CH142420A - Verfahren zum Beizen von Wolle oder anderem tierischen Haar, um dieselben walk- oder filzbar zu machen. - Google Patents

Verfahren zum Beizen von Wolle oder anderem tierischen Haar, um dieselben walk- oder filzbar zu machen.

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CH142420A
CH142420A CH142420DA CH142420A CH 142420 A CH142420 A CH 142420A CH 142420D A CH142420D A CH 142420DA CH 142420 A CH142420 A CH 142420A
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Erich Dr Boehm
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    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01C—CHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C3/00—Treatment of animal material, e.g. chemical scouring of wool
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
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Description


  Verfahren zum Beizen von Wolle oder anderem tierischen Haar, um dieselben walk  oder filzbar zu     machen.     
EMI0001.0002     
  
    Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> das <SEP> Beizen <SEP> von
<tb>   'olle <SEP> oder <SEP> anderem <SEP> tierischen <SEP> Haar, <SEP> um <SEP> die  selben <SEP> walk- <SEP> oder <SEP> filzbar <SEP> zu <SEP> machen, <SEP> wobei
<tb>  0-x-,-dationsmittel <SEP> auf <SEP> das <SEP> Haar <SEP> @virken <SEP> be  1a::sen <SEP> werden.
<tb>  



  Lässt <SEP> man <SEP> Oxydationsmittel <SEP> für <SEP> sich <SEP> allein
<tb>  anf <SEP> das <SEP> Gut <SEP> einwirken, <SEP> so <SEP> ist, <SEP> um <SEP> eine <SEP> be  t'ried1bende <SEP> Be <SEP> izun@g <SEP> zu <SEP> erzielen. <SEP> eine <SEP> so <SEP> hohe
<tb>  Konzentration <SEP> des <SEP> Oxydationsmittel: <SEP> iüitig,
<tb>  dass <SEP> schon <SEP> beim <SEP> Beizen <SEP> durch <SEP> Überoxydation
<tb>  oder <SEP> beim <SEP> nachfolgenden <SEP> Labern <SEP> durch
<tb>  \acho.x@-dation <SEP> eine <SEP> Schädi";ung <SEP> des <SEP> Gutes
<tb>  nicht <SEP> zu <SEP> vermeiden <SEP> ist, <SEP> welche <SEP> in <SEP> den <SEP> mei.

    :ten <SEP> Fällen <SEP> so <SEP> weit <SEP> geht. <SEP> dass <SEP> das <SEP> Ciit <SEP> für
<tb>  ilie <SEP> Erzengun- <SEP> #-ewalkter <SEP> oder <SEP> @,-efilztei- <SEP> Ware
<tb>  unbrauchbar <SEP> (i-(#rbrannt) <SEP> wird. <SEP> Bei <SEP> deni <SEP> bis  her <SEP> heim <SEP> Beizen <SEP> von <SEP> tierischem <SEP> Haar <SEP> für <SEP> die
<tb>  I:rzcubun@ <SEP> von <SEP> Filzhüten <SEP> allgemein <SEP> üblichen
<tb>  Reizen <SEP> finit <SEP> Salpetersäure <SEP> und <SEP> Quecksilber  nitrat <SEP> gestattet <SEP> (las <SEP> letztere <SEP> die <SEP> Konzentra  tion <SEP> der <SEP> Salpetersäure <SEP> soweit <SEP> zu <SEP> verringern,
<tb>   < lass <SEP> bei <SEP> vorsichtigem <SEP> Arbeiten <SEP> Überoxyda-     
EMI0001.0003     
  
    tion <SEP> oder <SEP> Nachoxydation <SEP> des <SEP> Ha & res <SEP> ver  hütet <SEP> wird. <SEP> Quccl:silber:

  cilze <SEP> sind <SEP> jedoch <SEP> in
<tb>  so <SEP> hohem <SEP> Masse <SEP> gesundheitsschädlich. <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Vermeidun; <SEP> der <SEP> Verwendung <SEP> derselben <SEP> ein
<tb>  ;111gemeiner <SEP> Wunsch <SEP> ist.
<tb>  



