CH140463A - Recheneinrichtung. - Google Patents

Recheneinrichtung.

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CH140463A
CH140463A CH140463DA CH140463A CH 140463 A CH140463 A CH 140463A CH 140463D A CH140463D A CH 140463DA CH 140463 A CH140463 A CH 140463A
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August Cordt Hugo Bernhard
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August Cordt Hugo Bernhard
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

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  Recheneinrichtung.    Bei der Benutzung von     Multiplikations-          bezw.        Vierspeciesrechenmaschinen    ist es viel  fach erwünscht, bei     Multiplikationen    ent  weder die sich ergebenden     Produkte    oder     die          verwendeten    Multiplikanden     bezw.    Multipli  katoren zu schreiben und zu addieren oder  auch alle drei Zahlen zu schreiben und eine  davon oder alle zu addieren,     bezw.    bei Di  visionen die     Quotienten,    Dividenden und Di  visoren.  



  Theoretisch bereitet die Befriedigung die  ser Benutzung keine     ,Schwierigkeiten,    da man       der        Multiplikations-        bezw.        Vierspeciesrechen-          maschine    lediglich die entsprechenden     Druck-          und        Summierwerke        zuzufügen    braucht, wohl  aber praktisch, wie alle bisher bekannt ge  wordenen     Vorschläge.        beweisen.    Bei diesen  Vorschlägen ist für den     Multiplikand,    den  Multiplikator und für das Resultat je ein  besonderes Druckwerk mit.

   je ,.einer eigenen       Übertragungsvorrichtung    vorgesehen. Dadurch  wird die Einrichtung aber so     kompliziert    und  stellt sich in der Herstellung derart teuer,    dass sie schon aus diesem Grunde wohl kaum  marktfähig ist.  



       Diesen    Mängeln soll durch die den Gegen  stand .der Erfindung bildende Recheneinrich  tung abgeholfen     -,erden.    Sie ist gekennzeich  net durch die Verbindung einer     Vierspecies-          rechenmaschine    mit eigenem Hand- oder Mo  torantrieb mit einer schreibenden,     keine    Ta  statur aufweisenden Addier- und Subtrak  tionsmaschine mit mindestens einem Zähl  werk und eigenem Antrieb, welche bei     Be-          tätigung        ihres.    Antriebes die zu schreibenden  oder zu rechnenden Werte von     Zahlenkörpern     abgreift,

   die sich bei     Betätigung    der Vier  speciesrechenmaschine einstellen.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar veranschaulicht dieselbe die       wesentlichen    Teile einer     Vierspeciesrechen-          maschine    und einer dahinter angeordneten  Addiermaschine.     Es    zeigen:

         F'ig.    1 eine     Draufsicht    auf das     Ausfüh-          rungsbeispiel,              Fig.    2 eine Seitenansicht desselben,       Fig.    3 bis 7 verschiedene Stellungen der       Abfühlorgane    der     Addiermaschine    in Seiten  ansicht und Draufsicht,       Fig.    8 eine     Schalteinrichtung    zum Ein  stellen der     Abfühlorgane    durch den Papier  wagen,

         Fig.    9 eine     Seitenansicht    der Einrichtung  mit dem Kupplungsmechanismus zum Kup  peln des Antriebes der Addiermaschine mit  dem Antrieb der     Vierspeciesrechenmaschine,          Fig.    10 eine Einzelheit zu     Fig.    9 in Stirn  ansicht,       Fig.    11 bis 16     verschiedene    Stellungen des       Kupplungsmechanismus    in Seitenansicht und  Draufsicht,       F'ig.    17 eine Seitenansicht mit Sperrvor  richtung des Antriebes der Addiermaschine,

         Fig.    18 eine Einzelheit der     Sperrvorrich-          tung    in Draufsicht,       Fig.    19 und 20 eine weitere Ausführung       richtung    des Antriebes der Addiermaschine,  Mit 1 ist die Tastatur der     Vierspecies-          rechenmaschine    bezeichnet. Unter den in  einer Reihe hintereinander gelegenen Tasten  ist je eine Schiene 2 angeordnet, die beim       Niederdrücken    einer Taste in bekannter Weise  verschoben wird, und zwar für jede Taste  um eine verschiedene Länge. Das hintere  Ende 2a der -Schiene 2 ist in bekannter Weise       stufenartig    ausgebildet.

