CH138675A - Regeleinrichtung für Kreiselverdichter. - Google Patents
Regeleinrichtung für Kreiselverdichter.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D27/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
- F04D27/02—Surge control
- F04D27/0269—Surge control by changing flow path between different stages or between a plurality of compressors; load distribution between compressors
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Description
Regeleinrichtanä für Kreiselverdichter. Es ist bekannt, da,ss man die Leistung von Kreiselverdichtern dem Verbrauch nicht in genügender Weise anpassen kann, und dass daher, sobald die Belastung auf der Druck seite auf da.s sogenannte kritische Minimum sinkt, störende Erscheinungen eintreten, ,die unter dem Namen >,Pumpen" bekannt sind.
Während früher diesem Übelstaude durch Abblasen der überschüssigen Förderleistung in die Atmosphäre oder durch Drosseln der Förderquerschnitte begegnet wurde, versucht man neuerdings die so:
genannte Ausse$zer- regelung, mittelst derer die Förderung in das Druckleitungsrohr bei oder kurz vor Eintritt des Pumpens periodisch wiederkehrend so lange ausgesetzt wird, bis .der Netzdruck auf einen bestimmten Wert unter den normalen Druck gesunken ist und :dann bei kleinstmög licher Fördermenge solange ein Aufpumpen des Netzes auf den normalen Druck erfolgen kann, bis das .kritische Minimum wieder er- reicht ist und die Förderung ins Netz wieder aussetzt.
Aussetzerregelungen haben den grund- Atzlichen Nachteil, dass der Netzdruck wäh rend der Aussetzperiode stark schwankt,, und dass bei gewissen Arten von Verbrauchern die Häufigkeit der Aussetzzeiten so gross wird, dass der Gang des Verdichters nur noch in einem dauernden Hin- und Herpendeln be steht, und von einer geordneten Regelung nicht mehr gesprochen werden kann. Ausser dem ist während der Aussetzzeit der Wir kungsgrad der Antriebsmaschine schlecht, insbesondere bei Antrieben, die aus Dampf kesseln gespeist werden.
Auch hat die<B>Häu-</B> figkeit des Inbetri@ebnehmens und Wiederab- schaltens -der Kessel Gefahren im Gefolge.
Der Erfindung liegt nun die (statistische) Feststellung zu Grunde, dass ein aus zahl reichen Rohrleitungen und Zapfstellen be stehendes Druckluftnetz stets Undichtheiten hat, die zu einer ständigen I)ruchluftförde- rung im Mindestbetrage von etwa d0 % der normalen zwingen. Demnach würde .eine Re gelung des Verdichters auf etwa. 257o der normalen Fördermenge genügen.
Eine solche Herabsetzung der Förder leistung an einem Kreiselverdichter wird er findungsgemäss unter Überwindung aller ge nannten Schwierigkeiten durch eine Um- schaltvorrichtung erreicht., mittelst derer das Fördermittel zunächst über eine Gruppe von Verdichterstufen für höheren Druck und hierauf über eine solche für niedrigeren Druck geführt wird, wobei ein Teil der Quer- schnitte der letzteren abgesperrt ist.
Ein Ausführungsbeispiel, bei dem das in der Druckleitung zum Netz angeordnete Rückschl.agventil die Umsohaltevorrichtung steuert und gleichzeitig die Querschnitte der Niederdruclstufen selbsttätig verringert, zei gen die Abb. 1 und 2.
Abb. 1 stellt hier ein perspektivisches Bild dar, und Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Verdichter.
Bei Normalbetrieb saugt -der Verdichter durch Saugrohr a an und drückt die Luft im Zuge der ausgezogenen Linie (Abb. 1) durch die einzelnen Niederdruckstufen N, dann über den mittleren Austrittsstutzen b. die Umführungsleitung c, den mittleren Ein trittsstutzen d, die anschliessenden Hoch druckstufen II in den Druckstutzen e und weiter über ein @\@echselventil o und das üb liche Rückschla.gorgan f in das Druclklei- tungsnetz g.
Sinkt die Entnahme von Fördermittel auf der Verbraucherseite g auf das kritische Mi nimum, bei dem das Pumpen beginnt, dann reisst die Fördersäule ab und der verdieliteie Inhalt entspannt sich nach der Saugleitung zu. Diese Rüclcbewegitng wird nun dazu b(- nutzt, um das Rückschlagorgan f (Abb. 1) selbsttätig zu schliessen.
Die Bewegung des Rüekschla,gorganes wird durch eia Gestänge q (Abb. 1) auf ,eine Anzahl von :rinselia@t- organen, .die in die Rohrleitungen eingebaut sind, übertragen.