  Der <SEP> Zweck <SEP> der <SEP> vorlieberiden <SEP> Erfindunn
<tb>  ist. <SEP> ein <SEP> Beizverfahren <SEP> zu <SEP> schaffen. <SEP> bei <SEP> wel  ehem <SEP> 0-xwdationsmittcl <SEP> verwendet <SEP>  -erden.
<tb>  aber <SEP> die <SEP> 'honzentration <SEP> des <SEP> Oxydationsmit  tels <SEP> so <SEP> niedrig <SEP> ist, <SEP> class <SEP> solb#t <SEP> bei <SEP> (,in,-,r <SEP> sehr
<tb>  guten <SEP> Beizun- <SEP> jette <SEP> <B>11171 <SEP> 1-</B> <SEP> des <SEP> Gutes
<tb>  vermieden <SEP> wird. <SEP> und <SEP> zugleich <SEP> rlie <SEP> Verwen  dung <SEP> von <SEP> Quecksilbersalzen <SEP> vermieden <SEP> wird.
<tb>  Wie <SEP> durch <SEP> eingeh <SEP> ende <SEP> Studien <SEP> festgestellt
<tb>  wurde, <SEP> kann <SEP> bei <SEP> alleiniger <SEP> @-er@wcndtinb <SEP> von
<tb>  Salpetersilitire <SEP> als <SEP> ()sYdationsmittel <SEP> da:

  
<tb>  (@1,uechsilbersalz <SEP> durch <SEP> Salze <SEP> anderer <SEP> Metalle
<tb>  nicht <SEP> ersetzt <SEP> werden. <SEP> weil <SEP> sonst <SEP> die <SEP> ge  wünschte <SEP> Beizml < , <SEP> nicht. <SEP> erzielt <SEP> wird. <SEP> Will
<tb>  man <SEP> daher <SEP> quecksilberfreie <SEP> Salze <SEP> verwenden.
<tb>  so <SEP> darf <SEP> das <SEP> Oxydationsmittel <SEP> nicht <SEP> aus <SEP> Sal  petersäure <SEP> allein <SEP> bestehen.

           Es wurde gefunden,     .dass    alle     salpersäure-          freien    Oxydationsmittel veranlasst werden  können,     bereitwillig    eine oxydierende     Wir-          l:unb    auf Wolle oder anderes tierisches Haar,       auszuüben,        wodurch    dieselben eine     befriedi-          bende        Beizunb    erfahren, um sie     wall;

  -    oder  filzbar zu machen, wenn man diesen Oxyda  tionsmitteln, im Nachstehenden als Sauer  stoffübertrager bezeichnete Stoffe zusetzt,        -elche    den     tberban;    des Sauerstoffes von  den Oxydationsmitteln auf das tierische Haar  oder     U\olle    erleichtern.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass auf (las Haar       wässerige    Lösungen eines salpetersäurefreien  Oxydationsmittels und eines     qiiccl;silber-          freien        Sauerstoffübertragers        aufgetragen     werden.  



  Es soll     zwar    hier nicht. versucht werden.       (#ine    exakte Theorie     (ler    Rolle der Sauerstoff  übertrager bei     (lein        vorliehenden        Verfahren     zu beben, doch     läl3t    sieh     saheli,    dass viele der       Sauerstoffübertrager    an der Reaktion teil  iielimen.

   indem sie Sauerstoff aus dein     @al-          petersä        urefreien        Oxydationsmittel    aufnehmen       sind    dann diesen Sauerstoff an die Wolle       oder    das andere tierische Haar     abheben,        wo-          durch    sie wieder reduziert werden.     Andere          Sauerstoffübertrager,    wie     feinverteilte    kol  loidal auf dem Haar     niederbeschlagene    Ton  erde. scheinen bloss eine einfache katalytische  ()der     Kontal:

  twirlkun"    zu äussern, ohne     in    der       Reaktion        unmittelbar    teilzunehmen. Es kann  aber auch sein, dass     selbst    die     Sauerstoffüber-          trager.    die     anscheinend    an der     chemischen          Reaktion    teilnehmen.     auch    eine katalytische  oder     Kontal;twirl;linb    äussern, etwa indem  sie     zeitweiliniederschläre    auf     dein    Haar  bilden.

