Sprechkinematograph.
EMI0001.0002
Gegenstand <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> ist
<tb> ein <SEP> Kinem.atograph, <SEP> mit <SEP> welchem <SEP> gleichzeitig
<tb> Bilder <SEP> und <SEP> Töne <SEP> synchron <SEP> wiedergegeben
<tb> werden.
<tb>
Gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> ein <SEP> zum <SEP> Vor führen <SEP> von <SEP> Tonfilmen <SEP> bestimmter <SEP> Apparat
<tb> vorgesehen:, <SEP> welcher <SEP> eine <SEP> Bildprojektions!ein richtung <SEP> und <SEP> eine <SEP> Tonfilmwied.ergabe=Ein richtung <SEP> aufweist. <SEP> Die <SEP> Tio@nwicderga'be-Film einrivItung <SEP> ist <SEP> dabei <SEP> in <SEP> dem <SEP> Träger <SEP> für <SEP> die
<tb> Bildfilmwiedergabe-Einrichtung <SEP> eingebaut.
<tb> Der <SEP> Apparat <SEP> besteht <SEP> vorteilhaift <SEP> aus, <SEP> einem
<tb> festen <SEP> Untergestell <SEP> und <SEP> einem <SEP> kippbaren
<tb> Kopfteil, <SEP> an <SEP> welchem <SEP> die <SEP> BRldprojektions Einrichtung <SEP> angebracht <SEP> ist,
<SEP> welcher <SEP> Teil <SEP> die
<tb> Tonfilmwiedergabe <SEP> - <SEP> Einrichtung <SEP> aufweist.
<tb> Die <SEP> Bildpprojektions-Einrichtung <SEP> kann <SEP> lösbar
<tb> am <SEP> Gehäuse <SEP> der <SEP> T:onfilmwiedergabe-Eiin riahtung <SEP> a:ngebant,sein <SEP> und' <SEP> der <SEP> kippbare <SEP> lrä Ce@r <SEP> sich <SEP> um <SEP> die <SEP> Axeeiner <SEP> Welle <SEP> drehen, <SEP> die
<tb> dazu <SEP> dient, <SEP> den <SEP> Film <SEP> über <SEP> die <SEP> Tonwieder gabestelle <SEP> zu <SEP> fördern.
EMI0001.0003
Ausserdem <SEP> können <SEP> Mittel <SEP> vorgesehen <SEP> sein
<tb> zum <SEP> lösbaren <SEP> Ansehalten <SEP> einer <SEP> Grammo phon-Wiedergabeeinrichtung <SEP> @an <SEP> den <SEP> Appa rat. <SEP> Der <SEP> Film <SEP> läuft <SEP> vorteilhaft <SEP> über <SEP> eine
<tb> zwangsläufig <SEP> angetriebene <SEP> gezahnte <SEP> FördIer roille, <SEP> naeh-dem <SEP> er <SEP> idie <SEP> Tonwied@ergabestelle
<tb> piassiert <SEP> hat, <SEP> um <SEP> zu <SEP> verhindern, <SEP> dass <SEP> durch
<tb> einen <SEP> unregelmässigen <SEP> Zug <SEP> infolge <SEP> des <SEP> einen
<tb> oder <SEP> anidern <SEP> Mechanismus <SEP> die <SEP> Tonwiedergabe
<tb> gestört <SEP> werden <SEP> könnte. <SEP> Die <SEP> ganze <SEP> Vorrichtung
<tb> kann <SEP> idurch <SEP> einen <SEP> gemeinsamen <SEP> Antriebs motor <SEP> betätigt <SEP> werden.
<SEP> und <SEP> -die <SEP> Einrichtungen
<tb> können <SEP> alle <SEP> zusammen <SEP> .mit <SEP> dem <SEP> Antrie'b@s motor <SEP> auf <SEP> einem <SEP> gemeins-aonen <SEP> Gestell <SEP> aufge baut <SEP> werden.