   Mit 3 ist die Zähl  werkplatte der     Vierspeciesrechenmaschine    be  zeichnet. Auf dieser sind, wie üblich, Ziffern  rollen 4, 5 tragende Wellen 6, 7 gelagert, die  durch Kegelräder 8, 9 gedreht werden kön  nen. Die     Ziffernrollen    4 zeigen das Produkt       bezw.    den     Dividenden    und die Ziffernrollen 5  den Multiplikator     bezw.        Quotienten    an. Die  Betätigung der Wellen 6, 7 geschieht in der  allgemein bei der     Vierspeciesrechenmaschine          bekannten    Weise     mittelst    der Kurbel     K.     



  Die zur Kombination verwendete Addier  maschine besitzt eigenen     Antrieb    durch den  Hebel H und steht mit der     Vierspecies-          rechenmaschine    in keiner direkten Verbin  dung. Sie unterscheidet sich von bekannten       Addiermaschinen    lediglich darin, dass ihre  Tastatur durch     Abgreifvorrichtungen    ersetzt    ist, die dazu dienen, die in der     Vierspecies-          rechenmaschine    eingestellten Werte auf die       Addiermaschine        zu    übertragen. Die     Abgreif-          vorrichtungen    können an sich der verschie  densten Art sein.

   Bei der vorliegenden Aus  führung ist zum     Beispiel    an jeder der mit  dem     Addierwerk    50 in Verbindung stehen  den, sonst durch die Tastatur beeinflussten,  je eine Zahnstange aufweisenden     F'ühlschiene     10, die in senkrechter Richtung verschiebbar  an Stangen 11 geführt sind und von auf dem  Antriebsbalken 12 sitzenden Druckfedern 13  getragen werden, ein     Doppelarm    14 seitlich  vierschwenkbar     angelenkt,    der je nach seiner  Stellung zum Abgreifen des     Multiplikanden.     des     Multiplikators    oder des     Produktes    dient.

    Der untere Arm des     Doppelarmes    14 läuft  in einer     Abgreifnase    14a     aus    und dient aus  schliesslich zum Abtasten des Multiplikanden  an dem stufenartigen Ende 2a der Schiene 2  der     Vierspeciesrechenmaschine,    während der  obere Arm mit seiner Nase     14b    wahlweise  zum Abtasten des Multiplikators oder des  Produktes benutzt wird. Die     Doppelarme    14  greifen je in einen Ausschnitt einer kamm  ähnlich gestalteten. Schaltschiene 15     (Fig.    ?)  ein, durch deren Verschiebung alle Doppel  arme 14 gemeinsam geschwenkt werden. Die  Schiene 15 wird in der ihr jeweils gegebenen  Stellung durch eine Fixierfeder 16 fest  gehalten.

   In der     Mittelstellung    der .Schiene  15 sind die Doppelarme 14 so     eingeschwenkt,     dass sie sich genau in der Verlängerung der  Schienen 2 der     Vierspeciesrechenmaschine          (Fig.    1 und 4) befinden.

   Bei dem durch  Betätigen des Handhebels H der Addier  maschine erfolgenden Anheben der     Fühl-          schienen    10 durch den     gemeinsamen    Antriebs  balken 12     treffen    die Arme 14 mit ihren  Nasen 14a auf die stufenartig     ausgebildeten          tEnden    2a der Schienen 2     (Fig.3),    die eine       Weiterbnvegung    verhindern.

   Dieser .Zeit  punkt wird aber für die einzelnen     Fühl-          schienen    10 verschieden sein, da ja die Schie  nen 2 der     Vierspeciesrechenmaschine    verschie  dene Stellungen haben, gemäss der Einstel  lung der     Tastatur    1. Entsprechend dem     ver-          schie.denen    Hub der     Fühlschienen    10 findet      auch eine verschiedene Einstellung im Ad  dierwerk 50 durch die     Fühlschienen    10     statt.     



