CH143523A - Handfeuerlöscher. - Google Patents

Handfeuerlöscher.

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CH143523A
CH143523A CH143523DA CH143523A CH 143523 A CH143523 A CH 143523A CH 143523D A CH143523D A CH 143523DA CH 143523 A CH143523 A CH 143523A
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CH
Switzerland
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hand
extinguishing agent
container
fire extinguisher
screw spindle
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Co Apparatebau-Gesellscha Magg
Original Assignee
Apparatebau Ges Ing Magg & Co
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  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


  Handfeuerlöscher.    Der Bedarf an     Handfeuerl(3schern,    die  leicht am     1bIotorfahrzeug    unterzubringen sind,  die den heftigen Erschütterungen des Mo  torrades beziehungsweise Autos widerstehen  können,     und    die wiederholt ohne Neufüllung  verwendet werden können, hat zu verschie  denen Konstruktionen geführt, denen aber  vielfach     Mängel    anhaften.

   Als Treibmittel  verwendete man teils sogenannte Druck  patronen. die erst.     iin    Momente der Betäti  gung auf chemischem Wege den     erforder-          liehen    Druck entwickeln. teils kommen Ap  parate auf den Markt, die unter ständigem  Druck stehen     und    durch ein Ventil betätigt  werden.  



       Druckpatronen        üblieher    Bauart sind sehr  empfindlich, da die     mit    Säure gefüllte. Glas  tube bei heftigen     Erschütterungen    des     3Zo-          torfahrzeuges    brechen kann, wodurch der  Apparat unbeabsichtigt in Tätigkeit     versetzt     wird.

   Auch die zuverlässige Abdichtung der       Shril.zdü         bege < giicae        Schwierigkeiten,       Unter ständigem Überdruck     stehende    Ap  parate verloren nach und nach den Druck,  in erster Linie wegen der anfressenden Wir  kung des     Tetrachlorkohlenstoffes,    der kein  Ventil auf längere Geit standhalten konnte.  Ein etwa zur Abhilfe dagegen verlötetes Ven  til wurde nach der erstmaligen Betätigung  unbrauchbar, da das Lötzinn die     eingeschlif-          fene    Dichtungsfläche vollständig ruinierte.  Die Nachfüllung solcher Apparate konnte  nur beim Erzeuger erfolgen.  



  Diesen Übelständen wird durch die vor  liegende Erfindung abgeholfen, gemäss wel  cher der das unter Druck stehende     Lösch-          mittel    aufnehmende Behälter     allseitig    gas  dicht abgeschlossen     ist    und die     Betätigung     des Feuerlöschers durch ein Organ erfolgt,  das die Behälterwandung durchstösst und so  eine Öffnung     zuiri    Austritt des     Löschmittels     schafft.  



       Zum    Offnen des     Löschmittelbehälters     kann     vorteilhafterweise    ein Schlagstift ver-      wendet werden, der mit einem Absperrorgan       zusammenwirkt,    das den Austritt der     Lösch-          flüssigkeit    des einmal betätigten Apparates  nach Belieben     zu    unterbrechen gestattet.  



  Die Aufschlagarmatur ist zweckmässiger  weisse leicht     abnehmbar    an dein -Feuerlöscher  angebracht, so dass nach Abnahme derselben  der entleerte     Löschmittelbehälter    entfernt  und durch einen neuen gefüllten Behälter er  setzt werden kann, welche Handhabung ohne  weiteres vom Verbraucher an Ort und Stelle  ausführbar ist, so dass also das Gerät nicht  erst zum Erzeuger zurückwandern muss.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform im     achsialen    Längsschnitt darge  stellt.  



  Der Feuerlöscher weist ein zum Beispiel  metallisches Gehäuse a auf, das zur Auf  nahme des mit dem Löschmittel gefüllten  Gefässes     b    dient. Dieses besitzt eine Öffnung,  die     zweckmässigerweise    das obere Ende des  Steigrohres c aufnimmt und mit einem dün  nen     Metallplättchen    d verlötet ist. An einer  andern beliebigen Stelle des im übrigen voll  ständig verlöteten Gefässes     b    ist eine Füll  öffnung vorhanden, in welche ein einfaches       Ii.ückschlagventil    dl eingebaut ist,     mittelst     dessen der Apparat mit dem     notwendigen     Druckgas versehen wird.  



