CH143969A - Elektrisch angetriebener Staubsauger. - Google Patents
Elektrisch angetriebener Staubsauger.Info
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Description
Elektrisch angetriebener Staubsauger. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch angetriebenen Staub sauger bei dem das aus Ventilator und des sen Antriebsmotor bestehende Motoraggregat in einem Gehäuse eingeschlossen und elastisch gelagert ist.
Die Erfindung besteht darin, dass zur Lagerung des Notoraggregates in dem Ge häuse Organe dienen, von denen mindestens eines aus einer in ihrer Längsachse gespann ten Schraubenfeder besteht, die das Motor aggregat quer zu ihrer Achse stützt.
el Das Notoraggregat kann von dem Ge häuse elektrisch isoliert angeordnet sein. Das oder die übrigen Lagerungsorgane für das Motoraggregat. können zweckmässig aus an sich elastischem Werkstoff, beispielsweise Kautschuk bestehen. Diese an sich elasti schen Lagerungsorgane können als Pfropfen, Platten oder Ringe ausgebildet sein.
Die Erfindung soll anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten Aus- führungsbeispiele derselben näher besehrie- ben werden. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht eines Staub saugers gemäss der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt des hintern Teils des Staubsaugers in grösserem Massstabe, und die Fig. <B>3,</B> 4,
<B>5</B> und<B>6</B> vier verschiedene Aus- führun-sformen der Lager des Motor- ZD aggregates. ZD iz In den Figuren bezeichnet<B>10</B> ein Staub saugergehäuse, welches von einem aus zwei Kufen<B>11</B> bestehenden Schlitten getragen wird.
<B>.</B> Um ein leichtes Tragen des Apparates zu ermöglichen, ist ein Handgriff 12 vor gesehen. Das Gehäuse<B>10</B> enthält, wie bei der in den Ausführungsbeispielen gezeigten Staubsaugerart gebräuchlich, einen Staub sack joa, einen Ventilator<B>13</B> und einen den Ventilator antreibenden Motor 14. Das Ge häuse des Motors 14 ist mit radial angeord- neten Stützen oder Speichen<B>17</B> ausgebildet, die mit einer den Ventilator<B>13</B> umgeben den Kappe<B>18</B> verbunden sind. Die Vorder seite dieser Kappe besitzt eine zentrale<B>Öff-</B> nung<B>19,</B> durch welche Luft von dem Venti lator<B>13</B> angesaugt wird.
Das aus Ventilator<B>13</B> und Motor 14 be stehende Motoraggregat wird gemäss Fig. 2 einerseits von einer Schraubenfeder 20 und anderseits -von elastischen, zweckmässig aus Kautschuk hergestellten Pfropfen 21 frei schwebend getragen. Die Feder 20 ist,<B>um</B> eine erhöhte Stabilität zu erhalten, kegel förmig ausgebildet und liegt gegen eine in dem hintern Ende des Gehäuses vorgesehene Ringnut 22 an. Die Feder kann an dem Motorgehäuse in beliebiger Weise befestigt sein.
Das andere Ende der Feder 2#O liegt gegen einen um die in dem abnelimbaren Deckel<B>16</B> befindliche Ausblasöffnung <B>23</B> vorgesehenen ringförmigen Teil 24 an, der aus irgend einem elektrisch isolierenden Werkstoff, beispielsweise Kunstharz her gestellt ist. Eine Ausnehmung <B>25</B> in dem Teil 24 verhindert eine Seitwärtsbewegung der Feder 20. Die Pfropfen 21 sind durch Schrauben<B>26</B> an einer in dem Gehäuse<B>10</B> fest angebrachten durchbrochenen Zwi schenwand<B>27</B> befestigt. Gegen diese Pfrop fen 21 wird die Kappe<B>18</B> und somit das ganze Motoraggregat von der Feder 20 ge drückt.