   Oder es kann sein,     dass        (las    Haar       selbst    eine     hatalvtiselie        -\Virl;unl-        äu13ert    oder       l)eo'üllstibt.     



       E;        wurde        festgestellt.        (lass        beei@@'net(#          Sauerstoffübertrager        wasserlösliche        Salz,-          von    Metallen sind, die mehrere     Oxvdations-          stufen        aufweisen.    von denen die     niedrigeren     die     bestälidigeren    sind, aber durch Oxyda  tionsmittel     ](,lebt    höher oxydiert werden.  Solch > Salze     #in(1    ,jene von Silber. Kupfer.

    
EMI0002.0080     
  
    Blei, <SEP> Zirkonium, <SEP> \Vismut, <SEP> Mangan, <SEP> Nickel,
<tb>  Kobalt. <SEP> Eisen. <SEP> Cadmium, <SEP> Cer, <SEP> Chrom, <SEP> Wolf  ram, <SEP> Molybdän.
<tb>  



  Als <SEP> salpetersäurefreie <SEP> Oxydationsmittel
<tb>  können <SEP> wasserlösliche <SEP> Verbindungen. <SEP>  -elche
<tb>  reich <SEP> an <SEP> Sauerstoff <SEP> sind <SEP> und <SEP> Sauerstoff <SEP> leicht
<tb>  abgeben, <SEP> verwendet <SEP> werden. <SEP> Solche <SEP> Oxy <SEP> da  tionsmittel <SEP> sind <SEP>  Tasserstoffsuperoxyd, <SEP> die
<tb>  Sauerstoffsäuren <SEP> der <SEP> Halogene, <SEP> Über  schwefelsaure, <SEP> Carosclie <SEP> Säure <SEP> oder <SEP> die <SEP> Salze
<tb>  dieser <SEP> Säuren <SEP> in <SEP> angesäuerter <SEP> Lösung <SEP> oder
<tb>  Gemische <SEP> dieser <SEP> Stoffe.
<tb>  



  Die <SEP> in <SEP> jedem <SEP> einzelnen <SEP> Falle <SEP> am <SEP> vorteil  haftesten <SEP> zu <SEP> verwendenden <SEP> queel;silberfreien
<tb>  Sanerstoffübertrager <SEP> hängen <SEP> von <SEP> der <SEP> Be  schaffenbeit <SEP> des <SEP> verwendeten <SEP> Oxydationsmit  tels <SEP> ab. <SEP> Verwendet <SEP> man <SEP> das <SEP> stark <SEP> real:tions  fä <SEP> hebe <SEP> Wasserstoffsuperoxyd <SEP> als <SEP> Oxydations  mittel, <SEP> so <SEP> können <SEP> lillt <SEP> Vorteil <SEP> Sauerstoffüber  tr-,i"Ter <SEP> von <SEP> verh-Lltnlsill@issi < ,' <SEP> @r('rlll@r(.'r <SEP> Real;

    t@ <SEP> n <SEP> r-. <SEP> t,
<tb>  I <SEP> ionsfähi,keit <SEP> v1r-,ve <SEP> ndet <SEP>  -erden. <SEP> wie <SEP> Salze
<tb>  von <SEP> Kupfer. <SEP> Kobalt, <SEP> Nickel, <SEP> Eisen, <SEP> Blei, <SEP> Sil  ber. <SEP> 'U'olfrani, <SEP> 1Tolybd@in <SEP> und <SEP> dergleichen; <SEP> ist
<tb>  da@'(@@;en <SEP> das <SEP> Oxydationsmittel <SEP> von <SEP> verhiiltnis  111iissI'tr <SEP> -erlnber <SEP> R('illiti@ll@filhi@'l;

