CH138681A - Tauchkolben. - Google Patents
Tauchkolben.Info
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Description
Tauchkolben. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tauchkolben, bei welchem ein Kopfstück .des Kolbens mittelst Kolbenzapfenlager tra genden Verbindungsbrücken mit einer Kol benführung verbunden ist, welche zwischen den Kolbenzapfenlagern einander .gegenüber zwei zungenförmige Teile aufweist, die durch zwei plattenförmige Versteifungen ausein- andergehafen werden, welche parallel zur Kolbenaxe angeordnet und in die Verbin dungsbrücken eingegossen sind.
Die Erfindung bezweckt ein besseres Ein giessen der Versteifungen.
Zudiesem Zwecke weisen gemäss (der Er- findung,die Versteifungen in der Mitte einen Ausschnitt auf, so @dass relativ schmale Ver bindungsstege zwischen den Seitenteilen ge bildet werden.
Auf zder Zeichnung sind ein Ausfüh rungsbeispiel des Kolbens nach vorliegender Erfindung und verschiedene Varianten der Versteifungen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Kol bens; Fig. 2 ist zum Teil eine Ansicht des selben in Fig. 1 von rechts gesehen, zum Teil ein Schnitt; Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Kolben; Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 von Fig. 1;
Fig. 5 ist ein Schnitt ;des Kolbens durch die Versteifun gen; Fig. 6 zeigt ein Versteifungswerkstück; Fig. 7 und 8 sind die entsprechenden An sichten von zwei Varianten der Versteifung:
Fig. 9 zeigt -die Versteifung,des Kolbens ge mäss Fig. 1 bis 5, teilweise gebogen; Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 von Fig. 9, nachdem die Versteifung in die fer tige Form gebogen ist; Fig. 11 ist eine der Fig. 9 entsprechende Ansicht einer weiteren Versteifung; Fig. 1.2 ist ein Schnitt nach ,der Linie 12-12 von Fig. 11, nachdem die Ver steifung gebogen worden ist;
Fig. 13 zeigt eine weitere Versteifung, und Fig. 14 ist ein Schnitt nach der Linie 14---14 von Fig. 13, nachdem das Biegen vollendet ist. Der Kolben nach Fig. 1 bis 5 ist vor zugsweise aus Leichtmetall, zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung, hergestellt.
Er besitzt ein Kopfstück 22 mit Nuten für die Kolbenringe und eine Kolbenführung mit einem zylindrischen Teil 25 und zungenför migen Teilen 26 und 27, die vom Kopfstück durch einen Spalt 28 getrennt sind. Verbin dungsbrücken 23 mit Lagern 24 für den Kol- benzarpfen verbinden das Kopfstück 22 mit dem zylindrischen Teil 25 der Kolbenfüh rung. Von deren kurbelseitigem Rand, un gefähr in einer Flucht mit den .Seitenkanten des zungenförmigen Teils 27 gehen zwei Schlitze 29 in diesen, die gegeneinander laufen.
Die beiden zungenförmigen Teile 26 und 27 werden an ihren freien Enden durch plat tenförmige Versteifungen 10 auseina.nder- gehalten, die parallel zur Kolbenase auge- ordnet und in der Mitte in die Verbindungs brücken 23 und an beiden Enden in .die zun- genfölmigen Teile 26 und 27 der Kolben führung eingegossen sind. Sie bestehen zweckmässig aus einem Metall, zum Beispiel Stahl, das sich gegenüber dem Metall des Kolbens bei der Erwärmung wenig ausdehnt.
Die Versteifungen 10 besitzen an der Längs kante auf der Kolbenbodenseite einen Vor sprung 11 (Fis. 9 und 10), auf der Kurbel seite :eine halbkreisförmige Aussparung 12 für :den Kolbenzapfen und zwei so grosse Öff nungen 13, dass der Steg 14 zwischen ihnen und die beiden .Stege 15 und 1,6, welche die beiden Seitenteile der Versteifungen verbin den, verhältnismässig schmal sind. Die Ver steifungen werden an ihren Enden 17 etwas breiter und besitzen dort eine Öffnung 18, welche mit dem zur Kolbenase parallelen Rande stabförmige Stege 3.0 bildet.
Die Öff nung 18 ist näher an der Kurbelseite der Versteifungen :angeordnet, eo -dass der Steg 19 schmäler ist a11s der Steg 20. Die Endeu :der Versteifungen sind von der Linie C-D (Fis. 9) gegeneinander und die Vorsprüng#2 11 von der Linie<B>A</B> -B an auswärts gebo gen. Die Versteifungen besitzen ein Paar Öffnungen 21, mit welchen sie vor dem Gie- ssen des Kolbens auf Vorsprünge in der Form gesteckt werden, wodurch die Verstel lungen beim Giessen in ihrer Lage gehalten werden.