Um eine möglichst feste Lagerung des Aggregates herbeizuführen, greifen die Pfropferi 21 in kreisförmige Vertiefungen <B>9.8</B> der Kappe<B>18</B> ein. Die Schrauben<B>26</B> sind in den Pfropfen 21 versenkt angebracht, um Stroinübergang von der Kappe<B>18</B> zu der Zwischenwand <B>27</B> zu verhindern. Zwischen der Kappe<B>18</B> und dem Gehäuse<B>10</B> ist eine Dichtung<B>29</B> aus Filz oder dergleichen vor gesehen, um einen Druckausgleich zwischen dem Druckraum hinter der Kappe<B>18</B> und den Unterdruckrauin vor derselben zu ver hindern.
Es soll hervorgehoben werden, dass der Filzzylinder<B>'229</B> nicht zum Tragen des Motoraggregates beitragen darf, da andern falls die von dem Aggregat herrührenden Vibrationen. auf das Gehäuse<B>10</B> übertragen werden, sondern derselbe soll lediglich als Dichtung dienen.
In den Ausführungsformen gemäss den Fig. <B>3,</B> 4,<B>5</B> und<B>6</B> sind die hintern Lager des Motoraggregates in vollständiger Über einstimmung mit dem in Fig. 2 gezeigten ausgeführt.
Gemäss Fig. <B>3</B> besteht das vordere Lage rungsorgan des Motora,.gregates, aus einer durchbrochenen Platte<B>30,</B> die zwischen der Kappe<B>18</B> und einem an der Innenseite des Gehäuses<B>10</B> fest angebrachten Flansch<B>31</B> festgeklemmt ist.
Die Kappe<B>18</B> ist mit'einer Ringwulst <B>32</B> ausgebildet, die einer, in dem Flansch<B>31</B> vorgesehenen Vertiefung<B>33</B> entspricht-. Bei dem Einspannen des Motoraggregates erhält auch der äussere Teil der Platte<B>30</B> entspre chende Form, wobei eine Dichtung zwischen dem Unterdruck- und Druckraum vor bezw. hintei der Kappe<B>18</B> hervorgerufen und eine Seitwärtsverschiebung des Motoraggregates verhindert wird.
Die Platte<B>30</B> besteht zweckmässig aus Kautschuk, Filz oder ähn lichem elastischem aus zweckmässig elek trisch isolierendem Werkstoff und dient als ein Gitter zwischen dem Unterdruck und dem Druckraum, um zu verhindern, dass gröbere Teile in den Motor liineingesaugt werden, sollte der Apparat aus Versehen ohne Staubsach benutzt werden.
Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich insofern von der Aus- führungsforni gemäss Fig. <B>3,</B> dass die durch brochene Lagerungsplatte 34, am Umfang eine ringförmige Verdiekung <B>35</B> besitzt, die. mit, einer Rinonut <B>36</B> ausgebildet ist, in #velche die Ringwulst<B>32</B> der Kappe<B>18</B> ein greift.
Die in Fig. <B>5</B> gezeigte Ausführungsforin unterscheidet. sieh von. der zuletzt beschrie benen hauptsächlich dadurch, dass die nach- ,(riebige Platte 34 hier das Motoraggregat D 2n nicht trägt. Zu diesem Zwecke sind an den Speichen<B>1.7,</B> Knöpfe befestigt, die das Mo toraggregat tragen.
Die Knöpfe sind zweek- inässig aus elastisehem und dielektriscbein Werkstoff, wie Kautschuk, hergestellt, In der Ausführungsform gemäss Fig. <B>6</B> ist in dem Gehäuse<B>10</B> eine Zwischenwand<B>38</B> fest angebracht, durch welche das Gehäuse in lin- ferdruck- und Druckraum eingeteilt wird.
Der zentrale Teil der Zwischenwand<B>38</B> hat<B>Öff-</B> nungen<B>39</B> und bildet ein Widerlager 40 für eine zwischen der Zwischenwand<B>38</B> und der Kappe<B>18</B> vorgesehene zweckmässig kegel förmige Sehraubenfeder 41, die zum Motor aggregat koaxial angeordnet ist. Auch in dieser Ausführungsform ist die Kappe<B>18</B> mit einer zentralen Öffnung<B>19</B> versehen, die hier aber von einem Ringflanseh 42. um geben ist, die das hintere Lager der Feder 41 bildet.