  elt <SEP> Oller <SEP> gibt
<tb>  es <SEP> seines) <SEP> Sauerstoff <SEP> weni-er <SEP> leiclit@ <SEP> ab, <SEP> wi<B>eg</B>
<tb>  Chlorate <SEP> oder <SEP> Persulfate, <SEP> so <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Sauer  stoffübertral,'er <SEP> von <SEP> höherer <SEP> lieaktion
<tb>  keit <SEP> zti <SEP> verwenden. <SEP> wie <SEP> Chromsäure <SEP> oller
<tb>  ssichromate. <SEP> Diese <SEP> beiden <SEP> letzteren <SEP> beben
<tb>  (tann <SEP> möh'lichcrw(#isc <SEP> ein <SEP> ersten <SEP> Aubenblic#1;
<tb>  Sauerstoff <SEP> an <SEP> das <SEP> Haar <SEP> ab, <SEP> wobei <SEP> sie <SEP> redu  ziert <SEP> werden. <SEP> uni <SEP> dann <SEP> durch <SEP> (las <SEP> Oxyda  tionsmittel <SEP> @viecler <SEP> zu <SEP> ('hromsüur(# <SEP> oder <SEP> Chro  niaten <SEP> oxydiert <SEP> zu <SEP>  -erden. <SEP> sind <SEP> wirken <SEP> so
<tb>  als <SEP> Sauerstoffübertrager.
<tb>  



  Wie <SEP> :clion <SEP> beinerl:t, <SEP> sollen <SEP> (nie <SEP> Lösunge(i
<tb>  der <SEP> als <SEP> Oxydationsmittel <SEP> dienenden <SEP> Salze <SEP> an  sein. <SEP> Als <SEP> Ansiiuerungsmittel <SEP> ver  sendet <SEP> man <SEP> zwecliniiissi,.,' <SEP> Scliwefelsiiui'e <SEP> oder
<tb>  aue11 <SEP> eine <SEP> satierstoffreiclie <SEP> Sture. <SEP> wie <SEP> die <SEP> für
<tb>  siele <SEP> allein <SEP> unwirksame <SEP> Salpetersäure. <SEP> ssui
<tb>  VerR-en(luil@,' <SEP> von <SEP>  -asserstoffsitl)ernx-,-cl <SEP> 111s
<tb>  Oxydationsmittel <SEP> braucht <SEP> 1;i#in <SEP> <B>All>:</B> <SEP> Merunbs  mittel <SEP> beniitzt <SEP> züi <SEP>  -erden.
<tb>  



  Das <SEP> Oxydationz#inittel <SEP> und <SEP> (l"i' <SEP> Sauerstoff  übertra0'er <SEP> werden <SEP> in <SEP> der <SEP> Re,_,el <SEP> bleichzeitim
<tb>  auf <SEP> (das <SEP> Haar <SEP> oder <SEP> (die <SEP> Wolle <SEP> aufgebracht.         Werden aber ein stark reaktionsfähiges Oxy  dationsmittel, wie     Wasserstoffsuperoxyd    und  ein stark reaktionsfähiger Sauerstoffübertra  ger, wie Chromsäure oller     Bichromate    ver  wendet, so sind sie     aufeinanderfolgend    auf  Wolle oder anderes tierisches Haar aufzu  bringen, zum Beispiel zuerst. der Sauerstoff  übertrager und dann das Oxydationsmittel.  



  Die Konzentrationen der Lösungen kön  nen immer so gering gehalten werden,     dass     die Lösungen keine schädlichen Wirkungen  auf das Haar oder die Wolle äussern.  
EMI0003.0005     
  
    Ausf <SEP> <I>ührungsbeispiele:</I>
<tb>  1. <SEP> Auf <SEP> Wolle <SEP> oder <SEP> anderes <SEP> tierisches <SEP> Haar
<tb>  am <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Gemisch <SEP> einer <SEP> wässerigen
<tb>  Lösung <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> G <SEP> bis <SEP> 10 <SEP> Ge  wichtsperzent <SEP> Wasserstoffsuperoxyd <SEP> als <SEP> Oxy  dationsmittel <SEP> und <SEP> einer <SEP> wässerigen <SEP> Lösung
<tb>  finit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> ? <SEP> Gewichtsper  zent <SEP> \Wismut,

