CH137847A - Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen mittelst fester Kohlensäure. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen mittelst fester Kohlensäure.

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CH137847A
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CH
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carbonic acid
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refrigerated goods
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America Dryice Corporation Of
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Dryice Corp Of America
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies
    • F25D3/12Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies using solidified gases, e.g. carbon-dioxide snow

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Description


  Verfahren und Vorrichtung     zum    Kühlen     mittelst    fester Kohlensäure.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Kühlen  mittelst fester Kohlensäure.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dar  gestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt nach       I-1    der     Fig.    2 ;       Fig.    2 ein     wagrechter    Schnitt nach       II        II    der     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 und 2 bedeutet 1 einen Schrank  mit wärmeisolierenden Wänden. In der Vor  derwand des Schrankes befinden sich obere  Türen 2, 2, mittlere Türen     211,        2     und untere  Türen 2b,     2b.    Im Innern des Schrankes ist  ein Zwischenboden 3 vorgesehen,' welcher  auf Stäben 4 aufliegt und mit einer Rück  wand 5 und Seitenwänden 6 verbunden ist,  welche Wände parallel zur     Rückwanl        bezw.     den Seitenwänden des Kühlschrankes ver  laufen.

   In der Mitte des Schrankes sind zwei  in gewissem Abstand von einander angeord  nete     Wandungen    7 vorgesehen, welche einen  offenen Kanal 8 begrenzen, der mit dein    Raum unterhalb des Bodens 3 in     Verbindung     steht. Das obere Ende des Kanals ist mit  einem Behälter 9 verbunden, in welchem ein       Kohlensäureeisblock    auf Stäben ruht. Eine  durch den Deckel 13 in der obern Wand des  Schrankes verschliessbare Öffnung -gestattet  das Einsetzen des     gohlensäureeisblockes.    Die  Teile 3, 5, 6 7 bestehen aus nicht wärme  isolierendem Material, vorzugsweise aus Blech.

    Der Behälter 9 besteht in der dargestellten  Ausführungsform aus Blech mit einer     innern     Verkleidung aus wärmeisolierendem     Stoff.     Die Vorderkanten der Seitenwände 6 und  des Bodens 3 schliessen möglichst gasdicht  an der     Vorderwand    des Schrankes 1 an. Die  obern Enden der Wände 5, 6 sind bis an  die Decke des Schrankes herangeführt. In  dem vom Boden 3 und den Wänden 5, 6  begrenzten     Kühlgutraum    sind Zwischenwände  angebracht, auf welche die kühl zu haltenden  Gegenstände gelegt werden können.  



  Der Behälter 9 ist durch einen Rohr  stutzen 12 mit dem Raum     8'1    zwischen einer  der Seitenwände 6 und der Aussenwand des      Kastens 1 verbunden. In diesen Rohrstutzen  12 ist eine Drehklappe 18 eingesetzt, welche  mittelst eines in den     Kühlgutraum    hinein  ragenden     Thermostaten    19 verstellt werden  kann. Der Raum     8a    hat ferner eine mittelst  Klappe regelbare Verbindung 14 mit der  freien Atmosphäre. Die Klappe 18 kann  gegebenenfalls auch von aussen verstellt  werden.  



       Mittelst    dieser Einrichtung wird das Ver  fahren zum Beispiel in folgender Weise durch  geführt  Das durch Sublimation des Kohlensäure  eisblockes im Behälter 9 entstehende kalte       Kohlensäuregas    fliesst in Richtung der Pfeile  durch den Kanal 8 nach unten, im Raum  unter dem Boden 3 nach beiden Seiten und  nach hinten und im Raum     8a,        8b,    8  zwischen  den Wandungen 5; 6 und den Aussenwan  dungen des Sehrankes nach oben. Dieser  Gasstrom nimmt Wärme aus dem Kühlgut  raum auf und schützt zugleich den Kühlgut  raum gegen das Eindringen von äusserer  Wärme, indem er eine isolierende Schicht  zwischen dem Aussenraum und dem Kühl  gutraum bildet.

   Ein Teil des Gases, welches  auf seinem Wege durch den Kanal 8 und  den Raum     811,    8b,     8e    Wärme aufgenommen  hat, strömt durch die Verbindung 12 in den  Behälter 9.     Mittelst    der in die Verbindungen  12 und 14 eingesetzten Reguliervorrichtungen  kann das Verhältnis der in den Behälter 9  zurückkehrenden Gasmenge zu der nach  aussen ins Freie     abströmenden    Gasmenge  geregelt werden. Je mehr     Kohlensäuregas     in das Innere des Behälters zurückströmt,  umso mehr.     Kohlensäuregas    wird aus dem  Eisblock gebildet, so dass die Kältewirkung  steigt.

   Der Thermostat 19 dient dazu, im       Kühlgutraum    selbsttätig eine bestimmte Tem  peratur aufrecht zu erhalten.  



  Das Verfahren bietet den Vorteil, dass  die im     Kühlgutrautn    befindlichen Gegen  stände von der Berührung mit dem Kohlen  säuregas im wesentlichen geschützt sind. Die  durch undichte Stellen in den     Kühlgutraum     eintretenden geringen     Kohlensäuremengen    sind  ohne Schaden.    Wenn die Temperatur des     Kühlgutraumes     weniger tief gesenkt werden soll, können  auch die Wände 5, 6 und der Boden 3 ganz  oder     zum    Teil aus einem weniger gut wärme  leitenden Material, zum Beispiel aus Holz,  bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Kühlen mittelst fester Kohlensäure, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der festen Kohlensäure sublimierende Kohlensäuregas in einen wenigstens einen Teil des Kühlgutraumes umgebenden aber von diesem wenigstens annähernd vollständig abgeschlossenen Raum eingeführt wird. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des entstanden- nen Kohlensäuregases nach dem Passieren des den Kühlgutraum umgebenden Raumes wieder in den Kohlensänreeisbehälter zu rückgeführt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eineu Schrank (1), der im Innern einen Kühl gutraum und einen Behälter (9) zur Auf nahme des Kohlensäureeises aufweist, welch letzterer mit einem längs des Bodens, der Seitenwände und der Rückwand des Schran kes (1) verlaufenden, gegen den Kühlgutraum abgeschlossenen Raum (8a, 8b, Se) in Ver bindung steht, derart, dass das aus dem Kohlensäureeis entstehende Kohlensäuregas zwischen den Aussenwänden des Schrankes (1)
    und dem Kühlguträum hindurchströmen kann, ohne aber in den Kühlgutraum ein zutreten. UNTERANSPRüCHE 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) zur Aufnahme des Kohlensäureeises durch einen nach unten führenden Kanal (8) mit dem den Kühlgutraum umgeben den Raum verbunden ist, welch letzterer eine Verbindung mit der freien Atmosphäre ausserhalb des Schrankes (1) hat. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der den Kühl- gutraum umgebende,- von sublimiertem Kohlensäuregas durchströmte Raum (8a, 8b, 8e) eine Verbindung mit dem Innern des Behälters (9) zur Aufnahme des Kohlen- säureeises besitzt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Menge des aus dem den Kühlgutraum umgebenden Raum ins Freie strömenden Kohlensäure gases regelbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Regelung der Menge des in den Behälter zur Aufnahme des Kohlensäureeises zu rückströmenden Kohlensäuregases. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Regelung der Menge des in den Kohlensäureeisbehälter zurückströmenden Kohlensäuregases mit einem Thermostaten versehen ist.
CH137847D 1928-09-19 1928-09-19 Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen mittelst fester Kohlensäure. CH137847A (de)

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