Die Form ist zweckmässig so ge staltet, dass beim Giessen der Kolbenboden unten ist und das Metall um .die Mitte und um die Enden der Versteifungen fliesst, aber die Zwischenteile frei lässt. Hierbei werden die stabförmigen Stege 14, 15, 16 und 30 im Metall verauk ert.
Beim Eintritt; in die Form ist das heisse Metall -sehr flüssig und da es in der Richtung von unten nach oben steigt, fliesst es leicht um den verhältnismässig breiten Steg 20 herum. Es kühlt sich aber sehr schnell ab, so Ja.ss es, wenn es den Steg 19 erreicht, schwer um diesen berumfliessen würde, wenn dieser Steg nicht verhältnismässig schmal wäre.
Beim Abkühlen des Kolbens nach cl3ni ,Giessen; zieht sich das Giessmetall, zum Bei spiel Alminium, mehr zusammen als die Versteifungen, und- ist bestrebt, sich von .den Seiten der Versteifung zu lösen. Da, es aber die Stege 14, 15, 16 und 30 der Ver- s'teifung umgibt. wird es aber daran ver hindert.
Die versehiedene Zusammenziehung der Kolbenführung und der Versteifungen nach :dem Giessen bewirkt iSpannungen; :die Ver steifungen leisten dem Schrumpfen J'er Kol benführung Widerstand, .so dass der Durch messer N (Fis. 4) auf der Kolbenbodenseite der Kolbenführung nicht so viel abnimmt wie der Durchmesser lYl auf der Kurbelseite der Kolbenfübrung, wodurch eine Verdre hung des zylindrischen Teils dieser Führung entsteht.
Nun werden zuerst die Spälte 28 heraus- gedreht, welche die Enden der zungenförmi gen Teile 26, 27,der Kolbenführung von dem Kopfstück 2,2 trennen, so dass dieses frei wird! und sich bei der Erhitzung während des ATbeiterns ausdehnen kann, ohne !die Führungsteile 26,
27 zu beinflussen. Dann wird die Mantelfläche der Kolbenführung geschliffen und die Schlitze 29 geschnitfen und damit einige Gnssspannungen aufgeho- ben. Nun federt der zylind'risähe Teil der Kolbenführung zwischen den Schlitzen<B>29</B> auswärts und erhöht etwas den Durchmesser N der Kolbenführung, ,gleichzeitig federn die Teile des zylindrischen Führungsteilis 25, die unter den Kolbenzapfenlagern. liegen, nach innen, wodurch her Durchmesser M der Kolbenführung abnimmt.
Die Kolbenfüh rung ist daher nach dem Abkühlen leicht oval.
Der beschriebene Kolben arbeitet mit Einem Minimum Reibung, da die Kolbenfüh rung in der Flucht der Kolbenzapfenlager las notwendige :Spiel hat unf-die zungen förmigen Teile der Kolbenführung verhält nismässig lose im Zylinder sitzen.
Während des Arbeitens dehnt sich das Kopfstück aus und bewirkt durch die Ver bindungsbrücken, dass der zylindrische Teil der Kolbenführung sich in der Richtung des Durchmessers ill ausdehnt und in der Rich tung ödes Durchmessers N etwas zusammen zieht.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass das Gass- metall der Kolbenführung den Steg 30 am Ende ,jeder Versteifung vollständig umgibt, und da., die neutralen Punkte der Verbin dungen zwischen den Versteifungen und cfen Kolbenführungen in .die Linien e-f und fj-lt, fallen, die einen kleineren Abstand ha ben als die Versteifungen selbst.
Die Wir kung der Versteifungen ist aber umso klei ner, je grösser dieser Abstand ist, und kann so durch Ändern der Länge .der abgebogenen Enden der Versteifungen beeinflusst werden, ohne deren Abstand zu ändern.
Das in Fig. 6 gezeigte Versteifungs- w erkstück besitzt in der Mitte drei runde Löcher 31 zur festen Verbindung der Ver steifung mit der Verbindungsbrücke.
Dass in Fig. 7 gezeigte Werkstück besitzt an beiden Enden T-förmige Köpfe, welche zum Teil durch Einschnitte gebildet werden, die am Rande schmäler sind als innen.