   <SEP> Kobalt <SEP> oder <SEP> C'er <SEP> in <SEP> Form <SEP> eines
<tb>  @vasscrlöslichen <SEP> Salzes <SEP> als <SEP> Sauerstoffüber  trager <SEP> durch <SEP> B1estrcicben. <SEP> Besprengen <SEP> oder
<tb>  in <SEP> anderer <SEP> Weise <SEP> allfgeiragen, <SEP> worauf <SEP> die
<tb>  Felle <SEP> bei <SEP> <B>70</B> <SEP> bis <SEP> <B><I>100</I></B> <SEP>   <SEP> C <SEP> getrocknet <SEP> werden.
<tb>  Das <SEP> Haar <SEP> oder <SEP> die <SEP> Wolle <SEP> erweist <SEP> sich <SEP> dann
<tb>  als <SEP> völlig <SEP> gebeizt <SEP> und <SEP> kann <SEP> in <SEP> bekannter
<tb>  "''eise <SEP> weiter <SEP> verarbeitet <SEP> werden.
<tb>  



  ?. <SEP> teuf <SEP> -Volle <SEP> oder <SEP> anderes <SEP> tierisches <SEP> Haar
<tb>  am <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> eine <SEP> w;isserire <SEP> Lösung <SEP> auf  getragen. <SEP> die <SEP> ,i <SEP> bis <SEP> 10 <SEP> Gewichtsperzent <SEP> Sal  petersäure, <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> Gewichtsperzent <SEP> Wasser  stoff:slilicrosyd <SEP> und <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> ? <SEP> Gewichtsperzent
<tb>  Silber, <SEP> Blei, <SEP> Zirkonium. <SEP> Wismut. <SEP> Mangan.
<tb>  Nickel. <SEP> Kobalt. <SEP> eisen, <SEP> Cadmium <SEP> o(1;

  'r <SEP> Cerium
<tb>  in <SEP> Form <SEP> eines <SEP> wasserlöslichen <SEP> Salzes <SEP> enthält.
<tb>  Diese <SEP> Salze <SEP> wirken <SEP> als <SEP> Sanerstofffbürtrager.
<tb>  R-ülir('nd <SEP> das <SEP> @Vasse@stoffsupeTO@,@-d <SEP> als <SEP> Oxy  dationsmittel <SEP> und <SEP> die <SEP> Salpetersäure <SEP> <B>al</B>s <SEP> All   < iuerun < sillittel <SEP> dient. <SEP> Die <SEP> weiter(' <SEP> Behand  lung <SEP> ist <SEP> dieselbe <SEP> R-ie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1.
<tb>  



  a. <SEP> Auf <SEP> Wolle <SEP> oder <SEP> andere: <SEP> tierisches
<tb>  haar <SEP> am <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> ein- <SEP> wil@FPTlge <SEP> Lösung
<tb>  aufgetragen, <SEP> die <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 10 <SEP> Gewichtsperzent
<tb>  Salpetersäure <SEP> als <SEP> AnsüuPrungsmittel, <SEP> 3 <SEP> bis
<tb>  \Vafif'r@t@ff\l@peT0\V(1 <SEP> als <SEP> Oxy(lations  mittel <SEP> und <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> ? <SEP> "\Wolfram <SEP> oder <SEP> Molyb  (län <SEP> in <SEP> Form <SEP> eines <SEP> wasserlöslichen <SEP> Wolf-     
EMI0003.0006     
  
    ramates <SEP> oder <SEP> blolybdates <SEP> als <SEP> Sauerstoffüber  trager <SEP> enthält. <SEP> Die <SEP> Wolfram- <SEP> oder <SEP> Molybdän  säure <SEP> wird <SEP> (furch <SEP> das <SEP> -Wasserstoffsuperoxyd
<tb>  zli <SEP> 1_.\berwolfrain- <SEP> oder <SEP> t\bermolvb(lüns;