  Wird die Schaltschiene 15 in     die        Quotient-          bezw.        Multip:likatoreinstellung    gebracht     (Fig.     6), so kommen beim Heben der     Fühlschienen     10 die untern Nasen 14a .nicht mehr in den  Bereich der Schienen 2,     sondern    jetzt treffen  die obern Nasen     14b    auf Stufenwalzen 22,  die durch     Kegelradvorgelege    23, 24 von den  Wellen 7 eingestellt werden     (Fig.    5 und 6).

    Auf dem Umfang der     .Stufenwalzen    22 be  finden sich, gleichmässig verteilt, zehn       achsiale    Rippen von     verschiedenen    Längen,  von denen jede einen Ziffernwert der zu  gehörigen Ziffernrolle als Länge körperlich  darstellt. Diese Rippen beginnen alle an dem  einen, dem obern Ende der senkrecht stehen  den Stufenwalze 22.

   Auf das untere Ende  dieser     Längsrippen    treffen     früher    oder spä  ter die Nasen     14b    auf, wodurch die Hub  bewegung der     Fiihlschienen    10 unterbrochen  und eine Einstellung derselben entsprechend  der Stellung der     Ziffernrollen    5     herbeigeführt     wird.  



  Erfolgt eine Umstellung der Schalt  schiene 15 auf Ruhelage     bezw.    Resultatwerk  einstellung     (F'ig.    7), so werden die Doppel  arme 14 so eingeschwenkt, dass beim Anheben  der     Fühlschienen    10 die obern Nasen 141)  der Arme 14 auf     Stufenwalzen    21 auftreffen,  wodurch eine Einstellung der     Fühlschienen     10 entsprechend der Stellung der Ziffern  rollen 1 erfolgt     (Fig.    2 und 7).  



  Wie bereits bekannt, ist der Papierwagen  31 der Addiermaschine längs verschiebbar,  um die Resultate,     M'azltiplikanden    und Mul  tiplikatoren in nebeneinander stehenden Rei  hen     mittelst    des     Druckhammers    47     und    des  Typenkorbes 48 zum Abdruck bringen zu  können. Diese     Bewegung    des Papierwagens  kann zur automatischen Einstellung der  Schaltschiene 15 benutzt werden.

   Zu diesem  Zweck ist an dem Papierwagen 31 eine Reit  schiene 32     (F'ig.    1 und 8)     befestigt,    auf wel  cher Reiter 33 und 34 aufgesetzt werden kön  nen, und zwar in beliebiger Reihenfolge, ,je  nachdem, welche Werte     zuerst    zum Abdruck  gelangen sollen. Die Reiter 33 und 34 haben    eine verschieden hohe     Auflaufnase    33a und  34a, mit der sie bei der Bewegung des Pa  pierwagens gegen .eine senkrecht verschiebbar       gelagerte    Stange 36 treffen, die dadurch je  nach der Höhe der Nase, entgegen der Wir  kung einer Feder mehr oder     weniger    nach  unten gedrängt wird.

   Das     untere    Ende der  Stange 36 ist an     einen    Arm 37a einer Welle  3.7 aasgelenkt, von der ein     weiterer    Arm     37b     über eine Zugstange '3:8 mit dem einen Arm  eines Winkelhebels 39 in Verbindung steht.

    Der andere Arm dieses Winkelhebels 39 ist       gabelartig    ausgebildet und umfasst einen an  der Unterseite der Schaltschiene 15 sitzenden  Stift.     Durch    dieses Gestänge     überträgt    sich  die der Stange 36     erteilte    Bewegung auf die       ,Schaltschiene    15, die so nach dem Nieder  schreiben einer Zahlenart automatisch in die  Stellung zum     Abgreifen    einer     andern        Zahlen-          art    gebracht wird.  