<tb>
In <SEP> der <SEP> beiliegenden <SEP> Zeiehnung <SEP> ist <SEP> eine
<tb> beisipielsweise <SEP> Ausführungsform <SEP> dargestellt.
<tb> Es <SEP> Zeigt:
<tb> Fig. <SEP> 1. <SEP> eine <SEP> perspektivische <SEP> Ansicht <SEP> des
<tb> Kinematagra-phen <SEP> mit <SEP> der <SEP> Tonwiedergabe Einrichtung, <SEP> .mit <SEP> Edlen <SEP> Mitteln, <SEP> die <SEP> den <SEP> syn- chronenGang der beiden Einrichtungen er möglichen; Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht -der Grundplatte -des Unterteils der Maschine, auf welcher der Bildwiedergabe-Apparat montiert werden kann;
Fig. 3, 4 und 5 .zeigen Details des Kine- matographen zum Teil im Schnitt.
<B>Auf</B> einem Unterteil mit einer Grund- platte 1, die auf vier Beinen 2, montiert ist und mittelst Klemmbacken 3 in der Höhe ein stellbar ist, isst ein Motor 4 angeordnet, der über .einen,Schalltka.sten 6 an das Kabel 5 an geschlossen ist. Der .Motor 4 treibt mittelst Gelenken 7, 8 eine Drehscheibe 9. Die Über tragung der Kraft auf die Drehscheibe 9 er folgt über einen mechanischen .Filter von an sich bekannter Bauart, welcher Unregel mässigkeiten im Drehmoment ausgleicht.
Die Drehscheibe 9 ruht auf einem Träger 10, welcher .auf der Grundiplatte 1 mittelst Bol zen 11, Fig. 2, angeschraubt ist. eine Schutz schiene 12, ,die am Träger 10 befestigt ist, schützt die Drehscheibe 9; am Träger 10 ist ein nach oben ragender Arm 13 vorgesehen, auf welchem eine Platte 14 befestigt ist.
Auf dieser ist der Tonarm 15 eines elektrischen Toanwiedergabe-Apparates 16 drehbar ange- ordinet. Die beschriebene Phonographen-E:in- richtung kann durch Lösen .der Schraube 11 und furch Unterbrechen ,der Verbindung der Welle .zum Motor 4 entfernt werden, wobei selbstverständlich auch die Verbindung mit der elektrischen Tonwiedergabe-Einrichtung gelöst werden muss.
Der Motor 4 überträgt die Kraft mit Hilfe eines Schwungrades 17 auf ein Wech selgetriebe 18. Die Antriebswelle des Motors 4 -erstreckt sich durch das Gehäuse des Wechselgetriebes 18. Auf der Welle sitzt ein Handrad 19, mit welchem die Vorrichtung ao,n Hand langsam gedreht werden kann. Das Wechselgetriebe 18 ist mit verschiedenen Rädersätzen ausgestattet, so dass die vertika len Spindeln 20, 21 mit verschiedenen Ge- sehwindigkeiten vom Motor 4 aus angetrieben werden können.
Eine dritte, in der Zeichnung nicht dargestellte Welle liegt .horizontal. Sie trägt ein Kettenrad, mittelst welchem eine Rollenkette 222 angetrieben wird. Letztere treibt ein Kettenrad 24 einer Reibungskupp- lung und letztere ihrerseits treibt,die Welle. ,auf welcher die Aufwickelspule für den Film angeordnet ist.
!Ein Magazin. 27, Fig. 2, dient zur Auf- ,nahme,dier Fälmaufwickelspule. Das Magazin ist mit einer Tür 28 versehen, die einen Handgriff 29 aufweist. Ein Fenster 30 ist vorgesehen, .mittelst welchem das Innere des Magazins von aussen während 'dem .Gang der Maschine beobachtet werden kann.
Das Maga- zin 27 besitzt eine Rückwand, die an,der vor dern Kante in einem doppelten Flansch liegt, ,der sich auf beide Seiten erstreckt.
