CH143386A - Verfahren zur Herstellung eines Abkömmlings des Cyclohexylbenzols. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Abkömmlings des Cyclohexylbenzols.

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CH143386A
CH143386A CH143386DA CH143386A CH 143386 A CH143386 A CH 143386A CH 143386D A CH143386D A CH 143386DA CH 143386 A CH143386 A CH 143386A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Terfaltren    zur     Herstellung    eines Abkömmlings des     Cvclohegylbenzols.       Es     wurde    gefunden, dass dreikernige Kon  densationsprodukte, die in den     Schweizer    Pa  tenten Nr. 134095 und<B>133476</B> und deren Zu  ätzen beschrieben sind, durch einen     Kombi-          na.tionsprozess    in Derivate des     Cyelohext-i-          lienzols    übergeführt werden.  



  Die neue Reaktion verläuft in zwei     Pha-          "        -f        -ii.        In        der        ersten        Phase        werden        die        drei-          kernigen        Kondensationsprodukte    unter Bil  dung von     zweikernigen    Kondensationspro  dukten, die Derivate des     Tetrahydrodiphenyis     sind, zersetzt (vergleiche Patente Nr. 134621.  <B>1</B>35387,<B>1</B>39639, 139803, 141761-141765).  



  In der zweiten Phase werden durch Ein  wirkung von Wasserstoff unter Druck in  Gegenwart. eines     Schwermetallkatalysators          imd    zweckmässig unter Zusatz eines geeigne  ten     Verdünnungsmittels    die entsprechenden  Derivate des     Hexahy        drodiphenyls    erhalten.  



  Bei     Kondensationsprodukten,        wie    sie durch  Kondensation von 2 Molekülen     Phenolen    mit       hydroaromatisehen        Ringketonen    zum Beispiel    nach dem Verfahren des Patentes Nr.

   134095  erhalten werden,     ist    es schwer, die Derivate  des     Tetrahydrodiphenyls    als     Zwischenkörper     in reinem Zustande zu     isolieren.    Die Reak  tion führt in den meisten Fällen anscheinend  gleich zu den Endprodukten, nämlich den       Derivaten    des     Hexahydrodiphenyls.    Bei den  dreikernigen Kondensationsprodukten, die  man durch Kondensation von 2 Molekülen  aromatischer Basen mit. hydroaromatischen       Ringketonen    erhält. gelingt es dagegen in den  meisten Fällen, die     Aminoderivate    des     Tetra-          hydrodiphenyls    als:

   Zwischenkörper zu isolie  ren. Für die zweite Phase der Reaktion kann  man     nieht        nur    primäre,     sondern    auch sekun  däre oder tertiäre Amine der     Tetrahydro-          diphenylreihe    oder auch die     Acylderivate    ver  wenden. Die     Wasserstoffaufnahme    verläuft  in allen Fällen sehr glatt. schon bei Tempe  raturen unter 100  . Die     Acylderivate    können  nach dem     Hydrierungsprozess    in üblicher  Weise verseift werden.

        Als     Schwermetallkatalysatoren,    sind solche  besonders geeignet, welche eine Anzahl von  Metallen, wie Nickel, Kobalt, Kupfer oder  Wismut enthalten, zweckmässig als     Karbo-          xt_ate    auf     aktiver    Kieselsäure als Substrat  niedergeschlagen und in üblicher Weise in  einer     Wasserstoffatmosphäre    reduziert.  



  Es ist aber auch bei den dreikernigen       Kondensationsprodukten    aus     hydroaroma-          tischen        R.ingketonen    und 2 Molekülen     Aryl-          a.minen        möglich,    in     einer    Operation durch Be  handeln der     Ausgangskörper        mit    Wasserstoff  unter Druck in Gegenwart     eines    Katalysators  der oben     genannten    Art, die Derivate des       Hexahydrodiphenyls    zu erhalten.  



  Die nach dem Verfahren als Endprodukte  erhaltenen     Aminoderivate    des     Cyclohexylben-          zols        sind    zum Teil flüssige. zum Teil kristal  lisierende feste Substanzen, sie bilden meist       schwerlösliche    mineralsaure Salze.  