  Das auf der     Zeichnung    dargestellte       Addierwerk    50     addiert        selbstverständlich    nur  die Posten einer einzigen Zahlenart, zum  Beispiel nur die     Multiplikanden        bezw.    Divi  denden, oder die Multiplikatoren     bezw.    Di  visoren oder die Produkte     bezw.    Quotienten.  Das     Addierwerk    50 ist aus     diesem    Grunde  um eine Welle 500     schwenkbar    gelagert und  kann mit den     Fühlschienen    110 in und ausser       Eingriff    gebracht werden.

   Man könnte na  türlich aber auch eine der     bekannten        Addier-          mascIinen    mit mehreren Zählwerken verwen  den, so dass die Zahlen aller Zahlenarten ad  diert     werden,        könnten.    Das     bezw.    die Addier  werke könnte man weiter in bekannter Weise  mit einem Schreibwerk in Verbindung setzen,  um auch die     Summen,    zum Abdruck bringen  zu können.  



  Mitunter, zum Beispiel bei der Berech  nung der Elektrizitätswerke über den Strom  bezug der einzelnen Abnehmer, ist es wün  schenswert, die auf der     Tastatur    1 gedrückte  Zahl niederzuschreiben und auch auf der  das Produkt anzeigenden Ziffernrolle 4 in  Erscheinung     treten    zu lassen, um sie für die  weitere Rechnung in der     Vierspeciesrechen-          maschine        verwenden.    zu können. Es erscheint           wünschenswert,    diese Einstellung durch Be  tätigung eines einzigen Handgriffes vorneh  men zu können.

   Das     lässt    sich dadurch er  reichen, dass bei der     Mittelstellung    der Schalt  schiene 15 der Handhebel H der Addier  maschine mit der die Kurbel     K    der     Vier-          speciesrechenmaschine    tragenden Welle so, ge  kuppelt wird, dass die letztere bei einer Be  tätigung des Handhebels H .eine volle Um  drehung ausführt. Ein entsprechender Me  chanismus ist in     .den.        Fig.    9- bis 17 darge  stellt.

   Bei diesem steht die die Kurbel     .K    der       Vierspeciesrechenmaschine    tragende Welle 150  vermittelst     Kegelräderpaaren    51 und 52 in  zwangsläufiger Verbindung mit einer ver  tikalen Welle 53, auf welcher ein Stirnrad  54 befestigt ist. Dem     Stirnrad    54 .gegenüber  liegt eine     Zahnstange    55. Diese ruht auf  einem Gleitschieber 56 und schwingt um die  Halteschraube 57.

   Eine Feder 58 hält die  Zahnstange 55 in der Ruhelage immer ausser  dem Bereiche des Stirnrades 54. Über der  Zahnstange 55     liegt    an einer Schraube 59       ortsfest,    aber drehbar gelagert ein Hebel 60,  der an seinen beiden Enden Rollen 61 und 62  trägt und durch eine Feder 63     (Fig.    1) für       gewöhnlich    gegen einen Anschlagstift 64 ge  zogen     wird,    Auf dem     Gleitschieber    56 ist  ein gabelförmig gestaltetes     Böckchen    65 be  festigt.

   In dem     Kulissenausschnitt    dieses  Bäckchens greift ein an einem     Hebelarm    66  der Welle das Handhebels H sitzender     Mit-          nehmerstift    67 ein, der in dem Kulissenaus  schnitt reichlich Spiel hat und die     Bewegung     des Handhebels H auf dem Gleitschieber 56  mit durch den Spielraum gegebener     Verzöge-          rungüberträgt.    Zur Steuerung des Rollen  hebels 60 dient eine ebenfalls auf der Welle  des     Hebels    H     befestigte    Steuerscheibe 68,  welche zwei Schrägflächen 68a,     68b    besitzt.

    Auf ihrer Nabe ist ein     Abfühlhebel    69 lose  drehbar gelagert, der mit der Steuerscheibe  68 durch eine Zugfeder 70 gekuppelt ist, die  den Hebel     .69    gegen .einen Stift 71 der Steuer  scheibe 618 zieht     (Fig.    9).