Einer der Flanschen, bildet die vordere Seite de Malgazines; Idas Magazin selbst ist auf die Grundplatte 1 @geschraubt und dient zu sammen mit .den erwähnten Flanschen als Träger für andere Teile des Ap parates. Ein Lager 31', das auf dem Magaein 27 aufge schraubt ist, trägt eine Welle auf welcher eine Büchse @drehbar gelagert ist.
Diese Büchse ist am Kopfteil, welcher ,dien Projek tionsapparat und die Filmtonwiedergabe- Einrichtung trägt, befestigt. Der Kopfteil besteht aus einem Rahmen und weist einen im Bogen verlaufenden Arm 32 auf, welcher .das Einstellen des Projektionskopfes auf einen gewünschten Winkel erleichtert.
Eine Schiene 33 ist am Arm 32 vorgesehen. Die Schiene 33 gleitet durch ein Klemmorgan 34, das in dem Ende des Armes .32 drehbar ist. Das drehbare Klemmorgan 34 ermöglicht ,das Einstellen .der Glieder 3'2, 33, in Bezug aufeinander, wenn der Kopfteil geh olben und gesenkt wird. Mittelst iStellschrauben 3,5, 36 kann die !Schiene 33 in jeder Stellung in Be zug auf den !Arm 32 festgestellt werden.
Das untere Ende der ,Stange 33 ist mit Gewinde versehen .und greift in ein als Mutter ausge bildetes Handrad 37. Letzteres ist in einem Lager<B>33</B> drehbar gelagert, ist aber gegen axiales Verschieben gesichert. Das Lager 38 selbst ist ,drehbar in Trägern 39, die auf .der Grundplatte 1 sind. .Das Hand rad 37 ermöglidht ein genaues Einstellendes Kopfteils, nachdem letzterer durch Anheben von Hand annähernd genau in die gewünschte Stellung gebracht worden ist.
Durch An ziehen der Schrauben 34, 35, 36 werden .dann die Teile in ihrer Relativstellung zueinander gesidhert. Um Vibrationen zu vermeiden kann eine zweite Hilfsklemmeinrichtung vorge sehen werden. Diese Klemmeinrichtung weist ein Segment 40 auf, welches den hintern Teil ,des Lagers 31' bildet.
> -Ein Griff 41 sitzt auf einem .mit Gewinde versehenen Bolzen und, kann ein als Mutter ausgebildetes Klemmstück gegen eine Kante des ,Segmen- tes 40 andrücken, so -diass der Kopfteil in der eingestellten Lage festgeklemmt ist.
Auf der hintern !Seite des Kopfteils ist eine Projek tionslampe ammgeordnet. Dem Trägem besitzt zwei röhrenförmige Glieder 42" 43, die in Büchsen 44 mit Hilfe von :Klemmschrauben festgelegt sind.
Um dem Lampensupport einen Halt zu geben, ist eine !Strebe 45 vor- geselhen, die an einen iStnztzen 46 des Armes 32 aangreift. Die Glieder 42, 43 werden ver steift und in ihrer richtigen Lage gehalten, mit Hilfe eines Baudes 47, an welchem sie mittelst Büchsen und 'Stellschrauben festge legt sind.
Die Träger für #dias Bogenlampen- gehäuse sind -einstellbar auf den Stangen 42, 43 (angeordnet, und zwar durch, die Glieder 48 und-49. Der Kopfteil besitzt Abteilungen 50, 51,<B>52,</B> die zur Aufnahme edier verschiede nen Teile der Filmtonwiedergabe-Einrich- tung -dienen.
Die Tanwiedergäbe-Einrich- tung besteht -aus einer Lampe mit konstanter Lichtstärke, aus einem optischen System, mit- telst welchem ein schmales Lichtband von der Lampe ,durch den Film geworfen wird, wenn letzterer vor einer Platte mit einer Üffnung vorbeiläuft,
und ferner am einer photoelek trischen Zelle, deren Strom entsprechend den Schwankungen der Belichtung variiert. Die Lampe ist in der Abteilung 5(1 unterge bracht und ihre Lichtstärke kann. mittelst eines Rheostaten 51' geregelt werden. Die Strommenge, :die der Lampe zugeführt wird, kann an einem Messinstrument <B>52'</B> abgelesen werden, das .an der Tür der Albteilung be festigt ist.
