CH143647A - Verfahren zur Herstellung von auf kaltem Wege mit einem glasurartigen Überzuge versehenen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von auf kaltem Wege mit einem glasurartigen Überzuge versehenen Gegenständen.

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CH143647A
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Kerament-Un Aktiengesellschaft
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Kerament Und Kunststeinwerke C
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Description


  Verfahren zur Herstellung von auf kaltem Wege mit einem     glasurartigen    Überzuge  versehenen     Gegenständen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von auf kaltem Wege mit  einem     glasurartigen    Überzuge versehenen  Gegenständen.

   Bekanntlich besteht der we  sentlichste Bestandteil der bisher zum Kalt  glasieren verwendeten Flüssigkeiten aus in  Wasser     aufgeschlämmtem,    feingemahlenem  Zement, wie er für Bauzwecke benutzt wird,       insbesondere        Portlandzement.    Der durch  Aufstäuben des reinen, dünnen Zementbreies  auf mineralische Gegenstände erzeugte Flüs  sigkeitsglanz pflegt jedoch beim Prozess des       Abbindens    und     Erhärtens    wieder zu ver  schwinden, wenn nicht besondere Massnahmen  zu seiner Erhaltung getroffen werden.

   Diese  bestehen entweder darin, dass man die Ge  genstände während des     Abbindens    in einer       Feuchtigkeitsatmosphäre    belässt, beziehungs  weise direkt unter Wasser setzt, oder dass  man der     Glasurflüssigkeit    Stoffe zusetzt, die  die kolloidale Beschaffenheit derselben er  höhen und hierdurch die aufgetragene     Gla-          surmasse    als     Gelschicht    porenlos und glän-         zend    erstarren lassen. Das erstere Verfahren  ist durch die grosse Feuchtigkeitsmenge übel  ständig und überdies auch sehr unzuverläs  sig, da aus noch nicht völlig aufgeklärten  Gründen der Glanz in einem hohen Prozent  satz der Fälle trotzdem verloren geht.

   Bei  dem zweiten Verfahren wird durch die ver  hältnismässig grossen Zusätze von dem Ze  ment fremden Stoffen die Festigkeit und  Härte der     Clasur    ungünstig beeinflusst.  



  Allen nach den bisherigen Verfahren her  gestellten Glasuren haftet überdies der Feh  ler an, dass sie gegen chemische Einflüsse  wenig widerstandsfähig sind und insbeson  dere durch Säuren oder saure Dämpfe und  Gase mehr oder weniger stark angegriffen  werden. Dieser Mangel macht sie nur be  schränkt anwendbar, so dass sie echte, feuer  glasierte Gegenstände nur zum Teil ersetzen  können.  



  Die Erfindung soll diese Übelstände be  seitigen, indem gemäss dem neuen Verfahren  die zu glasierenden Gegenstände aus porösen,      grosse Wassermengen leicht aufsaugenden  und festhaltenden Materialien hergestellt, der       Glasurflüssigkeit    nur geringe Mengen Me  tallseifen, das sind Verbindungen von Fett  säuren mit Metalloxyden, zugefügt werden,  die erfahrungsgemäss die vorzeitige Ausschei  dung der kolloidal gelösten Zementteilchen  verhindern, und schliesslich auf die fertig  abgebundenen Gegenstände ein ganz dünner  Überzug von Lösungen von Nitrozellulose  unter Zusatz von natürlichen oder künst  lichen Harzen in organischen Lösungsmitteln  aufgetragen wird.  



  Als poröse Stoffe kann man beispiels  weise Bimsstein oder ähnliche vulkanische  Produkte, in Wasser abgeschreckte     Schlak-          ken    usw. benutzen, die in geeigneter Korn  grösse mit Zement und Wasser zu einer pla  stischen Masse angerührt werden, aus wel  cher man die zu glasierenden Gegenstände  bildet.