   An dem     Abfühl-          hebel    69 ist eine Schrägfläche 69a angebracht,  welche, wenn der Hebel 69 an dem Stift 71       anliegt,    die     Fortsetzung    der Schrägfläche     6'8a       an der Steuerscheibe 68     bildet.    Bei einer Be  wegung des Handhebels H nach links in       Fig.    9 wird die     Steuerscheibe    68 mitgenom  men, die über die Feder 70 den     Abfühlhebel     69 mitschleppt. Bei dieser Bewegung trifft  sein vorderes Ende 69b von unten gegen die  Schaltschiene 15.

   Der Punkt, an dem der       Fühlhebel    69 auf die     S:chaltschiene    15 auf  trifft, ist natürlich je nach der von ihr an  genommenen     Stellung    verschieden. Entspre  chend den drei .gegebenen Stellungen der  Schaltschiene 15 kommen auch drei nebenein  ander gelegene     Berührungspunkte    in     Betracht.     An den beiden aussen liegenden Berührungs  punkten     trägt    die Schaltschiene 15 je einen       Ansatz    74 und 75, die so     hoch    sind,

   dass sie  dem     Fühlhebel    69 kaum noch eine Drehmög  lichkeit     gestatten.    Befindet sich aber die  Schaltschiene 15     in,    der     Mittelstellung,    so  kann der     Fühlhebel    69, dessen vorderes Ende  bei einer Bewegung in die Lücke 72 zwischen  den     Ansätzen    74 und 75 eingreift, eine so  grosse Bewegung ausführen, dass seine Schräg  fläche 69a dem Rollenhebel 60 unter Ver  mittlung der Rolle 62 eine Drehbewegung  erteilt.

   Dadurch gleitet die Rolle 62 auf die  Schrägfläche 68a der     Steuerscheibe    68, wel  che, da sie die     Vorwärtsbewegung    des Hand  hebels H mitmacht, dem Rollenhebel 60       zwangsläufig    eine noch     grössere    Drehbewe  gung     erteilt.    Hierdurch kommt die Rolle 61  mit dem Rücken der Zahnstange 55 in Be  rührung und     drückt    diese unter     Überwindung     der Feder 58 in Eingriff mit dem Stirn  rad 54     (Fig.    12).

   In diesem Moment hat der       Mitnehmerstift    67 seinen     Totweg    vollendet,  greift an der Kulisse des Bäckchens 65 an  und     bewegt    den     Gleitschieber    56 und damit  die Zahnstange 55 vorwärts. Die Rolle 61  hält die Zahnstange immer in     Eingriff    mit  dem Stirnrad 54, während die Rolle 62 an  der hintern Fläche der Steuerscheibe 68 ent  lang gleitet     (Fig.    12). Bei dem Vorwärts  bewegen des Gleitschiebers 56     wird    vermit  telst der Zahnstange 55 und des Stirnrades  54 die Welle 53 und damit die Kurbelwelle  150 gedreht.

   Am Ende des     Vorwärtsganges     des Handhebels H     (Fig.    13) hat die Kurbel-      welle die gewünschte einmalige Umdrehung       ausgeführt.    Der an dem Gleitschieber 56 an  gebrachte Anschlagbolzen 73 begrenzt den  Weg des     Gleitschiebers    56 und     verhindert.     das Überschleudern der     Kurbelwelle    150  über eine Umdrehung hinaus.

   In diesem Mo  ment befindet sich die Rolle -62 des Hebels  60 am Ende der     Schrägfläche    68b der  Steuerscheibe 68, gleitet     nun    unter der Wir  kung der Zugfeder 63 von der Steuerscheibe  68 ab und legt sich an die     Schrägfläohe        69\1     des     Abfühlhebels    69 an     (Fig.    14). Dabei  gibt die Rolle 61 die Zahnstange 55 frei, wel  che unter Wirkung der Feder 58 aus dem  Eingriff mit dem Stirnrad 54     springt.    Bei  der folgenden Rückwärtsbewegung des Hand  hebels     H    kehrt der Gleitschieber 56 mit der  Zahnstange 55 in die Ruhelage zurück, ohne  das Stirnrad 54 zu drehen.

