CH141525A - Verfahren zum Spalten von Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Spalten von Kohlenwasserstoffen.

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CH141525A
CH141525A CH141525DA CH141525A CH 141525 A CH141525 A CH 141525A CH 141525D A CH141525D A CH 141525DA CH 141525 A CH141525 A CH 141525A
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splitting hydrocarbons
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Maatschappij De Bata Petroleum
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Bataafsche Petroleum
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  Verfahren     znm    Spalten von     tiohlenwasserstoffen.       Es ist bekannt,     dass        Kohlenwasserstoffe          dureh    thermische Zersetzung in Gegenwart  von Katalysatoren gespalten werden können.  



  Jedoch sind nicht über 40<B>'</B> siedende,<B>ge-</B>  sättigte     Kohlenwasserstoffe,    insbesondere       Äthan,    Propan,     Butan    und     Pentan    sehr     wi-          derstandsfä,hig    gegen Spalten. Bei Anwen  dung von hohen Temperaturen geht die Spal  tung zu weit, so     dass    die niedrigsten ungesät  tigten     Kohlenwasserstoffe    gebildet werden  und bei noch höherer Temperatur findet     Ab-          scheidung    von Kohle statt.  



  Bei niedrigerer Temperatur werden  höhere ungesättigte     Kohlenwasserstoffe    ge  bildet, aber der Verlauf der Reaktion ist  dann zu langsam, um einen guten Ertrag  der gewünschten Produkte abzuwerfen. Nun  wurde entdeckt,     dass    wenn die Umsetzung  von nicht über 40<B>'</B> siedenden     Kohlenwasser-          stoffen    in Gegenwart von Halogenen oder  deren Verbindungen ausgeführt wird, ein  2n       0,

     <B>0</B>  ..r     sser    Teil der     Kohlenwasserstoffe    bei nie  drigerer Temperatur und ohne     Abscheidung            von    Kohle in höhere ungesättigte     Kohlen-          wasserstoffe    von geringerem     Molekularo,2-          ZD     wicht     über-eführt    wird.  



  Es     muss    hier erwähnt- werden,     dass    obwohl  Jod als Katalysator zum Spalten von     Koh-          leilwasserstoffen    mit hohem Siedepunkt be  kannt ist, es nicht zu erwarten war,     dass    die       'Tenannte    Substanz -auch einen günstigen       Einfluss    bei der Umsetzung von     li        icht    über  40' siedenden, gesättigten     Kohlenwasser-          stoffen    in ungesättigte     Kahlenwasserstoffe     von kleinerem     hulolekulargewieht    ausüben       wf7r,

  de.     



  Als Halogenverbindungen können solche  sowohl     orcanischer    als anorganischer Natur  verwendet werden und vorzugsweise die  jenigen, welche bei hoher Temperatur     Ila-          logen-    oder     Halogenwasserstoffe    ergeben.  



  Als anorganische Verbindungen können  zum Beispiel neben elementaren Halogenen  Wasserstoff-, Schwefel-, Phosphor- und  Sauerstoffverbindungen derselben verwendet  werden.      Der Zusatz eines Halogens oder einer  Halogenverbindung kann auf sehr einfache  und bekannte Weise erfolgen, dies     umsomehr     als eine grosse Anzahl von Substanzen zur  Verfügung stellen, welche entweder in  festem, flüssigem oder gasförmigem Zustand  oder als Dispersion in einem geeigneten Me  dium zu dem zu behandelnden Material zu  gesetzt werden können.  



  Ausserdem können zur Förderung der Re  aktion verschiedene Aktivatoren wie zum  Beispiel Kupfer, Eisen     bezw.    deren Salze,  Sauerstoff, Schwefel und dergleichen zuge  setzt werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu Propan werden einige     Hunderistel-          volumprozente    Jod zugesetzt und die Mi  schung sodann erhitzt. Bei<B>575 ' C</B> enthalten  die entweichenden Gase ungefähr<B>15</B> 1/2 Pro  zent ungesättigte Verbindungen, bei     600,        C       ungefähr<B>2,5%</B>     und    -bei<B>6'50'</B>     C    ungefähr  <B>35,3%</B> ungesättigte     Kohlenwasserstoffe.     



  Das verwendete Jod kann auf einfache  Weise zurückgewonnen werden. Freies Jod  sublimiert teilweise bei Abkühlung der       Krackgase.    Der aufgelöste Teil kann mit       Sulfit    extrahiert werden.  



  Ausserdem ist es möglich, das beschriebene  Verfahren sowohl bei Atmosphärendruck, als  auch bei höheren oder niedrigeren Drucken  durchzuführen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Spaltung von nicht über 40'<B>C</B> siedenden Kohlenwasserstoffen durch thermische Zersetzung in Gegenwart von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysatoren Halogene oder Halo genverbindungen verwendet.
CH141525D 1927-12-16 1928-11-27 Verfahren zum Spalten von Kohlenwasserstoffen. CH141525A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174308B (de) * 1956-02-06 1964-07-23 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Herstellung von Diolefinen durch Dehydrierung staerker gesaettigter, aliphatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffe
DE1174307B (de) * 1955-12-22 1964-07-23 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Dehydrierung, dehydrierenden Isomerisierung oder Cyclisierung eines Kohlenwasserstoffes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174307B (de) * 1955-12-22 1964-07-23 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Dehydrierung, dehydrierenden Isomerisierung oder Cyclisierung eines Kohlenwasserstoffes
DE1174308B (de) * 1956-02-06 1964-07-23 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Herstellung von Diolefinen durch Dehydrierung staerker gesaettigter, aliphatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffe

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