Das in Fib. 8 dargestellte Versteifungs werkstück hat die Gestalt eines Rahmens. Die Längsseiten sind in der Mitte ausge- schnitten, so,dass schmale Stege 34 entstehen, um welche beim Giessen ein geschlossenes Band von Guss.metall sich bildet. Die Vor sprünge 35 verhindern die Versteifung an Bewegungen in .der Verbindungsbrücke, wäh rend die Flächen 36 die Versteifung in der Form halten.
Die Variante nach Fig. 11 und 12 be sitzt an jedem Ende zwei Öffnungen 33.
Die Variante nach Fig. 1'3 und 14 be sitzt in der Mitte .drei längliche Öffnungen 32.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tauchkolben, bei welchem ein Kolt'en- kopfstück mittelst Kolbenzapfenlager tra genden Verbindungsbrücken mit einer Kol benführung verbunden ist, welche zwischen den Kolbenzapfenlagern einander gegenüber zwei zungenförmige Teile aufweist, die durch zwei .plattenförmige Versteifungen auseinander gehalten werden, welche paraiHel zur Kolbenaxe angeordnet und in ,der Mitte in die Verbindungsbrücken eingegossen ,sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifun gen in der Mitte wenigstens einen Ausschnitt aufweisen, so dass. relativ schmale Verbin dungsstege zwischen den Seitenteilen gebil det werden. ÜNTERANSPRüCHE 1.Tauchkolben nach Patentanspruch mit Versteifungen, .die als rechteckige Rah men ausgebildet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine Längs seite des Rahmens in der Mitte an einem Rand .so ausgeschnitten ist, dass ein schmaler Verbindungssteg gebildet wird.2. Tauchkolben nach Patentanspruch; da -durch gekennzeichnet, dass die Verstei fungen in,der Mitte zwei Öffnungen und einen schmalen Steg dazwischen be sitzen. 3. Tauchkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstei fungen in der Mitte mehrere Öffnungen besitzen, so dass mindestens ein relativ schmaler Verbindungssteg zwischen den beiden Seitenteilen der Versteifungen ge bildet ist. 4.Tauchkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .class die Verstei fungen in der Mitte mehrere Öffnungen mit relativ schmalen Stegen dazwischen parallel zur Kolbenaxe besitzen. 5. Tauchkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verstei fungen an beiden Enden mit einem zur Kolbenaxe parallelen Stab in die zungen förmigen Teile der Kolbenführung ein gegossen sind. 6.Tauchkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Verstei fungen an beiden Enden durch einen Einschnitt gebildete Köpfe besitzen, der am Rande schmäler ist als weiter innen, und mit diesen Köpfen in die zungen förmigen Teile der Kolbenführung ein- gegosisen sind. 7. Tauchkolben nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Versteifungen an beiden Enden mit einem zur Kolbenaxe paral lelen Steg, gebildet durch eine Öffnung und einen zur Kolbenaxe parallelen Rand in die zungenförmigen Teile der Kolben führung eingegossen sind. B.Tauchkolben nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, Jass die Versteifungen an beiden Enden mit zwei T-förmigen Köpfen in die zungenförmigen Teile der Kolbenfüh rung eingegossen sind. 9. Tauchkolben nach Patentanspruch und Unieranspruch 5, dadurch gekennzeich net, @dass die in die zungenfömigen Teile ider Kolbenführung eingegossenen Enden ,der Versteifungen abgebogen sind. 10.Tauchkolben nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Versteifungen auf ,der Kurbelseite in der Mitte einen halb kreisförmigen Ausschnitt für den Kol- benzapfen besitzen, und dass die Öffnung an .den Enden der Versteifungen näher an der Kurbelseite angebracht ist. 11.Tauchkolben nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass ein von der Längskante auf der Kolbenbodenseite der Versteifungen vorspringender Teil a # 'b, gebogen ist. 12. Tauchkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Schlitze vom kurbelseitigen Rand eines zylindrischen Teils der Kolbenführung in den einen ihrer zungenförmigen Teile gehen.13. Tauchkolben nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net. dass nur zwei Schlitze vom kurbel- seitigen Rand eines zylindrischen Teils ,der Kolbenführung in einen ihrer zun genförmigen Teile gehen, und dass diese ,Schlitze gegeneinander zulaufen.14. Tauchkolben nach Patentanspruch und Cntera.nspuch 12, dadurch gekennzeich net, da.ss der Anfang der Schlitze im kurbelseitigen Rand der Kolbenführung ungefähr in einer Flucht mit den Seiten kanten ,des zungenförmigen Teils der Kolbenführung sind.
Applications Claiming Priority (1)
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