   Die Rolle 62  des Rollenhebels 60 wird dabei von der       Sehrä-gfläche        68b    der Steuerscheibe 68 noch  mehr nach der Schrägfläche 69a des     Fühl-          hebe.ls    69     gedrängt    und gleitet an der     vor-          dern    Fläche der Steuerscheibe 68 entlang.  Der Rollenhebel 60     kehrt    damit in seine  Ruhelage zurück, so dass nach dem vollstän  digen Zurücklegen des Handhebels H der in       Fig.    9 dargestellte Zustand     wieder    hergestellt  ist.

   Bei einem weiteren Arbeitshub des Hand  hebels H und bei derselben Stellung der  Schaltschiene 1.5 würde sich der oben be  schriebene Vorgang wiederholen und die  Rechenkurbel     K    eine weitere Umdrehung  ausführen. Wird dagegen die Schaltschiene  15 vom     Papierwagen    31 aus so eingestellt,  dass das Ende     69b    des     Abfühlhebels    69 sich  unter dem Ansatz 74     (Fig.    15     und    16) oder  75 befindet, so     tritt    die Kupplung nicht in  Tätigkeit, da., wie bereits     erwähnt,    in diesem  Falle der     Abfühlhebel    69 keine merkliche  Drehbewegung ausführen kann;

   hier wird  nur die Feder 70 gespannt     (Fig.    15). Der       Gleitschieber    56 und die Zahnstange 55 füh  ren bei der Vor- und     Rückwärtsbewegung    des  Handhebels H zwar ihre Bewegungen, aus,  diese sind aber, eben weil die Kupplung  nicht wirksam ist, ohne jeden     Einfluss'.     



  Bei der Ausführung von     Multiplikationen       und     Divisionen    in der     ViersPeciesTechen-          maschine    wird bekanntlich die Zählwerks  platte 3 quer in der Maschine verschoben.

    Nach     Beendigung    der Rechnung zur     Ermitt-          lung    des     Einzelresultates        muss,    die     Zählwerks-          platte    3 zur     Einnahme    .der Richtigstellung  zum Komma in ihre Ausgangslage, welche  in der weiteren     Beschreibung    immer mit       Kommastellung    bezeichnet werden soll, zu  rückgebracht werden.

   Beim schnellen Rech  nen kommt es aber oft vor, dass der Rech  ner es unterlässt, vor der Betätigung des He  bels H die     Platte    3 in die     Kommastelllung          zurückzubringen,    ohne es zu bemerken. Er  überträgt das Resultat also in falscher     Stel-          lung        desi    Resultatwerkes und erhält infolge  dessen am Ende der Rechnung ein falsches  Ergebnis. Um das unmöglich zu machen, ist  eine besondere     Sperrvorrichtung    vorgesehen,  die aus     Fig.    17 und 18 ersichtlich ist.

   Bei  dieser sind auf einer Seitenfläche der Ab  deckhaube 76 des Resultatwerkes     (Fig.    17)       vermittelst    der     Rändelschraube    77     Reiter    78       befestigt,    welche an beiden Seiten     Schräg-          flächen    besitzen.

   Diese Reiter 78     beinflussen     bei der Verschiebung der Platte 3     einen    zwei  armigen Hebel 79, der am     Maschinengestell     bei 80 drehbar     gelagert    ist und mit     seinem     unter     gegabelten    Ende um einen an     einem          Sperschieber    81     befestigten    Stift 81b greift.  Der Sperrschieber 81 ist in Lagern 82, 82a  horizontal verschiebbar gelagert und steht  unter der Wirkung einer Zugfeder 83.  



  Läuft ein Reiter 78 auf das obere Ende  des Hebels 79 auf, so wird     dieser    nieder  gedrückt und der Hebel um seinen Dreh  punkt 80     verschwenkt,    wobei er den Sperr  schieber 81 entgegen der Wirkung der Fe  der 83     zurückzieht.    Dabei kommt ein in dem  Schieber 81 vorgesehener seitlicher     Aus-          schnitt    81a in die     Bewegungsbahn    86 zu     ste-          stehen,    der von einem Arm 86 der den Hand  hebel H tragenden Welle     getragen        wird        unrt     den     .Sperrschieber    81 ein Stück übergreift.