Nach der Umschaltung die ser Organe saugt der Verdichter clurcli den Saugraum a, das Zuleitungsrohr s und den Stutzen d an. und drückt die Luft im Zuge der gestrichelt gezeichneten Linie zunächst durch die Hochdruckstufen H, hierauf in den Druckstutzen e.
so-dann in- die Umfühsungs- leitung I, iir und' von hier aus durch ein be sonderes Zuführungsrohr t in die Nieder- druckstufen N, endlich durch den Stutzen b in Leitung<B>1,</B> und von hier .durch das Rück schlagventil i in 4a.s Druckleitungsnetz g. Auf diesem Wege sind vor die Nieder- drirckstufen Blenden geschaltet, die einen Teil des Querschnittes dieser Stufen ab sperren.
In Abb. 2 ist ein Schnitt durch den Ver dichter und durch die Rohrleitungen gezeich net, der die Stellung und Wirkung der Um schaltorgane, sowie die Blenden vor den Niederdruckstufen deutlich erkennen lässt. Die .Stellung der UmschaJtorga.ne und der Blenden isst hier für .den Betrieb mit Teillast nach erfolgter Umschaltung eingezeichnet.
Da.s aus Abb. 1 ersichtliche Gestänge q wirkt auf eine Schaltstange r, an der die Ventile o und n in die Rohrleitung<I>1,</I> m eingebaut :sind, ferner auf Blenden ii,, welche in der gezeich neten Lage den grösseren Teil des Querschnit tes der Niederdruckstufen abdecken, sowie auf ein Wechselventil iv, das in die Umfüh- rungsleitung c der Abb. 1 eingebaut. ist.
In der gezeichneten Stellung .sperrt das Ventil n den obern Teil t des Saugraumes a ab, so da.ss die angesaugte Luft durch da,s Rohr s strömt und den bereits au. Abb. 1. ersichtlichen Weg (Zug der gestrichelten Linie) macht. Nach dem Austritt. aus der letzten Hochdruckverdichterstufe v gelangt die Luft durch den Stutzen e in die Umfüh- rungsileitung <I>1,</I> in., weil das Ventil o den Aus tritt zum Druckleitungsnetz q sperrt.
Aus dem Umführungsrohr <I>1,</I> in tritt die Luft in das Rohr t, ein, das idurch eine Wand e.v von dem Hauptansa.ugrohr a abgeschlossen ist. Aus d\em Rohr t tritt das Fördermittel in den Raum y und gelangt von hier aus in die durch die Blenden ic, nicht abgedeckten Öffnungen der Niederdruckstufen N.
Aus der letzten Niederdruckstufe z gelangt die Luft durch eine. entsprechende Cberströmöffnung des Umschaltventils w in die Leitung k und von hier aus durch das Rü ckschlagventil i. in -las Druckleitungsnetz g.
Die Stellung des Umschaltventils w für normalen Betrieb ist in Abb. ü nebst -den zL1- ;;ehZirigen Ansühlussleitungen noch einmal herausgezeichnet. Für diesen Betrieb sind diP Ventile o und 7a geöffnet.
Man erkennt, dass die Luft nach ihrem Austritt aus der letz ten Niederdruckstufe unmittelbar in die t-rste Hochdruckstufe in Richtung des ein gezeichneten Pfeils umgeleitet wird, wobei die Rohre 1c und s abgesperrt sind.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die verhältnismässig schmalen Laufräder der Hochdruckstufen H als gewöhnliche Ein- kammerrä.der ausgeführt sind, während die Zweikammerteilung auf die Laufräder der Niederdruckstufen N, die sich infolge ihrer Breite leichter bearbeiten lassen, beschränld ist. Der Betrieb mit dem auf diese Weise verkleinerten Förderquerschnitt ergibt eine tatsächliche Förderleistung von 25 bis 20/'o, o dass diese Regelung ausreicht.
Das Zurückschalten auf normalen För- derquerschnitt erfolgt auch selbsttärtig, und zwar unter Einfluss eines Mengenreglers, der in Tätigkeit tritt, wenn der Verbrauch der art steigt, dass die mit dem kleinen Förder querschnitt erreichbare Höchstmenge nicht mehr genügt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Kreiselverdichter, gekennzeichnet durch eine Umschaltvorrich tung, mitteilst derer das Fördermittel zu nächst durch eine Gruppe von Verdichtungs stufen für höheren Druck und hierauf durch eine solche für niedrigeren Druck, deren Durchtrittsquerschnitte hierbei teilweise ab gesperrt sind, geleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1..Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das in der Druck leitung zum Netz angeordnete Rück- schlabmventil die Umschaltvorrichtung und die Absperrvorrichtung für die Quer- schnitte der Verdichtungsstufen für nie drigeren Druck steuert. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Umschaltvorrichtung eine Anzahl von Ventilen besitzt, die in am Anfang und Ende der einzelnen Stufengruppen gebrachten Eintritts- und Austritts <B>i</B> in, stutzen, sowie deren Verbindungsleitun gen angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Mengenregler, der im Gegen sinne wie da.s R.ückschlagventil auf 'Um schalt- und Absperrvorrichtung wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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