Die Feder 41 ist von einem Dich tungsmantel 43 zweckmässig aus Kautschuk umgeben, der die vorderste bezw. hinterste Windung der Feder 41 übergreift und somit eine Dichtung zwischen dem Unterdruck raum vor dem Zwisehenboden <B>38</B> und dem Druckraum hinter demselben bildet.
Cm ein gleichmässiges Anliegen der die genann ten Windungen übergreifenden Teile des Nantels 43 herbeizuführen, können zwischen diesen Windungen und den erwähnten Teilen 7weckmässig ringförmige Schienen aus Me tall oder einem andern starren Werkstoff vorgesehen sein, die von der Feder unter Zwischenlage der übergreifenden Teile des Mantels 43 gegen das Lager 40 bezw. die Kappe<B>18</B> gepresst werden.
Bei der Hontaue des Notoraggregates erhalten die oben beschriebenen Lagerungs organe eine achsiale, Spannung (dieses be zieht sich hauptsächlich auf die Federn) aiid werden in radialer Richtung von dem Gewicht des Motoraggregates, das heisst in der Riebtuno, quer oder hauptsächlich quer zu denselben beansprucht.
Die Elastizität der genannten Organe und die Stärke der #ichsialen Spannungen, welch letztere bei der <B>3</B> Montage hervorgerufen werden, sind ab- hängig von dem Gewicht des Motoraggre gates.
Durch die oben beschriebenen Lagerungs- # i ,rten eines Staubsaugermotoraggregates wird ein fast geräuschloses Arbeiten des Appa- rafes hervorgerufen. Die Lagerung ist aber trotz der Nachgiebigkeit ausserordentlich stabil, weil die in den elastischen Organen bei den Deviationen oder Ausschlägen des Motoraggregates hervorgerufenen radialen Beanspruchungen (wenn die elastischen Or gane, hauptsächlich die Feder, aus- ihrer normalen Stellung ausgebogen werden) sich schnell mit den Deviationen erhöhen.
Es leuchtet ein, dass die elastischen Or gane stets das Bestreben haben, das Motor aggregat wieder in die normale Stellung zu rückzuführen. Dieses Vermögen kann bemes sen werden bei der Montage, dadurch, dass den elastischen Organen verschiedene Span nungen beigebracht werden. Die elastischen Orgaiie erlauben aber nicht nur eine Fede rung des Motoraggregates in radialer, son dern selbstverständlich auch in achsialer Richtung.
Aus der obigen Beschreibung der ver schiedenen Ausführungsformen geht ferner hervor, dass das Motoraggregat von dem Staubsan--ergehäuse vollständig elektrisch isoliert a Lisgeführt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisch angetriebener Staubsauger, bei dem das aus Ventilator und dessen An triebsmotor bestehende Motoraggregat in einem Gehäuse eingeschlossen und elastisch Crelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Laaeruno- des Motoraggregates in dem Gehäuse Orcane dienen, von denen inin- destens eines aus einer in ihrer Längsachse gespannter,- Schraubenfeder besteht, die das 'Hotoraggregat quer zu ihrer Achse stützt.UNTERÄNSPRüCHE: <B>1.</B> Staubsauger nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass das Motor aggregat in dem Gehäuse freischwebend getragen wird. Staubsauger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Motor aggregat in dem Gehäuse einerseits von der Feder und anderseits von elastischen Puffern getragen -wird. n <B>-3.</B> Staubsauger nach Patentansprucii, da durch gekennzeichnet, dass das Motür- aggregat einerseits von der Feder und anderseits von einer elastischen Platte getragen wird. 4.Staubsauger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Motor aggregat einerseits von der Feder und anderseits von einem elastischen Ring getragen wird. <B>5.</B> Staubsauger nach Patentanspruell und Unteranspruch 2, dadurch gehennzeiell- net, dass die, Puffer in eine, in einer mit dem Gehäuse des Motors verbundenen Hülle vor-,esehene Vertiefung eingreifen.el <B>6.</B> Staubsauger 'nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>2,</B> dadurch gekennzeich net, dass zwischen dem Motoraggregat und dem Gehäuse eine Dichtung aus elastischem und elektrisch isolierendem -\Verkstoff vorgesehen ist.