    In der Grundstellung des     Sperrsch2e-bers    81  verhindert dieser, weil der     Stift    86a auf ihn  auftrifft, die Drehung der     Handhebelwelle;     deren freie Bewegung ist nur möglich, wenn      der Stift 86a in den     Ausschnitt    81a eintreten  kann.

   Der Handhebel H lässt sich also nur       betätigen,    wenn die     Zählwerkplatte    3     eine          solche    Stellung hat, dass einer der Reiter 78  den Hebel 79     verschwenkt.    Durch entspre  chende     Einstellung    der Reiter 78 an der       Zähllwerkshaube    76     wird    auf diese Weise  eine Gewähr dafür begeben, dass die Betäti  gung des Handhebels H nur     in    der Komma  stellung möglich ist, so     da.ss    nie ein falsches  Ergebnis     abgedruckt    werden kann.

   Mehrere  Reiter 78 sind deshalb erforderlich, weil ja,  mehrere Zahlenreihen     nebeneinaner    zu schrei  ben sind, von denen jede eine besondere       Kommastellung    besitzt. Falls die Maschine  neben dem     Handhebel,    H auch noch einen       elektrischen    Antrieb besitzt, bei dessen Be  tätigung der Handhebel in Ruhe bleibt, kann  die Sperrschiene 81 auch zur     Verriegelung     der     Motortaste    84     verwendet    werden.

   Die für  gewöhnlich durch eine Feder 96 nach oben  gedrückte Motortaste 84 besitzt wie üblich  einen Arm 84a, durch den beim     Niederdrük-          ken    der Taste ein Zeitschalter     Sek    geschlossen       wird.    Steht der     Sperrschieber,81    in der durch  die Feder 83 und den Stift 85 bestimmten  Ruhelage, so befindet sich sein     linkes,    Ende       (Fig.    17) direkt unterhalb des untern Endes  der Motortaste 84, so, dass sie nicht betätigt  werden kann; die Bewegungsbahn der Motor  taste wird aber freigegeben, wenn die Sperr  schiene beim     Auflaufen    eines Reiters 78 auf  den Hebel 79 zurückgezogen ist.  



  Statt der     beschriebenen        Abtastvorriclitung     mit den Armen 14 könnte man zum Beispiel  an den     Fühlschienen    10 Zahnstangen 45  schwingbar anordnen, die     beim    Hochgange  mit auf den Wellen 6 und 7 sitzenden Zahn  rädern 44 in Eingriff gebracht werden       (Fig.        7.9    und 20. Beim Anheben der .Schie  nen 10 werden dann die     Ziffernrollen    auf  Null zurückgedreht werden, wo. sie durch  eine Sperrung angehalten werden.

