CH141174A - Vorübertrager für Verstärker. - Google Patents

Vorübertrager für Verstärker.

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CH141174A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Vorübertrager    für Verstärker.    Bei Verstärkern, die eine bestimmte Ver  stärkungskurve in Abhängigkeit von der       Fretluenz    haben sollen, spielen, falls ein     Vor-          üb.ertra.ger    vorhanden ist, die Eigenfrequen  zen     und    damit die     Induktivitäten.des    Übertra  gers eine grosse Rolle. Nun werden die Vor  übertrager häufig und bei Niederfrequenz       verstä.rkern    fast     stets    mit.     Eisenblechkernen     ausgeführt.

   Infolge der geringen Stabilität  des Eisens haben die Kerne den Nachteil,       da,ss    ihre     Induktivität    nicht genügend kon  stant bleibt, wenn stärkere Gitterströme auf-.       treten..    Es kommt vor,     da.ss    gelegentlich eine  Selbsterregung des Verstärkers eintritt, die  sich     au.s    irgend: einer Zufälligkeit einstellt  oder die beim Nachprüfen von Nachbildungen       oder    bei der Bestimmung des     Pfeifpunktes     von     Zwei@dmhtleitunigen        4bsichtlieh    herbei  geführt wird.

   Es kann dabei die Form der  Verstärkungskurve so stark verändert wer  den, dass' die Verstärker unbrauchbar werden.  



  Nach der Erfindung wird dieser Nachteil    dadurch     vermieden,    dass für den Kern     magne-          tische    Stoffe     verwendet    werden, die eine hohe  magnetische Stabilität haben.  



  Man findet hohe magnetische     Stabilitäten     bei gewissen     magnetischen    Legierungen, ins  besondere zum Beispiel bei     Nickel-Eisen-Le-          gierungen.    Praktisch hat sieh zum     Beispiel     eine     Legierung    mit etwa der Hälfte Nickel  und der Hälfte Eisen, wie sie zur magneti  schen     Belastung    von Unterseekabeln verwen  det und als     Invariant    bekannt ist, sehr gut.  bewährt.  



  Man könnte zwar auch bei Verwendung  von Eisen eine hohe magnetische Stabilität  des Kernes     erreichen,    wenn man ihn mit hin  reichend grossen Luftspalten versieht oder  einen     Massekern    benutzt, bei dem die mag  netischen Teilchen durch viele kleine Luft  spalte voneinander     getrennt    sind. Ein solches       Vorgehens    kommt indessen gerade für die Vor  übertrager praktisch kaum in Frage, weil man  bei diesen in der Regel schon mit     gewissen              Schwierigkeiten    zu kämpfen hat, um genü  gend hohe     Induktivitäten    und vor allen Din  gen auch genügend feste Kopplungen zu er  halten.

   Die oben     genann@ien        Nickel-Eisen-          Legierungen    bieten durch ihre hohe Anfangs  permeabilität, die in der Regel merklich höher  ist als     die    des Eisens, auch die Möglichkeit,  die     erwähnten    Schwierigkeiten zu bekämpfen,  da ihre     magnetische        Stabilität    hinreicht, um  Luftspalte ganz vermeiden zu     können    und  infolgedessen beträchtliche     Induktivitäten     und sehr     geringe    Streukoeffizienten zu be  kommen-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorübertrager für Verstärker, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragerkern aus einem magnetischen Stoff von hoher magne tischer Stabilität und hoher Anfangspermea: bilität besteht, so dass die Induktivitäten des Vorähertragers durch Gitterströme gar niehtoder nur praktisch unbedeutend ge ändert werden.
    UNTERANSPRUCH: Vorübertrager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kernmaterial eine Legierung ist, die aus Nickel und Eisen zu etwa gleichen Teilen besteht.
CH141174D 1928-04-05 1929-03-25 Vorübertrager für Verstärker. CH141174A (de)

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