   Als geeignete Masse zur Verformung  kann man auch     Zellbeton    benutzen, wie er  in neuerer Zeit durch Anrühren von Zement  mit schaumigen Flüssigkeiten oder mit Stof  fen, die mit Wasser Gas entwickeln, erhal  ten     wird.    Die porösen Gegenstände halten  während der     Abbindezeit    die Feuchtigkeit  genügend lange fest, so dass sich eine be  sondere     Feuchthaltung    der sie umgebenden  Atmosphäre im     Abbinderaum    erübrigt.  



  Als die kolloidale Beschaffenheit der       Glasurflüssigkeit    erhöhende Stoffe kommen,  wie bereits erwähnt, Metallseifen in     Betracht,     die in ganz geringen Mengen der Glasur  flüssigkeit zugefügt werden.  



  Zur Erzielung der Säurefestigkeit werden  Lösungen von Nitrozellulose 'unter Zusatz  von natürlichen oder künstlichen Harzen     ir,     flüchtigen organischen Lösungsmitteln, wie  Alkohol, Äther, Aceton usw. benutzt. Der  Zusatz von Harzen ist erforderlich, um eine  gute Haftfestigkeit des Überzuges auf der  Unterlage zu erzielen, die mit Lösungen  reiner Nitrozellulose nicht erreicht wird.  Ferner ist noch ein geringer Zusatz von       Weichhaltungsmitteln,    wie hochsiedende  Ester, zum Beispiel     Triphenylphosphat,    vor  teilhaft, um erstens gleichfalls die Haft-         beständigkeit    noch weiter zu erhöhen, zwei  tens die Sprödigkeit der reinen Nitrozellu  lose zu vermindern.

   Man kann die Gegen  stände durch Eintauchen, Überpinseln, Auf  stäuben usw. mit dem feinen Zellstoffüber  zug versehen, der infolge     seiner    ausserordent  lichen Dünne und Durchsichtigkeit äusserlich  nicht sichtbar ist.  



  Der     Überzug;    hat noch den weiteren Vor  teil, dass er etwaige in der Glasur vorhan  dene Poren, Haarrisse oder dergleichen  schliesst und hierdurch die Glasur für die  meisten Zwecke ebenbürtig einer Feuerglasur,  das heisst gegen Wasser abweichend, ge  staltet.  



  Sollen farbige Glasuren hergestellt wer  den, so kann man nach Auftrag einer ersten       farbstofffreien    Glasur     eine        ähnlich    zusam  mengesetzte, den Farbstoff enthaltende     Gla-          surflüssigkeit    in ganz dünner Schicht auf  blasen. Bisher wurde der Farbstoff der ge  samten     Glasurflüssigkeit    zugefügt, wodurch  der Verbrauch an teuren Farbstoffen ein  sehr hoher war und die Festigkeit und Härte  der fertigen Glasur durch den grossen Ge  halt an Fremdstoffen stark beeinträchtigt  wurde.  



  Die neuen Glasuren sind auch     wie    feuer  gebrannte vollkommen abwaschbar, so     da.ss     Verschmutzungen durch Bleistift, Tinte,  Blut usw. stets leicht entfernt werden kön  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von auf kal tem Wege mit einem glasurartigen Überzuge versehenen Gegenständen, dadurch gekenn zeichnet, dass man die zu glasierenden Ge genstände aus porösen, grosse Wassermengen leicht aufsaugenden und festhaltenden Ma terialien herstellt, der aus mit Wasser an gerührten Bauzement bestehenden Glasur flüssigkeit geringe Mengen von Metallseifen zufügt und schliesslich auf die fertig ab gebundenen Gegenstände einen ganz dünnen Überzug von Lösungen von Nitrozellulose unter Zusatz von Harzen in flüchtigen, orga nischen Lösungsmitteln, aufträgt. LTNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als poröses Ma terial Bimsstein benutzt. \?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als poröses Ma terial in Wasser abgeschreckte Schlak- ken verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gel@eruz@eichnet, dass den Nitrozellulose- Z, hochsiedende Ester zugefügt werden.
CH143647D 1928-07-30 1928-07-30 Verfahren zur Herstellung von auf kaltem Wege mit einem glasurartigen Überzuge versehenen Gegenständen. CH143647A (de)

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