  Hierauf wird die kleine     Öffnung,    in die  das Ventil eingesetzt ist.     zweckmässigerweise     mit einem kleinen Metallplättchen verlötet.  Das     Rückschlagventil,    welches der zerstörenden  Wirkung des     Tetrachlorkohlenstoffes    allzu  lange Zeit. nicht widerstehen kann, bleibt  nach dieser     Verlötung    der     Fiillöffnung     seinem Schicksal - der Zerstörung - -über  lassen.  



  Am obern Ende des Apparates ist die  Aufschlagvorrichtung angebracht. Diese kann  ein einfacher     Schlagstift    sein, der beim Ein  treiben das schwache Metallplättchen     ober-          halb    des Steigrohres durchstösst, wodurch     di%     Löschflüssigkeit bei der Spritzdüse heraus  spritzt.

   Die Betätigung des Schlagstiftes  kann im Bedarfsfalle auch     selbsttätig    erfol  gen, indem der durch eine Feder     belastete.       Schlagstift durch eine     Arretiervorrichtung     aus     Woodschem    Metall,- aus Zelluloid oder  anderem brennbaren oder schmelzbaren Ma  terial so lange in Hochlage gehalten wird,  bis die     Arretiervorrichtung    unter dem     Ei..i-          fluss    der bei Bränden     auftretenden        höheren     Temperatur oder Flammen abschmilzt oder  abbrennt:, so dass der Schlagstift;

   durch die  Feder vorgetrieben und der Apparat dadurch       betätigt        wird.    Derartig selbsttätig wirkende  Apparate sind nicht--     abstellbar.     



  Die nicht selbsttätigen Apparate     können     auch mit     Abstellvorrichtungen    versehen sein,  zum Beispiel mit einem Ventile. Die     A!i-          bringung    eines gewöhnlichen     Absperrventil,     begegnet jedoch Schwierigkeiten, indem die  Zerstörung des metallischen     Absehlussplätt          chens    nur dadurch erfolgen kann, dass     niau     das im Ruhezustand des Feuerlöschers     0'('-          öffnete    Ventil durch     Drehen    der Spindel zu  nächst     sehliesst,

      wodurch ein am Ventilkegel  angebrachter Stift     zwa.ngläufig    herunterge  schraubt     wird.    und das Metallplättchen durch  stösst. Damit die     Löschflüssigkeit    aus der  Düse austreten     kann,    muss das Ventil nun  mehr wieder     hochgedreht    und so geöffnet  werden.

   Derart betätigte     Apparate        vaiircle;i     im Ernstfalle Verwirrung     verursachen,    weil  der     Betätigende    einen     Versager        verrniiteii     würde, und     arieh    der damit Vertraute     v@ürrle     durch das     notwendige    Schliessen und Öffnen  des Ventils lange Zeit brauchen, um den       Apparat    zur Wirkung zu bringen.  



  Die gezeichnete Aufschlag-     lind    Absperr  vorrichtung ermöglicht die sofortige Betä  tigung ebenso zuverlässig     und    unzweideutig  wie die sofortige     Absperrung.    Diese     zIrma-          tur    ist in einer zylindrischen     Hülse        e        unter-          0.ebraeht.        die    mit ihrem untern Ende auf  einen     Gewindezapfen    einer Muffe f aufge  schraubt ist, die auf einem auf das obere       Steigrohrende    aufgezogenen Gewindering     y     sitzt.

   Die     Hülse        e    ist im mittleren Teile mit       Innengewinde    versehen, in dem eine Schraub  spindel     lt.    geführt ist. die eine     achsiale     Bohrung     aufweist,    in der der     Sehlagstit't    i  geführt ist, dessen Schlagknopf     1,@        übel    das  auf der Spindel     l?    sitzende Handrad<I>1.</I> heraus-      tagt und durch eine Feder in hochgehalten  wird. Die Abdichtung der Gewindespindel       )a    in der Hülse     e    wird durch eine Stopf  büchse     u    besorgt.

   Der Austritt der Lösch  flüssigkeit erfolgt durch das     Spritzrohr    o.  