Die Abteilung 51 ist durch eine Glastür abgeschlossen. In dieser Abteilung ist diasoptische .System eingebaut, mittelst welchem ein schmales Lichtband auf den Film projeziert wird. In dieser Abteilung ist auch Jas den Film antreibende Kettenraid untergebracht, ferner verschiedene Füh- rungsmollen. Die photoelektrische Zelle ist in der Abteilung 52 untergebracht, die durch eine Türe abgeschlossen ist.
Die gezahnte Förd'errolle 112 für den Film Ader Toriwied'erg .be-Einrichtung sitzt auf einer Welle, um welche der Kopfteil ,des Kinematographen .schwenkbar ist. Beim Schwenlken @d(es Kopfteils wird daher der An trieb für die Tonwiedergabe-Einrichtung nicht unterbrochen, da :die Axen zusammen fallen.
In dem Gehäuse 53 ist ein Va!kuumröh- renverstärker untergebracht. Der Kasten ist mit einer Tür versehen, aus welchem ein Schalter 54 nach aussen vorsteht. Mit dem Verstärker ist ein Rheostat 55,
ferner ein Messinstrument 5-6 verbunden. Dieser Ver stärker dient zur Verstärkung der ver- hältnismässig sehr schwachen Leistung der photoelektrischen Zelle. Es ist notwendig, einen solchen Verstärker vorzusehen, um die Leistung,der p:
hatoelektrisehen Zelle bis auf ein solches Mass zu steigern, dass sie mit,der Leistung des Phonographenwiedergabe-Appa- rates 16 vergleichbar ist, und Ströme von demselben Grössenwert .dem Flatrptverstärker zugeführt werden. Zu diesem Zwecke .dient ein Kabel 57.
Mittelst des Schalters 54 kön nen idi.e Leiter des Kabels 57 nach Wunsch, entweder mit dem ,Stromkreis des Verstärkers des Gehäuses 53 oder mit denn P'hono- graphenwiedergabe-Apparat 16 verbunden werden.
Mit einem Fusstritt 518 kann Jas An lassen und ,Stillsetzer ider Maschine bewirkt werden. Beim Anheben des Pedals wird ein Bremsschuh freigegeben, der mit dem Schwungrad 17, Fig. 1, zusammenwirkt. Gleichzeitig wird ein elektriseher Schalter betätigt, welcher (dien Stromkreis durch den Motor 4 schliesst.
Durch Drücken des Pedals wird Jer .Motorstromkreis geöffnet und der Bremsbanken wieder sauf das iSchwungrad- 17 gesetzt, um die Maschine rasch stillsetzen zu können.
Wie in Fig. 1 @dürgestellt, sitzt das Schwungrad .31 auf .der Welle, welche eine Film-Förderrolle 112 .des Tonfilmwiedergabe- Appa.rates antreibt.
Das Schwungrad wird durch geeignet abgedämpfte Federn mit Hilfe eines Armkreuzes angetrieben, welch letzte res seinerseits über eine Welle 59, ein Kegel- räd'ergetriebe und eine vertikale Welle 21 mittelst Kupplungsgliedern 60' und 61' vom Motor 4 aus angetrieben wird.
Fig. 1 zeigt ausserdem einen Projektionsapparat ider,e'ben- falls auf dem Kopfteil auge@ordnet ist. Durch Anbringen eines geeigneten Anschlussflan- sches kann irgend ein Apparat ,am Kopfteil befestigt werden. Der Antrieb für !den Pro- jektionsapparat ist so ausgebildet,
.dass er mit irgend einemApparatentyp arbeiten kann, und zwar bei jeder Neigung des Kopfteils. In ei nem 'Gehäuse 60 sind die Kegelräder ange ordnet, von denen eines an der Hauptam- triebswelle des PTojektio:nsapparates befe stigt ist. Am Gehäuse 60 ist ein Arm 61 vor gesehen, der in einem mit einem IS;
chlitz ver- sehenen Lenker 6,2 und zwei .Schrauben 67, 68 am Gestell einstellbar befestigt werden kann, so,däss ,der Getriebekasten in der einge stellten Lage durch Festklemmen gehalten ist.