  iure
<tb>  oxydiert, <SEP> die <SEP> Sauerstoff <SEP> an <SEP> das <SEP> VHaar <SEP> oder
<tb>  die <SEP> ';'olle <SEP> abgeben <SEP> lind <SEP> zu <SEP> Wolfram- <SEP> oller
<tb>  llolyb(l.insälire <SEP> reduziert <SEP> werden, <SEP> die <SEP> durch
<tb>  das <SEP> Wasserstoffsuperoxyd <SEP> wieder <SEP> oxydiert
<tb>  werden <SEP> und <SEP> so <SEP> fort. <SEP> Die <SEP> weitere <SEP> Behandlung,'
<tb>  ist <SEP> dieselbe <SEP> wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1.
<tb>  



  -1. <SEP> Auf <SEP> \Volle <SEP> oder <SEP> -anderes <SEP> ti,2i'isell(#s <SEP> Haar
<tb>  am <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> eine <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> auf  getragen, <SEP> die <SEP> ? <SEP> Gewichtsperzent <SEP> Nalium  chlorat. <SEP> 1 <SEP> % <SEP> Schwefelsäure <SEP> und <SEP> 0.1 <SEP> % <SEP> Chrom
<tb>  in <SEP> Form <SEP> 'von <SEP> Chromsiilire <SEP> oder <SEP> eines <SEP>  -asser  hislichen <SEP> Bichromates <SEP> enthält. <SEP> Die <SEP> weiter('
<tb>  Behandlung <SEP> ist <SEP> dieselbe <SEP>  -ie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1.

       
EMI0003.0007     
  
    b. <SEP> Auf <SEP> Wolle <SEP> oder <SEP> anderes <SEP> tierisches <SEP> Haar
<tb>  auf <SEP> dem <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> cin@ <SEP> ivüsseTiige <SEP> T.@iann_r
<tb>  aufgetragen. <SEP> die <SEP> -1 <SEP> (_.eRiclilsper:@rn1 <SEP> Ani  moniumpersulfat, <SEP> ?, .SrhR-efelsüurn <SEP> unil <SEP> 1 <SEP>  .>
<tb>  Chrom <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> Chromalarm <SEP> eiilliiilt. <SEP> Die
<tb>  weitere <SEP> Behandlun- <SEP> ist <SEP> dieselbe <SEP> N%-i-, <SEP> im <SEP> Bei  #piel <SEP> 1.
<tb>  ss. <SEP> Auf <SEP> MTolle <SEP> oder <SEP> anderes <SEP> ticrisclies <SEP> Haar
<tb>  ,im <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> eine
<tb>  tragen, <SEP> die <SEP> ? <SEP> (Tewichtsp@rzc'ni <SEP> \;ililc't(@rsüurc'
<tb>  und <SEP> <B>1</B> <SEP> % <SEP> Anini(inlumporsulfal <SEP> iin(1 <SEP> 1 <SEP> ?;

   <SEP> Clll'(<B>)</B>m
<tb>  in <SEP> Form <SEP> von <SEP> C'hr@lll@älll'e <SEP> oder <SEP> @llit#S <SEP> R-;1@@('1'  liislicllen <SEP> Blebromalos <SEP> (-ntli:ili. <SEP> hic <SEP> wciiero
<tb>  Beh;iil(llun-' <SEP> ist <SEP> (liesclllr. <SEP> wie <SEP> im <SEP> BuispiA <SEP> 1.
<tb>  i. <SEP> Auf <SEP> -N\Toll('
<tb>  Haar <SEP> am <SEP> Fell <SEP> wir(1 <SEP> (,inc
<tb>  alifgetragcn. <SEP> (1i(# <SEP> 1.5 <SEP> Ge-,vicbi:jierren1 <SEP> TZ;i  liliinchlorat, <SEP> -1.@mnli>llinnliu'r;lilf,ll- <SEP> lind
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Chrom <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> ('lii'olils;iiir(, <SEP> (1(1('r
<tb>  eines <SEP> Biehro <SEP> nates <SEP> entli;ilt. <SEP> hic' <SEP> w('ii-ere <SEP> Be  handhun#_, <SEP> ist <SEP> @liesP111P <SEP> R-ie <SEP> irii <SEP> @cisl,iel <SEP> 1.
<tb>  B. <SEP> Auf <SEP> 'Volle <SEP> oller <SEP> ;inder('s <SEP> ti('riscli(,s
<tb>  Haar <SEP> ;