  Der Schlagstift weist eine nach oben und       nuten    konisch     zulaufende    Verdickung     h    auf.  Der obere Konus derselben greift in die ent  sprechende konische     Ausnehmung    des untern       Schraubspindelendes    ein und verhindert       flas    Entweichen von     (*-as    und     Flüssigkeit     durch die hohle     Schrauhäphidel    während  der Dauer des     Spritzen.    Der untere     Konus     bildet das     eigentliche        _Xlisperrventil        nud     wirkt mit dem 

      Ventilsitz        i     zusammen, der  in der Bohrung der     Httl < @        e        ausgea.rbeil.et     ist. Durch Herunterschrauben der Schraub  spindel wird der Schlagstift mit seinem un  tern Konus an den Ventilsitz     1)        a.ngepresst     und so das Ventil     geschlossen.    Dasselbe kann  durch einfaches     Herunterdrtieken    des Schlag  tifi:

  es erreicht werden, o     da.ss    der     Strahl    für  kurze Dauer durch Niederhalten des Schlag  stiftes, für längere Dauer durch     Zuschrauber     der     Schraubspindel        unterbrochen    werden  kann (Absperren des Apparates).  



  Da die     Wahrscheinlielikeit    sehr langen       Ruhens    des Apparates in Vergleich zur  1     >,euer        der        Betätigungszeit    des Apparates     an-          zusehen    ist, steht das Ventil nur sehr     kurze          Zeit    (nämlich während     cler    Betätigung) unter       1irucli:,    so dass es der auslaugenden Wir  kung des     Tetrachlorkohlenstoffes        widerste-          lien    kann.  



  Die Nachfüllung der     Apparate    kann     beirr.     Verbraucher     durch    Austauschen des     Lösch-          InitteIgefässes        1i        erfolgen.    Das benützte       Löschmittelgefäss    kann an     einer    Sammelstelle       .ehr    rasch neu gefüllt und     gebrauchsfertig          gemacht;

          werden.    Zu diesem Zwecke wird  das durchstossene Metallblättchen des Steig  rohres abgetötet     und    an dieselbe Stelle ein  neues     Metallblättchen        s.n@@elö        tet.    Dann wird  ,las Metallblättchen der     Füllöffnung    mit dein  alten     R.üelzsehlagventil    entfernt, das Gefäss       reit    dem Löschmittel neu     gefüllt,    .ein neues       T@.üekschla;gventil    eingesetzt und das Lösch-    mittel unter den erforderlichen     Überdruck     gebracht.  



  Die Armatur kann durch eine in der  Zeichnung     strichliert    angedeutete Aufsteck  kappe s gegen Beschädigung geschützt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handfeuerlöscher, dadurch gekennzeich- ziet, dass sein das unter Druck stehende Löschmittel aufnehmende Behälter allseitig gasdielit abgeschlossen ist und die Betätigung des Gerätes durch ein Organ erfolgt, das die Behälterwandung durchstösst und so eine Öffnung zum Austritt der Löschmittel schafft.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Eröff nung des Löschmittelbehälters ein Schdag- stift vorhanden ist und dass mittelst eines mit dem Schlagstift zusainmenivirkenden Absperrorganes das Austreiben der Löscli- flüssigkc:it unterbrochen und wieder frei- :;,egeben \-erden kann.
    ?. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einer a n dem Lösehmittelbehälter angebrachten, init der Spritzdüse versehenen Hülse (e) eine Schraubspindel (dz) gelagert ist, die in achsialer Richtung von dem Schlag stift (i) lose durchsetzt wird, der ein Dop pelsitzventil (p) trägt, das einerseits das untere Ende der durchbohrten Schraub spindel,
    anderseits durch Einschrauben der Schraubspindel die Zuflussöffnung des Löschmittels nach der Spritzdüse abzu- Sperren vermag. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Auf schlagarmatur an dem Gerät abnehmbar angeordnet ist, so dass nach Abnahme der Armatur der geleerte Löschmittelbehälter durch einen gefüllten Behälter ersetzt wer den kann.
CH143523D 1929-11-04 1930-01-13 Handfeuerlöscher. CH143523A (de)

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AT143523X 1929-11-04

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CH143523D CH143523A (de) 1929-11-04 1930-01-13 Handfeuerlöscher.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916256C (de) * 1950-02-05 1954-08-05 Oreste Flavio Alfredo Biginell Absperrventil, insbesondere fuer Druckmittelbehaelter, z. B. fuer Feuerloescher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916256C (de) * 1950-02-05 1954-08-05 Oreste Flavio Alfredo Biginell Absperrventil, insbesondere fuer Druckmittelbehaelter, z. B. fuer Feuerloescher

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