Die vertikale Welle 63, welche die Kegel räder antreibt, steht mit der vertikalen Welle 20 mittelst zweier Universalgelenke 64, 65 in Verbinäung. Diese Universalgelenke kön nen von an sich bekannter Bauart sein;
,damit sie sich der jeweiligen Winkelstellung des Oberteils anpassen, oder um einen Ausgleich bei verschiedenen Anordnungen der An triebswelle verschiedener Projektionsappa rate zu schaffen, ist der mittlere Teil 66 aus ziehbar gemacht. Wie in Fig. 1 ,dargestellt, weist ,(leer Schaft 66 eine äussere Büchse mit quadratischer Bohrung auf, in welcher ein Stab -sich verschieben lässt.
Wie oben erwähnt, wird das Gehäuse 60 drehbar auf der Age der Antriebswelle für den Projektionsapparat angeordnet, damit die Endsteile des Getriebes mit ihren Axen parallel ,zueinander gehalten werden,
so d'ass ungleichförmige Drehmomente des einen Universalgelenkes durch Ungleichförmigkei- ten .des andern Gelenkes ausgeglichen werden können.
Nachdem @die Maschine aufgestellt und in den gewünschten Winkel eingestellt worden ist, :so wird :das Gehäuse 60 um seine Axe gedlreht, bis die Endteile parallel zuein- audier sind.
Das Gehäuse wird J'ann in der eingestellten Lage mittelst der :Stellschrau- ben 6,7, 6@8 gesichert. Die Stellschraube 68 @dageigen in einen 'feil des Untergestelles.
Die Einstellung und Kontrolle,der obern Kegelräder können @dsurch Entfernen des Deckels 69 bewirkt werden. Letzterer ist am 'Gehäuse ss0 mittelst Schrauben 70 festgelegt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen -den Tonwiedergabe- Ä:pPa.ra.t in Details. Fig. 4 zeigt die Stel lung der Lichtquelle, die Linsenröhre und .die antreibenden Ketten, ferner -die photo- elektrische Zelle in ihrer Abteilung. Eine Lampe 100 ist !mit einer Fassung im Arm 101 angeordnet.
Ahn Lager 101 ist ein Zapfen 102 ungeordnet, wolcUer ermöglicht, dass das Lager gedreht werden kann, um,den Lampen- fa,den in ,die horizontale Lage zubringen. Die Lampe wird mittelst einer Klemmschraube 103 in ihrer Lage gesichert. Ein Rahmen 104, ist versehie'bibar lauf einem Zapfen 105 ange ordnet, der snf @d>-,
r RÜckwand edier Abteilung befestigt ist. Der Rahmen 104 kann seitlich bewegt und mittelst Schraube 106 gesiehert werden. Die Lampe wird durch einen R.heo- staten beherrscht. In der Lampenabteilung ist noch ein Amperemeter 52 vorgesehen, welches die IStromstätke ablesen lässt.
Eine Lins'enrölire 107 ist in der Nähe der Lampe innerhalb des Gehäuses angeordnet. Das Gehäuse ist ebenfalls mit Türen versehen. die in -der Zeichnung :nicht ,dargestellt sind.
Der Film, @d!er id;en passiert hat, geht über eine gelochte Platte 109, gegen welche er mit Hilfe einer Druck- platte 110 angedrückt wird. Zur Führung dient eine Führungsrolle 111;
zum Fördern ,des Filmes dient die gezahnte Trommel 11,2. die mit gleichförmiger Glehwindigkeit an- getrieben wird und auf der Welle des Schwungrades R sitzt. Die Welle ist mit nachgiebigen Mitteln mit dem Ilauptantriebs- motor verbunden.