  Die nach dem Verfahren erhaltenen     Oxy-          derivate    des     Hexahydrodiphenyls    sind meist  gut kristallisierende Substanzen.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren     zur    Darstellung von     p-Cyclo-          hexyl-aminobenzol,    dadurch gekennzeichnet,  dass man das Kondensationsprodukt aus     Cy-          cloUexanon    und 2 Molekülen Anilin in das       4-Amino-tetrahydrodiphenyl    durch     Erhitze-.i     auf höhere Temperatur überführt und dieses       finit    Wasserstoff in Gegenwart eines Schwer  metallkatalysators unter Druck behandelt.

    Die Reaktion wird zweckmässig in einem Ar  beitsgang ohne     Abscheidung    des     Tetrahydro-          diphenylderivates    durchgeführt.  



  Das so erhaltene     p-Cyclohexyl-aminoben-          zol    bildet schneeweisse Nadeln vom Schmelz  punkt 55-56   und ist mit dem von Kur  sanoff (Annalen, Band 318, Seite 321) be  schriebenen Produkt identisch.  



  Das Produkt soll als Zwischenprodukt zur  Herstellung von Farbstoffen und von phar  mazeutischen Produkten Verwendung finden.    <I>Beispiel 1:</I>    Das im Schweizer Patent Nr. 137635 be  schriebene     Kondensationsprodukt    aus     Cyclo-          hexanon    und 2 Hol. Anilin     wird    im Vakuum    destilliert, bis die Zersetzungsreaktion been  det ist und das Ganze unter .einem Druck von  12 mm ungefähr zwischen 160 und 190   als  ein auch bei gewöhnlicher Temperatur nicht  erstarrendes 01 übergeht. Das reine     Tetra-          hydro-4-aminodiphenyl    wird über das schwer  lösliche salzsaure Salz isoliert.  



  86 kg davon werden mit 3,5 kg eines zu  vor in Wasserstoffatmosphäre     reduzierten     und in 50 kg     Dekahydronaphthalin    suspen  dierten, nickelhaltigen Katalysators unter  einem Druck von 30-80     Atmosphären    Was  serstoff und     gutem    Rühren erhitzt. Die Auf  nahme vollzieht sich rasch bei 60-70   und  kommt nach Einführen von einer 1     Mol.     Wasserstoff entsprechenden Menge zum Still  stand. Das vom Katalysator abgetrennte Re  aktionsprodukt wird im     Vakuum        fraktioniert     und siedet, nach dem     Abdestillieren    des Lö  sungsmittels, unter einem Druck von 13 mm       konstant    bei 166  .

   Das Filtrat erstarrt zu  langen schneeweissen Nadeln vom Schmelz  punkt 55-56  .  



  <I>Beispiel. 2:</I>  50 kg     4.4'-Diamino-diphenyl-1,1'-cyclo-          hexan    werden mit 9 kg     Dekahydronaphthalin     und 2 % eines reduzierten     Ni-Fullererde-    oder       Ni-Kieselsäure-Kontaktes    mit etwa 20%     Ni-          Gehalt    bei 10     Atm.    Wasserstoffdruck er  hitzt. Die Aufnahme beginnt bei oberhalb  100  , gegen     Ende    steigert man die Tempera  tur auf etwa<B>150'.</B> Nach Einführung von  einem     Mol.    Wasserstoff ist die Aufnahme be  endet, das Reaktionsprodukt wird vom Kata  lysator getrennt und im Vakuum destilliert.

    Nach Übergehen des aus dem Lösungsmittel  und Anilin bestehenden Vorlaufes erhält  man das     p-Cyclohexyl-aminobenzol.  

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von p-Cyclo- hexvl-aminobenzol, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kondensationsprodukt aus Cy- el.ohexanon und 2 Molekülen Anilin in das 4-Aminotetrahydrodiphenyl durch Erhitzen auf höhere Temperatur überführt und dieses mit Wasserstoff in Gegenwart eines Schwer- metallkatalysators unter Druck behandelt.
    Das so erhaltene p-C@Telohe$yl-aminoben- zol bildet schneeweisse Nadeln vom Schmelz punkt 55-5G und ist mit dem von Kursa- noff (Annalen, Band 138. Seite 3321) be- ehriebenen Produkt identiseh. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in einem Arbeitsgang ohne Abscheidung des T'etrahydrodiphenylderivates durchführt.
CH143386D 1928-04-30 1929-04-26 Verfahren zur Herstellung eines Abkömmlings des Cyclohexylbenzols. CH143386A (de)

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