   Diese     Ein-          richtung    machte das     sonst    erforderliche Rück  stellen der     Anzeigerollen    überflüssig, wenn  die Zahnstangen 45 vor dem Zurückgehen in       die        Ruhestellung    ausser     Eingriff    mit den       Zahnrädern:        44    gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANrSPRUCH: Recheneinrichtung, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Vierspeciesrechen- maschine mit eigenem Hand- oder Motor antrieb mit einer schreibenden, keine Tasta tur aufweisenden Addier- und Subtra.hier- maschine mit mindestens einem Zählwerk und eigenem Antrieb, welche bei Betätigung ihres Antriebes die zu schreibenden oder zu rech nenden Werte von Zahlenkörpern abgreift, die sich bei Betätigung der Vierspeciesrechen- masehine einstellen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Recheneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an Fühl schienen (10) der Addiermaschine schwenkbare Doppelarme (14) sitzen, die beim Anheben der Fühlschienen (10) je nach ihrer Einstellung entweder gegen die am hintern Ende stufenartig ausgebildeten Tasterschienen (2) der Vierapeciesrechen- maschine oder gegen von den das Resultat und die Multiplikatoren anzeigenden Zif fernrollen (4 bezw. 5)
    der Vierspecies- rechenmaschine eingestellte Zahlenkörper (21 bezw. 22) treffen und dadurch in der _Weiterbewegung gehemmt werden. 2. Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Doppelarme (14) in Lücken einer kammartig gestalteten Schalt schiene (15) eingreifen, durch dessen Ver schiebung in Achsenrichtung die Doppel arme gemeinsam verstellt werden.
    3. Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltschiene (15) über ein einen Winkelhebel enthaltendes Gestänge mit einer senkrechten Stange (36) in Verbindung steht, die bei der Ver schiebung des Papierwagens der Addier maschine durch an einer Schiene (32) sit zende Reiter (33) verschiedener Höhe ver schoben wird, wobei eine Verstellung der Schaltschiene (15) stattfindet. 4.
    Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3', gekennzeich net durch eine bei einer bestimmten Stel lung der Schaltschiene (15) bezw. des Papierwagens selbsttätig in Wirkung tretende Kupplung des Antriebes der Addiermaschine mit dem Antrieb der Vierspeciesrechenmaschine. 5.
    Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeich net durch einen bei der Bewegung der den Handhebel (H) tragenden Welle mit genommenen Gleitschieber (56) und eine auf diesen am einen Ende drehbar gelagerte Zahnstange (55), die unter dem Einfluss eines auf der Welle des Handhebels (H) sitzenden, gegen die Schaltschiene (15) beweglichen Fühlhebels (69) steht.
    und bei einer bestimmten, einen grösseren Aus schlag des Fühlhebels gestattenden Stel lung der Schaltschiene durch den Fühl- hebel und Zwischenglieder zum Eingriff mit einem Zahnrad des Antriebes der Vier- speciesrechenmasehine gebracht wird.
    6. Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, .gekennzeich net durch einen zweiarmigen Hebel (60), dessen eines Ende die Zahnstange (55) durch eine Feder (58) gezogen wird und dessen anderes Ende sich gegen eine Schrägfläche (69a) des Fühlhebels (69) legt, die bei entsprechend grosser Drehung des Fühlhebels (69) das von ihr beeinflusste Ende des zweiarmigen Hebels (60) ver drängt und zur Sicherung des Eingriffes der Zahnstange hinter eine Steuerscheibe (68) bringt, die es erst nach Beendigung des Arbeitshubes des Handhebels (H) der Addiermaschine wieder freigibt,
    so dass beim leeren Rücklauf des Handhebels (H) und des Gleitschiebers (56) die Zahn stange (55) ausser Eingriff mit dem An- trieb der Vierspeciesrechenmaschine kommt. 7. Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Gleitschiene (56) erst einige Zeit nach Beginn des Arbeitshubes des Handhebels (H) mitgenommen wird.
    B. Recheneinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeich net durch einen die Motortaste (84) und den Handhebel (H) für gewöhnlich ver riegelnden. . Sperrschieber (81) und durch an der Abdeckhaube der Zählwerksplatte (3) der Vierspeciesrechenmaschine sitzende Reiter (78), die so eingestellt werden kön nen, dass sie, wenn die Zählwerksplatte (3) sich für irgend eine der niederzuschrei benden;
    Zahlenreihen in gammastellung be findet, einen Hebel (79) verdrängen, der bei seiner Bewegung die Sperrschiene (81) so bewegt, dass die Verriegelung der Motor taste und des Handhebels (H) aufgehoben wird.
    9. Recheneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Fühlschienen (10) derAddiermaschine schwingbareZahn- sta,ngen (45) tragen, die mit auf den Wellen der Ziffernrollen (4 bezw. 5) sit zenden Zahnrädern bei der Hubbewegung der.Fühlschienen (10) in Eingriff gebracht werden,
    diese auf Null zurückdrehen und durch die damit stattfindende Begrenzung der Bewegung die F'ühlschienen (10) ein stellen.
CH140463D 1928-08-17 1929-08-14 Recheneinrichtung. CH140463A (de)

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