Die Lichtstrahlen der Lampe 100 passieren eine Öffnung in, der Gehäusewand und die Kondensationslinsen 114. Diese konzentrieren -die Lichtstrahlen auf eine enge, rechteckige Öffnung oder Schlitz zwischen den Platten 11'5, 116.
Diese Platten sind an den .Schultern, einer Büchse 117 befestigt. Die Linsenröhre 107 selbst be steht .aus zwei Büchsen 1,17, 118, die durch Gewinde in ihrer Lage gesichert sind. Ein Fenster 119 ermöglicht idem Arbeiter @die richtige Einstellung des Lichtes gegenüber dem Schlitz zwischen den Platten 11-5, 116.
Eine zweite Linsenröhre 1,2:0 ist am rechten Ende der Abteilung 117 angeordnet und wird mittelst einer .Stellschraube 121 gehalten. Die Linsen 122, f23 dienen @datzu, ein Bild ,des Schlitzes ,auf den Tänwellenträger .des Filmes zu werfen.
Der Tenwellenträger weist eine Reihe von Strichen auf, deren Dichte mit dem Volumen und deren Breite mit der Frequenz des Tanbildes auf dem Tonwellen- träger übereinstimmt. Das durch den iFilm @durchgdhende Licht fällt auf .eine photoelek- trise,he Zelle 124, welche mit einer Öffnung übereinstimmt,
die in d'er Wand zwischen den beiden Abteilungen vorgesehen ist. Die photoelektrische Zelle wird gegen die Öff nung gepresst, und zwar mittelst einer unter Federwirkung stehenden Korkscherbe 12:
5, Die Iteia-tung,dier photoelektrischen Zelle wird mittelst geeibgnetex, elektrischen Leitern auf den Vakuumröhrenverstärker übertragen, welcher in der Abteilung 63 angeordnet ist.
Der Strom des Vakuumröhrenverstärkers kann mittelst des Rheostaten 55 geregelt "werden.. Der .Strom wird mittelst des iVIessn- strum@entes 5.6 -albgelesen. Die Abteilung mit der photoelektrischen Zelle kann durch eine nicht bezeichnete Tür abgeschlossen werden. Die Druckfeder für,
den Durchlass 110 ist bei 126 angedeutet. Zum Regeln dient ein Hebel 197.
Nachdem der Film die Antri4obstromm & l 112 passiert hat, läuft er über eine lose.Füh- rungsrolle 128"darnn durch -eine Führung 129 auf ein stetig ianlgetriAenes Kettenrad <B>130.</B> Die Führung 129 ist mit einem Deckel 13'1 versahen;
dieser besitzt einen Schlitz und einen ,Zapfen, mit welchem die Verbindung mit (dar Seite Ader Führung hergestellt wind, so dass leicht Zugang zur Führung erhalten wird.
Die Aufwickelspule <B>137</B> sitzt auf einer Antriebswelle 132. Die Spule wind durch einen angelenkten Keil 133 gesichert, so dass sie nicht über das Ende der Welle gleiten kann..
Die Welle 1.3.2- wird durch eine Rei bungskupplung angetrieben, so dass die Welle 132 gleiten kann, entsprechend der Zunahme des Durchmessers .der Spule, beim Auf wickeln des .Filmes. Das Gleiten der Rei bungskupplung ergibt einen ziemlich un- @gleichmässigen Zug auf den Film.
Dieser wird durch eine Zahntrommel 130 aufgenom men, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit läuft. Wird der Film zwischen .den Trommeln 130 und 112 locker ,behalten, so wird der un gleichmässige Zug der Aufwickelspule nicht mehr auf !den Film oberhalb der Trommel 112 übertragen. Wenn der Film über die Öff nung 109 mit ungleichförmiger Ges.ohwindig- keit laufen würde, so hätte :dies einen schäd lichen Einfluss auf den wiedergegebenen Ton.
Die Aufwickel.spule ist in einer Abtei lung des Gehäuses untergebracht, die mit einer Tür i28 geschlossen wenden kann.