  im <SEP> Fell <SEP> wird <SEP> "ini' <SEP> w;iss('ri < @'(@ <SEP> T.ii@illl@_  ;lufgetragen, <SEP> die <SEP> .\<B>)'</B> <SEP> C;(@ -icbtsll(@rz(@nt <SEP> _\ni  nioniumpersulfat, <SEP> ? <SEP> %(d1R"eff'l@alll'(' <SEP> 1111,l
<tb>  0.4% <SEP> Chroni <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> ChTOmsüur;oder
<tb>  eines <SEP> wasserlöslichen <SEP> Bi(@liroln;

  ites <SEP> (,ntliiili-.
<tb>  hie <SEP> weitere <SEP> Behandlung <SEP> ist <SEP> dieselbe <SEP> wie <SEP> iln
<tb>  Beispiel <SEP> 1.
<tb>  In <SEP> den <SEP> Beispielen <SEP> -1 <SEP> bis <SEP> R <SEP> sind <SEP> das <SEP> Na  liumchlorat <SEP> und <SEP> (las <SEP> Ammoniumpersulfat              Oxydationsmittel,    die Chromsäure und die       Bichromate,    sowie der Chromalaun wirken  als Sauerstoffübertrager und die Schwefel  säure und Salpetersäure     wirken    als An  säuerungsmittel.  



  Das vorstehend     beschriebene    Verfahren  ist     auch    auf vom Fell     abgeschnittene    Wolle  oder anderes tierisches Haar anwendbar,       aber    in     di;

  @sein    Falle sind die oben     anbege-          benen        Konzentrationen        stark,    herabzusetzen,  etwa auf ein Viertel bis ein Zehntel der       obigen    Konzentrationen, je nach dem     Kon-          züntrationsgrad    der auf dem Haar oder der  Welle nach     dein    Entfernen der     überschtissi-          gen        Flüssi\rl;cit        zurückbleibenden        Flüssigkeit     und     ,j;

  >        naeli    der     Beschaffenheit.    des behan  delten     @Tnte:.    Der     Hauptgrund    für diese     Her-          nbsetzung        vier    Konzentration bei geschnit  tenem     Geit    liegt darin,     dass    von den     Reagen-          tien        nicht:    an der Haut verloren geht.  



  Für das     angerebene    Verfahren wird der  Schutz nur soweit beansprucht, als es nicht       nm        eine    für die     Textilindustrie    in Betracht       kommende        Behandlun\-    von Textilfasern han  delt.

Claims (1)

