungen, ganz erhebliche     Pen-          delungen    des     erwähnten    Systems ,;

  Schwung  masse     -f-    elastische     Kupplung"    auftreten, die  sich     infolge    der festen     Verbindung    zwischen       Schwungrad    und     Transportrolle    unmittelbar      auf die Steuerstelle des     Phonogrammträgers     übertragen und     infolgedessen    unerwünschte  Änderungen in der Fortbewegungsgeschwin  digkeit des     Phonogram-mträgers    hervorrufen.  Es wird also bei der angegebenen Anord  nung in dieser Hinsicht gerade das Gegen  teil von dem erreicht, was erreicht werden  soll.

   Die     Pendelungen        bezw.    Schwingungen  machen sich besonders bei Inbetriebnahme  (Anlaufen) des Phonographen sehr störend  bemerkbar und lassen erst     dann    nach, wenn  die     Schwungradwelle    die     normale    Tourenzahl  erreicht, was bei der durch die geringere  Umlaufzahl der     Transportwelle    bedingten  grossen Schwungmasse einen verhältnismässig       grossen    Zeitraum .beansprucht.

   Der während  dieser     lanben    Anlaufzeit     .an    der Steuerstelle  vorbeigeführte     Phonogrammträger    ist daher  für die phonographische Aufzeichnung nicht  zu gebrauchen und bedeutet einen, bei jedes  maigem Anlaufen sich wiederholenden,  unerwünschten Verlust. Aber auch     während     des     normalen    Betriebes lassen sich .die     Pen-          delungen    nicht vermeiden, da jede Unregel  mässigkeit des Antriebes (Riemenverbin  dungsstelle, Riemenschlag, Riemenschlupf)  oder des     Phonogrammträgers,        beispielsweise     eine Filmklebestelle, neue Schwingungen  hervorruft.  



  Diese Nachteile     werden    gemäss vorliegen  der Erfindung dadurch vermieden,     .dass    das  den     Phonogrammträger    an der     Steuerstelle     v     orbeibewegende    Transportelement, beispiels  weise eine     Filmtransportrolle,    starr mit dem       Antriebsmotor    gekuppelt ist, während die       ürigen    Getriebeteile -der Einrichtung, wie  Leitrolle,     Aufwickelvorrichtung    und der  gleichen,

   über eine     elastische    Kupplung von  dem gleichen Antriebsmotor angetrieben  werden und .an mindestens einer     Stelle    mit  einer     Schwungmasse    versehen sind.     S,ch'äd-          liche        Pendelungen    an der Steuerstelle, wie sie  bei den bisher bekannten Anordnungen vor  handen waren, können daher im vorliegenden  Fall nicht eintreten,     Et\vaige,Stösse,    die von  Vor- und     Naehtransportorganen    des     Phono-          grammträgers    oder von der     Aufwickelvor-          richtung,

      falls solche Elemente verwendet    werden, herrühren, wirken sich bei der vor  liegenden Anordnung so aus,     dass    zwar auch  "elastische Kupplung ;     Schwungmasse"    zu  Schwingungen angestossen wird,     dass    aber  diese Schwingungen sich nicht unmittelbar  auf die Steuerstelle übertragen, wie es bei  früher vorgeschlagenen Anordnungen der  Fall war.

   Es werden vielmehr den     auftreten-          .den        Pendelungen    entsprechende, nach einer       gedämpften        .Schwingung    verlaufende     Dreh-          momentsehwankungen    auf den Motor aus  geübt, die ihrerseits wieder, entsprechend der       Charakteristik,des    Motors, geringe Drehzahl  änderungen hervorrufen. Erst -diese mini  malen Schwankungen, die nur einen geringen       Bruchteil    der obenerwähnten     Pendelungen     ausmachen, übertragen sich zur Steuerstelle.

    Verwendet man nun noch einen, gegenüber  periodischen     Belastungsstössen        unempfind-          li:chen,    das heisst gut gedämpften Motor, so  lassen sich auch .diese geringfügigen, fast  unmerklichen     Drehzahländerungen    noch ver  meiden.

   Der Motor wird zweckmässig so  stark genommen,     da.ss    er nur mit einem Bruch  teil seiner     Leistung    belastet ist.     Zur    Vermei  dung schädlicher     Resonanzen    wählt man       zweckmässigerweise    einen Motor, dessen       Eigenpendeld@auer    des aus der elastischen       Kupplung    und der     hiermit    gekuppelten       Schwungmasse    bestehenden     Systemes    stark  abweicht. Der Antriebsmotor ist vorteilhaft.

    derart     ausgebildet,    dass seine Pendelneigung  möglichst herabgesetzt wird     bezw.    ver  schwindet. Man verwendet also zweck  mässig einen Elektromotor mit     N        ebenschluss-          charakteristik.        Wendet    man diese Mittel an,  so ist es also möglich, eine vollkommen stoss  uni pendelfreie, das heisst kontinuierliche  Fortbewegung des     Phon.ogrammträgers    an  der Steuerstelle zu erzielen.  



