CH141043A - Reguliereinrichtung für die Gleichförmigkeit der Geschwindigkeit von Motoren in Mehrmotorenantrieben. - Google Patents

Reguliereinrichtung für die Gleichförmigkeit der Geschwindigkeit von Motoren in Mehrmotorenantrieben.

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CH141043A
CH141043A CH141043DA CH141043A CH 141043 A CH141043 A CH 141043A CH 141043D A CH141043D A CH 141043DA CH 141043 A CH141043 A CH 141043A
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CH
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


      Reguliereinrichtung    für die Gleichförmigkeit der Geschwindigkeit von     Notoren    in       Nehrmotor        enantrieben.       Für die     Aufrechterhaltung    der relativen       Gleichförmibkeit    der Geschwindigkeit von       Antriebsmotoren,    für die einzelnen Ar  beitsmaschine     bgruppen    einer Arbeitsma  schine,     'insbesondere        Papiermaschine,    sind  bereits verschiedene     Einrichtungen    vorge  schlagen worden.

   So     ist    es zum     Beispiel    be  kannt, die     Anti2ebsmsstoren    in     Abhängigkeit     von .einer Leitgeschwindigkeit oder     Leit-          frequenz    unter Vermittlung von starren oder       unstarren,        elektrischen    oder     mechanischen    Dif  ferentialen zu regeln.

   Die Leitgrösse ist da  her entweder     unabhängig    vom Antrieb der  Arbeitsmaschine oder sie wird; von einem       a,ls    Leitmotor dienenden Antriebsmotor einer       Arbeitsmmchinengruppe        geliefert.    Die Ver  wendung von     Differentialbetrieben    hat den       Nachteil,    dass der Regulierweg des     Rege:l-          organes    in einem starren Verhältnis     zum    Fehl  weg des     Papieres    steht.

   Zur     Vermeidung        die,          wes    Nachteils ist es bereits     vorgeschlagen    wor  den., die Antriebsmotoren mit Synchrongene=         ratoren    mechanisch zu, kuppeln und auf       Energiefluss    ansprechende Regler für die Re  gulierung der     Gleichförmigkeit    der Geschwin  digkeit der einzelnen Motoren zu verwenden.  Bei der bekannten     Anordnung        sind    die zu  sammengeschaIteten     Maschinen.    parallel ge  schaltet.  



       Gemäss    der Erfindung wird nun der     an-          gesTrebte    Zweck dadurch     erreicht,    dass mit  mindestens     n-2    der     zu    regelnden n Antriebs  motoren je zwei     Wechselstro:

  mmaschinen    ge  kuppelt sind, und zwar die eine davon un  mittelbar und die andere über ein konisches       Riemenscheibenpaar,    und von denen jeweils  die     mit    einem     Antriebsmotor    unmittelbar     ge-          kuppelte        Wechselstrommaschine    mit .der über  Riemenscheiben     gekuppelten    des nachfolgen  den     Motors.    in Reihe geschaltet sind, unter       Zwischensehdtung    von     polarisierten    Lei  stungsreglern,

   die unter der Wirkung eines  Energieflusses zwischen den in Reihe ge  schalteten     Wechselstrommaschinen    die .Span-           nung    oder Erregung der     Antriebsmotoren          derart    beeinflussen, dass die Gleichförmig  keit der     Motorgeschwindigkeiten    erreicht. ist.  



  In     Abb.    1 und 2 der Zeichnung sind  schematisch zwei Ausführungsbeispiele der  Erfindung     dergestellt.    Von den Teilmotoren  eines Papiermaschinenantriebes sind die     Ho-          toien        a1    bis     a3    gezeichnet. Von diesen     sind     a, und     a3    mit je zwei     W.ec-hselstromma.sehi-          nen        b1    bis     b,    gekuppelt.

   Die Motoren     b1,        b3          sind;    unmittelbar mit den Teilmotoren a,,     a3     gekuppelt, die Motoren b,,     b4    dagegen unter  Zwischenschaltung der     Doppelkeg-elriemen-          getriebe        c"    c,. Je einer der mit den Antriebs  motoren unmittelbar     gekuppelten    Motoren  b,,,     b3    ist mit einem der über die Riemen  getriebe     c,,        e,        gekuppelten    Motoren b,,<I>b.,</I>  elektrisch in Reihe geschaltet.