  1. EMI0004.0041 PATFNTAY <SEP> SPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zum <SEP> Beizen <SEP> von <SEP> Wolle <SEP> oder <tb> ;inderein <SEP> tierischen <SEP> Haar, <SEP> um <SEP> dieselben <SEP> walk oder <SEP> filzbar <SEP> zii <SEP> machen, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> auf <SEP> das <SEP> Haar <SEP> wässerige <SEP> Liisun nen <SEP> eine <SEP> saliietersiiurefreien <SEP> Oxydationsmit tels <SEP> und <SEP> eines <SEP> quecksilberfreien <SEP> Sauerstoff iil)ertrac,rs <SEP> aufgetragen <SEP> werden. <tb> UNTERANSPRÜCHE: <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> naeli <SEP> dein <SEP> Patentan:prucli. <SEP> da ,lurcli <SEP> gc-l;c,tinzciclinet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> C;einich <tb> -ä:sei1i#,1,1r <SEP> T,iisungen <SEP> eines <SEP> O-cydationsmit te1s <SEP> und <SEP> eine:
    <SEP> Sauerstoffübertragers <SEP> auf <tb> Glas <SEP> Haar <SEP> oelc@r <SEP> die <SEP> \'olle <SEP> auf<U>'Y</U>etra#-en <SEP> wird. <tb> '?. <SEP> Verf;iliren <SEP> naeli <SEP> dem <SEP> patentan,sprucb. <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> einer <SEP> der <tb> ein <SEP> Ansäuerun-s n <SEP> ittel <SEP> zugesetzt <SEP> wird. <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 1. <SEP> da durch <SEP> "c#l;ennzeichnct. <SEP> elass <SEP> dem <SEP> Gemisch <tb> der <SEP> T:iistin <SEP> e <SEP> n <SEP> ein <SEP> Ansäuerungsmittel <SEP> züi gesetzt <SEP> wird.
    EMI0004.0042 T. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> An säuerungsmittel <SEP> verwendet <SEP> wird, <SEP> (las <tb> sauerstoffreich <SEP> ist. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> -1, <SEP> da durch <SEP> gel;ennzeielinet, <SEP> dass <SEP> Salpetersäure <tb> als <SEP> Ansä <SEP> uerungsmittel <SEP> verwendet <SEP> wird. <tb> 6. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Sauerstoffübertrager <SEP> aus <tb> einer <SEP> wässerigen <SEP> Lösung <SEP> einer <SEP> Sauer :toffverbindung <SEP> eine:
    <SEP> Metalles <SEP> mit <SEP> meh reren <SEP> Oxydationsstufen <SEP> besteht, <SEP> von <tb> denen <SEP> die <SEP> sauerstoffärmere <SEP> durch <SEP> das <tb> Oxydationsmittel <SEP> leicht <SEP> in <SEP> eine <SEP> sauer stoffreichere <SEP> übirr@führt <SEP> wird. <SEP> und <SEP> di0 <tb> letztere <SEP> leicht <SEP> Sauertuff <SEP> an <SEP> das <SEP> Haar <tb> oder <SEP> die <SEP> Welle <SEP> abgibt, <SEP> und <SEP> dabei <SEP> in <SEP> die <tb> sauerstoffärmere <SEP> Oxydationsstufe <SEP> über geht. <tb> ;
    . <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 6, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Sauerstoff übertrager <SEP> verwendet <SEP> wird, <SEP> der <SEP> aus <SEP> einer <tb> wasserlöslichen <SEP> 5aueraoffverbindung <tb> eines <SEP> 1'1etalles <SEP> iler <SEP> @'T. <SEP> Gruppe <SEP> (les <SEP> perio dischen <SEP> Systems <SEP> besteht. <tb> B. <SEP> Verfahren <SEP> naeli <SEP> Unteranspruch <SEP> i. <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> Sauer stoffübertrager <SEP> ein <SEP> wasserlösliches <SEP> Woll' ramatverwendet <SEP> wird. <tb> '). <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 8, <SEP> da durch <SEP> gel;ennzci < hnet, <SEP> da <SEP> ss <SEP> ;tls <SEP> Ox-,-d;
    i tionsmittel <SEP> -asscrstoffsulic@rox@-cl <SEP> ver wendet <SEP> wird. <tb> 10. <SEP> Verfahren <SEP> naeli <SEP> Unteranspruch <SEP> '.). <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> class <SEP> ein <SEP> Gemisch <tb> von <SEP> wässerigen <SEP> Liisung(@n <SEP> des <SEP> wasser löslichen <SEP> Wolframats <SEP> und <SEP> des <SEP> Wasser r <SEP> :toffsuneruxyd:s <SEP> ri <SEP> ittel <SEP> <B>1</B> <SEP> v-rwendet <SEP> mit <SEP> wird. <SEP> @ineni <tb> 11. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> 1-nteriiii,prucli <SEP> 10, <SEP> da durch <SEP> gehennzeicbnet. <SEP> dass <SEP> (las <SEP> An säuerun;gsmittel <SEP> ausalpetersüure <SEP> be steht.
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