<I>i.</I> Staubsauger nach Patentanspruch und Unteranspruch, <B>3,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass in dem Gehäuse ein Ringflansch fest angeordnet ist, der mit einer ring- förmis#en Vertiefung ausgebildet ist, iii die eine an einer mit dem Gehäuse des Motors verbundenen Kappe vorgesehene Ringwulst unter Zwischenlage der Platte eingreift.<B>8.</B> Staubsauger nach Patentanspruch wid Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass die Platte an ihrem Anfang mit einer ringförmigen Verdickung ausgebil det ist. <B>9.</B> Staubsauger nach Patentanspruch und' Tinteransprüchen <B>3</B> und<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Platte mit einer Ringnut ausgebildet ist. in die eine an einer mit dem Gehäuse des Motors ver bundenen Kappe vorgesehene ringför mige Ausbiegung eingreift.<B>10.</B> Staubsauger nach Patentanspruch und Unteranspruch 0', bei dem in dem Ge häuse zwischen Unterdruck- und Druck raum eine Zwischenwand vorgesehen ist, dadurch --el,-ennzeichnet, dass- die Zwi- en selienwand von der Platte selbst gebil det wird. <B>11.</B> Staubsauger nach Patentansprueh und Unteransprüchen<B>3</B> und<B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet dass die Platte durch- löcliert ist. 12.Staubsauger nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass die Platte eine Dichtung zwi schen Unterdruck- und Druckraum bildet. <B>13.</B> Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>3</B> und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Umfang des Motoraggre,#.,ates und dem Gehäuse Knöpfe aus elastischem und elektrisch isolierendem Werkstoff vorgesehen sind. 14.Staubsauger nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnete dass die Schrau- 0 benfeder zwischen dem Motor und einem abnehmbaren Deckel des Gehäuses vor gesehen ist. <B>1,5.</B> Staubsauger nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>14,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Feder mit Bezug auf 'den Deckel bezw. das Gehäuse elektrisch isoliert angeordnet ist.<B>16.</B> Staubsauoer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 und<B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Deckel und der Feder ein Isolierstüel-, vorge sehen ist. <B>1.7.</B> Staubsauger nach Patentanspruch,<B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass die Schrau benfeder kegelförmig ausgebildet ist. <B>18.</B> Staubsauger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Motor aggregat in dem Gehäuse von zwei Schraubenfedern getragen wird.<B>19.</B> Staubsauger nach Pafentanspruch und Unteranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Achsen der Federn mit der Achse des Notoraggregates parallel sind. 20. Staubsauger nach Patentansprueh und Unteranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeicb.- net, dass die Federn zum Motoraggregat koacUsial angeordnet sind.<B><U>41.</U></B> Staubsauger naeli Patentanspruch und Unteransprüchen<B>18</B> und 20, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der Saugseite des Motoraggregates vorgesehene Feder von einem Dichtungsmantel umgeben ist. 22. Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>18,</B> 20 und 21 mit einer mit dem Gehäuse fest verbundenen Zwi schenwand, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zwischen der festen Zwischen wand und einer am Motoraggregat be festigten den Ventilator umgebenden Kappe unter Zwisch#nIage des die vor- derste bezw. hinterste Windung der Feder übergreifenden Mantels einge spannt ist.<B>9-3.</B> Staubsauger nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>18,</B> 20, 21 und 22, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der vordersten Windung der Feder und dem diese übergreifenden Teil des Mantels ringförmige Schienen aus starrem Werk stoff vorgesehen sind.
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