   In den     Ver-          birndungsleitangen    der Motoren liegen     Lei.-          s.tungsschnellregler        dl,   <I>d,</I>     u.sw.    Der jeweils  zwischen zwei Gruppen eingeschaltete Lei  stungsregler ist     polarisiert.,    das, heisst jeder       ;

  Energierichtung    entspricht eine bestimmte  Richtung des     Reglerausschlages.    Der Regler  selbst arbeitet ohne     Hauptfeder.    Die Einstel  lung .erfolgt derart,     dass    bei Stellung des  Reglers in der     Mittellage,    die     gewünseh#e          Gleichförmi        ;reit        -d(-,r        Gesciiwindigl,:eit    zwi  schen den     11lotoxen        b@.steht.    Der Regler ist  mit     einer    Dämpfung versehen, welche- das  Regulieren nach dem     Schi@ellreglerprinzip     gestattet.

   Dadurch wird es möglich, die Ver  änderung der Erregung kurzzeitig mehr zu  verändern, ah, es dem veränderten. nachträg  lichen stationären Zustande entsprechen  würde. Dieser Ausschlag wirr     bestimmt        durch     die     zwischen    Dämpfung und     Reglerorgan    ein  gebaute     Rückführfeder,    welche der Arbeits  weise des Schnellreglers vorübergehend einen       statischen    Charakter gibt. Je nachdem es sich  um den     Antrieb    einer Maschine oder einer       Maschinengruppe    mit grossen Massen handelt,  kann die Überregulierung mit: der Dämpfung  genau angepasst werden.

   Die     Herstellung     eines     stationären    Zustandes bei auftretenden  Abweichungen geschieht also in der     kurz-          mö,glich.sten    Zeit.     Bei    der     Seriesehaltung    ge  mäss der Erfindung ist die     Schnellregulierung       mit Dämpfung ein bedeutender Vorteil, in  dem sieh die     Ausregulierzeitvorgänge    jeder  Gruppe auf die folgenden übertragen. Ab  weichungen werden auf diese Weise kurz  zeitig und ohne     Pendelungen        ausreguliert.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Abb.     2 ist einer der in die Verbindungsleitung der  mit den Antriebsmotoren gekuppelten     Weeh-          selstrommasehinen    eingeschalteten     Leistungs-          regler,    zum Beispiel d,, als Doppelregler aus  gebildet.

   Hierdurch werden bei einem     Ener-          giefluss        zwischen    -den in Reihe     geschalteten          Wechselstrommaschinen        bi,    b, die zugehöri  gen Antriebsmotoren a,, a, gleichzeitig     be-          einfluss't.    Der Regler stellt die Gleichförmig  keit der Geschwindigkeit zwischen     d1en    bei  den Motoren     a1,    a,     wieder    her und schafft  gleichzeitig einen gewissen mittleren Ge  schwindigkeitswert, auf den die übrigen An  triebsmotoren einreguliert werden.

   Anstatt,       wie    bei den     Ausführungsbeispielen,    die Er  regung der     Antriebsmotoren        zu    beeinflussen,       kann    man auch die Spannung der     Motoren     regulieren. Von den in Reihe     geseha@lteten          Wechsel.strommaschinen    kann ,die eine eine  Synchron- und die zweite eine Asynchron  masehine sein.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCFI: Reguliereinrichtung für die Gleichförmig keit der Geschwindigkeit von n Motoren in Mehrmotorenantrieben, insbesondere für Pa piermaschinen, dadurch gekennzeichnet, da.ss mit mindesten,, n-2 der zu regelnden A:
    n- triebsmotoren je zwei Wechselstromm.aschinen gekuppelt sind, und zwar die eine davon un mittelbar und die andere über ein konisches Riemenscheibenpaar, und von denen jeweils die mit einem Antriebsmotor unmittelbar gekuppelteWechselstrommasehine mit der über Riemenscheiben gekuppelten des nachfolgen den Motors in Reihe .geschaltet sind, unter Zwischenschaltung von polarisierten Lei stungsreglern,
    die unter der Wirkung eines Energieflusses zwischen den in Reihe ge schalteten Wechselstrommaschinen die Span nung oder Erregung der Antriebsmotoren derart beeinflussen, dass die Gleichförmig keit der Motorgeschwindigkeiten erreicht ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Reguliereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass einer der Lei stungsregler in der Verbindungsleitung ,der Wechselstrommaschinen als Doppel regler ausgebildet ist, wodurch bei einem EnergiefluB gleichzeitig beide zugehörigen Antriebsmotoren beeinflusst werden und sich ein beliebiger mittlerer Geschwindig keitswert einstellt.
    2. Reguliereinrichtung naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den bei den mit den Antriebsmotoren gekuppelten Wechselstrommaschinen die eine eine Syn chron- und die andere eine Asynchron maschine ist.
CH141043D 1928-07-13 1929-07-02 Reguliereinrichtung für die Gleichförmigkeit der Geschwindigkeit von Motoren in Mehrmotorenantrieben. CH141043A (de)

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