  Auf der     ,Zeichnung    ist die Erfindung  beispielsweise für einen optischen Phono  graphen veranschaulicht, und zwar zeigt       Abb.    1 das Schema einer Ausführungs  form,       Abb.    2 ,eine Ausführungsform im Schnitt,       Ahb.    3 eine Ansicht der     elastischen    Kupp  lung.

        Nach     Abb.    1 ist die den Phonogramm  träger an der ;Steuerstelle     vorbeibewegende     Transportrolle<I>a</I>     ,dureh    die Welle<I>b</I> über ein       Zahnradvorgelege,    zum Beispiel ein Stirn  radpa,ar e, d, .durch die starre Kupplung e,  die Motorwelle ohne     Zwischenschaltung    eines  elastischen Bindegliedes und einer     Schwung-          masse    starr mit dem Motor g verbunden.

   Die  für den Vor- und Nachtransport des     Phono-          grammträgers        angebrachten        Transportrollen          h    und<I>h',</I> sowie die     Aufwickeltrommel   <I>i</I> wer  den gleichzeitig von demselben     ,Motor    g an  getrieben, wobei die Verbindung zwischen  Motor g und den     erwänhten    Getriebeteilen  über die elastische Kupplung     7s    und das  Schwungrad     in    erfolgt.

       ii    ist -die lediglich  durch den Transport des     Phonogram.mträgers          anIcetriebene        Abwickeltrom.mel.     



       Abb.    2 veranschaulicht eine Ausführungs  form, bei der das Schwungrad     7n    lose dreh  bar auf der verlängerten     Motorwelle    f     an-          georduet    ist.

   Der Antrieb des     Schwungrades          iii    erfolgt über eine fest mit .der     verlängerten          :Motorwelle        f    verbundenen Scheibe     o    und eine  in diesem Fall als     Omegafeder        p    ausgebil  dete elastische     Kupplung.    Das Schwungrad  selbst ist durch eine Buchse     q        starr    mit dem       Za.hnra,dgetriebc-        r,    s verbunden, das zum An  trieb der hier nicht gezeichneten Getriebe  teile für den Vor- und     N%chtransport,

      sowie  die     Aufwickelvorrichtung    dient. Für das  Zahnradgetriebe werden zweckmässig Zahn  räder mit langer     Zahneingriffsdauer,    also  Stirnräder mit Schraubenverzahnung,  Schnecke mit     .Schneckenrad    oder dergleichen,  verwendet, bei denen der     U.ngleichförmig-          keitsgrad    möglichst klein ist. Zur Vermei  dung von harten Stössen und     Schwingungen     ist mindestens eines der Räder aus einem  schallweichen Material,     zum    Beispiel     Novo-          text    oder dergleichen hergestellt.

   Das den       Phonogrammträger        an,der    .Steuerstelle vorbei  bewegende Transportelement ist, wie aus der  Zeichnung ersichtlich; starr mit dem     An-          triebsmotor    .gekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb des Phono.grammträgers, insbesondere für die Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen, dadurch gekennzeichnet, dass -das den Phono- grainmträger an der Steuerstelle vorbeibewe- gende Transportelement starr mit dem An- triebsmetor gekuppelt ist, während die übrigen Getriebeteile der Einrichtung über eine elastische Kupplung von .dem gleichen Antriebsmotor angetrieben werden und an mindestens einer Stelle mit einer Schwung- masse versehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Motor durch die Filmantriebsvorrichtung nur mit einem Bruchteil seiner verfügbaren Leistung belastet wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .der Antriebs motor derart ausgebildet ist, @dass seine Pendelneigung auf ein zulässiges Mass herabgedrüpckt ist bezw. verschwindet. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- durah gekennzeichnet, dass .als Antriebs motor ein Elektromotor mit Neben- schlasscharakteristik verwendet wird.
    Einrichtung .nach dem Unteranspruch 3, d.aidurch gekennzeichnet, @dass als An- triebsm.otor ein Asynchronmotor verwen det wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da.- durch gekennzeichnet, dass die Pendel dauer des aus -der elastischen Kupplung und -der hiermit gekuppelten @Schwung- masse bestehenden Systems gegenüber ,der Eigenpendeldauer des verwendeten Motors stark abweicht. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die starre Ver bindung zwischen Motor und Filmtrans- portrolle durch ein Zahnradgetriebe mit langer Zahneingriffsdauer ,gebildet wird. 7. Einrichtung nach ,dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, @dass als Zahn radgetriebe Stirnräder mit Schrauben verzahnung verwendet werden.
    B. Einrichtung nach dem Unteranspruch 6, dad-arch gekennzeichnet, dass das Ge- triebe einen unmerklich kleinen Ungleich förmigkeitsgrad besitzt. 9. Einrichtung nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Räder aus einem schallweichen Material besteht. 10. Einrichtung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als schall weiches Material Navote-xt verwendet ist.
    1I. Einrichtung nach Patentanspruch, da, durch gekennzeichnet -dass die elastische Kupplung zwischen Antriebsmotor und den Getriebeteilen als Omegafeder aus gebildet ist.
CH136964D 1928-02-18 1929-02-11 Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb des Phonogrammträgers, insbesondere für die Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen. CH136964A (de)

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