CH144991A - Verfahren zur Darstellung von links-drehendem 1-Phenyl-2-methylaminopropanol-1. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von links-drehendem 1-Phenyl-2-methylaminopropanol-1.

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CH144991A
CH144991A CH144991DA CH144991A CH 144991 A CH144991 A CH 144991A CH 144991D A CH144991D A CH 144991DA CH 144991 A CH144991 A CH 144991A
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CH
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phenyl
tartaric acid
methylaminopropanol
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rotating
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung -von linksdrehendem     1-Phenyl-2-methylaminopropanol-1.       Es wurde gefunden, dass die synthetisch  dargestellten     racemischen        1-Phenyl-2-methyl-          aralkylaminopropanole-1     
EMI0001.0005     
    durch Überführen in die     Bitartrate    leicht in  ihre optisch aktiven Komponenten gespalten  werden und dass diese optisch aktiven       Alkamine    beim Hydrieren unter-     Abspaltung     der     Aralkylgiruppe    in die     optisch    aktiven     1-          Phenyl-2'-methylamino@propanole-1    überge  führt werden können.

    



  Verwendet man dazu     1-Phenyl-2-methyl-          benzylaminopropanol-1    und die     d-Weinsäure,     so     kristallisiert    zunächst das     d-weinsaure          d-1-Phenyl-        2j-methylbenzylaminopropanol-1     aus, und zwar so gut wie     vollständig,    wäh  rend das     d-weinsaure        1-1-Phenyl-2-methyl-          benzylaminopropanol-1    in Lösung bleibt.  Die aus letzterem abgeschiedene Base kristal-         lisiert    leicht.

   Sie ist linksdrehend und gibt  bei der katalytischen Hydrierung neben To  luol     1-1-Phenyl-2-methylaminopropanol-1,    das  mit dem natürlichen     Ephedrin    identisch ist.  Auf diese Weise gelingt es leicht, ohne Ver  wendung der teuren     1-Weinsäure    das thera  peutisch wichtige     1-1-Phenyl-2-methylamino-          propanol-1    in guter Ausbeute zu erhalten.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     1-          Phenyl    - 2 -     methylbenzylaminopropanol    - 1       wird    aus     Methylbenzylaminopropiophenon     mit Hilfe von geeigneten Reduktionsmitteln.  zum Beispiel Natrium und Alkohol, gewon  nen oder durch Einwirkung von     Benzyl-          chlorid    auf     Phenylpropanolmethylamin.    Es  bildet farblose Kristalle, die bei 72 bis 73 "  schmelzen. Im Wasser ist es kaum löslich.  in den meisten organischen     Lösungsmitteln     leicht löslich.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Verfahren    zur Darstellung von links  drehendem 1-Phenyl-2-methylaminopropa-           nol-1,    welches dadurch     gekennzeichnet    ist;       dass    man     synthetisches        1-Phenyl-2-methyl-          aralkylaminopropanol        mittelst        Weinsäure        iu     die optisch aktiven     Komponenten    spaltet  und aus dem hiernach     erhaltenen    linksdre  henden     --1-Phenyl-2-methylaralkylaminopro-          panol-i    

      durch    Hydrieren die     Aralkylgruppe     abspaltet.  



  Der     Schmelzpunkt    der Base liegt bei 39  bis 40'. Sie zeichnet sich durch     mydriatische     Wirkung aus und kann entsprechende An  wendung in der Therapie finden.  



  <I>Beispiel:</I>  500     _gr        1-Phenylmethylbenzylaminopropa-          nol-1        -(Smp.    ?2 bis 73  ) werden mit einer       Lösung    von 295     gm        d-Weinsäure    in 2 kg  Wasser     vermischt;    worauf sich sofort das d  weinsaure     d-1-Phenyl-2-methylbenzylamino-          propanol    abscheidet.     DurchErwärmen    und     wei-          teren-Zusatz    von Wasser wird das Salz in Lö  sung gebracht.

   Nach einigen Stunden ist das     d-          weinsaure        d-1-Phenyl-2-methylbenzylamino-          propanol    auskristallisiert; nach- ein- bis zwei  maligem     Umlösen    aus Wasser schmilzt es  bei 101 bis 102'. Aus der vereinigten Mut  terlauge kristallisiert beim Stehen noch  etwas .     d-weinsaures        d-1-Phenyl-2-methyl-          benzylaminopropanöl-1    aus, das     abfiltriert          wird.     



  Im Filtrat befindet sich das     d-weinsaure          1-1-Phenyl-2-methylbenzylaminopropanol    ge  löst. Die daraus     mittelst    Alkali abgeschie  dene Base schmilzt na-eh dem     Umkristalli-          sieren    aus     Petroläther    bei 49 bis 50  .     Das.l-1-          Phenyl    - 2 -     methylbenzylaminopropanol    - 1  wird entweder als salzsaures Salz in wässe  riger Lösung oder als freie Base in alkoho  lischer Lösung katalytisch hydriert.

       Man     erhält dann neben     Toluol        1-1-Phenyl-2-me-          thylarninopropanol-l.    Dieses kann über das       OYalat    oder das Hydrochlorid gereinigt. wer  den. Das salzsaure Salz schmilzt bei<B>215</B> bis    216     e.    Die spezifische     Drehung    des letzteren  beträgt: (a) D = 35  . Die aus dem salz  sauren Salz abgeschiedene Base schmilzt bei  39 bis 40'. Sie zeichnet sich durch     mydria-          tische    Wirkung aus.  



  Verwendet man an Stelle der     d-Wein-          säure    die     1-Weinsäure,    so verläuft die     Spal-          tung-    ganz analog; zuerst kristallisiert das       schwerlösliche        1-weinsaure        1-1-Phenylmethyl-          benzylaminopropanol-1    aus und das     1-wein-          saure        d-1-Phenyl-2-methylbenzylaminopropa-          nol-1    bleibt in der     Mutterlauge    gelöst.  Auch die weitere Aufarbeitung erfolgt in  derselben Weise, wie im Beispiel angegeben.

    



  An Stelle -des     Benzylrestes    können auch  solche     Substitutionsprodukte    stehen, in denen  die Wasserstoffatome des     Benzolkernes    durch       Alkyl    - ersetzt sind,     wie    zum Beispiel der       Xylylrest.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.:. Verfahren zur Darstellung von links drehendem 1-Phenyl-2-methylaminopropanol- 1, dadurch gekennzeichnet, dass man , syn thetisches 1-Phenyl-2-methylaralkylamino- propanol mittelst Weinsäure in die optisch aktiven Komponenten spaltet und aus dem hiernach erhaltenen linksdrehenden 1-Phe- ntTl-2-metliylaralkylaminopropanol-1 durch Hydrieren die Aralkylgruppe abspaltet.
    Der Schmelzpunkt der Base liegt bei 39 bis 40 .' Sie zeichnet sich durch mydriatische Wirkung aus und kann entsprechende An wendung in der Therapie finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die _d-Weinsäiire zur Spaltung verwendet.
CH144991D 1928-09-03 1929-08-12 Verfahren zur Darstellung von links-drehendem 1-Phenyl-2-methylaminopropanol-1. CH144991A (de)

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